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Aktionstag im Dorf Hervest: Groß und Klein in Bewegung

Das Jubiläumsjahr „875 Jahre Dorf Hervest“ wird mit viel Herz, Ideenreichtum und Gemeinschaftssinn gefeiert. Ein besonders bewegter Höhepunkt erwartet die Bürgerinnen und Bürger am Samstag, den 26. April 2025, wenn der SuS Tennis Hervest Dorsten gemeinsam mit dem evangelischen Familienzentrum An der Windmühle zum großen Aktionstag unter dem Motto „Groß und Klein in Bewegung“ einlädt.

Von 13 bis 17 Uhr verwandeln sich der Tennisverein, der Kindergarten und die dazwischenliegende Straße in eine bunte Bewegungswelt für alle Generationen.

Staffelübergabe als feierlicher Auftakt

Bereits am Karsamstag wurde der Staffelgedanke weitergetragen. Im Rahmen der gelungenen Osteraktion im Ellerbruchstadion fand die symbolische Staffelübergabe vom SuS Hervest Fußball an den Tennisverein und den Kindergarten statt. Das Staffelbanner, das während des Jubiläumsjahres von Verein zu Verein weitergegeben wird, steht für den Zusammenhalt und die Vielfalt der Aktionen im Dorf Hervest.

Eine Spielstraße voller Möglichkeiten

Ein zentrales Highlight des Aktionstags ist die geplante Sperrung der Straße „An der Windmühle“, die zur temporären Spielstraße und Bewegungsmeile wird. Dort lädt ein liebevoll gestalteter Bewegungsparcours Kinder, Eltern und Großeltern ein, gemeinsam aktiv zu werden. Die mobile Verkehrsschule des evangelischen Verbands bringt ein breites Angebot mit: Balanceboards, Tretroller, Laufräder, Ampeln, Verkehrsschilder und verschiedene Geschicklichkeitsspiele. Auch ein Hindernisparcours sorgt für Spaß und Bewegung. Eigene Fahrzeuge wie Bobbycars oder Fahrräder dürfen gerne mitgebracht werden – Helm nicht vergessen!

Im Kindergartenbereich gibt es Kinderschminken, kreative Bastelangebote und natürlich süße Leckereien: frische Waffeln, Kuchen und Kaffee sorgen für gemütliche Pausen.

Sportliche Vielfalt beim SuS Tennis

Zeitgleich lädt der SuS Tennis Hervest zu einem abwechslungsreichen Mitmachprogramm auf sein Vereinsgelände ein. Bereits ab 12 Uhr beginnt dort ein internes, spaßbetontes Kostüm-Tennisturnier für Mitglieder, bei dem nicht nur gespielt, sondern auch das beste Kostüm prämiert wird.

Pickleball ist eine Trendsportart aus den USA. Symbolfoto: pexels

Ab 13 Uhr ist dann ganz Dorf Hervest eingeladen, sich sportlich auszuprobieren – egal ob sportlich erfahren oder einfach neugierig:

  • Pickleball-Vorstellung: Diese Rückschlagsportart, die in den USA von über 40 Millionen Menschen gespielt wird, ist leicht zu erlernen. Sie bringt schnell Erfolgserlebnisse – ideal für Einsteiger. Tennislegenden wie Steffi Graf und Andre Agassi zählen zu den prominenten Fans.
  • Tennis kostenlos ausprobieren: Wer schon immer mal den Schläger in die Hand nehmen wollte, hat hier die Gelegenheit. Auf mehreren Courts stehen erfahrene Trainer bereit, um alle Altersklassen in die Welt des Tennissports einzuführen.
  • Kidts beim SuS Tennis: Unter Anleitung der Tennisschule Basti Beck mit den jungen Trainern Noah Wesselmann und Henrik Weiß lernen Kinder spielerisch den Umgang mit Ball und Schläger – ganz ohne Leistungsdruck, dafür mit viel Spaß.
  • High Intensive Interval Training (HIIT): Wer sich mal richtig auspowern möchte, ist hier genau richtig. Bei dieser Trainingsform wechseln sich intensive Belastungsphasen mit kurzen Erholungszeiten ab – ein echtes Fitness-Highlight.
  • Yoga: Für mehr Ruhe und Achtsamkeit sorgt die Yoga-Einheit – offen für alle, ganz ohne Vorkenntnisse oder spezielle Kleidung.
  • Boule für alle: Das beliebte Präzisionsspiel mit den Metallkugeln wird kurz erklärt – und kann dann direkt ausprobiert werden. Entspannung und Geselligkeit garantiert.

