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#154 Glosse von Anke – Freier Fall im Freizeitpark

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Glosse von Anke: Der Alltag ist schon ernst genug. Deswegen serviert die Dorstenerin Anke Klapsing-Reich zum Wochenende eine Portion Heiterkeit. Vergnügliche Episoden aus dem Berufs- und Familienleben. Denn mit einem Lächeln geht gleich alles leichter.

Freier Fall im Freizeitpark

Keine Achterbahn konnte mir zu wild, keine Wasserrutsche zu nass, keine Geisterbahn zu gruselig sein – als ich jünger war. Mittlerweile hat das Vergnügen an diesen abenteuerlichen „Verlustigungen“ merklich nachgelassen. Das machte sich am letzten Wochenende einmal wieder bemerkbar, als unsere Familie mit drei Generationen frohgemut zu unserem Lieblingsfreizeitpark „Efteling“ in den Niederlanden aufbrach.

„Wer kommt mit auf die Achterbahn?“, steuerte unsere 13-jährige Teenagerin schnurstracks der Attraktion „Vogelrok“ entgegen, die einen wilden Ritt durch die Dunkelheit verspricht. Während sich die leiblichen Großeltern hastig bereiterklärten, lieber auf alle Rucksäcke aufzupassen, spannte ich wagemutig in der Bahn meine Bauch- und Rückenmuskulatur an, brachte die Halswirbel in eine sichere Position, drückte den Sicherheitsbügel bis ins Gedärm hinunter und sauste mit dem jungen Teil der Sippe kreischend durch die kurvenreiche „Nacht“.

Eine stählerne Doppel-Looping-Achterbahn

Geschafft. „Und jetzt zur Python“, gaben die zerzausten Youngster den Weg zum nächsten Fahrgeschäft vor: Eine stählerne Doppel-Looping-Achterbahn mit Korkenzieher-Kurven, bei der man buchstäblich auf dem Kopf steht. Dankend lehnten die Ü-60-Familienmitglieder den Würgegriff der Python ab und verabschiedeten sich Richtung „Traumflug“, zu einer risikoarmen Reise durch das liebliche Land der Feen und Elfen mit entspannender Musik und betörendem Duft.

Fliegender Holländer

Den „Fliegenden Holländer“ ließen wir aus, weil keiner von uns am Ende der stürmischen Wassercoaster-Fahrt im aufspritzenden See landen wollte. „Da werden wir ja alle klatschnass“, gaben die älteren Weisen zu bedenken. Auch die ruckelige Holzachterbahn fand nur geteiltes Interesse: „Das kann ich bei meinen Rückenproblemen zurzeit nicht riskieren.“

Dass Opa sich nicht in der bodenlose Stahlachterbahn im freien Fall aus 37,5 Metern in die Tiefe stürzt, konnte Oma den Enkeln schnell erklären: „Ihr wisst doch, dass er immer schnell schwindelig wird!“ Dafür ging sie mit der Jüngsten an Bord des Wikingerschiffs, eine gewaltige Schiffschaukel, die immer wieder gerne frisch verspeisten Frietjes und Frikandeln eine zweite Chance schenkt, das Tageslicht zu erblicken.

Verrutschte Wirbel und Gleichgewichtsprobleme

Am Ende des Tages war jeder zufrieden und auf seine Kosten gekommen. Ohne verrutschte Wirbel und Gleichgewichtsprobleme stiefelten wir zum Parkplatz zurück. „Was hat Dir denn am besten gefallen“, fragte ich unsere begeisterte Achterbahn-Fahrerin. „Der freie Fall im Baron war echt cool“, strahlt die Dreizehnjährige und fragt zurück: „Und was fandest Du am besten?“ Da musste ich nicht lange zögern: „Den Elfenkönig Oberon, der mir so schön im Traumflug zugewunken hat – und natürlich die puderbezuckerten Poffertjes zum Schluss.“

Wassertreppe sprudelt wieder: Hoffnungsschimmer am Wulfener Markt?

Seit 2015 lag die Wassertreppe am Gemeinschaftshaus trocken. Nun kehrt das Wasserspiel, das viele Jahre ein beliebter Treffpunkt in Barkenberg war, zurück. Der Förderverein ProGHW und die Stadt Dorsten haben das Projekt gemeinsam umgesetzt und damit ein kleines Stück Identität in den Stadtteil zurückgebracht.

Die Freude ist groß. „Die Menschen in Barkenberg haben die Wassertreppe wirklich vermisst“, sagt Hans Schmidt-Domogalla vom Förderverein. Bürgermeister Tobias Stockhoff hebt den symbolischen Wert hervor: „Die Wassertreppe gehört zu Barkenberg. Sie stiftet Identität im Stadtteil.“

Testlauf der Wassertreppe zeigt Erfolg

Am Dienstag sprudelte das Wasser zum ersten Mal wieder über die Stufen – zunächst mit einer geliehenen Pumpe. Der Test bestätigte: Das Leitungsnetz ist intakt. In den kommenden Tagen wird die Anlage mit der Leihpumpe in den Dauerbetrieb gehen, während parallel eine neue Pumpe bestellt wird. Sie kostet rund 8.000 Euro und soll künftig mit Solarstrom betrieben werden.

Die Finanzierung ist gesichert: Der Förderverein übernimmt künftig alle Betriebskosten. Möglich wurde das durch Spenden aus der Bürgerschaft und zusätzliche Mittel aus einer Stiftung.

Kleines Projekt, große Wirkung

Für viele Barkenbergerinnen und Barkenberger ist die Rückkehr der Wassertreppe mehr als nur die Reparatur eines Brunnens. Mit den Sitzgelegenheiten auf der langen Mauer wird der Ort wieder zum Treffpunkt im Quartier. Gerade in einem Stadtteil, der immer wieder mit Strukturproblemen zu kämpfen hat, setzt das Projekt ein sichtbares Zeichen.

