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Vatertag: Warum die Zeit mit Kindern so wertvoll ist

Kommentar von Daniel Bosse:

Zum Vatertag geht es nicht nur um Ausflüge, Bollerwagen oder ein kühles Getränk unterwegs. Es geht auch um die Zeit mit Kindern, die manchmal anstrengend ist und doch schneller vergeht, als vielen Vätern in diesem Moment bewusst ist.

Manchmal merkt man es erst, wenn der Moment schon vorbei ist.

Wenn das Kinderzimmer abends still bleibt. Wenn niemand mehr ruft, weil noch ein Glas Wasser fehlt. Wenn keine kleinen Füße mehr über den Flur laufen. Wenn keiner mehr auf den Arm will, keiner mehr an die Hand, keiner mehr unbedingt neben Papa sitzen möchte.

Dann denkt man vielleicht zurück an genau die Zeit, die sich mittendrin manchmal so anstrengend angefühlt hat.

Vatertag und die ehrlichen Gedanken im Alltag

An die Nächte, in denen der Schlaf zu kurz war. An die Tage, an denen man sich gefragt hat, wann endlich wieder mehr Ruhe einkehrt. Wann man wieder mehr Zeit für sich hat. Für die Partnerin. Für Freunde. Für das Hobby. Für ein Gespräch, das nicht zwischen Brotdose, Kita, Schule, Fußballtraining und Einschlafbegleitung stattfindet.

Solche Gedanken sind ehrlich. Und wahrscheinlich kennt sie fast jeder Vater.

Vatersein ist nicht nur Bilderbuch. Es ist nicht nur Stolz, Liebe und Sonntagsausflug. Es ist auch Müdigkeit. Verantwortung. Zweifel. Manchmal Überforderung. Dieses Gefühl, überall gebraucht zu werden und trotzdem nicht immer allem gerecht zu werden.

Aber genau darin liegt vielleicht einer der größten Widersprüche des Vaterseins: Was heute Kraft kostet, kann morgen fehlen.

Wenn Kinder größer werden

Die kleine Hand, die sich beim Spaziergang ganz selbstverständlich in die eigene schiebt. Das Kind, das getragen werden will, obwohl der Rücken längst protestiert. Die Frage, ob Papa noch kurz bleibt. Das Einschlafen auf dem Sofa. Das Rufen vom Spielplatz. Der Blick, der sagt: Du bist gerade meine ganze Welt.

Irgendwann verändert sich das.

Kinder werden größer. Erst langsam, dann plötzlich. Aus „Papa, kommst du mit?“ wird irgendwann „Ich mach das schon“. Aus dem Kindersitz wird das eigene Fahrrad. Aus dem gemeinsamen Weg zur Schule wird ein kurzer Abschied an der Tür. Und aus dem kleinen Menschen, der sich fest an einen klammert, wird jemand, der seinen eigenen Weg geht.

So soll es sein. Und trotzdem darf es einen berühren.

Vatertag als Moment zum Innehalten

Der Vatertag ist deshalb vielleicht mehr als ein Tag für Ausflüge, Treffen und ein paar Stunden unterwegs. Er kann auch ein Moment sein, kurz innezuhalten. Für Väter, die gerade mitten in dieser lauten, vollen, manchmal chaotischen Familienzeit stehen. Für Männer, die sich wünschen, eines Tages Vater zu werden. Und für alle, die an diesem Tag an ihren eigenen Vater denken.

Vielleicht an gemeinsame Wege durchs Dorf. An Ausflüge mit dem Fahrrad. An einen Vater, der nicht viele Worte machte, aber da war. An eine Hand auf der Schulter. An einen Rat, den man früher nicht hören wollte und heute besser versteht. An einen Menschen, der fehlt.

Denn auch das gehört zu diesem Tag: Dankbarkeit und Erinnerung. Für das, was war. Für das, was bleibt. Für Sätze, Gesten und kleine Rituale, die einen oft länger begleiten, als man es damals ahnen konnte.

Vielleicht ist Vatertag genau dafür da.

Nicht, um alles perfekt zu finden. Nicht, um Müdigkeit wegzulächeln oder die anstrengenden Seiten des Vaterseins kleinzureden. Sondern um sich bewusst zu machen, dass diese Zeit nicht stehen bleibt.

Dass Kinder groß werden.

Dass Väter älter werden.

Dass manche Gelegenheiten nicht noch einmal kommen.

Und vielleicht reicht manchmal schon dieser eine Gedanke: Heute will jemand meine Hand halten. Heute will jemand getragen werden. Heute will jemand, dass Papa bleibt.

Irgendwann wird man genau daran zurückdenken.

Und vielleicht ist genau das der schönste Grund, diesen Vatertag nicht einfach nur vorbeiziehen zu lassen.

Dieser Beitrag erschien zuerst am 14. Mai 2026 auf Heimatreport.de. Kommentar von Daniel Bosse.

Müllabfuhr verschiebt sich wegen Christi Himmelfahrt

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Wegen des Feiertags Christi Himmelfahrt ändern sich in Dorsten die Termine der Müllabfuhr. Der Kommunale Servicebetrieb Dorsten bittet Bürgerinnen und Bürger, ihre Tonnen entsprechend später bereitzustellen.

In Dorsten verschiebt sich die Abfallentsorgung rund um Christi Himmelfahrt um einen Tag. Darauf weist der Kommunale Servicebetrieb Dorsten hin. Der Feiertag fällt in diesem Jahr auf Donnerstag, 14. Mai 2026.

Der Donnerstagsbezirk wird deshalb nicht wie gewohnt am Donnerstag, sondern erst am Freitag, 15. Mai 2026, geleert. Die Abfallbehälter im Freitagsbezirk holt die Müllabfuhr entsprechend am Samstag, 16. Mai 2026, ab.

Betroffen sind alle turnusgemäß vorgesehenen Abfallbehälter. Dazu gehören der graue Restmüllbehälter, die braune Biotonne, das blaue Papiergefäß und die gelbe Tonne.

Der KSD bittet Bürgerinnen und Bürger, die jeweiligen Behälter an den geänderten Abfuhrtagen ab 7 Uhr zur Leerung bereitzustellen. Die Verschiebung betrifft nur die Bezirke, deren reguläre Leerung auf Donnerstag oder Freitag fällt.

Ausflugszeit in Dorsten: Biostation verleiht wieder Fun2Go-Tandem

Mit steigenden Temperaturen rückt auch ein besonderes Angebot der Biologischen Station Kreis Recklinghausen wieder stärker in den Mittelpunkt. Seit einigen Jahren können Besucherinnen und Besucher an der Biostation in Dorsten ein Fun2Go-Dreiradtandem ausleihen und damit die Umgebung auf besondere Weise erkunden. Das Angebot hat sich längst als beliebte Möglichkeit etabliert, Naturerlebnis und gemeinsame Bewegung miteinander zu verbinden.

