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#150 Glose von Anke -Schaumige Kindheitserinnerungen

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Glosse von Anke: Der Alltag ist schon ernst genug. Deswegen serviert die Dorstenerin Anke Klapsing-Reich zum Wochenende eine Portion Heiterkeit. Vergnügliche Episoden aus dem Berufs- und Familienleben. Denn mit einem Lächeln geht gleich alles leichter.

Schaumige Kindheitserinnerungen

Die Hälse an den Nachbartischen im Speisesaal der orthopädischen Reha-Klinik wurden lang und länger: „Was habt Ihr denn da?“, starrten die auf Schonkost gesetzten Mitrehabilitand_innen ungläubig auf die verlockende Schachtel, die mitten auf unserem Vierer-Tisch thronte, „sind das etwa Super Dickmann‘s?“

„Richtig“, bestätigte die für den Einkauf der „sündigen Kost“ verantwortliche Patientin mit trotzigem Blick, „wir wollten uns heute zum Frühstück mal ein Negerkuss-Brötchen gönnen – oh pardon, das darf man ja heute nicht mehr sagen“, korrigierte sie sich sofort, „ich meinte natürlich: ein Schoko- oder Schaumkuss-Brötchen.“

„Bei uns hieß das immer ,Quetschbrötchen‘“, mischte sich eine norddeutsche Dame in die aufwallende Diskussion ein. Andere hatten diese eigenwillige Kreation unter Matsch- oder Klatschbrötchen abgespeichert. Wirklich erstaunlich, dass eine Frischebox mit 9 knackig-fluffigen Schokoküssen so viele süße Erinnerungen aus der Kindheit auslösen kann.

Schulzeit im Dorstener St. Ursula-Gymnasium

Auch bei mir: Ich erinnere mich noch gut an meine Schulzeit im Dorstener St. Ursula-Gymnasium. Da die Unterstufenschüler_innen in der Pause nicht das Schulgebäude verlassen durften, mussten sie andere Wege finden, um an die Naschereien der gegenüberliegenden Bäckerei zu gelangen. So konnte ich eines Morgens an der Pforte beobachten, wie eine kleine Sextanerin die zufällig auftauchende Konvent-Oberin Sr. Maria bat, ihr doch bitte etwas aus der Bäckerei zu holen. Die hilfsbereite Nonne ließ sich auch bereitwillig auf den Botengang ein, hatte aber offensichtlich Verständnis-Probleme mit dem Auftrag: „Was soll ich Dir vom Bäcker mitbringen – ein Negerkussbrötchen? Was ist das denn?“, hakte sie sicherheitshalber noch einmal nach. Nun, die kleine Schleckermaus bekam schließlich ihr Brötchen, das sie mit großem Genuss verzehrte.

Das taten 50 Jahre später auch die Patient_innen der Reha-Klinik: Die 9 schaumigen Schokoköpfe waren schnell vergriffen. Und so sah man manchen Gast mit verzückt-vorfreudigem Blick und einem runden Servietten-Päckchen in der Hand unauffällig aus dem Speisesaal eilen.

kWhoch2: Großprojekt für das Westfield Centro

Mitte 2024 wurde das Team von kWhoch2 auf eine Ausschreibung der Westfield Group aufmerksam!

Die Betreiberin des Westfield Centro in Oberhausen, Europas größtem Einkaufszentrum mit weit über 200 Geschäften und Restaurants auf rund 120.000 Quadratmetern, hatte sich vorgenommen, den enormen Energiebedarf – vergleichbar mit dem einer Kleinstadt – künftig zumindest zu einem Teil selbst zu decken. Geplant war, durch eine großflächige Photovoltaikanlage 20 bis 40 Prozent des Verbrauchs autark erzeugen zu können.