Auch für die Kleinsten ist mit der großen Hüpfburg auf dem Tennisparkplatz bestens gesorgt.

Kulinarik & Ausklang

Hungrige Besucher dürfen sich beim Tennisverein auf herzhafte Köstlichkeiten freuen: Bratwurst, Nuggets, Pommes und kühle Getränke stehen bereit. Der Tag endet mit einer gemütlichen Abendveranstaltung in geselliger Runde auf dem Vereinsgelände – ein schöner Ausklang eines bewegten Festtages.

Eine herzliche Einladung an alle

„Wir möchten zeigen, dass Sport verbindet – nicht nur auf dem Platz, sondern auch im Herzen des Dorfes“, sagt Thomas Bikowski vom SuS Tennis. Auch Mareike Arnoys, Leiterin des Familienzentrums, blickt dem Tag voller Vorfreude entgegen: „Ein Tag voller Bewegung, Begegnung und Freude – für Kinder, Eltern, Großeltern und alle, die Lust haben mitzumachen.“

Ob aktiv oder entspannt, sportlich oder kreativ – am 26. April sind alle Dorstener und Hervester herzlich eingeladen, das Dorfleben in Bewegung zu erleben.

Theater-Workshop zum Thema Widerstand in der Tisa-Stiftung

In den Osterferien 2025 wird ein kultureller Raum zum Experimentierfeld für eine der grundlegendsten Fragen unserer Zeit. Ist Widerstand tatsächlich zwecklos? Was ist Widerstand? Der von der Tisa-Stiftung organisierte Theater-Workshop greift das berühmte Zitat der Borg aus „Star Trek Voyager“ auf. Er verwandelt es in eine kreative Auseinandersetzung mit dem Thema Widerstand in all seinen Facetten.

Das Science-Fiction-Zitat „Widerstand ist zwecklos“ stammt aus der Serie „Star Trek Voyager“, die erstmals 1995 ausgestrahlt wurde. Die kollektive Spezies der Borg, bekannt für ihre unbarmherzige Assimilation anderer Lebensformen, dient als metaphorischer Ausgangspunkt. Für den Theater-Workshop bietet das Zitat eine vielschichtige Reflexion: Wann ist Widerstand notwendig? Wie äußert er sich heute? Welche Formen kann er annehmen? Die Antworten werden am Samstag, 26. April 2025 um 16:00 Uhr in der Tisa Stiftung präsentiert.

Einblick in das Stück. Foto: Alexander Fichtner

Unter der fachkundigen Leitung der Schauspielerin Samira Julia Calder und des Regisseurs und Theaterpädagogen Jens Dornheim entwickeln die Teilnehmenden eigenständig ein Theaterstück. Das persönliche, gesellschaftliche und politische Dimensionen des Widerstands beleuchtet.

Samira Julia Calder und Jens Dornheim. Foto: Alexander Fichtner

Vielfältige Perspektiven und authentische Entwicklung

Die bisherigen Tage haben bereits eine bemerkenswerte Dynamik entfaltet. Eine vielfältige Gruppe von Menschen verschiedener Hintergründe und Erfahrungen bringt ihre Perspektiven ein – von Erinnerungen an die 68er-Bewegung bis hin zu modernen Protestformen. Die Teilnehmenden berichten von einem intensiven Austausch und der Wertschätzung unterschiedlicher Erfahrungsstände.

Während der Probe. Foto: Alexander Fichtner

„Der neutrale Raum eines Offspaces nimmt Hemmungen und schafft Augenhöhe zwischen Publikum und Darstellenden“, berichtet eine Teilnehmerin. Andere betonen den Wert der professionellen Begleitung durch Schauspielerin und Regisseur. Wodurch auch Theaterneulinge neue Perspektiven gewinnen können durch den Theater-Workshop.

Werkschau als krönender Abschluss des Theater-Workshop

Die Früchte des kreativen Theater-Workshop werden in einer öffentlichen Werkschau am Samstag, dem 26. April 2025 um 16:00 Uhr präsentiert. Die Veranstalter freuen sich auf zahlreiche Besucher, die den experimentellen Ansatz und die kollektive Ideenfindung der Teilnehmenden erleben möchten.

Es wird auch improvisiert. Foto: Alexander Fichtner

Der Theater-Workshop knüpft an die Lebensgeschichte und das Werk Tisa von der Schulenburgs an, die selbst ein beeindruckendes Beispiel für gelebten Widerstand darstellt. Ihre Erfahrungen und künstlerischen Ausdrucksformen geben Einblicke in Möglichkeiten des Widerstehens und der Zivilcourage, die auch heute nichts an Aktualität eingebüßt haben.