Das Spezialrad eignet sich für zwei Personen und unterscheidet sich deutlich von einem klassischen Tandem. Beide sitzen nebeneinander, können sich während der Fahrt unterhalten und gemeinsam die Landschaft genießen. Die Sitze sind verstellbar und drehbar, was den Einstieg erleichtert. Damit richtet sich das Angebot auch ausdrücklich an Menschen, denen ein normales Fahrrad zu unsicher oder zu anstrengend wäre.

Gemeinsame Ausflüge auch bei Mobilitätseinschränkungen

Gerade für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, ältere Personen oder Begleitpersonen kann das Fun2Go eine gute Möglichkeit sein, wieder gemeinsam auf Tour zu gehen. Unterstützt wird die Fahrt durch einen Elektroantrieb, der in drei Stufen zugeschaltet werden kann. Somit lassen sich auch längere Strecken entspannter bewältigen.

Ausgeliehen wird das Dreiradtandem direkt an der Biologischen Station Kreis Recklinghausen in Dorsten. Vor dem Start gibt es eine kurze Einführung. Wer sich in der Umgebung nicht gut auskennt oder eine passende Strecke sucht, erhält zudem vor Ort Unterstützung bei der Tourenplanung. Die Biostation stellt dazu Routenvorschläge und Kartenmaterial bereit.

Rund 60 Kilometer Reichweite

Das Tandem wird mit zwei voll geladenen Akkus ausgegeben. Die Reichweite liegt dabei nach Angaben der Biostation bei rund 60 Kilometern. Wie weit das Rad tatsächlich kommt, hängt unter anderem von der gewählten Tretunterstützung, dem Untergrund, dem Gewicht und möglichen Steigungen ab.

Die Ausleihe beginnt ab 11.30 Uhr. Spätestens um 16 Uhr muss das Rad wieder zurückgegeben werden. Für die Ausleihe ist ein Pfand zu hinterlegen, etwa ein Autoschlüssel oder ein Ausweisdokument. Die leihnehmende Person muss volljährig sein und sich ausweisen können. Der Preis liegt bei 30 Euro und wird vor Ort in bar bezahlt.

Biostation als Ausgangspunkt für Naturerlebnisse

Die Biologische Station Kreis Recklinghausen liegt am Standort Im Höltken 11 in Dorsten. Sie ist ein beliebter Ausgangspunkt für Naturerlebnisse in der Umgebung und bietet neben dem Dreiradtandem weitere Möglichkeiten, Landschaft, Tiere, Pflanzen und Umweltbildung kennenzulernen.

Kontakt zur Biostation ist per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 02369/77505 möglich.

Hilfe bei Grauem Star vor Ort für die Ärmsten: Stiftung BESSER SEHEN im Einsatz in Uganda

Die Stiftung BESSER SEHEN führt ihr internationales Engagement fort und bereitet einen weiteren medizinischen Einsatz in Gulu, Uganda, vor. Ein erstes Team ist bereits aufgebrochen, um vor Ort die technischen und infrastrukturellen Grundlagen zu schaffen.

Vorbereitung schafft stabile Grundlagen

Mitarbeitende der Firma Hemker Elektrotechnik aus Wüllen, die die Arbeit der Stiftung bereits seit mehreren Jahren unterstützen, haben sich gemeinsam mit Verwaltungsleiter Matthias Müller von den Augenärzten Gerl & Kollegen auf den Weg gemacht. Vor Ort sollen sie die notwendigen technischen und infrastrukturellen Vorbereitungen treffen.

Im Mittelpunkt dieses ersten Einsatzes steht die technische Weiterentwicklung der von der Stiftung BESSER SEHEN gegründeten Augenklinik in Gulu. Insbesondere die Energieversorgung sowie medizinisch-technische Abläufe werden überprüft und optimiert, um einen reibungslosen Ablauf des nachfolgenden medizinischen Einsatzes sicherzustellen.

Medizinisches Team folgt

Für das siebenköpfige Team der Augenärzte Gerl & Kollegen hieß es am Donnerstag Kofferpacken. In den frühen Morgenstunden des Freitags war der Start Richtung Flughafen Amsterdam und weiter über Ruanda nach Uganda geplant. Die Ankunft in Gulu war für Samstagabend vorgesehen. Unmittelbar danach sollten die Vorbereitungen für die bevorstehenden Augenoperationen beginnen.

Eye Camp mit Operationen und Untersuchungen

Während des Eye Camps stehen operative Kataraktbehandlungen und augenärztliche Untersuchungen im Mittelpunkt. Parallel dazu wird großer Wert auf die enge Zusammenarbeit und den fachlichen Austausch mit lokalen Kolleginnen und Kollegen gelegt. Ziel ist es, vorhandenes Wissen zu teilen, Kompetenzen weiter auszubauen und die nachhaltige Versorgung vor Ort zu stärken.

Langfristige Perspektiven im Fokus

Die Stiftung BESSER SEHEN verfolgt das Ziel, die augenärztliche Versorgung in strukturschwachen Regionen dauerhaft zu verbessern. Neben der unmittelbaren Hilfe für Patientinnen und Patienten steht deshalb insbesondere der Aufbau stabiler Strukturen und die Stärkung lokaler Kompetenzen im Mittelpunkt aller Einsätze.

Über die Stiftung BESSER SEHEN

Die Stiftung BESSER SEHEN engagiert sich weltweit für eine bessere augenärztliche Versorgung. Durch medizinische Einsätze, Ausbildungsinitiativen und infrastrukturelle Unterstützung trägt sie dazu bei, Menschen mit eingeschränktem Zugang zu Augenmedizin nachhaltig zu helfen.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zur Stiftung und ihren Projekten finden Sie unter: https://stiftung-bessersehen.de

Dieser Beitrag erschien zuerst am 05.05.2026 auf Heimatreport. Autorin: Petra Bosse.

Dorstener TC Jüntgen: Herren 30 starten mit großen Ambitionen in die Bundesliga

Nach der starken Vorsaison wollen die Herren 30 des Dorstener TC Jüntgen auch in der neuen Bundesliga-Spielzeit wieder oben angreifen. Am Samstag, 16. Mai, startet das Team auswärts beim Gütersloher TC Rot-Weiß in die Saison. Laut Spielplan beginnt die Partie um 11 Uhr.

Kapitän Marcel Schröder geht mit Respekt, aber auch mit Selbstvertrauen in die neue Runde. „Wir sind hauptsächlich mit derselben Formation unterwegs“, erklärt er. Dazu kommen zwei namhafte Verstärkungen: Gijs Brouwer, der einst in der Nähe der Top 100 der ATP-Weltrangliste stand, sowie Ricardo Bonadio, der zeitweise um Platz 160 geführt wurde und seine Profikarriere erst vor kurzer Zeit beendet hat. Beide seien „noch voll im Saft“ und sollen regelmäßig an den vorderen Positionen zum Einsatz kommen.