Foto: kWhoch2
Foto: kWhoch2

Sechs Monate Vorlaufzeit

Eine Herausforderung, die auch die Verantwortlichen des Westfield Centro nicht unterschätzten. Vor der Angebotsabgabe fanden daher obligatorische Vorqualifizierungsgespräche statt. Besonders die Gründächer stellten komplexe Anforderungen an die Umsetzung. Doch schon in den ersten Gesprächen konnte kWhoch2 sowohl mit fachlicher Kompetenz als auch mit einem überzeugenden Preis-Leistungs-Verhältnis punkten. Dennoch vergingen etwa sechs Monate, in denen intensive Abstimmungen zu Detailfragen wie dem Brandschutz stattfanden.

Planungsmeeting bei kWhoch2 Das Projektteam arbeitet an der finalen Umsetzung der großflächigen Photovoltaikanlage für das Westfield Centro in Oberhausen. Foto: kWhoch2

„Die Logistik stellte eine zusätzliche Hürde dar“, erklärt Nick Weidemann, einer der Geschäftsführer von kWhoch2. „Der Transport der Photovoltaikmodule auf die Dächer erfordert den Einsatz von Kränen, und die Anlieferung muss wegen begrenzter Lagerkapazitäten präzise getaktet werden. Auch die teils erheblichen Höhenunterschiede von bis zu vier Metern unterhalb der Dachflächen waren bei der Planung zu berücksichtigen.“

Schrittweise Inbetriebnahme mit kWhoch2

Im Februar 2025 war es schließlich so weit: Der Vertrag zwischen der Westfield Group und dem in Schermbeck ansässigen Photovoltaikspezialisten wurde unterzeichnet – ein Meilenstein für das Unternehmen kWhoch2. Am 31. März begannen die Installationsarbeiten, mittlerweile konnten die umfangreichen Arbeiten erfolgreich abgeschlossen werden.

Foto: kWhoch2
Foto: kWhoch2

In enger Abstimmung mit dem örtlichen Energieversorger werden die fünf Einzelanlagen anschließend schrittweise in Betrieb genommen. Zusammen sollen sie jährlich etwa eine Million Kilowattstunden Strom erzeugen – genug, um 400 bis 500 Einfamilienhäuser zu versorgen. Der hohe Aufwand lohnt sich: Nach der aktuellen Kalkulation wird sich die Investition bereits innerhalb weniger Jahre amortisieren.

Ihr Partner für Photovoltaik mit Weitblick

Ob privat, gewerblich oder industriell. kWhoch2 plant und realisiert PV-Anlagen passgenau nach Ihren Anforderungen. Nehmen Sie jetzt unverbindlich Kontakt auf.

Nick Weidemann – Ansprechpartner Gewerbe/Industrie
Dennis Kaiser – Ansprechpartner Privat und Kleingewerbe

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Der direkte Weg zur kWhoch2 GmbH:

Westricher Str. 30
46514 Schermbeck
Telefon: +49 2853 89973 00
E-Mail: [email protected]

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Dorsten-Holsterhausen: 22-jähriger Motorradfahrer stirbt bei Frontalcrash auf der Schermbecker Straße

Ein 22-jähriger Motorradfahrer aus Dorsten ist am Donnerstagabend bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Schermbecker Straße ums Leben gekommen. Beide Fahrzeuge gerieten nach dem Zusammenstoß in Brand.

Unfall am Bruchweg

Nach Angaben der Polizei war der junge Mann gegen 21 Uhr in Richtung Schermbeck unterwegs. Ein 52-jähriger Dorstener kam ihm mit einem Kleintransporter entgegen und wollte nach links in den Bruchweg abbiegen. Dabei stießen beide Fahrzeuge zusammen.

Passanten leisteten sofort Erste Hilfe. Auch der Rettungsdienst versuchte, den Motorradfahrer zu reanimieren. Dennoch verstarb der 22-Jährige noch an der Unfallstelle. Der Fahrer des Transporters konnte sich rechtzeitig aus dem Fahrzeug befreien.