Stillstand nebenan

Während die Wassertreppe wieder Leben in den Platz bringt, bleibt der große Neuanfang am Wulfener Markt vorerst aus. Die geplante Neubebauung der Brache ist auf unbestimmte Zeit gestoppt, wie die Stadt jüngst bekanntgab. (Ein ausführlicher Bericht dazu hier.)

Während also der Brunnen nach Jahren wieder sprudelt, bleibt das zentrale Zukunftsprojekt für den Stadtteil blockiert. Das zeigt, wie unterschiedlich Dynamiken im Quartier sein können: Kleinere Vorhaben, getragen von Ehrenamt und Spendenbereitschaft, lassen sich umsetzen. Doch die großen, strukturell entscheidenden Projekte scheitern weiterhin an Kosten, Komplexität und fehlender Perspektive.

Endspurt zur Kommunalwahl in Dorsten: Bereits 15.000 Stimmen abgegeben

In einer Woche ist es soweit. Am Sonntag, 14. September 2025, finden in Nordrhein-Westfalen die Kommunalwahlen statt. Schon jetzt herrscht in Dorsten reger Betrieb im Wahlbüro. Rund 15.000 der knapp 61.000 Wahlberechtigten haben ihre Stimme bereits per Briefwahl oder direkt vor Ort abgegeben.

Die Möglichkeit zur persönlichen Stimmabgabe im Rathaus (Kleiner Sitzungssaal A 214, 2. Etage) besteht weiterhin. Geöffnet ist das Wahlbüro an folgenden Tagen:

  • Samstag, 6. September: 8 bis 12 Uhr
  • Montag bis Mittwoch: 8 bis 16 Uhr
  • Donnerstag: 8 bis 18 Uhr
  • Freitag, 12. September: 8 bis 15 Uhr

Countdown für Briefwahl läuft

Auch die Briefwahl bleibt eine Option, doch die Postlaufzeiten werden nun zum Risiko. „Wer sicher gehen will, dass seine Stimme am Sonntag gezählt wird, sollte ab Dienstag keine Wahlbriefe mehr per Post verschicken, sondern diese direkt bei uns abgeben“, betont Marco Wallisch, Leiter des Wahlbüros. Möglich ist dies bis Freitag, 12. September, 15 Uhr. Alternativ können Wahlbriefe bis zum Wahlsonntag um 16 Uhr in den Hauspostkasten am Rathaus eingeworfen werden.

44 Wahllokale stehen für Kommunalwahl bereit

Am Wahltag selbst öffnen in Dorsten 44 Wahllokale. Neu ist dabei das Wahllokal Kita Pestalozzi an der Brüderstraße auf Maria Lindenhof. Es ersetzt die nicht barrierefreie Volkshochschule und gehört zum Wahlbezirk 19.1 in der Altstadt. Verwechslungen mit der Kita auf der Hardt, die derzeit abgerissen wird, sollen so vermieden werden.

Gewählt werden in NRW Bürgermeister, Landräte, Stadträte und Kreistage. Im Ruhrgebiet kommt bei der Kommunalwahl zudem das Ruhrparlament hinzu, vielerorts werden außerdem Integrationsräte und Integrationsausschüsse bestimmt.

Weitere Informationen

Weitere Informationen, unter anderem zur Beantragung von Briefwahlunterlagen, gibt es online unter www.dorsten.de/kommunalwahl2025. Telefonisch ist das Wahlbüro unter 02362 / 66-3330 oder -3010 erreichbar.

Wahlkampf in Dorsten: Claas Römer (Grüne) über Teamwork und Echtheit

Zwischenbilanz im Dorstener Kommunalwahlkampf 2025: Grünen-Bürgermeisterkandidat Claas Römer zieht ein positives Fazit. Er spricht von einem engagierten Team, guten Begegnungen mit den Bürgern – und kündigt für die kommenden Tage noch besondere Wahlkampfaktionen an.

„Insgesamt läuft der Wahlkampf sehr gut. Es ist natürlich eine besondere Anstrengung, aber zum Glück können wir viele Aufgaben auf verschiedene Schultern verteilen“, sagt Römer. Auch wenn er als Bürgermeisterkandidat im Mittelpunkt stehe, sei der Wahlkampf vor allem Teamarbeit. „Hätte ich nicht so ein tatkräftiges Team um mich herum, dann wäre ein solcher zeit- und arbeitsintensiver Wahlkampf überhaupt nicht möglich. Besonders freue ich mich, dass sich neben dem Vorstand des Ortsverbandes und den Kandidaten auch viele neue Mitglieder sehr engagiert beteiligen.“

Positive Resonanz bei Bürgern

Vor allem die Begegnungen an der Haustür oder an Wahlkampfständen seien für ihn bisher sehr ermutigend verlaufen. „Ich erhalte dort viel Zuspruch. Besonders freut mich, dass mich auch immer wieder Personen ansprechen, die zwar andere politische Vorstellungen haben, aber dennoch meine Kandidatur und meine Bereitschaft, mich für Dorsten zu engagieren, wertschätzen.“ Römer führt das auf seine Verwurzelung in der Stadt zurück. „Ich bin Dorstener durch und durch. Ich verstelle mich nicht, wie manch andere Mitbewerber. Das spüren die Menschen, die mit mir sprechen.“

Claas Römer will Inhalte stärker in den Mittelpunkt rücken

Als besondere Herausforderung sieht der Grünen-Kandidat, die Menschen in Dorsten für kommunale Themen zu gewinnen. „Die Bundes- und Landespolitik sind bei vielen im Blickpunkt. Das ist nachvollziehbar, aber auch schade, weil wir in unserem Wahlprogramm viele Ideen und Vorschläge für Dorsten erarbeitet haben.“ In diesem Punkt stimmt er Amtsinhaber Tobias Stockhoff zu, der im Wahlkampf mehr inhaltliche Auseinandersetzung gefordert hatte. „Diese Auseinandersetzung findet in den Ratssitzungen regelmäßig statt, lässt sich aber nicht ganz so einfach an die Wahlkampfstände oder ins Internet projizieren.“

Aktionen zum Wahlkampf-Endspurt

Mit Blick auf die kommenden Tage nennt Claas Römer zwei Höhepunkte seines Wahlkampfes: Am 5. September lädt er unter dem Motto „Döner mit Römer“ zwischen 17 und 19 Uhr bei Yasemin ein. Am 7. September steht zudem eine Radtour zum Auftakt des Stadtradelns auf dem Programm.

