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Warum ist der 1. Mai ein Feiertag?

Am 1. Mai ist es wieder so weit: Viele Dorstener Familien nutzen den gemeinsamen Feiertag, um Ausflüge in die Umgebung zu machen und den Frühling zu genießen. Doch was steckt eigentlich hinter dem 1. Mai? Warum ist dieser Tag überhaupt ein Feiertag?

Von Maya Holmes

Der 1. Mai als „Tag der Arbeit“ geht auf die Arbeiterbewegung in den USA zurück. Dort forderten viele Beschäftigte Ende des 19. Jahrhunderts bessere Arbeitsbedingungen – insbesondere die Einführung des Acht-Stunden-Tages.

Die Geschichte des 1. Mai

Am 1. Mai 1886 begannen in den USA landesweite Streiks. In Chicago eskalierte ein Protest wenige Tage später, am 4. Mai, beim sogenannten Haymarket-Aufstand: Eine Bombe explodierte, es kam zu Schüssen – mehrere Menschen kamen ums Leben. Dieses Ereignis gilt als Ursprung des Tags der Arbeit.

Auf dem Internationalen Arbeiterkongress 1889 beschlossen Vertreter sozialistischer Parteien und Gewerkschaften, den 1. Mai künftig als weltweiten Kampftag der Arbeiterbewegung zu begehen. 1890 fanden erstmals Demonstrationen in vielen Ländern statt – auch in Deutschland mit rund 100.000 Teilnehmern.

In den folgenden Jahren etablierte sich der 1. Mai als fester Protest- und Aktionstag. 1919 wurde er in Deutschland erstmals als gesetzlicher Feiertag begangen – allerdings nur einmalig, da keine politische Mehrheit für eine dauerhafte Regelung bestand. Die SPD hatte sich schon lange für die Einführung des Feiertags sowie bessere Arbeitsbedingungen eingesetzt.

1933 erklärten die Nationalsozialisten den 1. Mai als „Tag der nationalen Arbeit“ zum Feiertag und nutzten ihn für ihre Propaganda. Bereits am 2. Mai wurden alle freien Gewerkschaften zerschlagen und deren Mitglieder verfolgt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde der 1. Mai in der Bundesrepublik erneut als gesetzlicher Feiertag eingeführt – diesmal dauerhaft.

Der 1. Mai heute

Auch heute nutzen Gewerkschaften und Beschäftigte den 1. Mai für Demonstrationen und Kundgebungen. Dabei geht es um Themen wie gerechte Löhne, faire Arbeitsbedingungen und familienfreundliche Arbeitszeiten.

Der 1. Mai ist aber nicht nur ein Tag des Protests, sondern auch ein beliebter Ausflugstag. Weil er mitten im Frühling liegt, zieht es bei Sonnenschein und milden Temperaturen viele Menschen ins Freie – zu Fahrradtouren, Spaziergängen oder anderen Aktivitäten in der Natur.

Ein Ausflugstipp: Die Hofläden der Region.

Diese Woche im Kino Dorsten: Thunderbolts*

In einer Kooperation mit dem Central-Kino Dorsten stellen wir jede Woche die neuen Filme im Kinoprogramm vor. Dieses Mal dabei: „Thunderbolts*“, „Bambi – Eine Lebensgeschichte aus dem Walde“ und „Die Legende von Ochi“.

Diese Woche gibt es im Kino Dorsten den Actionfilm „Thunderbolts*“ und die Familienfilme „Bambi – Eine Lebensgeschichte aus dem Walde“ und „Die Legende von Ochi“.


„Thunderbolts*“

Foto: Walt Disney Int’l

Neben einigen spannenden neuen Gesichtern bringt der Film die Charaktere Bucky Barnes (Sebastian Stan), Red Guardian (David Harbour), John Walker (Wyatt Russell), Taskmaster (Olga Kurylenko), Ghost (Hannah John-Kamen) und Valentina Allegra de Fontaine (Julia Louis-Dreyfus) aus dem Marvel Cinematic Universe zurück auf die Leinwand.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Die Hauptrollen spielen Julia Louis-Dreyfus, David Harbour, Hannah John-Kamen u.a.. Regie führte Jake Schreier.

