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Hospizfreundeskreis Dorsten unterstützt trauernde Kinder und Jugendliche

Abschied, Verlust, Trauer sind Themen, die auch Kinder und Jugendliche betreffen. Der Hospizfreundeskreis Dorsten e.V. hat sich seit vielen Jahren der Begleitung Sterbender verschrieben. Seit rund einem Jahr gibt es nun ein spezielles Angebot für junge Menschen: Trauerbegleitung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.

Im NikolHaus an der Storchsbaumstraße 77 treffen sich monatlich Gruppen für unterschiedliche Altersstufen. Grundschulkinder ab fünf Jahren, Kinder der weiterführenden Schulen ab elf Jahren, Jugendliche ab 15 Jahren und junge Erwachsene ab 18 Jahren sind eingeladen. Nach einem Erstgespräch werden die Kinder und Jugendlichen je nach Entwicklungsstand in die passende Gruppe eingeteilt.

„Wir begegnen den Kindern und Jugendlichen ehrlich und offen, sprechen über Sterben, Tod und Abschiednehmen und geben ihnen Raum, sich spielerisch und gestalterisch mit ihren Gefühlen auseinanderzusetzen“, erklärt Simone Wulfers, eine der Hauptamtlichen beim Hospizfreundeskreis. Dabei wird gebastelt, gemalt, geschrieben, gelacht, geweint und manchmal auch einfach nur zugehört.

Trauerbegleiter Kinder Jugendliche Hospizfreundeskreis Dorsten
Simone Wulfers. Foto: Borgwardt
Trauerbegleiter Kinder Jugendliche Hospizfreundeskreis Dorsten
Andreas Mareyen. Foto: Borgwardt

Familien in der Trauer begleiten

Die Arbeit geht über die Gruppen hinaus. „Wir nehmen die ganze Familie in unsere Begleitung mit“, betont Andreas Mareyen vom Hospizfreundeskreis. Die Trauerarbeit umfasst auch Einzelkontakte, Treffen in der häuslichen Umgebung sowie Schul- und Kindergartenprojekte. So werden Eltern und andere Bezugspersonen unterstützt, den Verlust gemeinsam zu verarbeiten.

Oft kommen Kinder und Jugendliche mit tiefen Emotionen in die Gruppen. Neben Trauer äußern sie auch Wut, Schuldgefühle oder Angst. In manchen Fällen haben sie Menschen durch Suizid oder Gewalt verloren. „Wir geben ihnen Zeit und Raum, sich zu öffnen. Es ist ein freiwilliges Angebot, Druck gibt es keinen“, erklärt Mareyen. Rund 90 Prozent der eingeladenen Kinder und Jugendlichen nehmen das Angebot trotzdem an.

Trauerbegleiter Kinder Jugendliche Hospizfreundeskreis Dorsten
Im Gruppenraum können sich die Kinder und Jugendlichen entspannen und sprechen. Foto: Borgwardt

Engagiertes Team mit eigener Trauererfahrung

Simone Wulfers bringt ihre berufliche Erfahrung als Heilpädagogin sowie eigene Trauererfahrung ein. Andreas Mareyen hat nach 26 Jahren in einem technischen Beruf seine neue Erfüllung in der Trauerbegleitung gefunden. „Das gab gutes Geld, aber der Job hat mich nie erfüllt. Jetzt fühle ich mich angekommen“, sagt er. Neben den beiden gehört auch noch die Leitende Koordinatorin des Hospizdienstes Claudia Kiehl zum festen Team.

Trauerbegleiter Kinder Jugendliche Hospizfreundeskreis Dorsten
Kinder haben zum Andenken Kerzen gestaltet. Foto: Borgwardt

Das Team unterstützt nicht nur die Kinder und Jugendlichen, sondern auch die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. „Die Arbeit ist emotional belastend. Wir sorgen dafür, dass alle sich aufgefangen fühlen und sich die nötige Zeit nehmen können“, erklärt Wulfers.

Ein kostenfreies Angebot, das Verbindung schafft

Die Kinder treffen sich regelmäßig in den Gruppen und bilden dort oft neue Freundschaften, fast wie eine erweiterte Familie. Gemeinsam basteln sie Kerzen, malen Bilder, schreiben Gedichte und sprechen über schöne Erinnerungen. Das Ziel ist, dass die jungen Menschen lernen, ihre Trauer in ihr Leben zu integrieren und dabei begleitet werden, ohne Zwang, aber mit viel Herz.

Trauerbegleiter Kinder Jugendliche Hospizfreundeskreis Dorsten
Schöne Erinnerungen an verlorene Familienmitglieder. Foto: Borgwardt

Kontakt und Anmeldung

Interessierte Familien können sich für Informationen oder eine Anmeldung direkt an das NikolHaus wenden:

Telefon: 02362 9998731
Andreas Mareyen: 0157-85044907, E-Mail: [email protected]
Simone Wulfers: 0157-85517553, E-Mail: [email protected]

Sperrung Kirchhellener Allee: B225 ab Montag dicht

Auf der B225 in Dorsten beginnen Anfang Dezember Arbeiten zur Beseitigung von Fahrbahnschäden. Straßen.NRW sperrt dafür die Kirchhellener Allee in beiden Richtungen. Eine Umleitung ist eingerichtet.