Nach Platz zwei in der vergangenen Saison ist die Erwartungshaltung gestiegen. Verstecken will sich der DTC nicht. „Wir wollen natürlich schon gucken, dass wir in diesem Jahr oben mitspielen“, sagt Schröder. Mit Bredeney, Bochum und Gummersbach sieht er allerdings mehrere nominell starke Konkurrenten. Neu ist zudem der Modus: In diesem Jahr gibt es nicht nur ein Finale, sondern auch ein Halbfinale.

Schon der Auftakt in Gütersloh wird für den Dorstener TC Jüntgen ein echter Prüfstein. „Die können uns nominell schon echt wehtun“, warnt Schröder. Deshalb will der DTC direkt mit einer starken Formation antreten und kein Risiko eingehen.

Das erste Heimspiel folgt eine Woche später: Am Samstag, 23. Mai, empfängt der DTC Jüntgen den TuS St. Hubert. Weitere Heimspiele steigen am 30. Mai gegen den Uhlenhorster HC Hamburg und am 27. Juni gegen TC 80 Vibra-Stop Gummersbach. Auswärts geht es unter anderem zum Kölner HTC Blau-Weiß, zum TC Bredeney und zum Auftakt nach Gütersloh.

Für Dorstens Tennisfans deutet sich damit erneut eine hochklassige Bundesliga-Saison zwischen Lippe und Kanal an.

Schützenfest Holsterhausen-Dorf 2026: Fünf Tage feiern zu Pfingsten

Holsterhausen-Dorf feierte zu Pfingsten Schützenfest. Von Freitag, 22. Mai, bis Montag, 25. Mai 2026, lud der Allgemeine Bürgerschützenverein Holsterhausen-Dorf auf der Wiese „An der Vogelstange“ zum großen Volksfest ein. Neuer Schützenkönig ist Heinz Flesch; Königin ist Andrea Kortmann.

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Auf dem Programm standen das Biervogelschießen, der Festgottesdienst, die Ehrenmalfeier mit großem Zapfenstreich, Festumzüge, Paraden, das Vogelschießen und der Krönungsball. Einen Tag später folgte mit dem Runkelfest ein traditioneller und besonders geselliger Abschluss der Festtage.

Hier nachlesen: Heinz Flesch ist neuer Schützenkönig in Holsterhausen-Dorf

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Der Verein verstand das Schützenfest Holsterhausen-Dorf 2026 ausdrücklich als Treffpunkt für alle Generationen. Der Vorstand um den 1. Vorsitzenden Matthias Vennemann hatte Schützenschwestern, Schützenbrüder sowie alle Menschen aus Holsterhausen, Dorsten und Umgebung eingeladen, gemeinsam zu feiern. Gerade in schwierigen Zeiten sollte das Fest Begegnung, Austausch und Gemeinschaft ermöglichen. Dabei stand der Leitspruch des Vereins im Mittelpunkt: „Ordnung, Einigkeit und Frohsinn“.

14. Mai: Vorparade mit Geschichtsstation

Bereits vor dem eigentlichen Schützenfest stimmte die Vorparade auf die Festtage ein. Am Donnerstag, 14. Mai 2026, Christi Himmelfahrt, lud der Allgemeine Bürgerschützenverein Holsterhausen-Dorf zur Vorparade ein. Zuvor wurde an der Festwiese an der Vogelstange die 51. Geschichtsstation zur Geschichte des Vereins eingeweiht.

Schützenfest Holsterhausen Dorf 2026
Das Goldkönigspaar: 1976 kamen Joachim Kruse und Ursula Janowitz als Königspaar auf den Thron. Foto: Verein

Die neue Station spannt den historischen Bogen von der ersten Schützenordnung durch Matthias von Westerholt, Herr auf Lembeck, über die Auflösung des Vereins während der NS-Zeit und den Wiederaufbau nach dem Krieg bis zum Festumzug anlässlich der 250-Jahr-Feier im Jahr 2024. Bürgermeister Tobias Stockhoff weihte die Geschichtsstation ein. Möglich wurde sie durch die Zusammenarbeit mit dem Lions Club Dorsten-Hanse, dem Verein für Orts- und Heimatkunde Dorsten und der Stadt Dorsten.

Schützenfest Holsterhausen Dorf 2026
Das Silberkönigspaar: Im Jahr 2000 hießen die neuen Regenten Hans Fuest und Anne Goldschmidt. Foto: Verein

Nach der Einweihung trat das Bataillon auf dem Kirchplatz der St.-Antonius-Kirche an. Ab 15.30 Uhr spielten der Spielmannszug Holsterhausen-Dorf und das Blasorchester St. Antonius. Anschließend zog der Marsch durch das Dorf. Dabei wurden das Königspaar und der Vogel abgeholt. Der Weg führte von der St.-Antonius-Kirche über Hauptstraße, Zum Aap, Auf’m Diek, Am Kreskenhof, Bruchdamm und Antoniusstraße. Auf der Antoniusstraße fand anschließend die Parade statt. Danach klang der Tag mit Musik auf dem Kirchplatz und einem gemütlichen Beisammensein aus. Für Kinder waren eine Hüpfburg und Geschicklichkeitsspiele vorgesehen.

Das amtierende Königspaar seit 2024: Guido Bunten und Melanie Schweder. Foto: Verein

Auftakt beim Schützenfest Holsterhausen-Dorf 2026 mit Biervogelschießen

Das Schützenfest begann am Freitag, 22. Mai 2026, um 18.30 Uhr mit dem Biervogelschießen am Zeltplatz. Damit startete das Festwochenende direkt dort, wo in den folgenden Tagen der Mittelpunkt des Dorflebens lag: auf dem Festplatz.

Am Samstag, 23. Mai, folgte um 17 Uhr der Festgottesdienst in der St.-Antonius-Kirche. Um 18 Uhr traten die Schützen auf der Antoniusstraße an. Dann, gegen 18.45 Uhr, fand die Gedenkfeier am Ehrenmal statt. Im Anschluss folgte der Große Zapfenstreich auf dem Kirchplatz. Ab 20 Uhr lud der Verein zum Tanz im Festzelt ein. Für die Musik sorgte dabei die Herzschlag Partyband.

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Hochstrat GbR
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Pfingstsonntag mit Frühschoppen, Parade und Festball

Der Pfingstsonntag begann früh. Um 6 Uhr stand das traditionelle Wecken auf dem Programm. Gegen 11 Uhr folgten Frühschoppenkonzert und Jubilarehrung. Mitwirkende waren dabei die Schützenkapelle Rhade, das Blasorchester St. Antonius und der Spielmannszug Holsterhausen-Dorf.