„Thunderbolts*“ läuft im Kino Dorsten täglich um 15.30, 17.45 und 20.15 Uhr; Freitag und Samstag zusätzlich um 22.45 Uhr; Sonntag zusätzlich um 13 Uhr. FSK: 12, Kinder in Begleitung Erwachsener ab 6 Jahren.


„Bambi – Eine Lebensgeschichte aus dem Walde“

Foto: SquareOne/Central

Umgeben von seiner Mutter und den Tieren des Waldes: seinem Freund, dem Raben, dem Kaninchen und dem Waschbären entdeckt BAMBI die Welt der Bäume und ihre Geheimnisse. Tag für Tag lernt er von seiner Mutter, Stärke und Mut zu entwickeln. Doch als der Herbst naht, reißt ein jäher Schicksalsschlag sie auseinander. Von nun an muss BAMBI allein bestehen, sich seinen Platz in der Welt erkämpfen. Dabei findet er nicht nur seine Jugendfreundin Faline, sondern trifft schließlich auch auf seinen imposanten, schweigsamen Vater – einen majestätischen Hirsch.

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Die Regie führte Michel Fessler.

„Bambi – Eine Lebensgeschichte aus dem Walde“ läuft im Kino Dorsten täglich um 15.30 Uhr; Sonntag zusätzlich um 14 Uhr. FSK: 0.


„Die Legende von Ochi“

Foto: Plaion Pictures/Studiocanal

Die eigensinnige Yuri (Helena Zengel) lebt mit ihrem Vater (Willem Dafoe) auf einer abgelegenen Insel namens Carpathia. Von klein auf schärft man ihr ein, sich vor den geheimnisvollen Tierwesen der Insel, den Ochis, zu fürchten. Doch als Yuri ein einsames Baby-Ochi findet, kommen ihr Zweifel an der Gefährlichkeit der Wesen. Sie lässt ihr Zuhause hinter sich, um das Ochi zurück zu seiner Familie zu bringen, und erlebt das größte Abenteuer ihres Lebens.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Die Hauptrollen spielen Helena Zengel, Finn Wolfhard, Emily Watson u.a.. Regie führte Isaiah Saxon.

„Die Legende von Ochi“ läuft im Kino Dorsten täglich um 15.30; Sonntag zusätzlich um 13.15 Uhr. FSK: 6.


4000 Kilometer im Oldtimer: Zwei Männer, zwei Healeys

„Warum seid ihr denn eigentlich mit zwei Autos gefahren? Gemeinsam in einem Auto hättet ihr doch mehr Unterhaltung gehabt“, wollte ich zu Beginn unseres Gespräches von Manfred Hürland und Hugo Grütering wissen. Nach dem anfänglichen Erstaunen folgte ein herzhaftes Lachen der beiden. „Weil wir nicht nur ankommen, sondern die Fahrt genießen wollten.“ Damit war für sie augenscheinlich die Frage zur Genüge beantwortet.

Die beiden passionierten Healey-Fans planen für Mai dieses Jahres eine Zweiwochentour in den Balkan und zurück. Bevor sie erneut aufbrechen, schwelgen sie in Erinnerungen an ihre unvergessliche, zweieinhalbwöchige Reise im Jahr 2019. „Es war eine wirklich schöne Reise, aber die hundert Kilometer durch Russland müssen wir nicht noch einmal haben“, sind sie sich einig.

Ein Anblick, der Herzen von Oldtimer-Fans höher schlagen lässt. Foto: AdobeStock

Für alle Technik- und Autofreunde gibt es vorab einige beeindruckende Details: Die 4.000 Kilometer schafften die beiden in ihren offenen Zweisitzern Austin Healey 3000, Baujahr 1959 und 1967, mit 150 PS sowie „einer Höchstgeschwindigkeit von 180 Kilometern pro Stunde“, wie mir Manfred stolz erklärt. Das ist zwar nach Hugos Meinung etwas übertrieben, aber ich lasse es dennoch so stehen. Die beiden Dorstener planten die Route im Voraus, buchten die Hotels jedoch erst kurzfristig vor Ort. Wir wollten uns nicht hetzen und zu einer bestimmten Uhrzeit am Hotel sein müssen. Wie betonten die beiden doch anfangs: „Weil wir nicht nur ankommen, sondern die Fahrt genießen wollten.“