Bürgermeister-Kandidaten Dorsten (23): Was ist unpopulär, aber sinnvoll?

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31 Fragen stellen wir an die Bürgermeisterkandidaten in Dorsten. Weiter geht es mit der Frage 23 an die Kandidaten: Wo sehen Sie die Notwendigkeit für unpopuläre, aber langfristig sinnvolle Entscheidungen?

Im Herbst 2025 wird in Dorsten ein neues Stadtoberhaupt gewählt. Sechs Kandidaten stellen sich zur Wahl, mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen, politischen Ausrichtungen und persönlichen Vorstellungen.

Es antworten:

Dorsten wählt. Bürgermeisterkandidaten 2025

Tabus und unbequeme Wahrheiten

Wo sehen Sie die Notwendigkeit für unpopuläre, aber langfristig sinnvolle Entscheidungen?

Tobias Stockhoff

Tobias Stockhoff Dorsten

„Ob eine Entscheidung populär ist oder nicht, hat mich als Physiker nie interessiert. Mir waren immer nur der praktische Nutzen und die politische Redlichkeit wichtig. Ein einfaches Beispiel: Viele Menschen sind genervt von dem Baum vor ihrer Haustür. Weil er Laub abwirft, die Leistung der PV-Anlage begrenzt, von lästigen Insekten bewohnt wird.

Wir haben in der Politik eine Grundsatzerklärung verabschiedet, dass Bäume ausschließlich aus Gründen der Verkehrssicherheit entfernt oder beschnitten werden. Für den jeweils Betroffenen ist das unpopulär und führt auch zu anstrengenden Diskussionen. Für die gesamte Gesellschaft ist diese Haltung aber absolut sinnvoll“.


Julian Henning Fragemann

Fragemann-SPD-

„Der Haushaltsbereich wird uns sicherlich auch in Zukunft schwierige Entscheidungen abverlangen. Dies wird nicht immer ,,schmerzfrei“ über die Bühne gehen“.


Claas Römer

„Die Entscheidung für den Bau einer zentralen Unterbringungseinrichtung in Wulfen war
möglicherweise unpopulär, aber notwendig. Wir wissen alle nicht, wie sich die
Zuwanderungszahlen entwickeln.

Aber der Betrieb einer ZUE gibt uns als Stadt langfristig bessere Möglichkeiten, Personen, die mit Bleibeperspektive zu uns kommen, zu integrieren“.


Jürgen Chmielecki

„In Dorsten wird oft hinter vorgehaltene Hand über das Thema Migration gesprochen“.


Boris Benkhoff

„Ökosystemkollapsresilienz, Mobilität, Kriegstüchtigkeit“.


Maurice Fröhlich

„Das ist natürlich eine für den Wahlkampf sehr unvorteilhafte Fragen, aber wenn man ehrlich ist, dann sollte es langfristig weniger Individualverkehr geben und städtischer Boden muss in städtischer Hand bleiben.

Wohnen ist ein Menschenrecht und wir wissen nur zu gut in welche Richtung sich der Immobilienmarkt entwickelt, wenn man ihn dem freien Markt überlässt“.


Morgen stellen wir die Frage 24: Was bedeutet es für Sie, politische Verantwortung zu übernehmen, auch bei Rückschlägen oder öffentlicher Kritik?

Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW.

Schützenfest Altendorf-Ulfkotte 2025: Das große Finale der Schützenfestsaison

Das Warten hat ein Ende. Mit dem Schützenfest Altendorf-Ulfkotte 2025 feiert das Dorf vom 13. bis 15. September ein großes Traditionsfest und gleichzeitig das Finale der Schützenfestsaison in Dorsten. Drei Tage lang heißt es wieder Antreten, Marschieren, Feiern und Tanzen. Schon am Freitag, 5. September, wird mit der Vorparade die heiße Phase eingeläutet.

Altendorf-Ulfkotte zeigt einmal mehr, wie lebendig Brauchtum sein kann. Alle drei Jahre verwandelt sich das Dorf in eine Festmeile. Schon Wochen zuvor wehen Fahnen an den Häusern und Nachbarschaften treffen sich abends, um sich einzustimmen. Das Schützenfest ist weit mehr als ein Termin im Kalender. Es ist Treffpunkt, Tradition und Gemeinschaftserlebnis für Jung und Alt.

Die 1. Kompanie. Foto: Schützenverein Altendorf-Ulfo

Die Höhepunkte beim Schützenfest Altendorf-Ulfkotte 2025

Samstag, 13. September – Auftakt mit Zapfenstreich und Tanz

Die Schützen treten am Hotel Erstay an und ziehen mit Fahnen und Musik ins Festzelt. Höhepunkt des Tages ist die Gefallenenehrung mit Zapfenstreich und der Ansprache von Bürgermeister Tobias Stockhoff. Abends wird beim Konzert und Tanz im Festzelt gefeiert.

Sonntag, 14. September – Gottesdienst, Parade und Vogelschießen

Der Sonntag beginnt mit einem festlichen Gottesdienst im Festzelt. Nach dem Frühschoppen wartet am Nachmittag die große Parade mit allen Schützen und Abordnungen auf die Gäste. Auf der Wiese bei Erwig/Preuss werden die Fahnen empfangen und das Dorf präsentiert sich von seiner festlichen Seite. Danach folgt das Vogelschießen der 1. Kompanie. Abends wird der Festball gefeiert.

