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Neueröffnung in Holsterhausen: „Sushi Box“ startet am 29. April

Freunde der japanischen Küche dürfen sich freuen: Am 29. April eröffnet mit „Sushi Box“ ein neues Sushirestaurant auf der Borkener Straße 149 in Dorsten. Das Team bringt frischen Fisch, kreative Sushi-Rollen und handwerklich zubereitete Speisen direkt in die Nachbarschaft.

Hinter dem Konzept stehen die beiden Inhaber Georgios Divios und Jannis Dadeiras, die bereits seit sechs Jahren erfolgreich eine erste „Sushi Box“-Filiale in Dortmund betreiben. Mit dem neuen Standort in Dorsten möchten sie ihr bewährtes Konzept weitertragen und zugleich neue Gäste begeistern.

Die Speisekarte bietet eine abwechslungsreiche Auswahl, darunter auch vegetarische und vegane Varianten. Im Fokus steht dabei stets die Verwendung frischer Zutaten und eine sorgfältige Zubereitung.

Das Team von „Sushi Box“ bietet den Kunden „kein Fast Food, sondern Slow Food“, erklärt Divios. Hier soll der Gast ankommen, sich wohlfühlen und in entspannter Atmosphäre gutes Essen genießen. Auch das moderne, stilvoll eingerichtete Ambiente soll dazu beitragen, den Besuch zu einem besonderen Erlebnis zu machen.

Nach der Eröffnung wird „Sushi Box“ von Mittwoch bis Montag jeweils von 12 bis 20.30 Uhr geöffnet sein. Einen Lieferservice wird es zunächst noch nicht geben. „Die Menschen in Dorsten sollen das Restaurant erst einmal vor Ort kennenlernen“, so Divios. Die Gäste können sich von dem Menu, dem Ambiente und vor allem die Menschen vor Ort sollen überraschen lassen.

Lokallust: Die April-Ausgabe ist da

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Die neueste Ausgabe unseres Stadtmagazins Lokallust ist da. Ab sofort liegen wieder 35.000 Ausgaben der Lokallust kostenlos an den bekannten Auslagestellen bereit oder werden in eure Briefkästen gesteckt, sofern ihr keine Aufkleber „Keine Werbung“ angebracht habt.

von Martina Jansen

Konfetti! Bunt wie unser Monatsmagazin, das ab heute verteilt wird, ist auch das Nilsen-Eis, das ihr ab Ende April kaufen könnt. Nicht nur ein Eis mit Nilsen-Goodies hat der sympathische Musiker mit den Eismacherinnen aus Lembeck kreiert, auch neue Lieder von ihm sind ab dem 25. April neu auf dem Markt. Martina Jansen hat sich mit dem Rhader „Jungen“ getroffen.

Oliver Borgwardt sprach mit Minh Lam, der an der Kochshow MasterChef in Istanbul teilnahm. Welchen Platz er erreichte, hat er noch nicht verraten, aber zwei Dorstener Familien können bei unserem Preisausschreiben vorab ein Kochevent mit dem Wulfener gewinnen.

Wie die Saison von Spargel und Erdbeeren durch ausgeklügelte Technik verlängert werden kann, das erzählte Eberhard Schmücker vom gleichnamigen Hof in Kirchhellen Martina vor Ort.

Sag Ja! zu Dorsten: Die Mitglieder, die sich gemeinsam für eine liebenswerte Stadt Dorsten einsetzen, sind herzlich und aktiv, aber keineswegs elitär.„Ohne uns könnten die verkaufsoffenen Sonntage nicht stattfinden“, erzählten sie Martina beim Grillen. 

Sonnenauf- und -untergänge: Geführte Radtouren für Eulen und Lerchen bietet der Dorstener Fahrradclub ADFC an. Thomas Verhülsdonk hat mit Martina ein wenig über die Touren geredet.

Was natürlich nicht fehlt, sind neben der Fritz-Kolumne und Oliver Borgwardts Serie „Damals in Dorsten“, die Jugendseite „Fuchsfinder“, die Angebote unserer Werbekunden und ihr könnt lesen, was in Dorsten passiert ist und welche Veranstaltungen noch anstehen.

Bis Montag solltet ihr unser Monatsmagazin in euren Briefkästen haben, ansonsten meldet euch bitte bei uns. Solltet ihr Werbeverweigerer sein, könnt ihr die neue Ausgabe unseres beliebten Monatsmagazins an den bekannten Auslagestellen mitnehmen. Viel Spaß beim Lesen wünschen wir euch.

Diese Woche im Kino Dorsten: Star Wars: Episode 3

In einer Kooperation mit dem Central-Kino Dorsten stellen wir jede Woche die neuen Filme im Kinoprogramm vor. Dieses Mal dabei: „The Accountant 2“, „Star Wars: Episode 3 – Die Rache der Sith“, „Konklave“ und „Until Dawn“.