Das gesamte Team der Produktion mit Geschäftsführerin Josefine Jordan. Foto: Alexander Fichtner

In Zeiten, in denen gesellschaftliche und politische Herausforderungen allgegenwärtig sind, bietet dieser Theater-Workshop nicht nur künstlerische Entfaltung. Sondern zeigt er auch einen Raum für kritische Reflexion und Dialog. Die Tisa-Stiftung lädt alle Interessierten herzlich ein, die Ergebnisse dieses ungewöhnlichen Projekts zu erleben und sich inspirieren zu lassen – denn wie die bisherigen Erfahrungen zeigen: Widerstand ist keineswegs zwecklos.

Werkschau: Samstag, 26. April 2025 um 16:00 Uhr in der Tisa Stiftung

Eingangsbereich der Tisa Stiftung. Foto: Alexander Fichtner

Baumfällung: Kranke Linde an der Lembecker Straße wird entfernt

Im Stadtgebiet Dorsten steht in den kommenden Tagen eine Baumfällung an, die insbesondere Verkehrsteilnehmer an der Lembecker Straße (K13) betrifft. Eine dort stehende Linde muss aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Grund für die Maßnahme sind Pilzerkrankungen, starkes Totholzaufkommen und eine fortgeschrittene Vergreisung des Baumes – Schäden, die die Standsicherheit deutlich beeinträchtigen.

Wie der Kreis mitteilt, besteht durch den Zustand des Baumes akute Gefahr: Äste könnten abbrechen oder der Baum sogar vollständig umstürzen. Die Fällung ist daher unumgänglich, um Verkehrsteilnehmer und Passanten zu schützen.

Die Arbeiten finden im Laufe dieser und der kommenden Woche statt. Da hierfür Großgeräte eingesetzt werden, kann es zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen oder Sperrungen kommen. Die Kreisverwaltung bittet um Verständnis und besondere Vorsicht im betroffenen Bereich.

Neben der Linde in Dorsten werden auch zwei Eichen an der Feldhauser Straße (K38) in Gladbeck sowie ein Ahorn an der Ewaldstraße (K43) in Oer-Erkenschwick gefällt.

Ziel der Maßnahme ist es, die Sicherheit entlang der Kreisstraßen zu gewährleisten und potenzielle Gefahren durch beschädigte oder kranke Bäume zu beseitigen.

Osterfeuer in Wulfen begeistert mit Gemeinschaft und Flammenzauber


Am Ostersonntag versammelten sich zahlreiche Wulfener rund um das lodernde Osterfeuer, das wie jedes Jahr vom Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Wulfen organisiert wurde. Bei trockenem Frühlingswetter wurde die jahrhundertealte Tradition erneut zu einem geselligen Höhepunkt des Osterwochenendes.

Das Feuer. Foto: Alexander Fichtner

Besonders beeindruckend dabei war erneut das Engagement der Jugendfeuerwehr und der jungen Mitglieder des Löschzugs. Mit viel Einsatz und Begeisterung zur Organisation und Durchführung trugen sie zu einem Erfolg bei. Vom Aufbau über die Sicherheitsmaßnahmen bis hin zur Betreuung der Feuerstelle – der Feuerwehrnachwuchs bewies Verantwortungsbewusstsein und Gemeinschaftsgeist.

Auf dem ganzen Feld sind die Menschen zusammen gekommen. Foto: Alexander Fichtner

Osterfeuer – gelebtes Brauchtum im Münsterland

Foto: Alexander Fichtner

Die Wurzeln des Osterfeuers reichen weit zurück. Im Münsterland hat sich dieses Brauchtum fest etabliert. Ursprünglich diente das Entzünden großer Feuer dazu, den Winter symbolisch zu vertreiben und den Frühling willkommen zu heißen. Bis heute ist das Osterfeuer dafür ein Sinnbild für Erneuerung, Licht und Zusammenhalt – Werte, die auch in Wulfen spürbar hochgehalten werden.

Danke an die Feuerhüter. Foto: Alexander Fichtner

Wetter spielt mit – anders als im Vorjahr

Neben den Flammen war es vor allem die Atmosphäre, die in Alt-Wulfen für besondere Momente sorgte. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, um alte Freunde und Bekannte wiederzusehen – nicht wenige davon eigens aus anderen Städten angereist, um die Feiertage in ihrer alten Heimat zu verbringen. „Es ist jedes Jahr schön zu sehen, wie viele bekannte Gesichter sich hier am Feuer wieder einfinden“, so ein langjähriger Besucher.