B225 ab 1. Dezember vollständig gesperrt

Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr saniert Fahrbahnschäden auf der B225. Deshalb bleibt die Kirchhellener Allee ab Montag, 1. Dezember, zwischen der L618 (Gladbecker Straße) und In der Miere/An der Seikenkapelle voll gesperrt. Der Verkehr wird über In der Miere und die Gladbecker Straße umgeleitet.

Arbeiten in zwei Bauabschnitten

Die Maßnahme beginnt im Abschnitt zwischen In der Miere/An der Seikenkapelle und der Uhlandstraße. Die Straße soll voraussichtlich vor Weihnachten wieder freigegeben werden. Grundstücke innerhalb des gesperrten Bereichs bleiben für Rettungsdienst und Polizei erreichbar. Anliegerinnen und Anlieger erhalten zusätzliche Informationen zu den Einschränkungen.

LKW Dorsten: Polizei stoppt zahlreiche Verstöße bei Schwerpunktkontrollen

Die Polizei Recklinghausen hat bei europaweiten LKW-Kontrollen mehrere Verstöße festgestellt. Auch in Dorsten zeigte sich, dass technische Mängel und Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten weiterhin ein großes Sicherheitsrisiko darstellen.

Kontrollen im gesamten Zuständigkeitsbereich

Nach Angaben der Polizei Recklinghausen beteiligten sich die Beamtinnen und Beamten an der europaweiten Aktion „Operation Truck & Bus“. Gemeinsam mit dem Bundesamt für Güterverkehr kontrollierte der Verkehrsdienst den gewerblichen Personen- und Güterverkehr an mehreren Orten. Insgesamt hielten die Einsatzkräfte rund 150 Fahrzeuge an und stellten bei etwa 40 Prozent Mängel fest. Viele Fahrer hielten sich nicht an die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten oder verstießen gegen Regeln der Ladungssicherung.

Die Polizei stoppte in Dorsten mehrere Fahrzeuge mit technischen Mängeln.
Defekte Frontscheibe bei Transporter in Dorsten entdeckt. Foto: Polizei

Schwerer Mangel-Fall in Dorsten

Ein Transporter auf der Borkener Straße in Dorsten sorgte für besondere Aufmerksamkeit. Die Polizei stellte an dem Fahrzeug mehrere erhebliche Defekte fest. In der Frontscheibe befanden sich Steinschläge und größere Risse. An drei Reifen fehlte jeweils eine Radmutter. Zusätzlich wiesen die Beamtinnen und Beamten an der verzogenen Schiebetür scharfe Kanten nach. Das Fahrzeug wurde zu einer DEKRA-Prüfstelle gebracht. Der Fahrer durfte seine Fahrt nicht fortsetzen.

Ergebnisse der Kontrollen

Die Polizei veröffentlichte folgende Bilanz:

  • Sicherheitsleistungen: 9
  • Verstöße gegen Sozialvorschriften und Arbeitszeitverordnung: 13
  • Mangelhafte Ladungssicherung: 53
  • Technische Mängel: 19
  • Überladung: 7
  • Verstöße gegen Gefahrgutvorschriften: 2
  • Weitere Verstöße: 26

Insgesamt untersagte die Polizei 23 Fahrzeugführern die Weiterfahrt. Der Verkehrsdienst kündigt an, auch künftig regelmäßige Kontrollen durchzuführen, um die Einhaltung der Vorschriften zu sichern und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Nächtliche Vollsperrung in Dorsten-Wulfen: Bahnübergang Köhler Straße gesperrt

Pendler und Anwohner im Stadtteil Wulfen müssen sich Anfang Dezember auf Verkehrsbehinderungen einstellen. Wie die Stadt mitteilt, wird der Bahnübergang an der Köhler Straße in der Nacht von Dienstag, 2. Dezember 2025, auf Mittwoch, 3. Dezember 2025, aufgrund umfangreicher Arbeiten an den Gleisanlagen vollständig gesperrt.

Die Sperrung beginnt am Dienstag um 21 Uhr und dauert bis Mittwochmorgen um 6 Uhr. In dieser Zeit ist der Bahnübergang weder für Autos noch für Fußgänger oder Radfahrer passierbar. Die Maßnahme ist notwendig, um Wartungs- und Modernisierungsarbeiten an den Schienen sicher durchführen zu können.

Für den Verkehr wird während der Sperrung eine Umleitung eingerichtet. Diese ist ausgeschildert und soll sicherstellen, dass Anwohner und Durchreisende den Bereich weiträumig umfahren können. Die Stadt bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die nächtliche Maßnahme.