Diese Woche gibt es im Kino Dorsten den Actionthriller „The Accountant 2“, das Science-Fiction-Abenteuer „Star Wars: Episode 3 – Die Rache der Sith“, das Drama „Konklave“ sowie den Horrorfilm „Until Dawn“.


„The Accountant 2“

Foto: Warner Bros Int’l

Christian Wolff (Ben Affleck) hat ein Talent dafür, komplizierte Probleme zu lösen. Als ein alter Weggefährte ermordet wird und eine kryptische Nachricht hinterlässt, in der es heißt, man solle „den Accountant finden“, ist Wolff gezwungen, sich des Falls anzunehmen. Bald erkennt er, dass drastische Schritte unumgänglich sind. Also zieht er seinen entfremdeten und hochgefährlichen Bruder Brax (Jon Bernthal) als Verstärkung heran. Gemeinsam mit Marybeth Medina (Cynthia Addai-Robinson), der stellvertretenden Direktorin des US-Finanzministeriums, decken sie eine tödliche Verschwörung auf. Dadurch geraten sie ins Visier eines skrupellosen Netzwerks von Killern, die vor nichts zurückschrecken, um ihre Geheimnisse zu vertuschen.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Die Hauptrollen spielen Ben Affleck, Jon Bernthal, Cynthia Addai-Robinson u.a.. Regie führte Gavin O’Connor.

„The Accountant 2“ läuft im Kino Dorsten täglich um 17.30 und 20 Uhr; Freitag und Samstag zusätzlich um 22.30 Uhr. FSK: 16.


„Star Wars: Episode 3 – Die Rache der Sith“

Foto: Walt Disney Int’l

Der junge Jedi-Ritter Anakin Skywalker erliegt den Versuchungen der dunklen Seite und wird Darth Vader. Die Sith-Lords beginnen einen Rachefeldzug, der mit der Ermordung der Jedi anfängt. Nur Yoda und Obi-Wan überleben, und sie wollen die Sith stellen. Endlich stehen sich Anakin und Obi-Wan gegenüber.

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Die Hauptrollen spielen Christopher Lee, Ewan McGregor, Hayden Christensen, Natalie Portman, Samuel L. Jackson u.a.. Regie führte George Lucas.

„Star Wars: Episode 3 – Die Rache der Sith“ läuft im Kino Dorsten anlässlich zum 20. Jubiläum Donnerstag bis Sonntag um 17.15 und 20.15 Uhr. FSK: 12, Kinder in Begleitung Erwachsener ab 6 Jahren.


„Konklave“

Foto: Leonine Distribution

Der Papst ist unerwartet verstorben. Kardinal Lawrence (Ralph Fiennes) ist mit der schwierigen Aufgabe betraut, die Wahl des neuen Papstes zu leiten. Mächtige Kardinäle aus aller Welt reisen für das Konklave nach Rom. Als sich die Türen zur Sixtinischen Kappelle schließen, entbrennt ein Spiel um Macht. Kardinal Lawrence findet sich im Zentrum von Intrigen und Korruption wieder und kommt einem Geheimnis auf die Spur, das die Grundfeste seines Glaubens erschüttern könnte. All das, während Millionen von Menschen darauf warten, dass weißer Rauch dem Schornstein der Kapelle entsteigt…

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Die Hauptrollen spielen Stanley Tucci, Ralph Fiennes, Isabella Rossellini u.a.. Regie führte Edward Berger.

„Konklave“ läuft im Kino Dorsten Sonntag um 13 Uhr; Montag um 15.30, 17.30 und 20 Uhr; Dienstag um 15.30 und 20 Uhr sowie Mittwoch um 15.30 Uhr. FSK: 6.


„Until Dawn“

Foto: Sony Int’l

Ein Jahr nach dem mysteriösen Verschwinden ihrer Schwester Melanie begeben sich Clover und ihre Freunde auf der Suche nach Antworten in das abgelegene Tal, in dem sie verschwunden ist. Bei der Erkundung eines verlassenen Besucherzentrums werden sie von einem maskierten Killer verfolgt und einer nach dem anderen auf grausame Weise ermordet… Bis sie aufwachen und sich wieder am Anfang desselben Abends wiederfinden. Gefangen im Tal sind sie gezwungen, die gleiche Nacht immer wieder zu durchleben – nur ist die Bedrohung durch den Killer jedes Mal anders und noch schrecklicher als beim letzten Mal. Mit schwindender Hoffnung muss die Gruppe bald feststellen, dass sie nur noch eine begrenzte Anzahl von Toden verkraften kann und ihr einziger Ausweg darin besteht, bis zum Morgengrauen zu überleben.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Die Hauptrollen spielen Odessa A’zion, Michael Cimino, Ella Rubin u.a.. Regie führte David F. Sandberg.

„Until Dawn“ läuft im Kino Dorsten täglich um 20.15; Freitag und Samstag zusätzlich um 22.45 Uhr. FSK: 18.