Ein kurzer Schauer vergraulte nicht die Leute. Foto: Alexander Fichtner

Wetter spielt mit – anders als im Vorjahr

Es brannte lange. Foto: Alexander Fichtner

Nachdem im vergangenen Jahr ein plötzliches Gewitter das Osterfeuer fast im Keim erstickt hatte, meinte es das Wetter dieses Mal gut mit den Veranstaltern: Bei trockenem Himmel und milder Temperatur konnte das Feuer ungestört brennen – zur Freude aller Beteiligten und Besucher.

Trödelspaß bei POCO in Dorsten: Freundliche Schnäppchenjagd am Ostermontag

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Trödelmarkt bei POCO in Dorsten: “Hier sind die Leute einfach viel netter”

Am Ostermontag (21. April) fanden viele Familien ihren Weg zum regelmäßigen Trödelmarkt auf dem Parkplatz von POCO in Dorsten. Von Kleidung, elektronischen Geräten und Ersatzteilen für Hobby-Bastler war für jeden Sammler und Schnäppchenjäger ein Schmuckstück dabei.

Trödelmarkt in Dorsten bei Poco Ostermontag
Foto: Christian Haug

Neben den diversen Händler-Zelten gab es auch reichlich Verpflegung in Form von Currywurst, Kibbeling und Backwaren. Die entspannte Atmosphäre spiegelte auch die netten und neugierigen Käufer wider.

Trödelmarkt in Dorsten bei Poco Ostermontag
Foto. Christian Haug

“Wir sind gerne hier, hier sind alle so nett”

Unter anderem waren Mitarbeiter der Firma “Vorwerk” da, um ihre neuen Produkte zu bewerben. “Hier ist eine super Atmosphäre, die Leute sind neugierig und schauen sich an, was wir hier anbieten. Das ist nicht überall so”, verriet der Händler. Eine andere Spielwarenverkäuferin ist auch schon zum mittlerweile dritten Mal beim Trödelmarkt dabei. “Ich und mein Mann sind gerne hier, hier sind alle so nett. Leute nehmen sich die Zeit und schauen sich an, was man so zu verkaufen hat, das ist sehr schön”.

Trödelmarkt in Dorsten bei Poco Ostermontag
Trödelmarkt in Dorsten bei Poco Ostermontag
Trödelmarkt in Dorsten bei Poco Ostermontag

Offener Brief an Polizeipräsidentin: Was lief beim Demo-Einsatz in Dorsten schief?

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Polizeieinsatz bei Demo in Dorsten sorgt bei Peter Gerwinat, Sprecher des Bündnisses, für Kritik. Bündnis „Es REicht“ fordert Aufklärung und stellt Fragen an Polizeipräsidentin Friedericke Zurhausen.

Bei einer Demonstration am Samstag, dem 19. April 2025, in der Dorstener Innenstadt kam es zu einem Polizeieinsatz, der inzwischen für Diskussionen sorgt. Mitglieder des Bündnisses „Recklinghausen – Es reicht!“ protestierten gegen einen AfD-Stand – nach eigener Darstellung friedlich, satirisch und mit genehmigter Versammlung.

Peter Gerwinat vom Bündnis Recklinghausen Es Reicht in Dorsten
Polizeieinsatz bei Demo in Dorsten sorgt bei Peter Gerwinat, Sprecher des Bündnisses, für Kritik. Foto: Petra Bosse

Kurz nach Beginn des Protests griff jedoch die von der AfD gerufene Polizei ein und erteilte Platzverweise. Peter Gerwinat, Sprecher des Bündnisses, hat sich nun mit einem offenen Brief an Polizeipräsidentin Zurhausen gewandt und eine kritische Aufarbeitung gefordert.

Kritik an polizeilichem Vorgehen

In dem Schreiben äußert Gerwinat Unverständnis über die aus seiner Sicht abrupte Auflösung der Versammlung. Die Polizei habe den Protestierenden bereits kurz nach Beginn der Aktion einen Platzverweis erteilt. Als Begründung seien unter anderem die Lautstärke der Musik sowie die räumliche Nähe zum AfD-Stand genannt worden.

Gerwinat berichtet zudem, ihm persönlich sei untersagt worden, sich dem AfD-Stand zu nähern oder diesen zu kommentieren. Bei Missachtung habe man ihm ein Strafverfahren wegen einer angeblich nicht angemeldeten Versammlung in Aussicht gestellt.