Dorsten verabschiedet Kinderbürgermeister Mia Henkel und Elyas Tiemann

Mit warmen Worten und großem Applaus hat der Rat der Stadt Dorsten am Mittwoch, 19. November, die Kinderbürgermeisterin Mia Henkel und den Kinderbürgermeister Elyas Tiemann nach ihrer einjährigen Amtszeit verabschiedet. Zu Beginn der Ratssitzung würdigte Bürgermeister Tobias Stockhoff das Engagement der beiden Grundschulkinder. Er dankte ihnen herzlich für das tolle Jahr. Die beiden hätten die Interessen der Dorstener Kinder so engagiert vertreten.

Seit September 2024 hatten die Schülerin der Don-Bosco-Schule und der Schüler der Bonifatiusschule die Aufgabe übernommen, die Anliegen der Kinder in Dorsten hörbar zu machen. Das Kinderbürgermeisterteam besteht jedes Jahr aus einem Mädchen und einem Jungen. Es gilt als eigenständige Form der politischen Beteiligung für Kinder im Grundschulalter. Die jungen Dorstener können so ihre Sichtweisen aktiv in städtische Themen einbringen und Projekte mitgestalten.

Kinderbürgermeister werden jedes Jahr gewählt

Die Wahl der Kinderbürgermeister erfolgt jährlich in den Dorstener Grundschulen, die sich alphabetisch abwechseln. Jede Schule gestaltet ein eigenes Wahlverfahren. Mia und Elyas nahmen während ihrer Amtszeit zahlreiche repräsentative Aufgaben wahr. Dazu gehörten Spielplatzeröffnungen, die Begleitung von Beteiligungsprozessen wie der Planung neuer Spielflächen sowie der Einsatz bei städtischen Aktionstagen wie dem Weltkindertag.

Gefragt nach ihren schönsten Momenten im Amt erinnerte sich Mia besonders gerne an den Rosenmontagszug und die Eröffnungen neuer Spielplätze. Auch Elyas nennt den Karnevalsumzug als persönliches Highlight. Zusätzlich hebt er den Besuch des Neujahrsempfangs in Gevelsberg hervor, bei dem Bürgermeister Stockhoff das Dorstener Kinderbürgermeisterprojekt vorgestellt hatte. Stockhoff bedankte sich zudem ausdrücklich bei den Eltern der beiden Kinder, die viele Termine begleitet und unterstützt hatten.

Die neuen Kinderbürgermeister sind bereits seit dem Weltkindertagsfest im September im Amt. Arina Grigorieva von der Grünen Schule und Vincent Becker von der Haldenwangschule stellten sich am Mittwoch dem Rat offiziell vor. Bürgermeister Stockhoff blickt der Zusammenarbeit erwartungsvoll entgegen und betonte, dass er sich sehr auf neue Ideen und Impulse aus der Sicht der Kinder freue.

Mit dem Wechsel im Kinderbürgermeisteramt setzt Dorsten seine erfolgreiche Beteiligungsarbeit für Kinder fort und eröffnet zwei neuen jungen Stimmen die Möglichkeit, das Stadtleben aktiv mitzugestalten.

Mathe-Talent aus Dorsten: Dana Komorowski und ihr Spiel mit Zahlen

Können Sie, liebe Leserin, lieber Leser, ohne Taschenrechner die Kubikwurzel aus 328.509 ziehen? Wissen Sie den Wochentag eines beliebigen Datums? Oder kennen Sie sich mit HECTOC aus? Ehrlich gesagt wusste ich bis gerade nicht einmal, was HECTOC ist.

Dana Komorowski erklärt mir den Begriff: „Mit sechs Ziffern musst du durch das Einsetzen der Grundrechenarten die Zahl 100 erhalten, ohne dabei die Reihenfolge der Ziffern zu verändern.“ Die Vorgehensweise hört sich für mich logisch an, dennoch wüsste ich nicht, wie ich vorgehen sollte. Das ist jedoch für Dana kein Problem. Selbst unter Zeitdruck findet sie oft zuverlässig die richtigen Lösungen. Die Schülerin der Gesamtschule Wulfen jongliert mit Zahlen, als hätte sie nie etwas anderes getan.

Ihr Lieblingsfach ist ein anderes

Dabei ist Mathe nicht einmal ihr Lieblingsfach, sondern Biologie. Über ihre Freundin und ehemalige Schulkollegin Alena Borgmann fand auch Dana Interesse am Kopfrechnen, Kalenderrechnen und weiteren Zahlenspielen. Sie übte zunächst für sich, trat dann der Kopfrechnen-AG bei, die sie zusammen mit ihrem Lehrer Martin Bodden leitet, und verbesserte sich ständig. Vor den schulinternen Wettbewerben, die die Schülerin der Klasse 12 ins Leben rief, besuchte sie die Kreismeisterschaft RE. Als Vizemeisterin qualifizierte sie sich für die Münsterland-Meisterschaften, bei denen sie im letzten Mai den vierten Platz belegte.