Die 2. Kompanie. Foto: Schützenverein Altendorf-Ulfkotte

Montag, 15. September – Vogelschießen und Krönungsball

Der Montag ist traditionell der spannendste Tag. Ab 11 Uhr beginnt das große Vogelschießen, begleitet von Blasmusik und Erbsensuppe aus der Gulaschkanone. Hier entscheidet sich, wer das neue Königspaar von Altendorf-Ulfkotte wird. Am Abend ziehen die Schützen mit dem neuen Königspaar ins Festzelt ein, wo beim Krönungsball mit Gästen aus befreundeten Vereinen bis spät in die Nacht gefeiert wird.

Für die musikalische Begleitung sorgen die Band Public Affair, die Erler Jäger, die Kirchhellener Blasmusik, die Spielleute Herne 08 und das Tambourkorps Schermbeck 1924.

Partystimmung im Festzelt. Foto: Schützenverein Altendorf-Ulfkotte

Grußwort des Königspaares

Liebe Schützenbrüder, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Freunde, sehr geehrte Gäste,
in den vergangenen 3 Jahren durften wir als Königspaar und Throngemeinschaft unseren Schützenverein repräsentieren. Nach drei aufregenden Jahren heißt es nun noch einmal mit dem gesamten Dorf zu feiern und am Montag das Zepter weiterzureichen.

Wir freuen uns auf alle Schützen, Altendorf-Ulfkotter, sowie Gäste von Nah und Fern, die unser diesjähriges Schützenfest unvergesslich machen und friedlich miteinander feiern.

Wir bedanken uns für wundervolle Jahre und wünschen allen Königsanwärtern eine ruhige Hand sowie dem neuen Königspaar eine tolle Regentschaft.

Mit bestem Schützengruß
Steffen I. Schulz & Emelie I. Besten mit Thron

Königspaar Steffen und Emelie. Foto: Schützenverein Altendorf-Ulfkotte

Grußwort des Vorsitzenden

Liebe Schützenbrüder, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Freunde, sehr geehrte Gäste,
es ist endlich so weit: Nach drei Jahren können wir wieder unser geliebtes Schützenfest in Altendorf-Ulfkotte feiern. Am Freitag, dem 05. September, starten wir um 18:30 Uhr mit unserer Vorparade und der Ehrung der verstorbenen Schützen am Friedhof. Am Samstag, dem 13. September, geht es dann richtig los – und wir möchten drei Tage lang ein großartiges Fest feiern. Unser ganzes Dorf befindet sich dann wieder im Ausnahmezustand.

Bereits in den Wochen zuvor steigt die Anspannung: Fahnen werden gehisst, am 23. August reinigen wir gemeinsam unser Dorf, und an einigen Orten treffen sich die Schützen schon jeden Abend, um ein bisschen Schützenfeststimmung aufkommen zu lassen.

Unser Schützenfest ist ein Ort der Begegnung und der Freude. Hier kommen die Bürgerinnen und Bürger unseres Dorfes zusammen, um mit Freunden, Nachbarn, Neubürgern, Bekannten – und vor allem mit unseren Gästen – zu feiern und ein paar schöne Stunden zu verbringen. Gerade in der heutigen Zeit ist das Feiern mit Freunden besonders wichtig für die Dorfgemeinschaft.

Der 1. Vorsitzende Dirk Schulz. Foto: Schützenverein Altendorf-Ulfkotte

Freundschaft zu unseren Brudervereinen

Ein besonderes Anliegen ist uns auch die Freundschaft zu unseren Brudervereinen Dorsten-Feldmark und Marl-Frentrop. Diese Verbindung ist etwas ganz Besonderes und wird von allen Seiten sehr gepflegt. Viele Besucher reisen von nah und fern an, da wir nur alle drei Jahre feiern. Aufgrund der Verschiebung in den September musste nun zum ersten Mal mancher seinen Terminkalender anpassen.

Ein besonderer Dank gilt unserem Königspaar Steffen I. Schulz und Emelie I. Besten sowie ihrem gesamten Throngefolge. Ihr habt uns mit viel Freude, Kreativität und großartigen Aktionen während eurer Regentschaft bereichert. Wir wünschen euch einen unvergesslichen Festverlauf und bedanken uns herzlich für die vergangenen drei Jahre!

Schon jetzt möchte ich mich bei allen Helferinnen und Helfern, den Kompanien und dem Vorstand bedanken. Nur durch euren Einsatz ist es möglich, in Altendorf-Ulfkotte ein solches Schützenfest zu feiern.

Ich wünsche allen ein harmonisches und stimmungsvolles Schützenfest sowie drei unvergessliche Tage im Kreis von Freunden und Bekannten!

Mit freundlichem Schützengruß
Dirk Schulz
1.Vorsitzender

Der Allgemeine Bürgerschützenverein 1652 Altendorf-Ulfkotte e.V.

Seit 1652 prägt der Allgemeine Bürgerschützenverein Altendorf-Ulfkotte das Leben im Dorf. Heute zählt er rund 670 Mitglieder und steht für Brauchtum, Gemeinschaft und Geselligkeit. Vorsitzender ist Dirk Schulz. Aktuelles Königspaar sind Steffen I. Schulz und Emelie I. Besten. Das Silberkönigspaar bilden Winfried Kuhlmann und Marlies Weyer.

Die 3. Kompanie. Foto: Schützenverein Altendorf-Ulfkotte

Der Verein zeigt auch online Präsenz. Auf Instagram ist er unter bsvaltendorfulfkotte1652 zu finden, die Internetseite trägt den Leitspruch: Da wo wir sind ist vorne.