Fahrzeuge brannten aus – Straße stundenlang gesperrt

Beide Fahrzeuge fingen unmittelbar nach dem Aufprall Feuer. Die Polizei stellte sie für weitere Untersuchungen sicher. Die Schermbecker Straße blieb mehrere Stunden voll gesperrt.

Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.

Hürfeldhalde: Stadt Dorsten und RAG im Mediationsgespräch

Ein erster moderierter Gesprächstermin zur Zukunft der Hürfeldhalde in Dorsten hat im Kreishaus Recklinghausen stattgefunden. Landrat Bodo Klimpel lud Stadt und RAG am 30. Juli ein. Nach den Sommerferien wird es einen weiteren Termin geben.

  • Was: Mediationsgespräch zur Nutzung der Hürfeldhalde
  • Wann: Mittwoch, 30. Juli, nächster Termin nach den Sommerferien
  • Wo: Kreishaus Recklinghausen
  • Wer: Stadt Dorsten, RAG, Landrat Bodo Klimpel (Moderation)
  • Hintergrund: Vertrag von 1982 regelt „Meinungsausgleich“ durch den Kreis bei Uneinigkeit

Rahmen für Mediation abgesteckt

Im Streit um die zukünftige Nutzung der Hürfeldhalde trafen sich Vertreter der Stadt Dorsten und der RAG auf Einladung von Landrat Bodo Klimpel zu einem ersten Mediationsgespräch. Grundlage dafür ist ein Vertrag aus dem Jahr 1982, in dem festgelegt wurde, dass bei Uneinigkeit der Oberkreisdirektor – heute Landrat – einen „Meinungsausgleich“ herbeiführen soll.

Stadt und RAG beraten intern weiter

Zu Beginn des Treffens wurden zunächst die Rahmenbedingungen, Regeln und Ziele der Mediation festgelegt. Anschließend konnten beide Parteien ihre jeweiligen Standpunkte darlegen. Stadt Dorsten und RAG wollen die Ergebnisse des Gesprächs nun intern bewerten. Nach den Sommerferien ist ein weiterer Termin im Kreishaus geplant, um die Gespräche fortzuführen.

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Aktuelle Tempokontrollen in Dorsten bis 10. August

Mit mobilen Tempokontrollen geht die Stadt Dorsten weiterhin konsequent gegen Raser im Stadtgebiet vor. Um für mehr Transparenz zu sorgen, werden die Messstellen im Vorfeld bekanntgegeben.

Die Radarwagen der Stadt Dorsten werden in der Woche vom 4. bis 10. August 2025 die folgenden Straßen besonders im Blick haben:

  • Großer Ring
  • Glück-Auf-Straße
  • Schlehenweg

Darüber hinaus müssen Verkehrsteilnehmer natürlich im gesamten Stadtgebiet mit weiteren Geschwindigkeitsmessungen rechnen.

Dorsten-Hervest: Dreiste Täter stehlen Kupfer am Umspannwerk

Unbekannte Täter brachen in der Nacht in das Umspannwerk in Hervest ein und stahlen Kupferkabel. Auch ein Wohnwagen auf dem Gelände wurde aufgebrochen, teilte die Polizei mit.

Einbruch zwischen Dienstagnachmittag und Mittwochmorgen

Die Täter beschädigten den Zaun an der Straße Wenger Höfe, um auf das Gelände zu gelangen. Nach bisherigen Erkenntnissen geschah die Tat zwischen Dienstagnachmittag und dem heutigen Morgen (30. Juli).

Kupfer und vermutlich auch Diesel gestohlen

Die Diebe entwendeten Kupferkabel, deren genaue Menge laut Polizei noch unklar sei. Vermutlich zapften sie zusätzlich Dieselkraftstoff ab.

Polizei sucht Zeugen

Die Polizei bittet Zeugen, die etwas Verdächtiges bemerkt oder beobachtet haben, sich unter Tel. 0800/2361 111 zu melden.