Von Dorsten aus nach Osten

Sie starteten am Freudenberg Richtung Berlin und fuhren weiter entlang der polnischen Ostsee. „Das Land entsprach in jeder Hinsicht den gängigen Klischees: Überall gab es nur Halligalli, Glitzer und Glimmer. Schrecklich!“, erinnert sich Manfred. Halligalli war jedoch schnell vergessen, denn sie standen vor der russischen Grenze. „Das Visum, das wir ausfüllen mussten, war eine absolute Farce“, erinnert sich Hugo. „Wir wurden von einem uns unbekannten Russen ‚eingeladen‘ und erhielten daraufhin das Visum. Unsere Anspannung an der Grenze war daher enorm, und wir waren der Willkür der Zöllner ausgesetzt.“

Die beiden Austin Healeys in Lettland, etwa 100 Kilometer vor Riga. Foto: privat

Die beiden waren froh, am nächsten Tag Russland wieder verlassen zu können. „Jetzt würden wir uns nicht mehr nach dorthin trauen“, sind sich die langjährigen Freunde einig, „denn die Welt ist leider in Unordnung.“ Hinter der Grenze in Litauen schien die Sonne schlagartig heller zu scheinen, die Natur frischer zu riechen und auch die Menschen waren nun viel freundlicher. „Litauen ist ein tolles Land, eine Reise dorthin lohnt sich auf alle Fälle“, ist sich Manfred sicher.

Kurze Zeit später durchquerten sie Lettland und genossen in Estland Tallinns Kulturerbe sowie die Altstadt, bevor es auf die Fähre nach Stockholm ging. Mit ihren Lebensgefährtinnen, die sie in Schweden erwarteten, ging es gemeinsam nach Kopenhagen. „Hammer!“, entfährt es Hugo, und Manfred stimmt ihm zu: „Das ist die schönste Stadt, die wir gesehen haben. Die Stimmung bei uns war dementsprechend toll.“ Entlang der Ostseeküste führte sie ihr Weg über Glückstadt schließlich nach Hause.

Manfred Hürland (links) und Hugo Grüterung auf der Fähre nach Schweden. Foto: privat

Die nächste Tour mit dem Healey steht kurz bevor

Nach der Tour ist vor der Tour und das nächste Abenteuer steht bevor: mitten durch Italien, mit der Fähre nach Korfu, weiter nach Albanien, entlang der Küste Montenegros und nach Bosnien. „Wir freuen uns auf tolle Begegnungen und auf interessante Gespräche, aber auch auf ungewohntes Essen und eine wunderbare Natur“, schaut Manfred auf die Reise und Hugo ergänzt: „Wir stellen jeden Abend einen Tagesbericht auf meinen Account in Facebook ein. Wenn Sie Lust auf authentische Reisegeschichten haben, dann schauen Sie doch mal vorbei.“

Siegreiches Wochenende für den TC Grün-Weiß Schermbeck

Am vergangenen Wochenende richtete der TC Grün-Weiß Schermbeck vier Turniere im Bereich Jazz und Modern / Contemporary aus. Drei Formationen des Vereins waren mit dabei und konnten sportliche Erfolge erzielen.

Die Formationen konnten dabei jede für sich große Erfolge erzielen.

Starker Auftakt mit „T.D.R.“

Den Auftakt machte am Samstag die Formationsgemeinschaft „T.D.R.“, bestehend aus Tänzerinnen des TC Grün-Weiß Schermbeck und der TSA des SSV Rhade. Beim dritten Turnier der Regionalliga West sicherte sich die Gruppe um Lilli Bona, Jessica Drygalla, Madlen Fünfgeld, Lea Hampel, Hannah Haubold, Marit Kortenhorn, Laura Rademacher, Felicitas Sondermann und Jana Stenzel nach starken Leistungen erstmals in dieser Saison den ersten Platz. Vor heimischen Publikum überzeugte „T.D.R.“ mit einer ausdrucksstarken Choreografie unter dem Trainerduos Vivien Bicker und Angela Faltin Vaz.

Damit liegt die Formation nun gleichauf mit dem Team „Dance Relation“ aus Ibbenbüren, das bislang ebenfalls zwei Turniere gewonnen hat. Die Entscheidung über den möglichen Aufstieg in die zweite Bundesliga fällt bei den letzten beiden Turnieren am 11. Mai in Herne und am 24. Mai in Recklinghausen.