Rotary Club schenkt Dorsten zum Jubiläum einen Trinkwasserbrunnen

Mit einer feierlichen Zeremonie wurde am Mittwochvormittag der neue Trinkwasserbrunnen vor dem Bürgerbahnhof Dorsten offiziell übergeben. Der Rotary Club Dorsten schenkte der Stadt das moderne Wasserspender-Modul anlässlich seines 50-jährigen Bestehens – ein Geschenk mit Symbolkraft in Zeiten des Klimawandels.

Zahlreiche Mitglieder, Freunde und Förderer des Förderkreises Bürgerbahnhof – der sogenannten „Bahnhofsfamilie“ – versammelten sich um 11 Uhr ebenso wie Vertreter der Stadt Dorsten und des Rotary Clubs, um die Einweihung des Brunnens gemeinsam zu feiern.

Inge Holtkamp, Präsidentin des Rotary Clubs Dorsten, erinnerte daran, dass sich der Club in den vergangenen fünf Jahrzehnten stets sozial engagiert habe. „Zum 50. Geburtstag wollten wir der Stadt ein besonderes Geschenk machen – etwas Nachhaltiges, Schönes und Nützliches für die Allgemeinheit“, so Holtkamp. Angesichts des Klimawandels wolle man damit ein Zeichen setzen und zugleich einen praktischen Beitrag leisten. Die Wahl des Standorts sei bewusst auf den zentral gelegenen Platz vor dem Bürgerbahnhof gefallen. „Wir hoffen, dass viele Reisende und Radfahrer hier künftig ihre Trinkflaschen auffüllen und sich erfrischen.“

Mit einer kleinen Feier wurde der neue Trinkwasserbrunnen eingeweiht. Foto: Borgwardt

Trinkwasserbrunnen zum doppelten Jubiläum

Dorstens Bürgermeister Tobias Stockhoff bedankte sich im Namen der Stadt für das großzügige Geschenk. Auch Dorsten selbst feiert in diesem Jahr ein Jubiläum. 50 Jahre kommunale Neuordnung, durch die die Stadt in ihrer heutigen Form entstand. Stockhoff würdigte das langjährige Engagement des Rotary Clubs. „Ob mit Glückseiern, Waffelverkäufen oder anderen Aktionen – der Club zeigt seit Jahrzehnten, wie gesellschaftliches Engagement konkret aussieht.“ Mit Blick auf die zunehmenden Herausforderungen des Klimawandels betonte er die Bedeutung solcher öffentlicher Wasserspender. „Ein Trinkwasserbrunnen ist nicht nur ein Symbol, sondern ein echter Beitrag zum Umweltschutz und zur Lebensqualität – gerade an einem so stark frequentierten Ort wie diesem.“

Der neue Trinkwasserbrunnen steht am Platz vor dem Bürgerbahnhof. Foto: Borgwardt

Erfrischung auf Knopfdruck

Der neue Brunnen besteht aus einer schlichten Metallsäule mit einem Druckknopfmechanismus. Auf Knopfdruck wird eine Wasserfontäne freigegeben, aus der man direkt trinken oder ein Gefäß wie eine Trinkflasche befüllen kann. Die Nutzung ist selbstverständlich kostenlos.

Mit dem neuen Brunnen setzt der Rotary Club Dorsten ein deutliches Zeichen: für soziales Engagement, für Klimabewusstsein – und für frisches Trinkwasser für alle.

Vandalismus an Verkehrsschildern: Gefahr für alle im Straßenverkehr

Immer häufiger registriert der Straßenunterhaltungsdienst der Straßen.NRW-Regionalniederlassung Niederrhein mutwillige Beschädigungen an Verkehrsschildern.

Laut Straßen.NRW würden diese mit Aufklebern versehen, besprüht, bemalt oder sogar zerkratzt – mit weitreichenden Folgen für Sicherheit und Infrastruktur.

Schäden verursachen hohe Kosten

Da Verkehrsschilder mit reflektierenden Folien ausgestattet seien, lasse sich Farbe oder Kleber in der Regel nicht rückstandslos entfernen. In vielen Fällen müssten die betroffenen Schilder daher vollständig ersetzt werden. Das bedeute zusätzliche Materialkosten und binde Personal, das andernorts dringend gebraucht werde.

Gefährdung der Verkehrssicherheit

Noch gravierender als der finanzielle Schaden sei jedoch die Gefährdung von Verkehrsteilnehmenden. Werden Verkehrszeichen unkenntlich gemacht, verlieren sie ihre Funktion. Warnungen oder Hinweise könnten übersehen werden, was das Unfallrisiko deutlich erhöhe. Laut Straßenverkehrsordnung (StVO) gelte das Verändern von Verkehrszeichen als Verkehrsbeeinträchtigung und könne mit einem Verwarngeld geahndet werden.

Vandalismus auch an Brücken und Lärmschutzwänden

Nicht nur Schilder seien betroffen: Auch an Lärmschutzwänden, Brückenwiderlagern und Flügelwänden würden regelmäßig Schmierereien festgestellt. Straßen.NRW appelliert daher eindringlich an alle Bürgerinnen und Bürger, solche Beschädigungen zu unterlassen und Hinweise auf Vandalismus zu melden.