Programm Schützenfest Altendorf-Ulfkotte 2025

Freitag, 5. September 2025
18.30 Uhr Antreten am Hotel Erstay, Abschluss am Zelt

Samstag, 13. September 2025
15.00 Uhr Antreten der Schützen am Erstay, Einzug der Fahnen, Verpflichtung der Schützen
15.15 Uhr Abmarsch zum Standquartier des Königs, Begrüßung
18.00 Uhr Gefallenenehrung mit Zapfenstreich, Ansprache von Bürgermeister Tobias Stockhoff
20.00 Uhr Konzert und Tanz im Festzelt
22.00 Uhr Ausmarsch der Fahnen

Sonntag, 14. September 2025
9.15 Uhr Antreten der Schützen auf dem Schulhof, Abmarsch zum Festzelt mit Musik
9.30 Uhr Gottesdienst im Festzelt, anschließend Aufziehen der Wachen
11.00 Uhr Frühschoppen im Festzelt
15.00 Uhr Empfang der Königspaare und Ehrengäste im Erstay, Empfang der Fahnen und Abordnungen
15.15 Uhr Abholung der Fahnen zur Aufmarschwiese bei Erwig/Preuss
15.30 Uhr Antreten auf der Wiese, anschließend Parade und Festumzug, Begrüßung im Zelt
17.30 Uhr Vogelschießen der 1. Kompanie
20.00 Uhr Festball
22.00 Uhr Ausmarsch der Fahnen

Montag, 15. September 2025
11.00 Uhr Antreten am Zelt, Abrücken zur Vogelstange, Hissen des Vogels
11.15 Uhr Beginn des Vogelschießens, Konzert am Festzelt, Erbsensuppe aus der Gulaschkanone.
Nach dem Siegerschuss Inthronisation des neuen Königs
17.00 Uhr Abholung des neuen Königspaares, Festzug und Parade, Reservierung der Tische für auswärtige Vereine
20.00 Uhr Empfang der auswärtigen Vereine und Gäste am Erstay, Krönungsball
22.00 Uhr Ausmarsch der Fahnen

Silberkönigspaar Winfried Kuhlmann und Marlies Weyer. Foto: Schützenverein Altendorf-Ulfkotte

Frischemarkt im Bau: Rundgang durch den neuen Edeka Honsel auf der Hardt

Staub liegt noch auf dem Boden, Kabel hängen von der Decke, doch Ralf Honsel hat schon das fertige Bild vor Augen. „Man kann sich schon vorstellen, wie es demnächst hier aussieht“, sagt der Geschäftsführer beim Rundgang durch den Rohbau des Edeka Honsel an der Seikenkapelle. Ende November 2025 soll hier eröffnet werden – pünktlich zum Weihnachtsgeschäft.

Für die Familie Honsel ist es ein Jubiläum: „Für uns ist es nun der zehnte Laden“, betont der Unternehmer. Mit dem Neubau auf der Hardt entstehen rund 40 neue Arbeitsplätze. Der Markt selbst bietet 1700 Quadratmeter Verkaufsfläche, dazu kommen Lager- und Nebenräume, sodass sich die Gesamtfläche auf 3000 Quadratmeter summiert. Insgesamt umfasst das Grundstück fast 10 000 Quadratmeter.

Edeka Honsel Seikenkapelle Neubau Dorsten Hardt
Blick vom Parkplatz auf das Eingangsportal. Foto: Fichtner

Einladender Eingang und Café

Über den künftigen Haupteingang führt Honsel die Besucher in den noch unfertigen Windfang. Gleich daneben ist der Bereich für die Leergutannahme zu erkennen. „Hier wird es zwei Automaten geben, für Einweg und Mehrweg. Die Kunden können dann direkt weiter in den Laden gehen.“

Edeka Honsel Seikenkapelle Neubau Dorsten Hardt
Hier entsteht die angeschlossene Bäckerei der Firma Imping. Foto: Fichtner

Nebenan entsteht die Bäckerei der Firma Imping. An den vielen Abflüssen erkennt man bereits die Produktionsfläche. „Hier wird eine große Bäckereitheke sein, dazu ein Innencafé und hinter der Glasscheibe auch ein Außencafé für schönes Wetter mit über 40 Sitzplätzen“, erklärt Honsel. Später sollen es sogar rund 60 Plätze sein.

Von Sushi bis Fischtheke

Hinter dem Eingangsbereich zeigt Ralf Honsel auf eine große freie Fläche. „Dieser ganze Bereich wird alles eine Obstabteilung werden“, sagt er. Dahinter schließen sich Sushi-Produktion, Schnibbelküche und das Gemüse-Kühlhaus an. Weiter geht es zu den Bedienungstheken: „Wir beginnen hier vorne mit Frischfisch, dann geht’s weiter mit Wurst, Fleisch, Käse und Backshop.“

Edeka Honsel Seikenkapelle Neubau Dorsten Hardt
Die Sushi- und Schnibbelküche entstehen unweit des Eingangsbereiches. Foto: Fichtner

Die Technik dafür ist beeindruckend: Zwölf Kühlhäuser, zwei unabhängige Kühlsysteme und eine spezielle Unterdruck-Atmosphäre in der Fischabteilung sollen für beste Frische sorgen.

Edeka Honsel Seikenkapelle Neubau Dorsten Hardt
Zwei unabhängige Lüftungsanlagen befinden sich im Bau. Foto: Fichtner

Modern und nachhaltig

Auch architektonisch geht Honsel neue Wege. Der Innenraum ist frei von störenden Säulen, ein Dachbogen mit 37 Metern Spannweite überspannt die Fläche. „Das war zwar etwas teurer, aber es wertet den Laden deutlich auf.“ Auf dem Dach wird eine Solaranlage mit 300 Kilowatt Leistung installiert, die modernste Heiz- und Kühltechnik versorgt. Insgesamt sind 32 Kilometer Kabel verlegt worden.

Edeka Honsel Seikenkapelle Neubau Dorsten Hardt
Mehrere Kilometer Kabel wurden bereits verlegt. Foto: Fichtner

Hinter dem Markt entsteht die Warenannahme. Über ein großes Rolltor fahren die Lkw rückwärts an. „Hier wird alles angeliefert – sowohl das Trockensortiment als auch frische Ware. Alles ist überdacht, sodass weder Keime eindringen noch Lärm nach außen dringen kann.“ Direkt daneben liegen die Kühlhäuser, in die die empfindlichen Produkte sofort gebracht werden können.

