Start Blog Seite 177

Rotary Club Dorsten beendet erfolgreiche Glücksei-Aktion

Die Rotarier der Stadt Dorsten haben in diesem Jahr mit ihrer beliebten Glückseiaktion den größten Erfolg der Projektgeschichte erzielen können.

20.000 € für KiTas und Kindergärten in der Stadt

Dank des Verkaufs von Schokoladeneiern mit Losen und großzügigen Spenden konnten beeindruckende 20.000 € gesammelt werden, die nun den Kindertagesstätten und Kindergärten der Stadt zugutekommen.

Eine feste Aktion: Dorsten für Dorsten

Die Glückseiaktion, bei der in diesem Jahr als Hauptgewinn ein Wellnesswochenende im Landhotel Voshövel ausgelost wurde, hat sich zu einer festen Aktion von Dorsten für Dorsten entwickelt. Rotary-Präsidentin Inge Holtkamp betont die Bedeutung dieser Aktion:

„Die Glückseiaktion hat sich zu einer wunderbaren Tradition entwickelt, bei der die gesamte Gemeinschaft zusammenkommt, um unsere Kleinsten zu unterstützen. Mit jedem verkauften Ei tragen wir dazu bei, den Alltag der Kinder in den Kitas und Kindergärten in Dorsten ein Stückchen bunter und lehrreicher zu gestalten.“

Es ist großartig zu sehen, wie die Menschen in Dorsten zusammenkommen, um diese wichtige Initiative zu unterstützen. Die Gelder ermöglichen es den KiTas, dringend benötigte Projekte umzusetzen und den Kindern eine bessere Zukunft zu bieten.

Martin Hartmann

Bürgerliches Engagement als Erfolgsfaktor

Die diesjährige Glückseiaktion war besonders erfolgreich, da noch mehr Bürgerinnen und Bürger der Stadt Dorsten sich aktiv beteiligt haben. Die Rotarier haben nicht nur Schokoladeneier verkauft, sondern auch bei verschiedenen Veranstaltungen um Spenden geworben – die Gemeinschaft hat gezeigt, wie wichtig ihr das Wohl der Kinder ist.

Zielgerichtete Verwendung der Spendengelder

Die gesammelten Gelder werden nun verwendet, um verschiedene Projekte in den KiTas zu finanzieren. Dazu gehören unter Anderem neue Spielgeräte sowie pädagogisches Material.

„Wir sind dankbar für die Unterstützung und freuen uns darauf, die Projekte in den KiTas umzusetzen. Es ist schön zu sehen, wie unsere Aktion direkt den Kindern zugutekommt“, fügt Inge Holtkamp hinzu.

Dank an Unterstützer und Ausblick

Die Rotarier Dorsten danken allen Beteiligten und Unterstützern für ihren Beitrag zu dieser erfolgreichen Aktion und freuen sich darauf, auch im nächsten Jahr wieder viele Kinderaugen zum Strahlen zu bringen. Die Glückseiaktion ist ein Beispiel dafür, wie gemeinschaftliches Engagement Großes bewirken kann und zeigt, dass jeder Beitrag zählt.

„Nicht gegen das Auto, sondern mit modernen Antrieben“ – Nicklas Kappe (CDU) hält erste Rede im Bundestag

Dorsten/Berlin. Mit einer klaren Positionierung zur Industriepolitik und einer deutlichen Kritik am Antrag der AfD hat der Dorstener Bundestagsabgeordnete Nicklas Kappe (CDU) am 22. Mai 2025 seine erste Rede im Deutschen Bundestag gehalten.

Anlass war ein AfD-Antrag mit dem Titel „Deindustrialisierung stoppen – Verbrenner-Verbot aufheben“, in dem ein Aus für die EU-Flottengrenzwerte gefordert wurde.

Kritik an populistischer Rhetorik und handwerklicher Schwäche

Kappe, studierter Ingenieur, widersprach der Darstellung der AfD deutlich: „Ihre Zustandsanalyse ist nicht falsch, aber Ihre Rhetorik populistisch, Ihre Lösungsansätze kurzsichtig, Ihr Antrag handwerklich schlecht gemacht.“ Er warf der AfD vor, auch auf Bundesebene keine substanziellen Beiträge zu komplexen Themen leisten zu können – ein Verhalten, das er bereits aus dem Dorstener Stadtrat kenne.