TC Grün-Weiß überzeugte mit einer besonderen Choreografie die Jury und landete mit der Wertung 1-2-1-2-1 auf dem ersten Platz. Foto: TC GW

„Avalanche“

Am Sonntag setzte sich der Erfolg für den Schermbecker Verein fort. Die Formation „Avalanche“ trat beim zweiten Turnier der Oberliga West II an. Für Esther Akenya, Phyllis Akenya, Luisa Dieckmann, Naima Gülcher, Lea-Sophie Kremp, Asya Mert, Lotta Overkämping, Maja Reckwardt, Sofie Scholz, Emma Sophie Schwering, Annika Auf der Springe, Sophia Temmler und Jill Turnbull stehen am 3. Mai in Hamm und am 18.Mai in Borgentreich die nächste Etappe in Hamm an.

Nach dem Turniersieg in Bielefeld präsentierte sich das Team erneut souverän und erreichte mit der Idealwertung 1-1-1-1-1 erneut Platz eins. Für die Gruppe, die ihre erste Saison in der Oberliga tanzt, ist dies ein großer Erfolg.

Die Trainerinnen Jessica Drygalla und Hannah Ollesch sind unglaublich glücklich und stolz auf ihr Team. Foto: Ulrike Pollmann (TC GW)

„Statement“ und „Calidez“

Am Nachmittag folgte das dritte Turnier der Oberliga West I. Nach zwei Saisonsiegen in Hochdahl und Dorsten haben Vivien Bicker, Anna Dimitrieva, Linda Deppe, Lisa Hatkemper, Maren Hegerring, Lina Maidhof, Judith Pollmann, Carolin Schulte-Loh und Sarah Welter mauch dem Schermbecker Publikum ihre Choreografie präsentiert. Die Schermbecker Formation „Statement“ überzeugte sowohl Jury als auch Publikum mit ihrer Choreografie „Spuren“, die Sebastian Spahn für die sie entwickelt hat. Die Tänzerinnen zeigten eine reife und kraftvolle Darbietung und erhielten ebenfalls fünfmal die Bestwertung. Damit ist auch diese Formation nach drei Siegen in Folge auf einem guten Weg in Richtung Regionalliga.

Vor dem Aufstieg in die Regionalliga West in die Saison 2026 steht allerdings noch ein Turnier am 31. Mai in Barmen an. Foto: Ulrike Pollmann (TC GW)

Eröffnet wurde das sportliche Programm am Sonntagmittag durch die Kinderligaformation „Calidez“, die ihre Choreografie außerhalb der Wertung präsentierte und dafür viel Applaus erhielt.

Die Kinderformation „Calidez“ sorgte für viel Applaus unter den Zuschauern. Foto: TC GW

Rückblick auf ein sportliches Wochenende

Insgesamt war das Wochenende für den TC Grün-Weiß Schermbeck ein großer Erfolg. „T.D.R.“ erreichte nach langer Arbeit der erste Sieg dieser Saison und „Avalanche“ sowie „Statement“ haben bin je fünf Einsen ihren ersten Platz weiterhin gesichert.

„Ich bin auf alle Formationen wahnsinnig stolz“, freute sich auch Sebastian Spahn, Choreograf von „Statement“, „Sie haben alle sehr routiniert abgerufen. Man sieht, dass sich inzwischen die jahrelange kontinuierliche Arbeit des gesamten Teams auszahlt.“

Die starke Resonanz des Publikums und die Unterstützung vieler ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer trugen zum reibungslosen Ablauf der Turniere bei. Trainer, Tänzerinnen und Vereinsverantwortliche zeigten sich sehr zufrieden mit dem Verlauf und den sportlichen Ergebnissen.

Sparkasse Vest warnt vor Altersarmut bei Frauen – Frühe Vorsorge lohnt sich

Altersarmut bei Frauen ist keine Randerscheinung, sondern ein reales Risiko: Jede fünfte Frau über 65 Jahren in Deutschland ist betroffen. Die Sparkasse Vest will das ändern – mit Information, persönlicher Beratung und dem Appell, frühzeitig vorzusorgen.