Nilsen-Eis: Süßer Genuss zum neuen Album

Obwohl Nilsens Kariere als Kinder-Popsänger stetig nach oben geht, ist er dennoch weiterhin der sympathische „Rhader Junge“ geblieben, so wie ich ihn von Anfang an mochte. Geblieben ist auch, dass er seinen Kopf voller neuer Ideen hat und sie auch gerne direkt in die Tat umsetzt.

Neben dem gelben und dem blauen Album hat Nilsen sein drittes, das grüne Album, im Herbst 2023 veröffentlicht. Seine Lieder stehen für das, was ihn ausmacht: mitreißende Beats, eingängige Melodien und jede Menge Gute-Laune-Vibes für die ganze Familie. „Wir haben einfach probiert, was geht, ein wenig herumexperimentiert. So sind dann Lieder im Technosound entstanden, die sich durchaus auch Erwachsene anhören können. Nur die Texte haben wir dann anschließend kindgerecht angepasst“, erklärt mir Nils und fährt fort: „Ich bringe Farbe in die Musik“, und genau das spürt der Zuhörer in jeder Sekunde und natürlich auch beim Blick auf seine neue EP. Drei weitere Kinderlieder stehen dort in den Startlöchern.

Alles bunt mit „Konfetti“

Mit „Konfetti“ bringt Nilsen das ultimative Partygefühl direkt ins Kinderzimmer. „Alles Bunt“ feiert die kunterbunte Welt um uns herum und mit „Lecker“ gibt Nilsen ein augenzwinkerndes kulinarisches Hitversprechen ab und trifft den Geschmack von kleinen und großen Leckermäulern gleichermaßen. Die drei Songs sind ein kleiner Vorgeschmack auf sein viertes Album und sind ab dem 25. April 2025 bereit zum Anhören.

Nilsen
Von Nilsen gibt es drei neue Lieder auf seiner EP „Konfetti“. Foto: Nilsen

Welche Farbe könnte das nächste Album wohl haben? Ich habe da so einen, sogar noch einen weiteren Verdacht, aber der 29-Jährige hüllt sich in Schweigen und lächelt nur.

Nilsen gehört zu den erfolgreichsten Kinderkünstlern in Deutschland. Seine Songs wie „Piraten“, „Schlossfest“ oder „Party im UBoot feat. Spongebob“ sind längst zu Hits in Schulen und Kinderzimmern geworden. Mit seinen Live-Konzerten begeistert er jährlich Tausende von Familien und das mit voller Energie und guter Laune.

Jetzt neu: Nilsen-Eis aus der Hohen Mark

Aber wir treffen uns auch aus einem anderen Grund auf dem Hof Harks in Lembeck: Wir lassen uns das Hohe Mark Eis, genauer gesagt das Bürgermeister-Eis, schmecken. Neben der bekannten Sorte „Herrencreme“, gibt es nun ab Ende April auch für die Kleinen eine Alternative: das Nilsen-Eis. Die beiden Sorten Konfetti-Milch und Konfetti-Sorbet passen exakt zu den drei oben genannten Liedern. Mit einem kleinen Nilsen-Goodie im Deckel und verziert mit Konfettistreuseln, ist es bunt wie das Leben, bunt wie seine Lieder. Das ist jetzt nicht verwunderlich, denn die Texte schreibt Nils gemeinsam mit seinem Hamburger Team und dabei fließen natürlich viele seiner kreativen Ideen mit ein.

„Durch Helmut Haarmann, dem Leiter des THW, den ich vom Sparkassenfamilienfest im Bürgerpark kenne und der dort an dem Tag wirklich unersetzbar ist, kam der Kontakt zu den beiden Eismacherinnen in Lembeck zustande“, erinnert sich Nilsen und fährt fort: „Petra und Ivonne waren von der Idee begeistert und haben sie zügig umgesetzt. Nachdem wir verschiedene Zusammensetzungen ausprobiert hatten, wird das Eis ab Ende des Monats überall an den Hohe-Mark-Eisautomaten zu kaufen sein.“ Nils bleibt trotz meiner Nachfrage dabei, dass zumindest ein Eis ausschließlich die Zungen der Kinder und nicht die der Erwachsenen bunt färbt. Aber ich bin mir nicht sicher, ob ich ihm wirklich glauben soll.