Ab 12.30 Uhr gab es im Festzelt ein Mittagsbuffet. Um 15 Uhr traten die Schützen am Festzelt an. Um 15.15 Uhr startete der Festumzug mit Parade. Der Abend gehörte dann wieder dem Festzelt: Ab 20 Uhr begann der Festball mit der Herzschlag Partyband.

Spielmannszug Holsterhausen-Dorf. Foto: Verein

Vogelschießen und Krönungsball am Montag

Am Montag, 25. Mai, entschied sich, wer neuer Schützenkönig von Holsterhausen-Dorf wurde. Um 11 Uhr begann das Vogelschießen mit Platzkonzert. Kurz nach 15 Uhr fiel die Entscheidung: Heinz Flesch holte den Vogel mit dem 182. Schuss von der Stange; Königin ist Andrea Kortmann.

Um 16.15 Uhr stand das Antreten am Festzelt auf dem Programm. Um 16.45 Uhr folgte der Festumzug mit Parade. Den feierlichen Abschluss des Schützenfestes bildete ab 20 Uhr der Krönungsball. Auch hier spielte die Herzschlag Partyband.

Rund um das Festzelt sorgte ein großer Kirmesplatz für zusätzliche Unterhaltung. Damit sprach das Schützenfest Holsterhausen-Dorf 2026 nicht nur die Vereinsmitglieder an, sondern auch Familien, Besucher aus dem Stadtteil sowie Gäste aus ganz Dorsten.

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Runkelfest als traditioneller Abschluss

Nach dem Schützenfest war in Holsterhausen-Dorf noch nicht Schluss. Am Dienstag, 26. Mai 2026, folgte das Runkelfest als geselliger Abschluss der Festtage. Es wird seit 56 Jahren von der Runkelgilde Holsterhausen-Dorf organisiert. Die Wurzeln dieser Tradition reichen sogar bis in die 1920er-Jahre zurück. Damals zielte man mit Steinfletschen auf eine frisch organisierte Runkel von einem Bauernhof. Nach dem Krieg wurde die Tradition wiederbelebt. 1970 gründete sich schließlich die Runkelgilde Holsterhausen-Dorf.

Das Runkelfest startete um 15.30 Uhr am Vereinslokal. Von dort zog das Runkelbataillon gemeinsam zur Festwiese an der Vogelstange. Nach der Begrüßung durch den Runkelpräsidenten und den Runkelbürgermeister begann das Schießen. Gesucht wurde die Nachfolge des Königspaares Luca Schönwald und Gabriel Feller. Nach dem entscheidenden Treffer wurde das neue Königspaar proklamiert. Anschließend folgte eine Parade zu Ehren der neuen Majestäten. Für Musik, Essen und Getränke war gesorgt.

Sparkasse Vest Recklinghausen
Bestattungshaus Geismann
EP Schlagenwerth

Das folgende Grußwort stammt aus der Einladung des Vereins vor dem Festwochenende.

Grußwort des 1. Vorsitzenden

Liebe Schützenschwestern und Schützenbrüder,

sehr geehrte Mitbewohnerinnen und Mitbewohner in Holsterhausen, Dorsten und Umgebung,
in diesem Jahr feiern wir zu Pfingsten wieder unser Schützenfest in Holsterhausen-Dorf, ein großes Volksfest für alle, der Vorstand und die Offiziere stecken tief in den Vorbereitungen und freuen sich sehr, Sie alle auf diesem Fest begrüßen zu dürfen.

Angesichts der weltpolitischen Lage und den damit einhergehenden Folgen und Beeinträchtigungen, mögen Zweifel aufkommen, ob ein unbeschwertes Feiern möglich ist.

Matthias Vennemann. Foto: Verein

Die vielen unterschiedlichen Begegnungen auf unserem Fest, die großen Umzüge, die Ehrenmalfeier und der große Zapfenstreich, die Vogelschießen und die vielen musikalischen Darbietungen ermöglichen uns ein Abschalten und Auftanken, wir vergessen dabei nicht das viele Leid und Unrecht in Nah und Fern.
Der Austausch und die Begegnung sind uns wichtig, der Festplatz und das geschmückte Schützenzelt laden ein, sich zu begegnen, zu feiern, zu tanzen, der Verein trägt dabei auf verschiedenste Weise Sorge für Ihre Sicherheit, damit dies alles unbeschwert möglich ist.

Unser Ziel ist es die Menschen zusammen zu bringen, Gemeinschaft vielfältig zu erfahren, daher ergeht an Sie alle die Einladung, kommen Sie an Pfingsten zum Schützenfest nach Holsterhausen-Dorf, feiern Sie mit uns und genießen Sie Gemeinschaft mit friedlichen und fröhlichen Menschen, dies alles unter dem Leitspruch des Vereins: Ordnung Einigkeit und Frohsinn.

Für den Vorstand:
Matthias Vennemann (1. Vorsitzender)

Optik Schulte-Repel
Wissmann Küchen
Pflegedienst van der Wurp
Woltsche Brieskorn Wirtschaftsprüfer Steuerberater

So war das Programm beim Schützenfest Holsterhausen-Dorf 2026

Freitag, 22. Mai 2026

18.30 Uhr: Biervogelschießen am Zeltplatz

Samstag, 23. Mai 2026

17.00 Uhr: Festgottesdienst in der St.-Antonius-Kirche
18.00 Uhr: Antreten auf der Antoniusstraße
18.45 Uhr: Gedenkfeier am Ehrenmal mit anschließendem Großem Zapfenstreich auf dem Kirchplatz
20.00 Uhr: Tanz im Festzelt mit der „Herzschlag Partyband“, Musikprogramm für Alt und Jung

Sonntag, 24. Mai 2026

6.00 Uhr: Wecken
11.00 Uhr: Frühschoppenkonzert und Jubilarehrung
Mitwirkende: Schützenkapelle Rhade, Blasorchester St. Antonius, Spielmannszug Holsterhausen-Dorf
12.30 Uhr: Mittagsbuffet im Festzelt
15.00 Uhr: Antreten am Festzelt
15.15 Uhr: Festumzug mit Parade
20.00 Uhr: Festball mit der „Herzschlag Partyband“

Montag, 25. Mai 2026

11.00 Uhr: Vogelschießen mit Platzkonzert
14.30 Uhr: Proklamation des neuen Königs durch den Bürgermeister
16.15 Uhr: Antreten am Festzelt
16.45 Uhr: Festumzug mit Parade
20.00 Uhr: Krönungsball mit der „Herzschlag Partyband“

Dienstag, 26. Mai 2026

15.30 Uhr: Runkelfest
Treffen ist am Vereinslokal. Von dort zieht das Runkelbataillon gemeinsam zur Festwiese an der Vogelstange. Dort wird die Nachfolge des Runkel-Königspaars Luca Schönwald und Gabriel Feller ausgeschossen. Anschließend folgen Proklamation und Parade zu Ehren des neuen Königspaars. Für Musik, Essen und Getränke ist gesorgt.