„Noch immer ist Altersarmut ein Thema, das mehrheitlich Frauen betrifft. Man denkt, das wäre im Jahr 2025 anders – aber leider ist es immer noch so“, sagt Oliver Göttlich, Marktbereichsleiter der Sparkasse in Dorsten. Die Gründe dafür sind vielfältig – und oft strukturell bedingt: Frauen arbeiten häufiger in Teilzeit, unterbrechen ihre Erwerbstätigkeit wegen Kinderbetreuung oder Pflegezeiten und verdienen im Schnitt 18 Prozent weniger als Männer. Diese Lücken schlagen sich später massiv in der Rente nieder – im Schnitt erhalten Frauen derzeit 39,4 Prozent weniger Altersbezüge als Männer.

Früh anfangen lohnt sich

„Dabei lässt sich mit frühzeitiger Vorsorge viel erreichen“, so Göttlich weiter. Schon kleine Beiträge machen über die Jahre einen großen Unterschied. Wer beispielsweise mit 22 Jahren beginnt, monatlich 100 Euro zurückzulegen, kann sich im Alter auf rund 196.000 Euro freuen. Fängt man nur ein Jahr später an, sind es bereits etwa 10.000 Euro weniger. „Ein Jahr früher anfangen, macht etwa einen Kleinwagen aus“, veranschaulicht Göttlich.

Private Vorsorge: Noch viel Luft nach oben

Trotz dieser Fakten haben nur 36 Prozent der Frauen eine private Altersvorsorge – bei den Männern sind es immerhin 48 Prozent. Die Sparkasse Vest möchte genau hier ansetzen und Frauen dazu ermutigen, ihre finanzielle Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. „Wie möchte ich im Alter leben? Wer sich diese Frage früh stellt, kann selbst mit kleinen Beträgen Großes bewirken“, betont Göttlich. Gerade bei einer steigenden Lebenserwartung und dem Wunsch, im Ruhestand mobil und unabhängig zu bleiben, sei finanzielle Sicherheit unerlässlich.

Beratung nutzen, Erfahrungen teilen

Die Sparkasse bietet deshalb persönliche, kostenlose Beratungsgespräche an – auch für junge Frauen. Schon ab rund 25 Euro monatlich lässt sich ein erster Schritt machen. Göttlich rät außerdem dazu, den Austausch mit älteren Frauen zu suchen, um aus deren Erfahrungen zu lernen: „Es lohnt sich, über das Thema zu sprechen.“

Mit der Initiative möchte die Sparkasse Vest nicht nur informieren, sondern auch ein Bewusstsein schaffen: Altersvorsorge ist kein Thema für später – sondern für jetzt.

1. Mai: Kumpelmarkt, US-Car-Treffen und Street Food auf Leopold

Am 1. Mai 2025 wird das Gelände des CreativQuartiers Fürst Leopold zum Schauplatz gleich dreier Veranstaltungen, die unterschiedliche Zielgruppen ansprechen: ein Markt mit bergbaulichem und künstlerischem Schwerpunkt, ein Treffen amerikanischer Oldtimer-Fahrzeuge sowie ein Street Food Festival mit internationalem Angebot.

Der sogenannte Kumpelmarkt, der in diesem Jahr erstmals stattfindet, beginnt um 11 Uhr und richtet sich insbesondere an Freunde des regionalen Erbes. Historische Objekte aus dem Bergbau – etwa Grubenlampen und Werkzeuge – werden dort ebenso präsentiert wie handgefertigte Arbeiten von Künstlern und Handwerkern. Der Eintritt ist frei. Zusätzlich werden Führungen durch die historische Maschinenhalle angeboten, die Einblicke in die Geschichte der ehemaligen Zeche Fürst Leopold ermöglichen.

Creativquartier Fürst Leopold Kumpelmarkt
Beim Kumpelmarkt auf Leopold kann man unter anderem klassische Grubenlampen erwerben. Foto: Andreas Heuser

Ebenfalls am 1. Mai versammelt sich die US-Car-Szene in Dorsten. Erwartet werden über 500 Fahrzeuge amerikanischer Herkunft. Interessierte können die verschiedenen Modelle aus nächster Nähe betrachten und mit Besitzern ins Gespräch kommen.