Edeka Honsel Seikenkapelle Neubau Dorsten Hardt
Eingang zu einem der insgesamt 12 Kühlhäuser. Foto: Fichtner

Sortiment mit 27 000 Artikeln

Im späteren Verkaufsraum stehen derzeit nur Betonwände. Doch Ralf Honsel hat die Regale schon im Kopf. „Man sieht hier die Größe von 1700 Quadratmetern, wo wir unser Riesensortiment mit etwa 26 000 bis 27 000 Artikeln zeigen können. Wir hoffen, dass wir alle Kunden damit zufriedenstellen dürfen.“

Edeka Honsel Seikenkapelle Neubau Dorsten Hardt
Der Innenraum verfügt über 1700 Quadratmeter Verkaufsfläche. Foto: Fichtner

Neben den bekannten Angeboten von Edeka Honsel – große Frischetheke, Fischspezialitäten, Sushi – soll das individuelle Innendesign des Marktes für Überraschung sorgen. „Das wird eigens für den Standort erstellt und ist noch geheim“, verrät Honsel.

Auf der Zielgeraden

Die Bauarbeiten befinden sich nach rund 10 Monaten in der finalen Phase. Der Rohbau steht, im Inneren wird die Technik eingebaut. „Wir wollen hier Ende November eröffnen“, sagt Honsel am Ausgang, wo später die Kunden mit vollen Einkaufswagen hinausrollen werden. Dann soll der neue Edeka Honsel auf der Hardt nicht nur ein moderner Frischemarkt sein, sondern auch ein Treffpunkt für die Nachbarschaft. „Wir freuen uns auf Sie.“

Der neue Edeka Honsel in Eckpunkten

Der neue Edeka Honsel auf der Hardt eröffnet Ende November 2025. Auf einer Verkaufsfläche von 1700 Quadratmetern und insgesamt 3000 Quadratmetern inklusive Lager bietet der Markt rund 26 000 bis 27 000 Artikel, darunter Frischfisch, Sushi und weitere Spezialitäten. Auf dem rund 10 000 Quadratmeter großen Grundstück entstehen 40 neue Arbeitsplätze. Modernste Technik sorgt für beste Frische: Zwölf Kühlhäuser, zwei unabhängige Kühlsysteme und eine Solaranlage mit 300 Kilowatt Leistung versorgen Heiz- und Kühltechnik nachhaltig. Ergänzt wird das Angebot durch die Bäckerei Imping mit Café und 60 Sitzplätzen innen und außen.

50 Jahre Deuten: Mühlenfest macht den Auftakt

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Im Jubiläumsjahr „775 Jahre Stadt Dorsten“ und „50 Jahre kommunale Neugliederung“ übernimmt im September der Stadtteil Deuten das Staffelholz. Mit einem lebendigen und vielfältigen Programm, das eindrucksvoll zeigt, wie aktiv und vernetzt das Dorfleben in Deuten ist.

Das Team um Sprecher Marcus Kong stellte einen Veranstaltungsplan auf, in dem sich nicht nur traditionelle Besonderheiten wiederfinden, sondern auch moderne Entwicklungen wie Naturpädagogik, Landwirtschaft und Kreativität vereint sind. Höhepunkte des Festmonats sind das traditionelle Mühlenfest am 14. September und das große Stadtteilfest am 27. September.


Auftakt am 14. September

Den Auftakt bildet das Mühlenfest an der Tüshaus Mühle, eines der bedeutendsten Kulturdenkmäler der Region. Am 14. September öffnen sich dort die Türen für Groß und Klein. Der Heimatverein Deuten organisiert und führt das Fest durch, unterstützt vom Mühlenverein, der Führungen durch und um die Mühle anbietet. Ergänzt wird das Programm durch ein Kinder-Quiz rund um das Thema „Mühle“, kreative Mitmachaktionen sowie Angebote des Mühlenvereins, bei denen insbesondere die jungen Besucherinnen und Besucher auf ihre Kosten kommen. Dieses Fest ist nicht nur ein nostalgischer Rückblick auf vergangene Zeiten, sondern auch ein lebendiges Zeichen für ehrenamtliches Engagement und den Erhalt lokaler Identität.

Tüshaus Mühle
Die Tüshaus Mühle in Deuten. Foto: Stadt Dorsten / Bludau

Das eigentliche Stadtteilfest am 27. September steht unter dem Motto „Deuten vereint – erleben und erfahren“. Ein Paradebeispiel für gelebtes Miteinander. Mehr als ein Dutzend Institutionen, Vereine und Einzelpersonen gestalten einen bunten Tag mit zahlreichen Mitmachaktionen, die dezentral über das Dorf verteilt sind, sodass man beim Spaziergang durch Deuten an jeder Station etwas Neues entdecken kann.

Großes Engagement aller Beteiligten

Ein zentrales Element bildet das Engagement des Heimatvereins, der gleich mit mehreren Aktionen vertreten ist. Tipps zum Nistkastenbau gehören ebenso dazu wie Informationen zur Streuobstwiese, Schafhaltung und Obstbaumschnitt.

Wer wissen möchte, wie Landwirtschaft heute funktioniert, wird auf dem Hof Jungeblodt fündig. Dort öffnen sich die Stalltüren für Einblicke in moderne Tierhaltung, den Lebensraum von Kälbern, Rindern und Kühen sowie die Technik eines Melkroboters. Besucher können außerdem Landmaschinen kennenlernen und – mit etwas Glück – sogar selbst auf dem Hof mitarbeiten oder eine Treckerfahrt gewinnen.

Landwirte Landwirtschaft
Traktor im Einsatz (Symbolfoto). Foto: pixabay

In der Weihnachtsbaumschule Bösing erfahren Interessierte alles über die nachhaltige Aufzucht von Weihnachtsbäumen. Angefangen von der Pflanzung über die Pflege bis hin zur Ernte nach rund zehn Jahren.

Dass auch traditionelle Waldnutzung mit modernen Methoden verbunden werden kann, zeigen der RVR und die Deutener Jägerschaft, die unter anderem die Techniken der Kitzrettung mit Drohnen demonstriert und in ihrer mobilen Waldschule spannende Inhalte zur Hundeausbildung und Wildbeobachtung vermittelt.