Sozialkaufhaus Kaktus in Hervest: Hochwertige Secondhand-Funde für alle

Im Kaktus Sozialkaufhaus in Dorsten-Hervest bekommt Gebrauchtes ein zweites Leben. Zwischen Kleidung, Geschirr und Büchern finden Besucher immer wieder Schätze, manchmal sogar Markenartikel zum kleinen Preis. Wer hier stöbert, weiß nie, welche Überraschung im Regal wartet.

Viele Besucher kommen nur kurz vorbei, „mal eben reinschauen, ob’s was Neues gibt“. Vielleicht findet sich genau die Kaffeekanne, die zu Hause gerade kaputtgegangen ist. Oder ein hübsches Glas, eine Vase oder die fehlende Kaffeetasse fürs Service. Und wer Kinder hat, entdeckt fast immer etwas zwischen den Regalen mit Spielsachen und Büchern. „Und das alles zu Preisen, die sich jeder leisten kann“, erklärt Angelika Hinze. „Natürlich dürfen hochwertige Markenartikel auch mal ein bisschen mehr kosten.“

Sozialkaufhaus Kaktus der Dorstener Arbeit in Hervest
Im Kaktus gibt es auch jede Menge gute Haushaltsartikel zu günstigen Preisen. Foto: Petra Bosse

Hochwertige Spenden und ein festes Stammpublikum

Angelika Hinze ist seit rund 17 Jahren Fachanleiterin im Sozialkaufhaus Kaktus der Dorstener Arbeit und kennt die Erfolgsgeheimnisse, und sie hat den Laden voll im Griff. Das Kaufhaus sei inzwischen weit über Dorsten hinaus bekannt. Viele Kunden wüssten, dass es hier gute, oft neuwertige Ware gebe. Häufig komme diese über persönliche Kontakte: Ein Kunde kenne jemanden, der wieder jemanden kenne, der hochwertige Stücke abgibt. Auf diese Weise gelange regelmäßig Ware ins Haus, die anderswo kaum noch zu finden sei.

Nicht alles werde angenommen. Verzogene oder verfärbte Kleidung, Stücke mit Löchern oder fehlenden Knöpfen blieben draußen. „Nur sehr hochwertige Teile mit kleinen Mängeln reparieren wir selbst, wenn wir das Personal dafür haben,“ sagt Hinze.

äglich neue Ware im Sozialkaufhaus Kaktus in Dorsten Hervest
Fast täglich werden Kleiderspenden abgegeben. Da haben die Angestellten viel einzuräumen. Foto: Petra Bosse

Rund 30 Prozent der Spenden stammen von Stammkunden, die regelmäßig sehr gute oder sogar neue Waren bringen. Hinzu kämen Haushalts- und Geschäftsauflösungen. „Manchmal bekomme ich sogar neue Artikel, die nur abgeschrieben wurden – das ist dann echte Top-Ware,“ erzählt sie.

Schnäppchen und Marken im Kaktus

Preislich ist das Sozialkaufhaus breit aufgestellt. Bereits ab zwei Euro können Besucher fündig werden. Wer sich ein komplettes Outfit zusammenstellen möchte, komme laut Fachanleiterin Angelika Hinze mit wenigen Euro aus. Wer gezielt nach Marken suche, müsse allerdings etwas tiefer in die Tasche greifen. Hochwertige Teile kosten hier zwischen 20 und 30 Euro – im Vergleich zu Neupreisen von 200 Euro und mehr immer noch ein echtes Schnäppchen.