Creativquartier Fürst Leopold US Car Treffen
Beim US Car Treffen dreht sich alles um klassische amerikanische Fahrzeuge. Foto: Andreas Heuser

Parallel dazu startet das Street Food Festival, das vom 1. bis zum 4. Mai dauert. Rund 20 Foodtrucks bieten dort eine breite Auswahl an Speisen – von klassischen Gerichten wie Burgern bis hin zu vegetarischen und internationalen Spezialitäten.

Creativquartier Fürst Leopold Food Truck
Die Food Trucks bieten ein breites Angebot. Foto: Andreas Heuser

Open Stage am Vinylcafé

Auch musikalisch wird einiges geboten: Das Vinylcafé öffnet ab 13 Uhr seinen Biergarten. Ab 15 Uhr heißt es dort: Open Stage. Jeder, der gerne ein Instrument spielt oder singt, darf dort für Unterhaltung sorgen. Die Zuschauer können das Geschehen dann bei kühlen Getränken begutachten.

Die Veranstalter rechnen mit regem Zulauf und empfehlen eine frühzeitige Anreise, insbesondere für den Feiertag am 1. Mai.

Creativquartier Fürst Leopold
Auf dem Außengelände des Creativquartiers Fürst Leopold warten verschiedene Stände auf die Besucher. Foto: Andreas Heuser

Baustelle in Hervest: Arbeit an Leitungen in der Sadeckistraße

Die Westnetz GmbH startet in dieser Woche umfangreiche Modernisierungsarbeiten an Strom-, Beleuchtungs- und Gasleitungen in Dorsten. Die Maßnahmen erfolgen im Bereich der Sadeckistraße zwischen den Hausnummern 1 und 27 auf einer Länge von etwa 270 Metern.

Ziel der Erneuerung ist es die Infrastruktur an die zukünftigen Anforderungen der Energiewende anzupassen. Zusätzlich wird das Unternehmen RWW im Rahmen der Bauarbeiten das Wasserleitungsnetz erneuern.

Die Arbeiten werden in mehrere Bauabschnitte unterteilt. Dabei kann es im jeweiligen Baubereich zu Behinderungen und kurzzeitigen Halteverboten kommen. Bestehende Strom- und Gashausanschlüsse werden ebenfalls erneut, wofür zeitweise Privatgrundstücke betreten werden müssen. Betroffene Anwohnende werden hierzu frühzeitig informiert.

Die Tiefbauarbeiten an der Sadeckistraße beginnen am Montag, dem 28. April, und sollen rund acht Wochen dauern. Anwohnende behalten die freie Zufahrt bis zur jeweiligen Baustelle und können ihre Einfahrten nach Absprache mit dem Tiefbaupersonal weiterhin erreichen.

Westnetz bittet die Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen.

Einbruch in Einfamilienhaus in Wulfen: Polizei sucht Zeugen

Am Samstag, dem 26. April, brachen bislang unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus auf der Dimker Allee in Wulfen ein. Der Einbruch ereignete sich zwischen 12 und 13.30 Uhr.

Die Täter hebelten ein Küchenfenster auf und verschafften sich so Zutritt zum Gebäude.

Im Inneren des Hauses durchsuchten sie mehrere Räume und entwendeten schließlich einen Tresor. In diesem befanden sich unter anderem Bargeld und weitere Wertgegenstände. Anschließend verließen die Täter das Haus durch die Haustür und konnten unerkannt flüchten.

Die Polizei bittet mögliche Zeugen, die in dem genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Dimker Allee beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 0800 2361 111 zu melden.

Heiterkeit und Hoffnung: „Chorifeen“ in der Gnadenkirche Wulfen

Am Sonntagnachmittag, 27. April, fand in der Gnadenkirche Wulfen das lang erwartete Konzert der „Chorifeen“ aus Kirchhellen statt. Mit heiteren und hoffnungsvollen Pop-Liedern, unter anderem mit Textzeilen wie „Trau dir was zu“ und „Leb dein Leben“, begeisterten die zehn Sängerinnen ihr Publikum.

Neben bekannten Stücken präsentierten die Chorifeen auch eigene Kompositionen – eigens geschrieben und vertont. Chorleiterin Maria Schmalenbach begleitete die Lieder virtuos am Klavier und sorgte damit für eine besondere musikalische Atmosphäre. Unterstützung erhielt der Chor zudem von Lea Tiedemann, die eigens aus Münster anreiste, um die Darbietungen mit ihrer Flöte klangvoll zu bereichern.