Starke Konkurrenz bei der Kopfrechnen-WM

Im Oktober wurde Dana Komorowski schließlich zu der Kopfrechnen-WM nach Bielefeld eingeladen. „Dort hatte ich jedoch keine Chance gegen Algerien, Japan oder Mexiko, aber mir hat die Teilnahme dennoch viel Spaß bereitet“, erzählt mir Dana. Ihre Mutter Tatjana ergänzt lächelnd: „Dana ist zwar ehrgeizig und hat in jedem Fach gute Noten, aber es ist nicht so, dass sie den ganzen Tag nur alleine in ihrem Zimmer sitzt und Kubikwurzeln zieht. Sie ist ein ganz normales Mädchen, interessiert sich für die Selbstverteidigungskunst Jiu-Jitsu, liest sehr viel und trifft sich mit ihren Freundinnen.“

Dana Komorowski Kopfrechnen Mathematik
Dana Komorowski trainiert ihr Kurzzeitgedächtnis und Techniken, die ihr bei Wettbewerben helfen. Foto: privat

Während bei der Kopfrechnen-DM die vier Grundrechenarten, das Kalenderrechnen sowie HECTOC jeweils separat vom restlichen Wettbewerb geprüft werden, werden sie bei der WM gemeinsam abgefragt. „Zwei Stunden dauert dieser ausschließlich schriftliche Wettbewerb. Die Prüfungen sind für die meisten Teilnehmer nicht komplett zu schaffen, aber das ist auch so bekannt und gewünscht. So bleibt noch Luft nach oben“, berichtet Dana und fährt fort: „Untereinander sind wir eher Freunde als Konkurrenten.“ Das bestätigt auch Tatjana: „Wir sind wie eine große Mathefamilie und ich freue mich darauf, die Eltern der anderen Teilnehmer wiederzusehen. Bei ihrer ersten WM-Teilnahme musste Dana sich bewerben, aber da sie bereits an anderen Wettbewerben teilgenommen hat und daher dort bekannt ist, gehen wir stark davon aus, dass sie 2026 auch wieder dabei sein darf.“

Spezielle Techniken helfen Dana Komorowski bei komplexen Aufgaben

Für die Lösungen bleibt Dana manchmal nur eine Sekunde, zum Überprüfen bleibt keine Zeit. „Wie machst du das? Wie merkst du dir die Zahlen und Ziffern?“, wollte ich von Dana wissen. „Ich muss vor allem das Kurzzeitgedächtnis trainieren, denn die Ergebnisse bleiben ja nicht jahrelang in meinem Kopf. Aber es gibt natürlich Techniken, wie ich mit den Zahlen umgehen muss“, schmunzelt sie.

Und dann erklärt mir Dana das System, das ich hier allerdings nur ungenau bis falsch wiedergeben könnte. Ich habe das Kreuzverfahren beim Multiplizieren zwar verstanden, kurz darauf aber bereits wieder vergessen. Als sie mir dann noch das Kalenderrechnen erklärt, bei dem sie sich Tages- und Monatsziffern, Jahrhundert- und Jahresziffern merken, dann „nur“ noch dividieren und subtrahieren muss, habe ich den Faden verloren.

Dass sie auch diese Disziplin beherrscht, bewies Dana, indem sie mir nach nur wenigen Augenblicken den Wochentag meiner Geburt mitteilte. Es ist ein Montag. Dann bin ich doch kein Sonntagskind, wie ich immer dachte. Dass Wettbewerbe wie diese überhaupt stattfinden können, ist auch der Familie Spring zu verdanken, die mit dem Verein „Reken rechnet e. V.“ das Kopfrechnen in Deutschland fördert und organisiert.

Igelkiste: Feldmarker bauen vor, der Winter kann kommen

In Hülsdünkers Mühle haben 40 Feldmarker ihre Igelkiste gebaut. Die Aktion der BürgerRunde Feldmark lockte viele Interessierte an und zeigte, wie einfach sich Natur- und Nachbarschaftsengagement verbinden lässt.

Viele Hände bauen viele Igelkisten

In Hülsdünkers Mühle herrschte reger Betrieb. Rund 40 große und kleine Gäste bauten ihre Igelkiste und nutzten alle 20 vorbereiteten Bausätze. Die Bedingungen vor Ort waren gut organisiert, sodass sich die Teilnehmenden ganz auf ihre Arbeit konzentrieren konnten.

Igelkiste: Feldmarker bauen vor, der Winter kann kommen
Foto: Presse

Dorstener Igelhilfe unterstützt mit Wissen

Karina und Simone von der Dorstener Igelhilfe begleiteten die Aktion und gaben praktische Hinweise zum Schutz der Tiere. Die beiden kamen mit vielen Besuchern ins Gespräch. Die Teilnehmenden betonten, wie sehr die fachlichen Tipps die Bauaktion bereichert hätten.

BürgerRunde Feldmark wird sichtbarer

Vor Ort zeigte sich, dass nicht allen Teilnehmenden bekannt war, dass die Stadtteilkonferenz der BürgerRunde Feldmark die Aktion ermöglicht hatte. Für einige war es der erste Kontakt mit dem Gremium. Wie Dieter Dreckmann erklärte, wolle man mit Projekten wie der Igelkiste nicht nur Natur und Umwelt stärken. Es sei auch eine Gelegenheit, neue Feldmarker kennenzulernen und sie zu motivieren, sich im Stadtteil einzubringen.