Nilsen plant für das Sparkassen-Familienfest

Nils kommt noch einmal auf das Sparkassenfamilienfest am 28. Juni 2025 zu sprechen. „Wir haben uns dafür viele coole Sachen überlegt.“ Alle Beteiligten von Nilsen über Oliver Göttlich von der Sparkasse Vest, Helmut Haarmann vom THW, Norbert Holz mit der Mr. Trucker Kinderhilfe bis hin zum Jugendamt und Sabine Fischer von der Stadtagentur, engagieren sich dort ausnahmslos ehrenamtlich und sehen sich nicht als Konkurrenz zum Weltkindertag. Um 15 Uhr wird Nilsen dort ein kostenloses Konzert für alle Kids geben, ebenso wie ein weiteres geplantes Konzert in seinem Heimatstadtteil Rhade. „So kann ich meiner treuen Fanbase, die mich immer unterstützt, etwas zurückgeben.“

Nilsen kommt herum

Mit rund hundert Konzerten im Jahr ist er deutschlandweit unterwegs, aber er tritt auch in Österreich auf und wurde schon nach Portugal zu einem Auftritt an der Deutschen Schule in Porto eingeladen. Ein weiteres Highlight steht Nilsen noch bevor: Er wird am 31. August 2025 bei GEOlino LIVE auf der Parkbühne Wuhlheide in Berlin auftreten. „Darüber freue ich mich natürlich sehr. Meine vielen Auftritte zeigen mir, dass es für mich der Weg richtig war, Musik zu machen.“

Nilsen
Nach seinem Auftritt verbrachte Nilsen noch ein paar Tage in Portugal. Foto: Nilsen

Pläne für die Zukunft

Dennoch denkt der Kindersänger auch an seine Zukunft. „Mit 50 oder 60 Jahren werde ich nicht mehr so wild auf der Bühne herumhüpfen können wie jetzt, dann würde ich gerne in Richtung Marketing gehen. Ich manage mich ja selbst und kenne somit die Materie und konnte bisher viele Erfahrungen sammeln. Daher würde ich später zusätzlich gerne neue Talente finden und fördern.“

Aber Nilsen macht nicht ausschließlich Musik. Seit einigen Jahren ist er bereits mit TOGO-Tour unterwegs und hat mit TOGO-Radio nun auch weitere seiner Ideen verwirklicht. Er interviewt Prominente, besucht interessante Vereine oder Unternehmen, lädt zu kleinen Küchen-Challenges sowie weiteren Aktionen ein. „Es macht mir einen Riesenspaß“, freut sich Nils. „Und ich habe noch soo viele weitere Ideen.“

An den Tagen, an denen Nilsen auftritt, muss seine kleine Familie auf ihn verzichten. „Meine auftrittsfreie Zeit nutzen wir daher intensiv. Unser „Wochenende“ beginnt oft schon donnerstags und endet sonntags. Da ich von Zuhause aus arbeite, ist es für mich ganz entspannend, wenn ich auch in der restlichen Zeit meine Lieben um mich habe.“ Dann fährt Nils mit seiner Frau und den beiden Töchtern auch gerne zu einem der Eis-Automaten, um sich eines der vielen Sorten schmecken zu lassen, womit wir wieder am Anfang dieser Geschichte wären.

Gefälschte Unfallvideos auf Facebook: Betrüger locken Nutzer in Phishing-Falle

In den letzten Monaten häufen sich auf Facebook betrügerische Kommentare, die Nutzer mit vermeintlichen Unfallvideos ködern. Diese Masche zielt darauf ab, persönliche Daten zu stehlen und Schadsoftware zu verbreiten.

Die Masche: Schockvideos als Köder

Unter Beiträgen zu realen Unfällen oder Nachrichten posten Betrüger Kommentare mit reißerischen Titeln wie „Schwerer Verkehrsunfall auf der A1 in Leverkusen“ oder „Dashcam-Aufnahme zeigt die Sekunden vor dem Unfall“. Oft werden Nutzer sogar namentlich markiert, um ihre Aufmerksamkeit zu erregen.

Ein Klick auf den beigefügten Link führt jedoch nicht zu einem Video, sondern auf eine gefälschte Facebook-Login-Seite. Geben Nutzer dort ihre Zugangsdaten ein, gelangen diese direkt in die Hände der Betrüger. Anschließend nutzen die Kriminellen das kompromittierte Konto, um die Masche weiterzuverbreiten.

Gefälschte Inhalte und automatisierte Verbreitung

Die verwendeten Bilder stammen häufig von realen Unfällen aus dem Ausland, die aus dem Kontext gerissen und mit falschen Beschreibungen versehen werden. So wird beispielsweise ein Unfallfoto aus Florida genutzt, um einen angeblichen Vorfall in Deutschland zu illustrieren.

Die Verbreitung erfolgt oft automatisiert durch Bots, die massenhaft Kommentare unter verschiedenen Beiträgen hinterlassen. Ziel ist es, möglichst viele Nutzer zur Eingabe ihrer Daten zu bewegen.

Schutzmaßnahmen für Nutzer

  • Misstrauen bei reißerischen Inhalten: Seien Sie skeptisch bei sensationellen Überschriften und Videos, insbesondere wenn Sie dazu aufgefordert werden, sich erneut einzuloggen.
  • Prüfen Sie die URL: Achten Sie darauf, ob die Webadresse tatsächlich zu Facebook gehört. Gefälschte Seiten erkennen Sie oft an ungewöhnlichen Domainnamen.
  • Keine Zugangsdaten eingeben: Geben Sie Ihre Login-Daten niemals auf Seiten ein, die Sie über externe Links erreichen.
  • Passwörter regelmäßig ändern: Ändern Sie Ihre Passwörter regelmäßig und nutzen Sie für verschiedene Dienste unterschiedliche Kennwörter.
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren: Schützen Sie Ihr Konto zusätzlich durch die Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung.