Herbst- und Heimatfest 2023
Klaus Tackenberg (l.) und Jörg Seemann von der Rollenden Waldschule. Foto: Borgwardt

Auch für Kinder ist an diesem Tag bestens gesorgt. Der Kindergarten Herz-Jesu bietet ein eigens entwickeltes Rätsel-Quiz durch die Einrichtung, das sich an alle Altersklassen richtet. Die Grundschule Deuten beteiligt sich mit einem vielfältigen Angebot des Fördervereins, während der Sportverein BSV mit einem Schießstand zum Mitmachen einlädt. Zusätzlich richtet der Bürgerschützenverein (BSV) Deuten an zentraler Stelle einen Laser-Schießstand ein, an dem Kinder wie Erwachsene ihre Treffsicherheit testen können.

Vorparade Deuten
Auch der Schützenverein Deuten darf beim Jubiläum nicht fehlen. Foto: Schützenverein / Alfes

Hochwertige Preise bei der Tombola

Zu einem besonderen Programmpunkt lädt die Kirche Herz-Jesu ein, einer historischen Kirchenführung unter dem Titel „Vom Holzstall zum Gotteshaus“. Dabei wird auf humorvolle, aber fundierte Weise erklärt, wie sich die Bedeutung und Gestaltung der Kirche im Dorf über die Jahrhunderte verändert hat und warum ein Bischof einst eine Kirche mit einem Kalorienschoppen verglich. Kuriose Fragen, überraschende Antworten und liebevolle Details machen diesen Rundgang zu einem echten Erlebnis.

Herz-Jesu-Kirche
Die Herz-Jesu-Kirche in Deuten. Foto: Stadt Dorsten / Bludau

Musikalisch wird es beim „Deutener Singen im Rudel“, einer offenen Mitsingaktion des MGV Deuten 1921 e.V. im Pfarrheim Herz-Jesu. Zu dem Auftritt des MGV wird auch der Chor Mixed Pickels an der Kirche auftreten.

Die Deutener Künstlerin Stephanie Morgental verwandelt Leinwände mit explosiver Farbwahl und dynamischen Texturen in lebendige Erzählungen. Ihre Werke, oft abstrakt und mit überraschenden Kontrasten, machen Emotionen sichtbar. Zusätzlich öffnet die Garteninfluencerin Sally Eder ihren Garten für interessierte Besucher. Der TC Deuten bietet sportliche Aktivitäten für Jung und Alt auf seiner Tennisanlage an.

Dorsten zeigt Gärten Sally Eder Deuten
Der Garten von Sally Eder in Deuten. Foto: Dorsten zeigt Gärten

Bei der großen Tombola zum Ausklang des Tages winken u.a. ein hochwertiger E-Roller, Frühstücksgutscheine, zwei Weihnachtsbäume oder eine exklusive Hofführung mit Treckerfahrt bei Familie Jungeblodt als Gewinne.

Ergänzt wird das Ganze durch kulinarische Angebote, Infostände und Mitmachstationen. Der Fußballverein Rot-Weiß Deuten sorgt für Stadionwurst und Getränke, während Kinder sich auf ein Ballbad und eine Hüpfburg freuen dürfen. Der Erlös des Tages kommt dem Dorf zugute. 

Grünschnitt-Container in Lembeck zieht vorübergehend um

Wer am kommenden Samstag, 6. September 2025, in Lembeck seinen Grünschnitt entsorgen möchte, sollte den neuen Standort beachten: Der Container des Kommunalen Servicebetriebs Dorsten wird an diesem Tag nicht wie gewohnt am Sportplatz Am Hagen stehen.

Wegen einer Veranstaltung des Reitvereins muss die Sammelstelle verlegt werden. Stattdessen können Bürgerinnen und Bürger ihre Grünabfälle auf dem Hof der Firma Elvermann, Am Krusenhof 86, abgeben.

Die Annahmezeiten bleiben unverändert: Zwischen 8 und 13 Uhr ist die Abgabe möglich.

Der Kommunale Servicebetrieb bittet die Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die einmalige Änderung. Ab dem darauffolgenden Termin wird der Container wieder am gewohnten Standort zur Verfügung stehen.

Dorsten: Polizei sucht Zeugen nach Auto-Diebstahl in Holsterhausen

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (3. September) haben bislang unbekannte Täter einen grauen Toyota Landcruiser gestohlen. Das Fahrzeug, Baujahr 2022, war im Zeitraum zwischen 21 Uhr und 6 Uhr am Straßenrand der Friedensstraße abgestellt.

Der Geländewagen trägt ein Kennzeichen aus Bitburg (BIT). Wie die Polizei mitteilt, gibt es bislang keine Hinweise auf die Täter oder den Verbleib des Wagens.

Die Ermittler bitten daher mögliche Zeugen um Mithilfe: Wer in der Tatnacht verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Angaben zum gestohlenen Toyota machen kann, wird gebeten, sich unter der kostenlosen Rufnummer 0800 / 2361 111 bei der Polizei zu melden.

Bürgermeister-Kandidaten Dorsten (22): Worüber spricht Dorsten nicht offen?

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31 Fragen stellen wir an die Bürgermeisterkandidaten in Dorsten. Weiter geht es mit der Frage 22 an die Kandidaten: Gibt es Themen, über die in Dorsten zu wenig offen gesprochen wird, obwohl sie Ihrer Meinung nach wichtig wären?

Im Herbst 2025 wird in Dorsten ein neues Stadtoberhaupt gewählt. Sechs Kandidaten stellen sich zur Wahl, mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen, politischen Ausrichtungen und persönlichen Vorstellungen.

Es antworten:

Dorsten wählt. Bürgermeisterkandidaten 2025

Tabus und unbequeme Wahrheiten

Gibt es Themen, über die in Dorsten zu wenig offen gesprochen wird, obwohl sie Ihrer Meinung nach wichtig wären?