Igelkiste: In der Feldmark heißt es jetzt „Der Winter kann kommen“
Foto: Presse

Dank an Hülsdünkers Mühle

Zum Abschluss bedankten sich die Organisatoren bei Hermann Hülsdünker. Er hatte die Räumlichkeiten seiner Mühle zur Verfügung gestellt, die vielen der Teilnehmenden bislang unbekannt waren.

HYROX-Opening im INJOY Dorsten schlägt hohe Wellen

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Fast zwei Wochen sind seit dem großen HYROX Opening vergangen, doch im INJOY Dorsten spricht man noch immer darüber. Die Nachfrage nach den neuen HYROX-Kursen ist riesig, viele Teilnehmer wollten sich direkt im Anschluss einen Platz sichern. Kein Wunder, denn das Eröffnungsevent hat geliefert, was es versprochen hat. Intensität, Authentizität und einen Hauch von Wettkampfatmosphäre.

Rund 60 HYROX-Fans aller Altersgruppen stellten sich dem schweißtreibenden Workout, das niemand Geringeres als Weltmeisterin Linda Meier persönlich anleitete. Die amtierende HYROX-Weltmeisterin, die sofort Mitglied im INJOY wurde, machte unmissverständlich klar, dass HYROX vor allem für eines steht, sich selbst immer wieder zu überwinden.

Im Anschluss an das Workout stand Linda Meier im Q&A Rede und Antwort. Besonders interessiert zeigte sich das Publikum an den Themen Ernährung, Trainingsplanung und mentaler Stärke. Vor allem Letzteres sorgte für viele nachdenkliche Gesichter im Raum. Linda erklärte, dass mentale Stärke nicht angeboren sei, sondern „ein langfristiger Prozess, geprägt von Routinen, ehrlicher Selbstreflexion und der Fähigkeit, Rückschläge konstruktiv zu nutzen“. Ihre Worte trafen einen Nerv, lassen sie sich doch auch auf andere Lebensbereiche übertragen, und wirkten weit über das Event hinaus motivierend.

Hyrox Injoy
Weltmeisterin Linda Meier (2.v.l.) und Inhaber Paul Underberg (r.) im Gespräch mit den anderen Sportlern. Foto: Ralf Meier

Opening war erst der Anfang

Mit der neuen Original-HYROX-Arena setzt das INJOY Dorsten ein starkes Zeichen in der Region. Der moderne Trainingsbereich kombiniert Kraft, Ausdauer und Koordination. Genau das, wofür der weltweite HYROX-Boom steht. Was in Europa begann und mittlerweile in den USA, Australien und China boomt, findet nun in Dorsten seine eigene professionelle Heimat.

Viele Nichtmitglieder, die einfach mal vorbeischauen wollten, nutzten den Motivationskick des Tages sofort, um das Studio zu erkunden und sich über Angebote zu informieren.

Paul Underberg konnte ein durchweg positives Fazit ziehen: „Die Resonanz der vergangenen zwei Wochen zeigt deutlich, wie groß das Interesse an funktionellem Wettkampftraining in Dorsten ist. Die neuen HYROX-Kurse sind gestartet und die Plätze sind begehrt. Wer das Event verpasst hat, kann sich auf viele weitere Highlights freuen.“

Neues Leitungsteam für den Pastoralen Raum Dorsten Kirchhellen

Der Pastorale Raum Dorsten Kirchhellen wächst weiter zu einer gemeinsamen Einheit zusammen. Nun steht fest, wer künftig das Leitungsteam bildet. Die Ernennung erfolgt zum 1. Januar durch Diözesanadministrator Dr. Antonius Hamers.

Zum Team gehören Pfarrer Dr. Stephan Rüdiger als Vertreter der Pfarrer sowie Stefanie Stappert als Vertreterin der Pastoralreferenten. Ergänzt wird das Gremium durch zwei ehrenamtlich Engagierte. Es sind Claudia Esser und Franz Klein Wiele. Außerdem wirkt Franz Hermann Lürken als beratendes Mitglied mit. Die Stelle der Verwaltungsleitung wird zu einem späteren Zeitpunkt besetzt.

Claudia Esser

Claudia Esser engagiert sich seit vielen Jahren in der Pfarrei St. Agatha. Ihr liegt eine Kirche am Herzen, die gemeinsam an der Zukunft arbeitet. Sie betont, wie wichtig eine konstruktive Zusammenarbeit ist. Zudem möchte sie viele Menschen einladen, diesen Weg mitzugehen. Die Diplom Ingenieurin arbeitet freiberuflich als Illustratorin und bringt ihre Perspektive gern ein.