Offene Fragen an die Polizeipräsidentin

In seinem Brief richtet Gerwinat drei zentrale Fragen an Polizeipräsidentin Zurhausen:

  • Wie rechtfertigt Ihre Behörde das erfolgte Vorgehen gegenüber einer angemeldeten und friedlichen Protestaktion, die sich explizit im Rahmen der Gesetze bewegte?
  • Inwiefern ist die polizeiliche Einschränkung des Grundrechts auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit zu begründen, obwohl von unserer Seite weder eine Eskalation noch eine sonstige Störung der öffentlichen Ordnung ausging?
  • Weshalb entsteht der besorgniserregende Eindruck, dass eine einzelne politische Partei die Polizeikräfte nach eigenem Ermessen instrumentalisieren kann, um legitimen Protest zu unterbinden?

Appell für demokratische Grundrechte

Abschließend fordert das Bündnis nun eine umfassende Prüfung des Einsatzes sowie eine öffentliche Stellungnahme der Polizeibehörde. Protest gegen rechtsextremes Gedankengut sei, so Gerwinat, ein legitimer und notwendiger Ausdruck demokratischer Zivilgesellschaft. Eine Entschuldigung für das Vorgehen der Polizei halte er für angebracht.

Osterfeuer bei Grün-Weiß Barkenberg: Frühlingstreff mit Tradition

Am Karsamstag versammelten sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger im Herzen von Barkenberg, um am traditionellen Osterfeuer des Fußballvereins Grün-Weiß Barkenberg teilzunehmen. Der Abend hat sich in den vergangenen Jahren zu einem festen Termin im Veranstaltungskalender der Region entwickelt – und zieht jedes Jahr viele bekannte Gesichter an.

Osterfeuer Grün Weiß Barkenberg. Foto: Alexander Fichtner

Was einst als klassisches Osterfeuer begann, hat sich inzwischen zu einem kleinen, aber stimmungsvollen Frühlingsfest gewandelt. Auch wenn der Verein in diesem Jahr aufgrund des neuen Kunstrasenplatzes auf ein großes Feuer verzichten musste, tat das der Atmosphäre keinen Abbruch. Stattdessen sorgten mehrere aufgestellte Feuertonnen für behagliche Wärme und gemütliches Beisammensein.

Natürlich mit Stockbrot. Foto: Alexander Fichtner

Schon beim Betreten des Vereinsgeländes lag eine besondere Stimmung in der Luft: Ein angenehmer Duft von Gegrilltem mischte sich mit dem Rauch der Feuertonnen, während Kinder lachend umherliefen und Erwachsene in angeregten Gesprächen beisammenstanden. Hier trifft sich Barkenberg – zum Reden, Lachen und Zusammensein.

Fussball darf nich fehlern. Foto: Alexander Fichtner

Ein Treffpunkt für Jung und Alt beim Osterfeuer

Osterfeuer Grün Weiß Barkenberg. Foto: Alexander Fichtner

„Es ist schön zu sehen, wie dieses Fest die Menschen zusammenbringt“, so Vereinsmitglied Swen Coralic. Familien, Freunde und Nachbarn nutzten den lauen Frühlingsabend, um gemeinsam ins Gespräch zu kommen, Erinnerungen auszutauschen und den Frühling zu begrüßen. Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt – mit Würstchen vom Grill, kühlen Getränken und einer herzlichen Vereinsgastlichkeit.

Osterfeuer Grün Weiß Barkenberg. Foto: Alexander Fichtner

Trotz der Veränderungen bleibt die Essenz des Osterfeuers erhalten: Gemeinschaft, Tradition und ein Gefühl von Heimat. Und so freut man sich in Barkenberg bereits jetzt auf das nächste Jahr – mit Feuer, Freunden und vielleicht sogar wieder einem kleinen Stück Osterflamme in alter Größe.

Osterfeuer Grün Weiß Barkenberg. Foto: Alexander Fichtner

Osterfreude am Wappenbaum: Bunte Tüten und strahlende Kinderaugen


Am Ostersonntag verwandelte sich der Wappenbaum-Park in Wulfen in ein kleines Osterparadies. Rund 140 Kinder kamen mit ihren Familien zusammen, um an der liebevoll organisierten Ostereiersuche teilzunehmen. Zwischen 10 und 12 Uhr war der Park erfüllt von fröhlichem Kinderlachen, bunten Tütchen und dem Duft von frisch gebrühtem Kaffee versprach Osterfreude.