Im Falle eines Betrugs

Sollten Sie auf die Masche hereingefallen sein, ändern Sie umgehend Ihr Facebook-Passwort und überprüfen Sie Ihre Kontoeinstellungen auf unbekannte Aktivitäten. Informieren Sie zudem Ihre Freunde über den Vorfall, damit sie nicht ebenfalls Opfer werden.

Für weitere Informationen und aktuelle Warnungen empfiehlt sich ein Besuch bei Mimikama, einer Organisation, die sich mit der Aufklärung über Internetbetrug beschäftigt.

Bleiben Sie wachsam und schützen Sie Ihre Daten – nicht jedes Video hält, was es verspricht.

Polizei Recklinghausen nimmt Stellung zu Kritik an Umgang mit AfD-Protest

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Nach einer satirisch-kritischen Protestaktion gegen einen Informationsstand der AfD in der Dorstener Innenstadt hat sich die Polizei Recklinghausen zu den Vorwürfen eines Demonstrationsteilnehmers öffentlich geäußert. Die Polizei weist in ihrer Stellungnahme den Vorwurf zurück, der Protest sei unterdrückt oder ungerechtfertigt eingeschränkt worden. Vielmehr habe man, so heißt es, neutral agiert und das Spannungsfeld zwischen unterschiedlichen Grundrechten abgewogen.

Protest gegen AfD-Stand war angemeldet und bestätigt

Am 19. April 2025 hatten Mitglieder des Bündnisses „Recklinghausen – Es reicht!“ eine Demonstration gegen einen AfD-Infostand auf dem Platz der Deutschen Einheit in der Dorstener Innenstadt durchgeführt. Der Protest richtete sich nach eigenen Angaben friedlich und satirisch gegen rechtspopulistische Inhalte und war im Vorfeld ordnungsgemäß bei der Polizei angezeigt worden.

Die Polizei bestätigte die Anmeldung der Versammlung und bestimmte vor Ort, dass der Protest in Sicht- und Hörweite zum AfD-Stand stattfinden dürfe. Dabei sei es laut Polizeidarstellung darum gegangen, „die Sicherheit aller zu gewährleisten“ und eine Eskalation zu verhindern.

Unterschiedliche Darstellungen nach Beendigung der Aktion

Nach freiwilligem Abbruch der Versammlung durch die Protestierenden kam es zu weiteren Auseinandersetzungen. Peter Gerwinat, Sprecher des Bündnisses, berichtet in einem offenen Brief an Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen, dass er von Einsatzkräften aufgefordert worden sei, sich vom AfD-Stand zu entfernen. Zudem sei ihm bei weiterer Annäherung eine Anzeige wegen einer nicht genehmigten Versammlung angedroht worden.

Die Polizei widerspricht dieser Darstellung. „Platzverweise wurden zu keiner Zeit ausgesprochen“, so Ramona Hörst, Erste Polizeihauptkommissarin und Sprecherin der Polizei Recklinghausen. Die Polizei habe die Situation „neutral begleitet, um im Falle einer möglichen Eskalation eingreifen zu können“.

Polizei verweist auf Neutralität und Rechtsrahmen

In ihrer Stellungnahme betont die Polizei, dass sie grundsätzlich verpflichtet sei, sowohl die Meinungs- und Versammlungsfreiheit zu schützen als auch Störungen oder strafbare Handlungen zu verhindern. „Politische Diskussionen und Provokationen, auch in strafrechtlichen Grenzbereichen, sind insbesondere in Wahlkampfzeiten bei Versammlungslagen nicht unüblich“, so Hörst weiter. Die Polizei dokumentiere das Geschehen vor Ort und nehme, wenn nötig, Personalien auf. Die strafrechtliche Bewertung erfolge durch die Staatsanwaltschaft.

Gesprächsangebot an Demonstrationsteilnehmer

Ramona Hörst kündigte zudem an, dass die Polizei den Dialog mit Peter Gerwinat suchen möchte. Ziel sei es, „die unterschiedlichen Perspektiven auf den Einsatzverlauf zu klären und Missverständnisse zu vermeiden“. Die Polizei sei sich der Sensibilität des Themas bewusst und wolle auch künftig transparent und offen mit Kritik umgehen.

Forderung nach Aufklärung und Diskussion über Grundrechte

Gerwinat hatte in seinem offenen Brief eine Überprüfung des gesamten Polizeieinsatzes gefordert. Der Eindruck, dass legitimer Protest durch Polizeihandeln eingeschränkt worden sei, müsse ausgeräumt werden, schrieb er. Die Versammlungsfreiheit sei ein „vitaler Ausdruck einer lebendigen und wehrhaften Zivilgesellschaft“.