Franz Klein Wiele

Franz Klein Wiele ist seit Langem in St. Johannes der Täufer in Kirchhellen aktiv. Seine Erfahrungen reichen von der Firmvorbereitung bis zu innovativen Projekten. Für ihn befindet sich Kirche im Wandel. Offenheit für neue Wege hält er für unverzichtbar. Er ist in der Modellbau Werkstatt der Hochschule Düsseldorf tätig und kennt das Zusammenspiel verschiedener Ebenen gut. Kirchhellen gehört zum Bistum Münster und zugleich zur Stadt Bottrop. Diese gehört wiederum zum Bistum Essen. Für ihn ist gemeinsame Arbeit über Grenzen hinweg selbstverständlich.

Franz Hermann Lürken

Wie im Statut vorgesehen, ergänzt Franz Hermann Lürken das Leitungsteam als beratendes Mitglied. Er engagiert sich im Pfarreirat seiner Pfarrei St. Matthäus Wulfen und ist Vorsitzender des Beauftragtenteams für die Pfarreileitung. Er sieht eine enge Zusammenarbeit im Pastoralen Raum als dringend notwendig. Viele Aufgaben lassen sich nur noch gemeinsam bewältigen.

Leitungsteam setzt auf Vernetzung im Pastoralen Raum

Das Leitungsteam fördert die Zusammenarbeit aller Engagierten im Pastoralen Raum. Es entwickelt die pastorale Strategie und unterstützt die Vernetzung dort, wo sie sinnvoll ist. Außerdem stärkt es die Selbstorganisation und Eigenverantwortung der Beteiligten. Es verantwortet den Einsatz der personellen und finanziellen Ressourcen und sorgt für eine klare Kommunikation zwischen allen Akteuren. Eine zukünftige Verwaltungsleitung soll diese Arbeit ergänzen.

Mit der neuen Struktur setzt das Bistum Münster auf Kooperation und gemeinsames Handeln. Ziel ist eine Kirche, die auch in Zukunft Bestand hat. Sie soll mit neuen Ideen auf weniger Personal, sinkende Mitgliederzahlen und begrenzte Ressourcen reagieren. Die Amtszeit des Leitungsteams beträgt vier Jahre.

Aneta Marx: 20 Jahre WINDOR voller Verantwortung, Wandel und Herzblut

Aneta Krzyzanowska-Marx zeigt auf den Namen an ihrem Türschild: „Du kannst aber gerne bei Aneta Marx bleiben. Der Name ist leichter zu schreiben und ich muss ihn nicht buchstabieren“, lacht sie. Humor hat die Prokuristin der WINDOR, das gefällt mir.

Wie unschwer an Anetas Geburtsnamen zu erkennen ist, kommt sie gebürtig aus Polen und ist dort auch aufgewachsen. Zum Studium zog sie nach Deutschland, lebte in Münster und Lünen und ist schließlich mit ihrer Familie in Herten sesshaft geworden. Die Diplom-Kauffrau fing 2006 bei der noch jungen Dorstener Wirtschaftsförderung WINDOR an.

2002 wurden die die Bereiche Wirtschaftsförderung, Tourismus, Freizeitwirtschaft und Liegenschaften von der Stadt auf die ehemalige DVBG übertragen und die Gesellschaft in WINDOR umbenannt. „Dort durfte ich von Anfang an viele Stationen durchlaufen, habe das Rechnungswesen von der Pike auf mit aufgebaut, Verantwortung in verschiedenen Bereichen und schließlich die kaufmännische Leitung übernommen“, berichtet mir Aneta von ihrem beruflichen Werdegang.

Ergänzt wurde ihre Tätigkeit 2012 als sie ein Teil der Task Force zur Neuorganisation des Bäderbetriebs Atlantis war und nach der Geburt ihrer Tochter und der anschließenden Elternzeit vollständig bei WINDOR arbeitete. „Ich bin der Mensch, der zuerst zuhört und sich Gedanken macht, ich muss nicht als Erste das Wort ergreifen. In einem kommunikativen Team bin ich immer offen für einen Dialog mit Kollegen, die sich gegenseitig auf Augenhöhe begegnen“, reflektiert sich die 46-Jährige und fährt fort: „Ich bin kritikfähig und sachlich, aber ich kenne auch meine Stärken und weiß, wo ich stehe und wo ich hinmöchte.“

Aneta Krzyzanowska-Marx Aneta Marx Prokuristin WINDOR
Spaziergänge mit Familienhund Maja sind für die viel beschäftigte Prokuristin eine willkommene Auszeit. Foto: Christian Sklenak

Auch in neuer Position will Aneta Marx Dorsten weiterentwickeln

Seit Anfang des Jahres ist die empathische Hertenerin Prokuristin bei WINDOR und freut sich weiterhin auf die Teamarbeit mit ihren vertrauten als auch neuen Kollegen sowie seit November ebenso auf die weitere Zusammenarbeit mit dem neuen Geschäftsführer Oliver Göttlich. „Gemeinsam mit ihm und allen Kollegen sowie deren Know-how habe ich das Ziel, Dorsten weiterzuentwickeln, Bewährtes zu bewahren, aber auch Neues zu schaffen.“

Die Orte und Projekte, die Aneta betreut hat, zeigt sie gerne ihrem Mann und ihrer Tochter, wenn sie gemeinsam in Dorsten unterwegs sind. „In den vergangenen Jahren durfte ich viele Vorhaben begleiten, wie beispielsweise den Breitbandausbau, die Entwicklung der Gewerbegebiete Köhl, Fürst Leopold oder den Güterbahnhof. Dorsten hat wirklich viel zu bieten“, freut sich die Wirtschaftsförderin. Viele Dorstener Unternehmer kennen sie aus diesen Zusammenhängen oder auch von den Wirtschaftsgesprächen und -empfängen, die „privaten“ Dorstener eher aus der Bildungsscheckberatung.