Von Münster bis Teneriffa – die Kundschaft im Karo ist bunt

Und, das Sortiment ist riesig: Kleidung, Kleinteile, Geschirr, Dekoartikel, und in der Filiale in Wulfen sogar mehr Möbel. In Hervest dagegen geht es kleinteiliger zu, und besonders Bekleidung ist der Renner. „Wir haben Kunden, die kommen aus Münster, Duisburg und Recklinghausen“, erzählt Hinze. „Und ich habe sogar eine Kundin, die lebt auf Teneriffa. Die kommt zweimal im Jahr nach Deutschland, besucht ihre Freundin und kommt mit leerem Koffer hierher.“

Die Qualität spricht sich eben herum. „Liegt vielleicht auch daran, dass ich ein bisschen zickig bin“, sagt sie lachend. „Ich achte darauf, dass alles wirklich gut aussieht.“

Sozialkaufhaus Kaktus in Hervest Dorsten-Second Hand in großer Auswahl
Dieser große Teddybär sucht noch ein neues Zuhause. Fachanleiterin Angelika Hinze (rechts) prüft alle Spenden sorgfältig, bevor sie im Kaktus-Kaufhaus in den Verkauf gehen. Foto: Petra Bosse

Feste Preise statt Feilschen

Früher durfte im Kaktus gehandelt werden. „Das haben wir abgeschafft“, sagt Hinze. „Irgendwann hieß es, ‚Ach, du kennst mich doch, ich bring dir beim nächsten Mal Kekse mit.‘ Um das zu vermeiden, haben wir die Preise gesenkt und eine klare Struktur. Wer über 100 Euro einkauft, bekommt automatisch zehn Euro Rabatt.“

Ein starkes Team hinter den Kulissen

Insgesamt kümmern sich rund zehn Mitarbeitende um den Laden, ein Mix aus Festangestellten im 16i-Programm, Teilnehmern von Arbeitsgelegenheiten und Ehrenamtlichen. „Aber viele dürfen nur wenige Stunden die Woche kommen, vormittags oder nachmittags. Von der Stundenzahl her ist das gar nicht so viel.“

Große Auswahl an Kindersachen im Kaktus Dorsten
Große Auswahl an Kindersachen im Kaktus Dorsten. Foto: Petra Bosse

Öffnungszeiten

Das Kaufhaus arbeitet mit speziellen Öffnungszeiten. Montags bleibt es geschlossen, da an diesem Tag Schulungen für Jugendliche stattfinden und das Team nur ein begrenztes Stundenkontingent hat.

  • Montag: geschlossen
  • Dienstag bis Donnerstag: 9–13 Uhr und 14–18 Uhr
  • Freitag: 9–15 Uhr durchgehend

Hinweis zum Schluss

Und für alle, die hier ihr neues Lieblingsstück finden: Im Kaktus-Kaufhaus wird nur bar bezahlt. Wer mit Karte winkt, darf höchstens dem nächsten Schnäppchen hinterherwinken.

Jörg Nowaczyk und die Körperspende: Ein Geschenk über den Tod hinaus

Ein Leben endet, doch das Wissen bleibt. Oder anders ausgedrückt: „Mortui vivos docent, die Toten lehren die Lebenden“. Dieser Lehrsatz hat Jörg Nowaczyk vor einigen Jahren dazu veranlasst, seinen Körper nach seinem Tode der Forschung zur Verfügung zu stellen. Er möchte damit einen wertvollen Beitrag leisten, Krankheiten besser zu verstehen, neue Heilmethoden zu entwickeln und damit eines Tages vielleicht Menschenleben zu retten.

Viele Menschen machen sich keine Gedanken über ihre eigene Endlichkeit oder verdrängen das Unausweichliche. Jörg Nowaczyk dagegen hat sich sehr früh mit diesem Thema beschäftigt, denn vor mehr als 30 Jahren gab es in seiner Familie aufgrund eines Körperspenders bereits kontroverse Diskussionen. Auch Jörg hat festgelegt, was mit seinem Körper geschehen soll, wenn sein Herz eines Tages aufgehört hat zu schlagen.