Ob es in Folge des Vorfalls zu juristischen Konsequenzen kommen wird, ist bislang offen. Die Polizei kündigte an, weiterhin unparteiisch agieren und alle Versammlungen sachlich begleiten zu wollen.

Tradition mit PS: Karfreitagsausfahrt der Oldtimerfreunde Lembeck

Am Karfreitag war es wieder so weit: Die Oldtimerfreunde Lembeck und die befreundete Traktorengruppe „Doskerkerls“ aus Velen setzten eine liebgewonnene Tradition fort und machten sich gemeinsam auf den Weg zur alljährlichen Karfreitagsausfahrt. Mit insgesamt 42 liebevoll gepflegten Traktoren und einem Unimog ging es auf eine rund 106 Kilometer lange Strecke durch das idyllische Westmünsterland und die angrenzenden Niederlande.

Die Tour führte durch malerische Landschaften, vorbei an Feldern, kleinen Dörfern und historischen Gehöften. Ziel war unter anderem ein privater Traktorensammler in Vreden. Dieser präsentierte den Teilnehmern seine beeindruckende Sammlung. Anschließend lud er die Traktorfahrer zu einer ausgiebigen Mittagspause mit Grillbuffet ein.

Foto: Oldtimerfreunde

Tolle Stimmung und tuckernde Motoren

„Das Wetter hat perfekt mitgespielt, und die Stimmung war wie immer großartig“, freute sich einer der Teilnehmer. Der gemeinsame Ausflug sei für viele ein Höhepunkt im Jahr – nicht nur wegen der schönen Route, sondern auch wegen des geselligen Miteinanders.

Foto: Oldtimerfreunde

Die Karfreitagsausfahrt gilt inzwischen als fester Termin im Kalender der beiden Oldtimergruppen und erfreut jedes Jahr zahlreiche Schaulustige, die die rollenden Raritäten entlang der Strecke bewundern. Auch in diesem Jahr war die Begeisterung groß – bei Fahrern wie Zuschauern.

Foto: Oldtimerfreunde

Einmal mehr hat sich gezeigt: Wenn Leidenschaft, Technik und Gemeinschaft aufeinandertreffen, entstehen Erinnerungen, die bleiben.

Foto: Oldtimerfreunde

Ausbildung 2025: Mit Praxiswissen in die Zukunft starten

Digitalisierung, Klimawandel und Fachkräftemangel verändern die Arbeitswelt grundlegend. Für junge Menschen eröffnen sich dadurch neue Chancen. Eine Ausbildung bietet im Jahr 2025 eine stabile Grundlage für den Start in eine erfolgreiche Karriere. Sie vermittelt praxisnahes Wissen, sichert langfristige Perspektiven und genießt hohe Anerkennung in Wirtschaft und Gesellschaft.

Foto: Canva

Lernen mit echtem Mehrwert

Die duale Ausbildung verbindet praktische Erfahrungen im Betrieb mit theoretischem Unterricht in der Berufsschule. Auszubildende übernehmen von Anfang an Verantwortung, sammeln wichtige Erfahrungen im Arbeitsalltag und verdienen gleichzeitig ihr eigenes Geld. Wer nach der Ausbildung mehr erreichen möchte, kann sich gezielt weiterqualifizieren. Der Weg führt zum Beispiel über den Meistertitel oder zum Bachelor Professional.


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Große Nachfrage nach Auszubildenden

Gut ausgebildete Fachkräfte werden dringend gebraucht. Viele Unternehmen finden keine passenden Bewerberinnen und Bewerber für ihre Ausbildungsplätze. Wer sich heute für eine Ausbildung entscheidet, hat ausgezeichnete Chancen auf eine Übernahme nach dem Abschluss und einen sicheren Arbeitsplatz mit Entwicklungspotenzial.


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Digitalisierung verändert Berufsbilder

Die Ausbildung ist heute moderner denn je. Digitale Technologien und neue Lernformen gehören längst zum Alltag. In vielen Berufen sind IT-Kenntnisse und technisches Verständnis gefragter als früher. Neue Berufsbilder entstehen, traditionelle Ausbildungen werden regelmäßig aktualisiert. Auch klassische Berufe nutzen inzwischen moderne Arbeitsmittel, intelligente Maschinen und digitale Werkzeuge.


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Starke Unterstützung für Auszubildende

Unternehmen, Kammern und Politik arbeiten intensiv daran, die Berufsausbildung noch attraktiver zu machen. Berufsorientierung an Schulen, Informationskampagnen, Ausbildungsbörsen und digitale Beratungsangebote helfen Jugendlichen und ihren Eltern bei der Entscheidung. Die Ausbildung wird dabei als gleichwertige Alternative zum Studium dargestellt und zunehmend wertgeschätzt.


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Unternehmen investieren in Talente

Viele Ausbildungsbetriebe engagieren sich stark für ihren Nachwuchs. Sie bieten moderne Arbeitsplätze, persönliche Betreuung und Zusatzangebote wie Auslandsaufenthalte oder digitale Lernplattformen. Jugendliche profitieren von kurzen Wegen, direktem Feedback und echten Entwicklungsmöglichkeiten. Wer heute ausbildet, investiert in seine eigene Zukunft und in die von jungen Talenten.