„Dorsten ist mir ans Herz gewachsen“

„Dorsten ist für mich längst mehr als nur ein Arbeitsplatz, es ist mir ans Herz gewachsen. Dennoch zieht es mich natürlich auch hinaus in die Welt. Ich reise gern, entdecke neue Städte und Länder und tanke dabei Energie. Im Alltag halte ich mich täglich fit mit Sport, koche und genieße gutes Essen. Die kleinen gemeinsamen Momente mit meiner Familie sind mir zudem besonders wichtig. Die Spaziergänge mit Maja, unserem Hund, sind für mich echte Auszeiten. Und manchmal genügt mir zum Abschalten auch einfach nur eine Couch, eine kuschelige Decke, ein gemütlicher Mädelsabend mit meiner Tochter und ein heißer Kakao“, lacht Aneta.

Aktuelle Tempokontrollen in Dorsten bis 30. November

Mit mobilen Tempokontrollen geht die Stadt Dorsten weiterhin konsequent gegen Raser im Stadtgebiet vor. Um für mehr Transparenz zu sorgen, werden die Messstellen im Vorfeld bekanntgegeben.

Die Laserwagen der Stadt Dorsten werden in der kommenden Woche vom 24. bis 30. November 2025 die folgenden Straßen im Stadtgebiet besonders in den Blick nehmen:

  • Erler Straße
  • Freiheitsstraße
  • Dorfstraße

Darüber hinaus muss natürlich im gesamten Stadtgebiet mit weiteren Geschwindigkeitsmessungen gerechnet werden.

Montessori Campus wird zum Marktplatz

Beim dritten Campus Basar der Montessori Schule Dorsten verwandelt sich der Standort Wulfen in einen Marktplatz voller Ideen, Handwerk und Begegnungen. Eltern, Kinder, Lehrkräfte und Ehemalige füllen den Campus mit Leben, an diesem Nachmittag ist Schule deutlich mehr als Unterricht.

Gemeinsam mit Sandra Grimm-Jandewerth, der Leiterin der Grundschule am Montessori Campus in Wulfen, führt der Rundgang durch die verschiedenen Stationen. Gleich im Grundschultrakt wird deutlich, dass der Campus Basar bewusst auch die jüngsten Besucher in den Mittelpunkt stellt.

Angebote für die Jüngsten

„In der Grundschule haben wir immer für die Kleinen etwas“, erklärt Grimm-Jandewerth. Zwei Bastelangebote stehen bereit, daneben lädt der Vorlesezauber zum Zuhören ein. Stunde um Stunde wird dort aus Kinderbüchern vorgelesen, damit auch diejenigen, die noch nicht selbst lesen können, auf ihre Kosten kommen.

Im selben Bereich ist der Bücherbasar untergebracht, der Regale und Tische füllt. Bezahlt wird mit Wertkarten, die die Kinder erwerben und dann für Bastelangebote oder andere Aktionen einsetzen.

Basar-Campus Montessori
Das Stockbrot wurde gut angenommen. Foto: Alexander Fichtner

Vor der Tür riecht es nach Rauch und Teig: Draußen können Kinder Stockbrot über dem Feuer backen. Es ist diese Mischung aus Trubel und vertrauter Lagerfeuerstimmung, die viele Familien spürbar anzieht.

Kreative Elternarbeit in der Arbeitsgruppe

Der Weg führt weiter über den Campus hinüber in den Bereich der Reformschule. Hier beginnt der kreative Teil des Basars, getragen von einer Arbeitsgruppe aus Eltern beider Schulformen. „Es gibt eine Kreativ Arbeitsgruppe“, erläutert Grimm-Jandewerth. „Im Vorfeld stellen die Eltern, die in dieser Gruppe sind, kreative Sachen her.“

Beim dritten Campus Basar der Montessori Schule Dorsten verwandelt sich der Standort Wulfen in einen Marktplatz voller Ideen
Köstliches Popcorn an der Candy Bar. Foto: Alexander Fichtner

In mehreren Räumen sind die Ergebnisse zu sehen: Werkstücke aus Holz, Schmuck, Arbeiten mit Harz, Handarbeiten, dazu Produkte aus dem 3D Drucker. Vieles ist bereits weihnachtlich gestaltet und füllt die Tische in dichter Folge.