Der Wulfener Wappenbaum Verein hatte die Aktion auf die Beine gestellt. Mit viel Herzblut kümmerte sich Reiner Schulze-Tenberge um das Verstecken der Osterüberraschungen. „Es war ein ständiges Kommen und Gehen – aber immer mit einem Lächeln“, freute er sich über die begeisterte Teilnahme. Etwa 120 Kinder machten sich auf die Suche nach den vom „Osterhasen“ versteckten Überraschungen – begleitet von Eltern, Großeltern und teils sogar von weit her angereisten Gästen.

Viele Besuchern bleiben auch nach dem Besuch des Osterhasen für ein Gespräch. Foto: Alexander Fichtner

Besonderer Besuch aus dem Allgäu zur Osterfreude

Zwei Familien, die einst in Wulfen lebten, kamen eigens aus dem Allgäu angereist, um an diesem besonderen Tag teilzuhaben. Ein schönes Zeichen dafür, wie tief die Verbundenheit mit der Heimat und dem Verein auch über Jahre und Kilometer hinweg bestehen bleibt. Da kommt Osterfreude auf.

Gut versteckt aber doch gefunden. Foto: Alexander Fichtner

Danke an alle Unterstützer

Für viele Wulfener ein jährliches Wiedersehen. Foto: Alexander Fichtner

Ein herzliches Dankeschön geht an alle, die diese Aktion möglich gemacht haben. Damit die Kinder eine Osterfreude gaben. Besonders hervorgehoben wurde die Unterstützung von Ergotherapie Lisa Wieschenberg, die bereits seit Jahren mit viel Hingabe beim Packen der kleinen Ostertüten hilft. Auch Orthopädie Schuhtechnik Große-Ophoff, die Vereinte Volksbank, Elektro Bügers, SLS Immobilienpartner und Stiftsquelle trugen mit ihrer Unterstützung – sei es finanziell, mit Getränken oder helfenden Händen – entscheidend zum Gelingen bei.

Bei frischem Cafe und kühlen Getränkenverweilten die Besucher gerne. Foto: Alexander Fichtner

Bei frühlingshaftem Wetter, leuchtenden Kinderaugen und einer rundum gelungenen Atmosphäre war die Osteraktion am Wappenbaum ein voller Erfolg. Sie bleibt sicher noch lange in Erinnerung. Damit im nächsten Jahr die Osterfreude wieder da ist wie in den Jahren zuvor.

Glück Auf und Frohe Ostern. Foto: Alexander Fichtner

Trotz Regens: Osterfeuer in Hervest bringt Menschen zusammen

In stimmungsvoller Atmosphäre versammelten sich am Sonntagabend zahlreiche Anwohner an der Wasserstraße in Hervest, um gemeinsam das traditionelle Osterfeuer zu erleben – trotz unerwarteter Regenschauer. Das Wetter konnte der Veranstaltung kaum etwas anhaben: Mit etwas Geduld und vereinten Kräften gelang es schließlich, das Feuer zu entzünden.

In diesem Jahr fiel das Osterfeuer allerdings deutlich kleiner aus als in der Vergangenheit. Der vorbereitete Holzhügel durfte lediglich eine Fläche von drei mal drei Metern einnehmen. Hintergrund dieser Einschränkung ist eine neue Vorgabe der Stadt Dorsten: „In den vergangenen Jahren hatten sich Nachbarn über die Größe des Feuers beschwert“, erklärt ein Mitglied des Schützenvereins Hervest. „Daraufhin wurde die erlaubte Größe nun standardisiert.“

Trotz der neuen Begrenzungen war die Stimmung gelöst. Das Osterfeuer bot – wie in jedem Jahr – einen willkommenen Anlass für Begegnung, Gespräche und Gemeinschaft in der Nachbarschaft.

Tod von Papst Franziskus: Bistum Münster würdigt Lebenswerk

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Diözesanadministrator Hamers: Papst Franziskus war Menschenfreund, Seelsorger und Brückenbauer. Würdigung aus dem Bistum Münster nach dem Tod des Papstes.

Papst Franziskus ist am Ostermontag im Alter von 88 Jahren gestorben. Der Diözesanadministrator des Bistums Münster, Dr. Antonius Hamers, würdigte den verstorbenen Papst in einer ersten Stellungnahme als „Seelsorger, Menschenfreund und Brückenbauer“.

„Papst Franziskus war vor allem immer und zuerst: ein Seelsorger, ein Menschenfreund und ein Brückenbauer. Aus dieser Grundeinstellung heraus habe er sich für eine Erneuerung der katholischen Kirche eingesetzt“, erklärte Hamers. Franziskus habe eine synodale Kirche gewollt, „die von allen Gläubigen in geteilter Verantwortung getragen wird“.