Mehr zum Schützenfest Holsterhausen-Dorf 2026

Weitere Berichte und Rückblicke sammelt der Überblick zum Schützenfest Holsterhausen-Dorf 2026. Den Überblick über die gesamte Dorstener Saison gibt es unter Schützenfeste Dorsten 2026.

Das unvollendete Paradies: LWL-Wohnhaus Dorsten sucht nach Gartenfreunden

Wie groß kann ein Garten in einem Wohnhaus schon sein? So groß, dass die Mitbewohner es nicht schaffen, den Park fertigzustellen. Das LWL Wohnhaus im Werth 65 sucht nach engagierten Gartenfreunden, die mit Ihnen zusammen die Anlage auf Vordermann bringen. Denn in ihrem kleinen Paradies steckt jede Menge Potenzial.

Heute besuche ich die große Gartenanlage des LWL-Wohnhauses. Links neben der großen Eingangstür sehe ich schon die ersten Sträucher und Pflanzen, die sich durch den ganzen Garten ziehen. Auf dem Weg durch den Garten laufe ich über den charmanten „Jacobsweg“, der mit dem Pfad in Spanien aber wenig Gemeinsamkeiten hat. Ein Bewohner namens Jacob hat den Weg 2020 ins Leben gerufen, seitdem dient er als Tor zum Wohnhaus-Park.

Im Grünen angekommen begrüßt mich Arbeitstherapeut Pape Bernd, der die Anlage seit vielen Jahren mit den Bewohnern zusammen pflegt. Pape erzählt mir begeistert von den vielen Gemüse- und Pflanzensorten, die sie hier anbauen. In der sogenannten „Ess-Bar“ werden unter anderem Mangold, Minze, Tomaten, Chilis und Erdbeeren angepflanzt. „Die Erdbeeren pflanzen wir immer etwas zeitversetzt an. Dann hat man ab und zu schon mal etwas zum naschen“, verrät mir den Gartenexperte.

Gemeinsamer Garten LWL Wohnhaus
Im Garten gibt es immer etwas zu tun. Foto: Christian Haug

Ein Wohlfühlort mit vielen Lücken

Das einzige, was im Garten noch mehr blüht als die bunten Gräser, sind die lebhaften Ideen, um die Anlage zu verschönern. Pape sieht vor seinem inneren Auge eine lebhafte Oase, in der Menschen in den Austausch treten können: „Ich träume davon, hier ein Gartencafé zu errichten. Die Bewohners des Hauses können dann bei Sonne sich hier hinsetzten, entspannen und mit anderen ins Gespräch kommen. Dazu könnte man dann frische Waffeln und Kaffee servieren. Ein eigener kleiner Wohlfühlort, direkt vor der eigenen Haustür.“

„Außerdem haben wir letztens Teile von einer Minigolfanlage in die Hände bekommen. Wir müssen noch schauen, wo wir eine solche Anlage hinbauen würden. Aber es wäre schon cool, zusammen mal eine Runde Minigolf zu spielen. Wir haben ganz viele solcher kleinen Ideen.“

Gemeinsamer Garten LWL Wohnhaus
Der Jacobsweg (nicht Jakobsweg) führt direkt zur großen Gartenanlage. Foto: Christian Haug

Stand jetzt bleibt der Wohnhauspark jedoch unvollendet. Die meisten Mitbewohner können aufgrund von Krankheiten und mentalen Problemen nicht regelmäßig mithelfen. Eine riesige Stütze und engagierter Gartenhelfer ist Mitbewohner Hannes Daumann. Für den ehemaligen Heizungsbauer ist der Garten nicht nur ein Zeitvertreib, sondern Erholung für den ganzen Körper: „Schon als Kind faszinieren mich Gärten. Ich habe damals immer im Gemüsegarten meiner Eltern mitgeholfen. So haben wir uns Selbstversorgt. Wir pflanzten zum Beispiel Rotkohl, Blumenkohl und Kartoffeln an.“

Suche nach engagierten Gartenfreunden

Das Tagesgeschäft erledigt sich gut. Die Pflanzen kriegen täglich ihr Wasser und das wuchernde Unkraut wird weggeschnitten. Für die großen Projekte fehlt jedoch die Unterstützung. Deshalb sucht das Wohnhaus nach engagierten Helfern, die gemeinsam mit den Bewohnern den Garten auf Vordermann bringen. Und man muss gar keinen besonders grünen Daumen haben, um sich einzubringen! Aufgaben wie Rasenmähen und Einpflanzen können von jedem gemacht werden.

Und was ist das Beste an der Arbeit im Grünen? „Das ist Arbeit, bei der man das Ergebnis nicht nur sehen, sondern auch anfassen kann. Wenn man etwas einpflanzt und sieht, wie es dann wächst und aufgeht, weiß man, dass man etwas geschafft hat“, erklärt mir Hannes Daumann begeistert.

Wer sich für Gartenarbeit interessiert und sich auch etwas dazuverdienen möchtest, schreibt gerne eine E-Mail an: [email protected]

Mercaden Dorsten: Frischer Wind mit neuer Center-Managerin

Die Mercaden Dorsten haben eine neue Center-Managerin und diese kommt selbst direkt aus Dorsten. Mit gerade einmal 26 Jahren übernimmt Mia Catalano die Verantwortung für das Einkaufszentrum mitten in der Innenstadt. Die gelernte Kauffrau im E-Commerce bringt frische Perspektiven, Motivation und eine enge Verbindung zur Stadt mit.

Mia Catalano ist in Dorsten aufgewachsen und wohnt selbst unweit der Mercaden. Nach ihrer Ausbildung zur Kauffrau im E-Commerce arbeitete sie zunächst in einem kleinen Betrieb in Gladbeck.

„Irgendwann ist mir die Arbeit zu eintönig geworden“, gibt Catalano zu. Außerdem habe sie dort kaum Aufstiegsmöglichkeiten gesehen. Als sie dann die Stellenausschreibung der Mercaden entdeckte, entschied sie sich zur Bewerbung, auch wenn sie zuvor keine Erfahrung im Bereich des Centermanagements gesammelt hatte.

Nach der Zusage ging es für zwei Monate nach Weimar in die Zentrale der Betreibergesellschaft Saller, wo Mia Catalano intensiv eingearbeitet wurde. Unterstützung bekomme sie bis heute weiterhin aus der Unternehmenszentrale.