Tobias Stockhoff

Tobias Stockhoff Dorsten

„Eigentlich schätzen die Menschen in Dorsten ein offenes Wort. Richtige „Tabus“ gibt es darum eigentlich nicht. Worüber wir unbedingt mehr sprechen müssten: Demokratie, Rechtstaatlichkeit, Menschenwürde und unser Grundgesetz. Es gibt leider Tendenzen in der Gesellschaft, dass alles nicht mehr wichtig zu finden. Dem müssen wir widersprechen“.


Julian Henning Fragemann

Fragemann-SPD-

„In der Frage Migration und Integration neigt eine Mehrheit im politischen Raum zu Beschwichtigung, statt eine konsequente Problemlösung anzugehen“.


Claas Römer

„Wir sprechen in den letzten Jahren wieder zu wenig über Klimaschutz und darüber, dass wir auch als Stadt hier viele wichtige Schritte auf kommunaler Ebene anstoßen können“.


Jürgen Chmielecki

„Ja, es gibt unpopuläre Themen sowie das Thema Sicherheit. Es wird darüber zu wenig gesprochen, auch über das Thema Migration und das das Thema geplante ZOE in Dorsten“.


Boris Benkhoff

„Toilettenhocker! In natürlicher Hockposition richtet sich der Enddarm so aus, dass der M. puborectalis entspannt und der Stuhlgang ohne unnötiges Pressen erfolgt. Studien zeigen: Diese Haltung verkürzt die Darmentleerungszeit, reduziert Hämorrhoiden-Risiko und entlastet den Beckenboden.

Unsere Vorfahren kannten keinen Porzellanthron, sie hockten. Ich werde mich mit all meiner Kraft dafür einsetzen, dass dieses wichtige Thema in aller Munde ist. Eine sofortige, flächendeckende Ausstattung aller öffentlichen und in städtischen Gebäuden befindlichen Toiletten mit Toilettenhockern muss oberste Priorität haben“.


Maurice Fröhlich

„Hier möchte ich auf ein Gespräch mit einer Bäckerei Fachangestellten hinweisen, die aufgrund ihrer Familiengeschichten neben ihrer deutschen Muttersprache ein sehr gutes türkisch bzw. arabisch spricht. Sie hatte mir erzählt das sie gerne in der Zukunft als Dolmetscherin arbeiten wollen würde. Dafür hatte sie sich für einen ehrenamtlichen Job als Übersetzer bei der Stadt Dorsten gemeldet, um Berufserfahrung sammeln zu können.

Die Stadt Dorsten hatte sie aber sehr schnell mit der Begründung keine ehrenamtlichen Helfer zu benötigen abgelehnt. Dies ist mir so stark im Gedächtnis geblieben, da ich selbst vor nicht allzu langer Zeit im Bürgerbüro Dorsten gesehen habe, wie Menschen mit einem Amtsbrief in der einen Hand und einem Smartphone mit Übersetzungsprogramm in der anderen Hand um Hilfe fragten. Und mit der Begründung „Keine Zeit“ von der Beamtin abgewiesen wurde“.


Morgen stellen wir die Frage 23: Wo sehen Sie die Notwendigkeit für unpopuläre, aber langfristig sinnvolle Entscheidungen?

Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW.

Bauausschuss: Parkgebühren spülen mehr Geld in Dorstens Kasse

Die Einnahmen der Stadt Dorsten entwickeln sich im laufenden Jahr besser als erwartet – zumindest in einigen Bereichen. Das geht aus der Sitzungsvorlage für den Bauausschuss hervor, der am 2. September 2025 tagte.

Grundlage der Zahlen ist der Stichtag 30. Juni 2025. Vor allem die Parkgebühren sowie Verwaltungsgebühren bescheren der Stadt ein erfreuliches Plus. Trotz einzelner Verluste rechnet die Verwaltung damit, dass das Haushaltsjahr 2025 insgesamt positiv abgeschlossen werden kann.

Parken lohnt sich – für die Stadt

Die Einnahmen aus den nicht-steuerpflichtigen Parkgebühren bewegen sich stabil und sollen wie geplant rund 400.000 Euro erreichen. Noch besser läuft es bei den mehrwertsteuerpflichtigen Parkgebühren: Statt der kalkulierten 85.000 Euro dürften bis Jahresende etwa 105.000 Euro zusammenkommen.

Auch bei den Verwaltungsgebühren meldet die Stadt deutliche Mehreinnahmen. Rund 20.000 Euro zusätzlich fließen in die Kasse, hauptsächlich durch Aufbruchgenehmigungen, die im Rahmen des Glasfaserausbaus beantragt wurden. Bei den Gewässerunterhaltungsgebühren ergibt sich zudem ein Plus von 6.300 Euro. Zusammengerechnet ergibt das in diesem Bereich ein sattes Plus von rund 42.000 Euro.

Verluste bei Mieten und Inventarschäden

Nicht überall sieht die Bilanz so erfreulich aus. Bei den Mieten und Nutzungsrechten im Bereich der Parkraumbewirtschaftung bleiben die erwarteten 20.000 Euro bislang komplett aus. Aktuell gibt es schlicht keine aktiven Verträge. Ein kleiner Ausgleich entsteht durch Mehreinnahmen beim Restholzverkauf in Höhe von etwa 7.000 Euro. Dennoch bleibt unter dem Strich ein Minus von rund 1.600 Euro.

Noch deutlicher fällt der Rückgang bei den Einnahmen aus Erstattungen für Inventarschäden im Grünflächenbereich aus. Statt der geplanten 20.000 Euro stehen hier bisher lediglich 1.000 Euro in den Büchern – ein Fehlbetrag von 19.000 Euro.

Positive Gesamtprognose

Trotz dieser Einbußen überwiegt die positive Entwicklung bei Park- und Verwaltungsgebühren. Die Verwaltung zeigte sich im Bauausschuss daher optimistisch, dass die Prognose für das Haushaltsjahr 2025 insgesamt positiv ausfallen wird.

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