Mit klarer Haltung habe er sich für den Schutz der Schöpfung und für ein Ende von Krieg, Terror und Gewalt eingesetzt. Besonders am Herzen gelegen hätten ihm die Menschen am Rande der Gesellschaft: Arme, Kranke, Schwache und Entrechtete.

„Auch im Bistum Münster blicken wir in großer Dankbarkeit und tiefem Respekt auf seine Lebensleistung“, so Hamers weiter. Zugleich rief er die Gläubigen zum Gebet für den verstorbenen Papst auf.

Gedenken im St.-Paulus-Dom

Am kommenden Sonntag, 27. April, will Hamers beim Kapitelsamt um 10 Uhr im St.-Paulus-Dom in Münster besonders des verstorbenen Papstes gedenken. Zudem lädt das Bistum alle Pfarreien ein, bis zur Beisetzung täglich die Totenglocke zu läuten.

Kontrolle will gelernt sein: Soziale Kompetenz mit Simon Rodriguez Garcia

Gemeinnützig arbeitet Simon Rodriguez Garcia nicht – zumindest sind seine Arbeit als Schulsozialarbeiter bei der Stadt Dorsten und freiberuflicher Bildungsreferent das offiziell nicht. Die Bürokratie mache es ihm für sein Juntos Kompetenzzentrum nicht immer einfach.

Vielfältige Trainingsangebote in Dorsten, Herten und Waltrop

Doch auch wenn sein Steuerberater ihn für seine „humanen Preise“ regelmäßig kritisiere, kenne Rodriguez Garcia den Wert seiner Arbeit: In Dorsten, Herten und Waltrop werde er für diverse Arten von Trainings und Aufklärung angefragt. Dazu gehören zum Beispiel Impulskontrolle (in Gruppen oder einzeln), sexualpädagogische Jugendarbeit und erlebnispädagogische Sozialkompetenztrainings.

Wenn’s knistert, ist es gut!

Zu den erlebnispädagogischen Sozialkompetenztrainings gehört auch Zirkuspädagogik. Die Pestalozzischule, mit der Rodriguez Garcia seit 2007 zusammenarbeite, beanspruche seine Zirkuserfahrung wieder auf einer anstehenden Fahrt zur Burg Blankenheim in der Eifel. Da könne er die Kinder im Dunkeln mit Feuerspucken beeindrucken.

„Wenn’s knistert, ist es gut!“

, so der Dorstener. 

Motivation für Wing Tsun Kung Fu

„Kung Fu“ stehe erst mal für „harte Arbeit“, so Rodriguez Garcia. Die Kampfkunst Wing Tsun werde viel zu häufig monetarisiert. „Viele lassen sich auch mit Meister ansprechen“, ergänzt er. „So ein Kappes fehlt mir auch noch! Ich bin entweder Simon oder Si-Hing (älterer Bruder).“

An der Ehrenwand im Juntos Kompetenzzentrum hängen Vorbilder und Wegbereiter – von historischen Kampfkunstmeistern bis zu heutigen Trainerinnen und Trainern. Foto: Julian Konetzka

Seiner Preisgestaltung spiegele sich in dem Spaß an seiner Arbeit: „Das ist mein Hobby hier!“, so Rodriguez Garcia. Bei der Relevanz, die er in seiner Tätigkeit sehe, lasse er sich nicht abschrecken. Er bezeichnet sich als „Freund des langen Atems“ und nehme auch Kinder auf, die anderswo rausgeschmissen werden.

„Schreibt uns an, ruft uns an“, appelliert er, „irgendeine Lösung, irgendein Konzept kriegen wir gebastelt!“ 

Simon Rodriguez Garcia

Bedrohungen für Kinder, Teenager und Erwachsene

Die Selbstverteidigung, die Rodriguez Garcia lehrt, sei gar nicht immer nötig. Viele Eltern machen sich Sorgen, ihre Kinder würden in ein Auto gezerrt werden. Natürlich passieren laut ihm diese Dinge auch. Gefährlicher seien Leute aus dem näheren Umfeld, diese tasten sich aber langsam ran. Die entscheidenden Grenzen müsse man Kindern beibringen.

Realistische Trainingspuppen im Juntos Kompetenzzentrum ermöglichen praxisnahe Selbstverteidigungs- und Kampfsportübungen für Kinder und Erwachsene. Foto: Julian Konetzka

Rodriguez Garcia betont, wie viele Menschen die Sicherheit heutzutage kritisieren. Aber auch damals, so schließe er aus Erzählungen seines Vaters, sei nicht alles besser gewesen: „In den 70ern haben die sich mit Mopedketten im Lippetal auf die Schnauze gehauen! In den 90ern hat es auch Messerangriffe gegeben“, so der Wing-Tsun-Meister. Wie Kriminalstatistiken zeigen, gebe es eine große Bedrohung, die von Männern ausgehe – relativ unabhängig ihres Kulturkreises.