Wir sitzen auf einer alten Bank umgeben von alten hohen Bäumen, ein passender Ort für unser Gespräch. „Meine Eltern und auch meine Frau haben ihre letzte Ruhe als Körperspender auf dem Waldfriedhof Lauheide in Münster gefunden. Dort werde auch ich eines Tages beigesetzt werden“, erzählt mir Jörg. Dafür hat er sich im Institut für Anatomie und Molekulare Neurobiologie der Uni Münster als Körperspender registrieren lassen. Dort kann er darauf vertrauen, dass sein Körper nach seinem Tode im Seziersaal mit größtem Respekt und Achtsamkeit behandelt wird.

Körperspende wirkt erst später

Eine Organspende hilft unmittelbar, eine Körperspende wirkt erst später, doch beide Entscheidungen sind freiwillig und enorm wichtig. Für mich ist Jörgs Entschluss, seine Körperhülle der Wissenschaft zur Verfügung zu stellen, daher ein Akt der Nächstenliebe. Weit, weit weg von dem Voyeurismus der „zerfledderten“ Körper, die öffentlich zur Schau gestellt werden. „Für mich ist der Körper nach meinem Tod zu wertvoll, um direkt kremiert oder beigesetzt zu werden. Ich habe während meiner Erkrankung selbst medizinische Hilfe bekommen und dafür bin ich dankbar. Ich weiß aber auch, dass ich sie auch deswegen erhalten habe, weil angehende Mediziner zuvor an früheren Körperspendern lernen konnten“, erklärt der Dorstener und fügt hinzu: „Da ich keine Angehörigen habe, die meine Grabstätte pflegen könnten, spielt dieser Aspekt zwar auch eine Rolle, war aber nicht ausschlaggebend für meine Entscheidung.

In der anonymen Körperspende liegt ein unschätzbarer Wert. Für Medizinstudierende ist der Körperspender im Seziersaal ein wertvoller Lehrmeister. An ihm lernen sie, Hautschichten zu durchtrennen, Muskeln präzise freizulegen und dabei Blutgefäße zu schonen. All diese Fähigkeiten werden sie später in Notfällen und bei Operationen am lebenden Menschen einsetzen, um so im Idealfall Leben zu retten.

Die Herausforderungen

Doch eine Körperspende birgt auch Herausforderungen: „Wir mussten sehr schnell von meiner Frau und meinen Eltern Abschied nehmen, da der Körper zeitnah konserviert werden musste. Auch bei der eigentlichen Beisetzung, die nach mehr als zwei Jahren stattfand, waren wir nicht direkt dabei, jedoch bei der Trauerfeier. Diese Trauerfeier, die von den Studentinnen und Studenten organisiert wurde, war aber wirklich sehr würdevoll“, betont Jörg. „Sie haben sich namentlich bei jedem Verstorbenen, aber auch bei allen Angehörigen bedankt. Das ist eine andere Art der Trauerbewältigung, aber jeder geht mit seinem Verlust und seiner Trauer eh individuell um. Da gibt es keine Normen.“

Am Ende unseres Gespräches weist Jörg berechtigterweise darauf hin, dass er es begrüßen würde, wenn es, ähnlich wie beim Organspende-Tattoo, eine Möglichkeit gäbe, sich zusätzlich zum Ausweis als Körperspender auszuweisen.

Sollten Sie in Erwägung ziehen, Ihren Körper ebenfalls der Medizin zur Verfügung zu stellen, sollten Sie beachten, dass sich bei vielen Instituten Organspende und Körperspende ausschließen. Und nicht zuletzt müssen alle Behördengänge von den Angehörigen selbst übernommen werden, denn hier ist kein Bestatter involviert.

Jeder von uns profitiert täglich von medizinischen Fortschritten und modernen Behandlungsmethoden, die ohne Körperspender oft nicht möglich gewesen wären. Ich begegne daher Jörgs Entscheidung mit größtem Respekt, denn sie erinnert mich daran, wie kostbar Wissen, Mitgefühl und Solidarität sind.