Chorifeen in der Gnadenkirche Wulfen
Lea Tiedemann begleitete das Konzert auf der Querflöte. Foto: Christian Haug

Um das Konzerterlebnis noch intensiver zu gestalten, wurden zu den einzelnen Liedern passende Videos gezeigt, die die jeweiligen Stimmungen und Botschaften visuell unterstrichen. Im Mittelpunkt des Nachmittags standen Themen wie Zukunft, Nächstenliebe, Selbstbestimmung – und vor allem der Mut, das eigene Leben selbstbewusst zu gestalten.

Chorifeen in der Gnadenkirche Wulfen
Foto: Christian Haug

Mit berührenden Texten und mitreißendem Chorgesang erinnerten die Chorifeen ihr Publikum daran, das Leben aktiv in die Hand zu nehmen und die eigenen Träume zu verfolgen.

Chorifeen in der Gnadenkirche Wulfen
Foto: Christian Haug

Digitale Passfotos im Ausländeramt ab 1. Mai Pflicht

Ab dem 1. Mai dürfen Ausländerbehörden bundesweit nur noch digitale Passfotos annehmen. Auch die Ausländerbehörde des Kreises Recklinghausen ist davon betroffen. Papierfotos werden dann nicht mehr akzeptiert.

Diese Reglung betrifft unter anderem den elektronischen Aufenthaltstitel (eAT) sowie Reiseausweise für Ausländer, Flüchtlinge und Staatenlose.

Ziel der neuen Vorgabe ist es, die Sicherheit und Qualität der Lichtbilder zu erhöhen. Gleichzeitig will der Gesetzgeber Manipulationen wie das sogenannte „Morphing“ verhindern. Hierbei werden mehrere Gesichter zu einem Bild verschmolzen, was die Identitätsprüfung erschwert.

Das Verfahren der digitalen Passfotos

Künftig senden Fotostudios die Bilder über eine gescherte Cloud direkt an die Behörde. Bürgerinnen und Bürger erhalten vom Fotografen einen individuellen Code. Mit diesem kann die Behörde das Foto digital abrufen.

Wer möchte, kann seine Passfotos auch direkt im Kreishaus erstellen lassen. Dafür werden spezielle Geräte der Bundesdruckerei im der Eingangshalle aufgebaut. Die Aufnahme kostet sechs Euro zusätzlich zur normalen Gebühr für das Ausweisdokument.

„Bislang wurden die Fotos ausgedruckt mitgebracht und dann bei uns gescannt. Dadurch haben sie natürlich an Qualität verloren“, erklärt Stefan Badners, Leiter des Ordnungsamts in Kreis Recklinghausen. Durch die digitale Übermittlung soll dies nun nicht mehr passieren.

Die Ausländerbehörde Recklinghausen betreut Bürgerinnen und Bürger aus Datteln, Haltern am See, Oer-Erkenschwick und Waltrop. Wichtig ist: Die neue Reglung gilt nur für Pass- und Ausweisverfahren. Der Führerschein setzt weiterhin ein gedrucktes biometrisches Foto vorraus.

Die Schützenkapelle Rhade lädt am 6. September zur „Brotzeit“ ein

Am 6. September lädt die Schützenkapelle Rhade alle Musikfreunde und Dorstener Bürger herzlich zur beliebten „Brotzeit“ ein. Die Veranstaltung findet auf der Brotzeitwiese an der Ringstraße / Im Forst statt.

Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein Abend unter freiem Himmel mit Live-Musik der Schützenkapelle Rhade. Es besteht die Möglichkeit, eigene Sitzgelegenheiten, Picknickdecken sowie Kerzen oder Laternen mitzubringen, um sich eine individuelle und gemütliche Atmosphäre zu schaffen. Ebenso dürfen eigene Speisen und Getränke mitgebracht werden.

Zusätzlich bieten örtliche Anbieter verschiedene Speisen und Getränke auf der „Brotzeit“-Wiese an. Die Bäckerei Bußmann aus Lembeck sorgt für herzhafte Speisen, während Hohe Mark Eis erfrischende Desserts bereithält. Getränke werden vom Förderverein der Schützenkapelle angeboten.