Männer in Pädagogischen Berufen fehlen

Um die Gefahr, die besonders von Männern ausgehe, zu minimieren, seien mehr Männer in pädagogischen Berufen notwendig. Jungen und männliche Heranwachsende würden umso besser von ihnen über die Facetten von „Männlichkeit“ lernen können. Er sehe auch ein Problem in der Resilienz von Azubis.

Wenn auf der Arbeit mal ein rauerer Ton angeschlagen werde, wüssten Azubis gar nicht, damit umzugehen und hätten deshalb gar nicht erst Lust auf eine Ausbildung oder würden diese schnell aufgeben.

So würden Jungen zum schwachen Geschlecht: „Weil man sie lieber mit Ritalin vollpumpt, als das System einmal umzukrempeln!“, regt sich Rodriguez Garcia auf. „Auch volkswirtschaftlich können wir uns das nicht leisten!“ Für pädagogische Arbeit müsse es aber auch immer Lehrer geben, die diese genauso verinnerlichen und fortführen können. „Ich habe keinen pädagogischen Zauberstab!“, erklärt er.

Sport, Fitness und Feiern im Juntos Kompetenzzentrum

Das Angebot in den Räumlichkeiten des Juntos Kompetenzzentrums geht über Wing Tsun hinaus: Mitarbeiter von Rodriguez Garcia geben Box- und Yoga-Kurse. Außerdem hat er einen Raum mit Küche, den er für Feierlichkeiten vermietet.

Diesen Raum vermietet Simon Rodriguez Garcia für Feierlichkeiten. Foto: Julian Konezka

Die Trainingsfläche eignet sich aber nicht nur für Fitness und Kampfsport, sondern auch für Kindergeburtstage. Die Kinder können aus einem Arsenal an Nerf-Guns (Pistolen und Gewehre mit Pfeilgeschossen) wählen und sich aus Matten und Polstern eine Deckung bauen. 

Die großzügige Trainingsfläche im Juntos Kompetenzzentrum bietet Raum für Kampfkunst, Fitness, Kindergeburtstage und kreative Pädagogik. Foto: Julian Konetzka

Keine Gemeinnützigkeit, keine Förderung

Dadurch, dass die Arbeit Rodriguez Garcias offiziell nicht als gemeinnützig gilt, werde erhalte er keine Förderungen. Weder die Stadt noch eine der Banken helfen ihm. Auf wen er sich immer verlassen könne, seien „ganz tolle Mamas“, so Rodriguez Garcia. „Ohne die wäre das nicht möglich!“

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Young- und Oldtimer-Treffen auf Leopold: Sammlerstück nur 14 Mal hergestellt

Bereits zum sechsten Mal verwandelte sich das Zechengelände Fürst Leopold in ein Paradies für Liebhaber klassischer Automobile. Mehr als 700 Parkplätze standen zur Verfügung und boten den perfekten Rahmen, um legendäre Fahrzeuge aus verschiedenen Jahrzehnten hautnah zu erleben.

Stilvoll fahren wie J.R. Ewing durch Dallas. Foto: Christian Haug

Neben bekannten Marken wie Ford und Nissan konnten die Besucher auch wahre Raritäten entdecken. Unter den zahlreichen Oldtimern stach vor allem ein unscheinbares, aber außergewöhnliches Fahrzeug hervor – ein echtes Highlight für Sammler und Kenner.

Seltenes Sammlerstück: Brütsch Mopetta

Der wohl seltenste Wagen des Treffens war dabei die „Brütsch Mopetta“, ein offener Einsitzer aus dem Jahr 1956. Von diesem Kleinstwagen wurden weltweit nur 14 Exemplare produziert, was ihn dadurch zu einer echten Rarität macht. Der aktuelle Marktwert liegt bei rund 25.000 Euro.

Der wohl seltenste Wagen des Treffens war die „Brütsch Mopetta“. Foto: Christian Haug

„Der Wagen wurde gebaut, als ich selbst noch gar nicht auf der Welt war – aber er hat mich sofort fasziniert“, erzählt der stolze Besitzer. „Als Oldtimer-Sammler war für mich schnell klar: Den muss ich haben.“

Das Oldtimer-Treffen auf Fürst Leopold war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg – und zeigte einmal mehr, wie lebendig die Leidenschaft für historische Fahrzeuge ist.

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