Neue Ideen für mehr Besucher

Besonders beschäftigt die neue Center-Managerin die Wahrnehmung des Einkaufszentrums in Dorsten. Sie habe bislang das Gefühl, dass die Mercaden von vielen Menschen noch nicht richtig angenommen würden. „Das finde ich schade. Wir tun alles dafür, dass es wieder bergauf geht“, betont sie.

Dabei setzt sie auf neue Ideen, Veranstaltungen und eine stärkere Aufenthaltsqualität. Ihr Wunsch: „Die Menschen sollen die Mercaden nicht nur zum schnellen Einkaufen besuchen, sondern gerne Zeit dort verbringen“.

Große Pläne für Gastronomie und Aufenthaltsqualität

Vor allem im Gastronomiebereich soll sich in Zukunft einiges verändern. Geplant ist ein Umbau dessen. Es sollen zusätzliche Sitzplätze entstehen und das Angebot erweitert werden. Die bestehenden Essensangebote sollen allerdings erhalten bleiben.

Auch die Toiletten sollen künftig näher an die sogenannte Food-Meile verlegt werden. Außerdem ist ein Umbau des Brunnens geplant, um den Bereich insbesondere für Kinder sicherer zu gestalten.

Ende der Leerstände

Auch bei den Ladenflächen gibt es positive Entwicklungen. Schon bald soll unter anderem die Modekette „Only“ in den Mercaden eröffnen. Danach seien fast alle Leerstände im Center gefüllt.

Rolle der Mercaden für die Innenstadt

Für die 26-Jährige können die Mercaden eine wichtige Rolle für die gesamte Innenstadt spielen. „Das Einkaufszentrum hat das Potenzial, Besucher auch aus umliegenden Städten nach Dorsten zu holen.“

Davon könne am Ende auch die Einkaufsstraße profitieren: „Wenn neue Menschen in die Mercaden kommen, hat auch die Innenstadt neue Besucher“, erklärt sie.

Wünsche für die Zukunft

Zum Abschluss richtet Mia Catalano noch einen Wunsch an die Besucher der Mercaden: Mehr Offenheit gegenüber des Einkaufszentrums. „Die Menschen sollen einfach vorbeikommen, sich selbst ein Bild machen und die Atmosphäre erleben.“

Geplant seien künftig mehr Events, Aktionen und Dekorationen, die den Besuch zu einem besonderen Erlebnis machen sollen.

Freiheit 24 feiert 50 Jahre mit Weinfest, Bierfest und Kneipenquiz

Die Firma Nießing feiert 2026 ihr 50-jähriges Bestehen und lädt aus diesem Anlass zu mehreren Veranstaltungen an der Freiheit 24 in Raesfeld ein. Mit Weinfest, Bierfest und Kneipenquiz wird der Schlossparkplatz im Juni zur Bühne für Musik, Genuss und gesellige Sommerabende. Besucher dürfen sich zudem auf internationale Gäste, Live-Musik und Public Viewing freuen.

Die Firma Nießing, gegründet 1976 von Hubert Nießing, blickt in diesem Jahr auf ihr 50-jähriges Bestehen zurück. Aus diesem Anlass organisiert das Unternehmen eine abwechslungsreiche Jubiläumsreihe auf dem Schlossparkplatz vor der Freiheit 24 in Raesfeld.

„Die Jubiläumsveranstaltung sorgt dafür, dass es bei uns in diesem Jahr bestimmt nicht langweilig wird rund um die Freiheit 24“, sagt Reinhard Nießing mit Blick auf die bevorstehenden Veranstaltungen.

Weinfest eröffnet die Jubiläumsreihe

Den Auftakt bildet das Weinfest vom 12. bis 14. Juni 2026. In stimmungsvollem Ambiente präsentieren verschiedene Winzer ihre Weine und laden zum Probieren und Verweilen ein. Live-Musik und ein vielfältiges kulinarisches Angebot sorgen an allen drei Tagen für besondere Atmosphäre.

Am Sonntag wird zusätzlich das Spiel der deutschen Nationalmannschaft auf großer Leinwand übertragen. Damit sind beste Voraussetzungen für einen geselligen Ausklang des Wochenendes geschaffen.

Bierfest mit Gästen aus den USA

Nur wenige Tage später folgt das Bierfest am 19. und 20. Juni 2026. Besucher dürfen sich auf verschiedene Biere vom Fass, herzhaftes Essen und zünftige Blasmusik freuen.

Am Freitag sorgt unter anderem die „Böhmische Runde“ aus Rhedebrügge für musikalische Unterhaltung. Ein besonderes Highlight erwartet die Gäste am Samstag: Die „Polka Warriors“ aus den USA reisen eigens mit ihren Instrumenten nach Raesfeld an und bringen internationale Festzeltstimmung auf den Schlossparkplatz.

Auch hier wird das Spiel der deutschen Nationalmannschaft live übertragen.

Raesfeld-Kneipenquiz am 25. Juni

Am 25. Juni 2026 steht dann das Raesfeld-Kneipenquiz auf dem Programm. Ab 19 Uhr können Teams ihr Wissen rund um die Heimat unter Beweis stellen und in geselliger Runde gegeneinander antreten.

Das Startgeld beträgt fünf Euro pro Person. Im Anschluss wird auch an diesem Abend das Spiel der deutschen Nationalmannschaft live auf großer Leinwand gezeigt.

Sommerabende unter freiem Himmel

Gefeiert wird draußen, ganz entspannt unter freiem Himmel auf dem Schlossparkplatz vor der Freiheit 24 in Raesfeld. Eine lockere Atmosphäre, viel Platz zum Zusammensitzen und die besondere Kulisse machen alle drei Veranstaltungen zu Sommerabenden, die man gerne gemeinsam verbringt.

Fußball-Weltmeisterschaft

Darüber hinaus dürfen sich Fußballfans auf weitere Public-Viewing-Abende freuen. Alle weiteren Spiele der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft werden ebenfalls auf großer Leinwand übertragen, sofern das Team die Vorrunde übersteht und im Turnierverlauf weiterkommt.

Mit der Jubiläumsreihe möchte Reinhard Nießing nicht nur auf 50 erfolgreiche Jahre zurückblicken, sondern vor allem Danke sagen, an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Kunden, Partner und alle Wegbegleiter, die den Betrieb über viele Jahre begleitet und geprägt haben.

Weiterer Termin bereits angekündigt

Auch über den Juni hinaus ist bereits ein weiterer Termin geplant. Im Rahmen von „Raesfeld in Sommerlaune 2026“ wird am 31. Juli das Duo Kruse & Blanke an der Freiheit 24 für Unterhaltung sorgen.