Die Körperspende ist eine freiwillige Entscheidung, die jederzeit widerrufen werden kann. Die Registrierung als Körperspender ist in der Regel ab dem 60. Lebensjahr möglich. An einigen Instituten ist die Aufnahme bis auf eine geringe Gebühr kostenlos.

350.000 Euro für Vereine und Initiativen in Dorsten, Kirchhellen und Bottrop

Die Vereinte Volksbank unterstützt mit insgesamt 350.000 Euro über 250 gemeinnützige Vereine und Projekte in der Region. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Förderung des Ehrenamts. Auch Crowdfunding wird zunehmend wichtiger.

  • Was: Finanzielle Unterstützung für Vereine, Initiativen und Projekte
  • Wer: Vereinte Volksbank
  • Wo: Dorsten, Kirchhellen und Bottrop
  • Wieviel: 350.000 Euro an 250 Vereine und Organisationen in 2024
  • Zusätzlich: 167 Projekte über Crowdfunding-Plattform mit 467.000 Euro unterstützt

Starke Unterstützung für das Ehrenamt

Die Vereinte Volksbank hat ihr gesellschaftliches Engagement in Dorsten, Kirchhellen und Bottrop im Jahr 2024 deutlich ausgebaut. Allein in diesem Jahr gingen rund 350.000 Euro an etwa 250 gemeinnützige Vereine und Organisationen. Vorstandsmitglied Ingo Hinzmann erklärt die Motivation: „Viele unserer Mitglieder und Kunden sowie viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich im Ehrenamt. Das gilt es verlässlich zu unterstützen. Getreu dem Motto: Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele.“

Auch Martin Wissing, ebenfalls im Vorstand der Vereinten Volksbank, betont die Bedeutung dieses Engagements: „In unserer Region steckt viel Herzblut – vor allem in zahlreichen Vereinen, die sich Tag für Tag und nachhaltig für Sport, Kultur, Bildung, Umwelt und soziale Projekte einsetzen.“

Spenden, Sponsoring und Crowdfunding

Die Vereinte Volksbank unterstützt Vereine und Initiativen sowohl mit klassischen Spenden als auch durch Sponsoring. Immer beliebter wird zudem die hauseigene Crowdfunding-Plattform „Viele-schaffen-mehr“. In den vergangenen Jahren konnten über diesen Weg 167 Projekte verwirklicht werden. Mehr als 467.000 Euro kamen dabei zusammen – darunter über 176.000 Euro von der Vereinten Volksbank selbst. Rund 15.500 Unterstützerinnen und Unterstützer trugen weitere 291.000 Euro bei.

Hinzmann und Wissing fassen zusammen: „Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, sind wesentlicher Teil des Motors, der unsere Region antreibt. Ob als Vereinsvorstände oder -mitglieder, ob mit geopferter Freizeit oder in Form von Spenden, ob in Familien, Nachbarschaften oder Organisationen: Vor allem in den Bereichen Kultur und Brauchtum, Soziales und Bildung sowie Jugend und Sport braucht es engagierte Menschen für eine gute Gegenwart und Zukunft unserer Gesellschaft.“

Weitere Informationen und Kontakt

Weitere Informationen zur Crowdfunding-Plattform „Viele-schaffen-mehr“ und den Fördermöglichkeiten der Vereinten Volksbank gibt es online unter: www.viele-schaffen-mehr.de.

Sperrungen in Hervest: Bauarbeiten an Versorgungsleitungen

Im Stadtteil Hervest kommt es vom 5. bis 19. August 2025 zu Verkehrseinschränkungen. Grund sind umfangreiche Arbeiten an den Versorgungsleitungen, die im Bereich der Glück-Auf-Straße und der Josefstraße durchgeführt werden.