Lernen im Schulgarten

Eine besondere Rolle spielt der Schulgarten. Dort haben Kinder im Kunstunterricht Dinge gestaltet, die sich aus Naturmaterialien oder einfachen Materialien herstellen lassen. Was hier verkauft wird, stammt sichtbar aus eigener Produktion des Campus.

Viele Deko-Elemente aber auch nützliche Dinge konnten gekauft werden. Foto: Alexander Fichtner

Auf der schuleigenen Obstwiese wachsen Äpfel und Birnen, im Schulgarten Erdbeeren, dazu kommen Hühner und Enten. „Das ist für die Kinder toll“, sagt Grimm-Jandewerth. „Sie sehen, wo etwas herkommt, und haben es wortwörtlich in der Hand.“ Beim Schulfrühstück gibt es gelegentlich Rührei, zubereitet aus den Eiern der schuleigenen Tiere.

Seit dem Frühjahr sind außerdem Bienen auf dem Gelände, im kommenden Jahr soll der erste Honig in das Sortiment des Basars aufgenommen werden.

Nachhaltigkeit in der Schülerfirma

In einem weiteren Raum präsentieren Schülerinnen und Schüler ihre Schülerfirma. Sie verkauft Produkte aus recycelten Materialien, unter anderem aus alten Schallplatten und Fliesen vom Wulfener Markt. „Da war ich sogar dabei“, erinnert sich Grimm-Jandewerth. Was einst Baustoff war, wird nun zu Untersetzern, Dekoration oder Gebrauchsgegenständen.

Stände beim Basar-Campus Montessori-Schule Dorsten
Die Stände waren stets gut besucht. Foto: Alexander Fichtner

Nachhaltigkeit wird hier nicht als abstrakter Begriff verhandelt, sondern liegt als fertiges Produkt auf dem Tisch.

Treffpunkt Cafeteria und Kulinarik

Auch kulinarisch ist der Campus Basar breit aufgestellt. Eine Jahrgangsgruppe, die A 10, betreibt eine eigene Candybar mit Popcornmaschine, um die Klassenkasse zu füllen. Im Bereich Kulinarik duftet es nach Süßem und Herzhaftem, in der Cafeteria haben Eltern Kuchenplatten aufgebaut, der Grill auf dem Außengelände versorgt Besucherinnen und Besucher mit warmen Speisen.

Zwischen den Tischen steht Jan Gödde, stellvertretender Schulleiter der Reformschule, im Gespräch mit Eltern. Die Leiterin der Reformschule, Frau Schulte, ist ebenfalls auf dem Gelände unterwegs, häufig im Austausch mit der Grundschulleitung.

Der Rundgang zeigt, wie eng hier beide Schulformen verbunden sind. „Es ist ein gemeinsames Projekt, deshalb heißt es Campus Basar“, betont Grimm-Jandewerth. Im Alltag gebe es zwar immer wieder Berührungspunkte zwischen Grundschule und Reformschule, doch dieses Fest sei das größte Ereignis, das beide Einrichtungen gemeinsam auf die Beine stellen.

Ein Fest des Zusammenhalts

Entscheidend sei dabei, dass die Aussteller keine fremden Anbieter seien, die einander kaum kennen, sondern Eltern und Angehörige der Schulgemeinschaft. „Dadurch, dass sie alles in Gruppen machen und sich absprechen, wer was herstellt, entsteht eine besondere Atmosphäre“, beschreibt Grimm-Jandewerth. „Das war schon beim Aufbau zu spüren.“

Leckeres aus dem Schulgarten
Leckeres aus dem Schulgarten. Foto: Alexander Fichtner

Diese Stimmung ist auch am Veranstaltungstag deutlich: Viele ehemalige Schülerinnen und Schüler nutzen den Basar, um ihre alte Schule zu besuchen. Neben den Familien der derzeitigen Kinder kommen auch externe Gäste auf das Gelände. Die Mischung aus vertrauten Gesichtern und neuen Besuchern, aus Markt, Begegnung und Schulleben lässt den Campus an diesem Tag wie ein kleines Dorf wirken, in dem sich fast alle kennen.

Was den Basar aus Sicht der Schulleitung besonders macht, fasst Grimm-Jandewerth am Ende des Rundgangs zusammen. Es sei dieses spürbare Gefühl von Zusammenhalt, sagt sie. Eltern der Grundschule und Eltern der Reformschule arbeiten in den Gruppen der Kreativ Arbeitsgemeinschaft selbstverständlich zusammen. Kinder erkennen ihre eigenen Produkte wieder oder stehen mit hinter den Ständen.

Viele Familien erleben Schule an diesem Nachmittag als Ort, an dem sie selbst aktiv werden und nicht nur Angebote konsumieren. So wird der dritte Campus Basar am Montessori Standort in Wulfen zu einem Schaufenster dessen, was im Schulalltag oft zu kurz kommt: Zeit für gemeinsames Tun, für Gespräche zwischen den Generationen und für das Erlebnis, dass Lernen und Leben zusammen gehören.

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