Was tun, wenn ein Kind keine Luft bekommt? Neuer Erste-Hilfe-Kurs in Raesfeld

Ein Baby verschluckt sich. Ein Kind stürzt vom Klettergerüst. Sekunden später zählt jede Entscheidung. In der Erlebnis Sport Welt in Raesfeld lernen Eltern, Großeltern und werdende Familien jetzt, wie sie in solchen Momenten ruhig bleiben und richtig handeln. Der neue Kurs „Erste Hilfe am Kind“ setzt dabei vor allem auf praktische Übungen, moderne Technik und echte Alltagssituationen.

Im Kursraum am Samstag herrscht konzentrierte Ruhe. Auf den Tischen liegen spezielle QCPR-Übungspuppen, daneben iPads. Mit ihnen trainieren die Teilnehmer unter anderem die Herz-Lungen-Wiederbelebung bei Säuglingen und Kindern. Die Technik zeigt sofort an, ob tief genug gedrückt, richtig entlastet und korrekt beatmet wird. So lernen die Teilnehmer nicht nur theoretisch, sondern direkt praktisch, wie Erste Hilfe bei Kindern funktioniert.

Neu in Raesfeld: Erster Hilfe Kurs am Kind
Geschäftsführer György Czeglédy (l.) und Marcel Barten. Foto: Petra Bosse

Geschäftsführer György Czeglédy erklärt: „Wir benutzen nur QCPR-Puppen. Das heißt, die sind mit dem App und mit dem iPad verbunden und da können die Teilnehmer und auch wir als Ausbilder sehen, wie das Druckqualität ist, also ob die Teilnehmer tief genug drücken, hoch genug entlasten das Herz und wie die beatmen.“

Die Teilnehmer schauen immer wieder auf die Anzeigen der Tablets. Grün bedeutet, die Wiederbelebung sitzt. Rot zeigt Verbesserungsbedarf. Fehler dürfen hier passieren. Genau dafür ist der Kurs gedacht.

Neuer Erste-Hilfe-Kurs in Raesfeld setzt auf Praxis
György Czeglédy mit einer QCPR-Puppen. Foto: Petra Bosse

„Ruhe bewahren und nicht festfrieren“

Mit aufgebaut wurde der Kurs von Marcel Barten. Der 36-Jährige arbeitet als pädagogische Leitung und nichtärztliche medizinische Leitung. Seine Ausbildung reicht vom Rettungsassistenten bis zur Lehrkraft für Erste Hilfe.

„Ich unterrichte das mit György zusammen“, erzählt er. „Wir beide haben das zusammen aufgezogen, weil wir beide gemerkt haben, wir wollen nicht mehr für andere arbeiten, uns die Kurskonzepte von den anderen Firmen nicht mehr gefallen haben.“

Erste Hilfe am Kind: Neuer Kurs in Raesfeld zeigt Eltern den Ernstfall
Foto: Petra Bosse

Besonders wichtig sei den Ausbildern ein praxisnaher Ansatz. „Das Wichtigste beim Kindernotfall ist vor allem Ruhe bewahren, Ruhe bewahren und noch mehr Ruhe bewahren“, sagt Barten. Viele Situationen wirkten dramatischer, als sie tatsächlich seien.

„Die Situation kindgerecht erklären und das Kind nicht überladen, aber auch selber zu handeln und nicht festzufrieren. Das ist das Wichtigste in dem Ganzen.“

Erste Hilfe am Kind: Warum Eltern in Raesfeld jetzt praktisch üben können
Foto: Petra Bosse

Übungen statt nur Theorie

Im Kurs werden typische Notfälle durchgespielt. Eltern lernen, wie sie einen Notruf absetzen, wie eine Herz-Lungen-Wiederbelebung funktioniert oder wie sie bei Erstickungsanfällen reagieren.

Barten nennt ein Beispiel: „Ein Fieberkrampf gestaltet sich meistens vom Aussehen her viel, viel drastischer, als er ist.“ Gerade deshalb setze der Kurs bewusst auf praktische Übungen statt auf reine Onlineangebote. „Die können bei uns in Ruhe üben, die können mit Trainingsgeräten adäquat simulieren auch. Und das ist unser Hauptkonzept Handlungssicherheit durch praktisch.“

Notfall beim Kind? Neuer Erste-Hilfe-Kurs in Raesfeld setzt auf Praxis
Foto: Petra Bosse

Maximal 15 Teilnehmer sollen an einem Kurs teilnehmen. An diesem Abend sind es zehn. Für die Verantwortlichen die ideale Größe.

„Wir wollten keine 20 Leute haben wie in einem normalen BG-Kurs“, erklärt Barten. „Damit das Lernerlebnis für die Teilnehmenden optimal gestaltet und damit wir auch individuell auf die Teilnehmenden eingehen können.“

Feuerwehrkameraden unterstützen das Projekt

Unter den Teilnehmern sitzt auch Janik Titel. Er kennt die Initiatoren bereits aus der Freiwilligen Feuerwehr Raesfeld. „Man merkt einfach, dass er das hier mit Herzblut macht, dass er das in der Feuerwehr mit Herzblut macht und einfach, dass er super gerne das alles macht, um den Menschen zu helfen“, sagt Titel.

Auch er selbst engagiert sich bei der Feuerwehr und fährt Einsätze mit. Der Kurs passe deshalb gut zu dem Gedanken, Menschen im Notfall helfen zu können.

Erste Hilfe am Kind in Raesfeld: So lernen Eltern lebensrettende Handgriffe
Foto: Petra Bosse

Eltern und Großeltern wollen vorbereitet sein

Viele Teilnehmer kommen mit ganz persönlichen Gründen nach Raesfeld. Tim erwartet gemeinsam mit seiner Frau das erste Kind. „Ich finde das hier sehr umfangreich, informativ und bin bis jetzt sehr zufrieden hier“, sagt er.

Seine Frau Nadine beschäftigt vor allem eine Frage: Was tun, wenn ein Baby keine Luft mehr bekommt? „Wie man das Baby nachher hält“, sagt sie, sei für sie besonders wichtig.

Auch Marlies aus Erle sitzt aufmerksam im Kursraum. Ihre Tochter hat vor vier Monaten ein Baby bekommen. „Ich finde es einfach wichtig als Oma, dass die Eltern wissen in gefährden Situationen, wenn dem Baby was passiert, was man da macht“, erzählt sie. „Und auch als Oma, wenn ich da zufällig in der Nähe bin, dass ich da vielleicht auch mal was helfen könnte.“

Erste Hilfe am Kind: Neuer Kurs in Raesfeld zeigt Eltern den Ernstfall
Foto: Petra Bosse

Wenn der Spielplatz plötzlich zum Notfall wird

Eine Teilnehmerin berichtet von einem Erlebnis am Pröbstingsee. Dort sei ein Kind von einem Turm gestürzt.