Betroffen ist insbesondere der Einmündungsbereich der Josefstraße in die Glück-Auf-Straße, der für den Fahrzeugverkehr vollständig gesperrt werden muss. Anlieger können ihre Grundstücke während der Arbeiten nur eingeschränkt erreichen.

Um den Verkehr während der Bauzeit aufrechtzuerhalten, richtet die Stadt eine Umleitung ein. Autofahrer sollten die Beschilderung beachten und mehr Fahrzeit einplanen.

Die Stadt bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die notwendigen Arbeiten, die der Sicherung der Energie- und Wasserversorgung dienen.

Schützenfestnachfeier mit Sommerspielen in Deuten

Am Samstag, 2. August, lädt der Bürgerschützenverein Deuten alle Bürger und Freunde des Vereins zur besonderen Schützenfestnachfeier rund um die Herz-Jesu-Kirche ein.

In diesem Jahr steht das Fest unter dem Motto „Sommerspiele“, die ab 15:30 Uhr starten.

Überraschungen und Action für die ganze Familie

Was genau die Besucher erwartet, bleibt bis zum Start geheim. Der Verein verrät nur, dass alle Altersgruppen auf ihre Kosten kommen sollen. Neben spannenden Aktionen wird selbstverständlich auch für das leibliche Wohl gesorgt.

Abschluss mit Fußballturnier im September

Den Sommer beschließt der Bürgerschützenverein Deuten mit dem Fußballturnier der Dorstener Schützenvereine am 6. September auf der Anlage „Am Bahndamm“. Als Titelverteidiger ist der BSV Deuten in diesem Jahr Gastgeber und freut sich auf zahlreiche Sport- und Schützenkameraden aus der Lippestadt.

Der Deutener Thron um Kaiser Martin Große-Peclum und Königin Mechthild Hawig sowie der Vorstand hoffen auf eine rege Beteiligung aus der Bevölkerung.

Familientrödelmarkt im Bürgerpark Maria Lindenhof lockt mit 120 Ständen

Am Samstag, 23. August 2025, verwandelt sich der Bürgerpark Maria Lindenhof von 11 bis 16 Uhr in ein Paradies für Trödel- und Schnäppchenfans.

Mehr als 120 privat geführte Stände sollen eine bunte Auswahl an Kleidung, Spielsachen und besonderen Fundstücken bereithalten. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für Kinder sowie zahlreiche Essens- und Getränkestände runden das Angebot ab.

Vielfältige Schätze für alle Generationen

Von gut erhaltener Kinder- und Teeniekleidung über Spielzeug bis zu Erwachsenenkleidung und geheimnisvollen Kellerschätzen – hier könnte jede Besucherin und jeder Besucher fündig werden. Der Markt gilt als Eldorado für Sammler und Stöberfreunde.

Familientrödelmarkt-Maria-Lindenhof-Bürgerpark-Dorsten

Oude Marie und DJ-Musik als neue Highlights

In diesem Jahr ist erstmals die Oude Marie dabei. Im überdachten Amphitheater werden private Verkäuferinnen und Verkäufer ihre Waren anbieten. DJ-Musik sorgt dort für gute Stimmung, und in der Oude Marie gibt es Getränke.

Spiel, Spaß und Kulinarik im Park

Während die Erwachsenen stöbern, können Kinder den großen Abenteuerspielplatz mit Wasserspielplatz entdecken. Auch der Fitnessparcours und der Bolzplatz laden zum Auspowern ein. Fördervereine bieten zudem spannende Mitmachaktionen für Kinder. Für das leibliche Wohl sorgen herzhafte und süße Snacks sowie kühle Getränke.

Zentral und gut erreichbar

Der Bürgerpark Maria Lindenhof liegt hinter dem Erlebnisschwimmbad Atlantis Dorsten und ist bequem mit Fahrrad, Auto, Bus oder Bahn zu erreichen. Der Verein Bürgerpark Maria Lindenhof e. V. freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

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