Reservierung zur Brotzeit startet bereits im Juli

Ab dem 19. Juli können ab 9 Uhr am Musikhaus der Schützenkapelle Rhade Tische reserviert werden, wobei pro Person jeweils ein Tisch (eine Bierzeltgarnitur) besetzt werden. Die Reservierungsgebühr beträgt 50 Euro. Im Preis enthalten ist ein“Brotzeit-Start-Paket“ mit Getränken und kleinen Snacks. Insgesamt stehen 70 Tische zur Verfügung, weshalb eine frühzeitige Reservierung empfohlen wird.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Tischreservierung sind auf der Website sowie auf den Social-Media-Kanälen der Schützenkapelle Rhade zu finden.

Sollte das Wetter am Veranstaltungstag ungünstig sein, wird die Brotzeit um eine Woche verschoben.

Die Schützenkapelle Rhade freut sich auf einen gelungenen Abend mit vielen Besuchern und einem abwechslungsreichen Musikprogramm. Musikfreunde sollten sich den Termin schon jetzt im Kalender eintragen.

Mögliche Verlängerung: „Gesichter aus der Ukraine“ im Jüdischen Museum

Das Jüdische Museum Westfalen in Dorsten stellt seit Februar 2025 Fotografien unter dem Namen „Gesichter aus der Ukraine“ aus. Bis mindestens Mai werden Dirk Vogels Portraits der Geflüchteten dort zu sehen sein.

Seit dem 23. Februar 2025 stellt das Jüdische Museum Westfalen in der Dorstener Altstadt die Fotografien „Gesichter aus der Ukraine“ von Dirk Vogel aus. Mit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine im Februar 2022 nahm auch die Jüdische Gemeinde Bielefeld Geflüchtete auf. Vogel entschied sich, 30 dieser Personen zu portraitieren, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen. Um diese möglichst authentisch zeigen zu können, ließ er sie Ort und Pose selbst wählen.

Mit einer Präsentation stellte Vogel mit zwei der Ukrainerinnen, Marianna und Svitlana, im Februar die Ausstellung vor. Während die Kommunikation zwischen den Frauen und dem Fotografen anfangs maßgeblich nonverbal gelaufen war, hatten die Frauen sich in der Zwischenzeit teilweise gute Deutschkenntnisse angeeignet. Eine der beiden sei Leiterin der Pressestelle der Universität in Charkiw gewesen, so Vogel, und habe in den IT-Bereich umgeschult; die andere sei Ingenieurin gewesen und schaue noch nach einer Jobmöglichkeit. Ihre Ehemänner seien in den Kriegsdienst berufen worden.

Foto: Julian Konetzka

Unkonventionelle Art der Ausstellung

„Gesichter aus der Ukraine“ ist im Jüdischen Museum keine Ausstellung im klassischen Sinn: Die Bilder sind auf Folien an die Wände des Veranstaltungs- und Seminarraums geklebt. „Normalerweise mache ich auch lieber den Abzug in der Dunkelkammer mit Passepartout“, so Vogel, „aber sowas könnte man auch öfter machen“. Die aufgeklebten Portraits sehen gut aus, seien kostengünstig und man sei flexibel damit.

Holocaust-Überlebende portraitieren

Laut Vogel habe die Jüdische Gemeinde Bielefeld mittlerweile über 500 Geflüchtete aufgenommen. Darunter seien auch Holocaust-Überlebende, die er gerne portraitieren würde. Allerdings seien diese nicht so zugänglich für seine Arbeit. In Dortmund gebe es ebenfalls Holocaust-Überlebende, deren Geschichte er in Zukunft gerne visuell erzählen möchte.

Verlängerung der Ausstellung angedacht

Auch wenn „Gesichter aus der Ukraine“ eine kleine Ausstellung sei, gebe es doch einige Leute, die gezielt danach fragen, so Dr. Kathrin Pieren, Leiterin des Jüdischen Museums Westfalen. Wegen der „Woche des Grundgesetzes“ im Museum und dem damit einhergehenden Thema „Frieden“ habe sie die Ausstellung bis zum 11. Mai terminiert. Vielleicht werde sie den Zeitraum für „Gesichter aus der Ukraine“ aber noch verlängern.

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