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Fazit: Ausbildung mit Zukunft

Eine Berufsausbildung im Jahr 2025 ist mehr als nur ein Einstieg in den Job. Sie eröffnet vielfältige Perspektiven, vermittelt relevante Kompetenzen und legt das Fundament für eine erfolgreiche berufliche Laufbahn. Für alle, die früh Verantwortung übernehmen und praktisch arbeiten möchten, ist die Ausbildung die richtige Wahl.

Wir empfehlen für eine Berufsausbildung folgende Betriebe:

  • Vereinte Volksbank: Eine Ausbildung im Bankwesen bietet spannende Aufgaben, persönliche Förderung und moderne Arbeitsplätze mit Zukunft.
  • EDEKA Honsel: Im Lebensmitteleinzelhandel warten vielfältige Berufe, echte Karrierechancen und ein starkes Team auf neue Auszubildende.
  • Agentur für Arbeit: Wer sich für eine Ausbildung im öffentlichen Dienst entscheidet, erhält sichere Perspektiven und leistet einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag.
  • Kanzleigruppe Woltsche Brieskorn: In der Steuerberatung eröffnen sich interessante Einblicke in wirtschaftliche Zusammenhänge und individuelle Entwicklungsmöglichkeiten.
  • Ernst Jüntgen GmbH & Co. KG: In diesem Familienunternehmen lernen Auszubildende ein technisches Berufsfeld mit viel Praxis und modernen Prozessen kennen.
  • EUROQUARZ GmbH: Wer Interesse an Rohstoffen und industrieller Technik hat, findet hier eine fundierte Ausbildung mit langfristigen Perspektiven.

Fastenspende der Kita St. Paulus unterstützt Familien in der Fastenzeit

Mit kleinen Händen Großes bewegen

In der Fastenzeit haben die Kinder der Kita St. Paulus in Hervest gemeinsam mit ihren Familien erneut Lebensmittel und Sachspenden gesammelt. Damit knüpften sie laut Mitteilung an eine bewährte Tradition an, die inzwischen fester Bestandteil der Einrichtung geworden sei.

Unterstützung mit Herz und Hand

Wie in den Vorjahren sei auch diesmal in Zusammenarbeit mit der Mobilen Jugendhilfe eine Aktion auf die Beine gestellt worden, bei der sogenannte Fastenkörbe gefüllt wurden. Diese hätten Familien erreicht, die auf Unterstützung angewiesen seien. Die Reaktionen seien dankbar gewesen, hieß es. Solche Gesten würden zeigen, dass auch kleine Beiträge viel bewirken können – insbesondere, wenn sie mit Mitgefühl und Gemeinschaftssinn einhergehen.

Neue Wege für das Jüdische Museum Westfalen

Das Jüdische Museum Westfalen in Dorsten hat sich für die Jahre 2025 bis 2028 eine neue strategische Ausrichtung gegeben. Im Mittelpunkt stehen künftig die Themen Demokratiebildung, Nachhaltigkeit und Inklusion. Ziel ist es, den Besucherkreis weiter zu vergrößern.

Bereits im Jahr 2020 hatte sich das Museum erstmals eine schriftliche Strategie gegeben. Damals lag der Fokus auf der Digitalisierung der Sammlung, der Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit sowie der Erweiterung der Besuchersegmente. Daran knüpft das Museum nun an und entwickelt seine Arbeit weiter.

Digitale Zugänge, Inklusion und nachhaltige Zukunftspläne

Ein besonderer Fokus liegt auf nachhaltigem Handeln. Erste Maßnahmen wurden schon 2024 umgesetzt, etwa die Verwendung wiederverwendbarer Materialien und die Anlage einer Blumenwiese im Museumsgarten. In Zukunft sollen auch größere Projekte wie eine Solaranlage auf dem Dach oder eine Ladestation für E-Bikes geprüft werden.

Auch im digitalen Bereich geht das Museum neue Wege. Die Sammlung ist inzwischen online zugänglich, und ein TikTok-Kanal wurde eingerichtet. In den nächsten Jahren sollen weitere digitale Inhalte entstehen, die über jüdisches Leben in Vergangenheit und Gegenwart informieren. So möchte das Museum das Demokratiebewusstsein von Kindern und Erwachsenen stärken.

Ein weiterer Schwerpunkt ist das Projekt „Das inklusive Museum“, das 2024 gestartet wurde. Spezielle Angebote für Menschen mit besonderen Bedürfnissen und soll in den kommenden Jahren ausgebaut werden.

Um dieses Vorhaben umzusetzen, sind zusätzliche finanzielle Mittel nötig. Besonders wichtig ist dabei der Erhalt der Kuratorinnenstelle, die für die Umsetzung vieler Projekte entscheidend ist. Die Finanzierung bleibt deshalb ebenfalls ein zentrales Thema.

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