„Dann denkst du dir, ach du meine Güte, was machst du in dieser Situation?“, erzählt sie. Genau deshalb wolle sie lernen, in solchen Momenten ruhig zu bleiben.

Im Kursraum wird derweil weiter geübt. Hände drücken auf kleine Brustkörbe. Die iPads zeigen den Rhythmus an. Draußen wird es langsam dunkel, drinnen wächst bei vielen Teilnehmern vor allem eines: das Gefühl, im Ernstfall nicht hilflos zu sein.

Weiter Informationen zu Kurzen, Termine, Preise gibt es auf der Hompage:

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Neuheit beim Schützenfest: Zwei Stadtteile, ein Gelände

2026 wurde in Dorsten gleich zweimal auf demselben Gelände Schützenfest gefeiert. Die Hardt und der Schützenverein Hervest-Dorsten feierten parallel am Kögelweg. In der langjährigen Geschichte der Dorstener Schützenfeste war das ein besonderer Schritt: zwei eigenständige Vereine, ein Festplatz und zwei eigene Vogelschießen.

Zunächst bestand die Sorge, dass der Schützenverein Hervest-Dorsten 2026 keine Feier auf die Beine stellt. Das traditionelle Vogelschießen sowie die Königsfeier wären damit ins Wasser gefallen. Durch die Zusammenarbeit mit Dorsten-Hardt konnten die Hervester Schützen ihr Fest dennoch feiern.

Zu wenig Rasen, zu wenige Mitglieder

Aber warum organisieren die Hervester kein Fest auf eigenem Boden? Die Auswärts-Feier hat mehrere Gründe: „Wir haben keine Fläche, die für eine Festzelt groß genug ist. Unser Rasen an der Wasserstraße reicht nicht aus, um dort mit mehreren Menschen zu feiern. Deshalb leihen wir uns den Platz vom Schützenverein-Hardt aus“, erklärt Geschäftsführer Werner Rommeswinkel.

Der Vorstand des Schützenvereins Dorsten-Hervest nahm Kontakt mit Schützen von der Hardt auf. Foto: Privat

„Außerdem haben wir einfach nicht genug Mitglieder. Bei unserem aktuellen Mitgliederstand würde sich eine große Feier einfach nicht rechnen. Deshalb gesellen wir uns zu den Hardter Schützen dazu und feiern gemeinsam in ihrem Festzelt.“

Hervest veranstaltet eigenes Vogelschießen

Erster Vorsitzender, Raymund Ridderskamp, suchte nach einer Möglichkeit, trotz der Probleme ein Schützenfest zu organisieren. Dann kam die Idee: „Wir suchten nach einem Schützenverein, der uns unterstützt und ihr Gelände für uns bereitstellt. Dann kamen wir mit der Dorsten Hardt in Kontakt. Wir freuen uns riesig darüber, mit der Hardt einen zuverlässigen Unterstützer gefunden zu haben.“

Trotzdem veranstalteten die Hervester ein eigenes Vogelschießen und bestimmten einen eigenen Schützenkönig. Die beiden Vereine feierten auf gleichem Boden, hatten aber klar getrennte Programmpunkte. Die wichtigsten Rückblicke und Ergebnisse stehen im Überblick zur Schützenfestsaison 2026 in Dorsten.


Mehr zum Doppel-Schützenfest 2026

Dorsten-Hardt und Hervest-Dorsten feierten 2026 auf demselben Gelände, blieben aber eigenständige Vereine. Mehr dazu gibt es im Rückblick auf Dorsten-Hardt 2026 und im Bericht Ralf Schneider beendet die Thronvakanz in Hervest-Dorsten.

Spezialfahrzeug überprüft Gasnetz in Dorsten

In Dorsten ist in den nächsten Tagen ein auffälliges Spezialfahrzeug unterwegs. Im Auftrag von Westnetz kontrolliert es das Gasnetz auf mögliche Methanemissionen. Der Einsatz läuft vor allem nachts.

Ein Hightech-Fahrzeug nimmt in Dorsten das Gasnetz unter die Lupe. In den nächsten Tagen fährt ein Spezialfahrzeug zur mobilen Methanmessung durch das Stadtgebiet. Es ist jeweils ab 21.30 Uhr und die Nacht hindurch im Einsatz. Westnetz will damit mögliche Leckagen im Gasnetz frühzeitig erkennen und die Versorgungssicherheit weiter erhöhen.

Auf den ersten Blick erinnert das Fahrzeug an einen Wagen von Google Street View. Kameras oder Fotoaufnahmen gibt es allerdings nicht. Stattdessen arbeitet der Aufbau mit moderner Analyse- und Messtechnik des amerikanischen Unternehmens Picarro. Die Sensoren erfassen in Echtzeit die Windrichtung, die genaue Position sowie Methan- und Ethan-Konzentrationen in der Umgebung.

Technik erkennt auch kleinste Emissionen

Mit dieser Technik lassen sich auch sehr geringe Methanemissionen aufspüren und lokalisieren. So können mögliche Undichtigkeiten schneller entdeckt und anschließend beseitigt werden. Das dient nicht nur der Sicherheit im Gasnetz, sondern auch dem Klimaschutz. Methan gilt als besonders wirksames Treibhausgas. Je früher Leckagen erkannt werden, desto besser lassen sich unnötige Emissionen vermeiden.

„Um unseren Städten und Kommunen weiterhin die gewohnte Qualität im Bereich der Netzüberwachung zur Verfügung zu stellen, sind wir beständig auf der Suche nach der bestmöglichen Technik. Nur so können wir den Methanemissionen stets einen Schritt voraus sein und die Qualität unserer Arbeit kontinuierlich steigern“, sagt Dirk Schürhoff aus dem Netzbetrieb bei Westnetz im Regionalzentrum Östliches Ruhrgebiet.

Leitungen werden zusätzlich zu Fuß kontrolliert

Nicht alle Gasleitungen lassen sich mit dem Fahrzeug überprüfen. Wo das wegen der Lage der Leitungen nicht möglich ist, kommen Monteurinnen und Monteure zum Einsatz. Sie gehen die betroffenen Abschnitte kurzfristig ab und prüfen die Leitungen mit einem speziellen Messgerät und einer Sonde.

Sollten die Fachleute dabei Undichtigkeiten feststellen, werden diese umgehend beseitigt. Westnetz betont, dass die regelmäßigen Kontrollen die Sicherheit des Netzes erhöhen und zugleich helfen, mögliche Treibhausgasemissionen zu senken.

Das Spezialfahrzeug ist in den kommenden Tagen im Dorstener Stadtgebiet unterwegs. Bürgerinnen und Bürger müssen sich durch den Einsatz in der Regel auf keine Einschränkungen einstellen.

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