Für technologieoffene Klimapolitik

Inhaltlich sprach sich Kappe für eine technologieoffene Mobilitäts- und Klimapolitik aus: „Wir setzen auf E-Mobilität – ja, aber nicht als Dogma. Auf Elektronen genauso wie auf Moleküle. Moleküle wie Wasserstoff, E-Fuels und Biokraftstoffe. Denn jedes eingesparte Gramm CO₂ zählt – ganz gleich, ob es am Auspuff oder in der Produktion entsteht.“

Dabei betonte Kappe, dass Klimaschutz nur im Schulterschluss mit der Industrie funktioniere – nicht gegen sie: „Klimaneutralität erreichen wir nicht im Widerspruch zur Industrie, sondern nur mit ihr – im Vertrauen auf das Know-how unserer Fachkräfte und Ingenieure.“

CDU will verlässliche Industriepolitik

Kappe kritisierte die frühere grüne Wirtschaftspolitik, die „getrieben von ideologischen Leitbildern“ Schlüsselindustrien verunsichert habe. Die neue Koalition, so Kappe, stelle die Weichen neu – mit Katharina Reiche an der Spitze des Wirtschaftsministeriums und einem klaren Fokus auf Verlässlichkeit, Standorterhalt und Innovation.

Abschluss mit deutlichem Appell

Zum Ende seiner Rede unterstrich Kappe den Anspruch der Union: „Wir fördern ein klimaneutrales Deutschland mit wirtschaftlicher Stärke, mit leistungsfähiger Industrie und sicheren Arbeitsplätzen – Schritt für Schritt. Nicht gegen das Auto, sondern mit modernen Antrieben. Nicht gegen den Mittelstand, sondern mit ihm gemeinsam.“

Hintergrund: Nicklas Kappe gewann bei der Bundestagswahl im Februar 2025 das Direktmandat im Wahlkreis Bottrop – Recklinghausen III. Er ist Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie und setzt sich dort insbesondere für eine zukunftsfähige Industriepolitik ein.

Weiterführende Informationen:

Mobilfunkmesswoche in NRW: Kreis ruft zur Suche nach Funklöchern auf

Funklöcher sorgen nach wie vor für Frust – jetzt können Bürgerinnen und Bürger helfen, sie zu schließen. Der Kreis Recklinghausen beteiligt sich an der landesweiten Mobilfunkmesswoche.

Worum geht es?

Beim Spaziergang, auf Reisen oder im Zug zur Arbeit – ein fehlendes Handynetz kann im Alltag schnell zum Problem werden. Obwohl mehr als 98 Prozent der Fläche in Nordrhein-Westfalen laut Bundesnetzagentur durch mindestens einen Mobilfunkanbieter mit 4G oder 5G versorgt seien, gibt es noch Lücken. Um diese zu schließen, startet am Montag, 26. Mai, die dritte Mobilfunkmesswoche. Bis zum 1. Juni sind alle Menschen in NRW aufgerufen, mit der kostenlosen Funkloch-App der Bundesnetzagentur Funklöcher zu melden.

Wie funktioniert die App?

Einfach die App herunterladen, starten und das Smartphone wie gewohnt nutzen. Im Hintergrund misst die App automatisch, wie gut das Netz an verschiedenen Orten funktioniert. Die Anwendung ist kostenlos, werbefrei und in allen gängigen App-Stores erhältlich. Die gesammelten Daten sind anonym und fließen direkt in die Funkloch-Karte der Bundesnetzagentur ein – ein Werkzeug, das bei der gezielten Netzverbesserung hilft.

Warum lohnt sich Mitmachen?

In den letzten beiden Jahren haben über 50.000 Menschen in NRW mehr als 20 Millionen Messpunkte geliefert. Diese Daten waren eine wichtige Grundlage, um Netzlücken besser zu verstehen und gezielt zu schließen. Je kleiner die verbleibenden Lücken, desto wertvoller sind lokale Einzelmessungen.

So sieht die Netzabdeckung im Kreis Recklinghausen aus

Laut Bundesnetzagentur beträgt die 4G-Flächenversorgung im Kreis Recklinghausen 99,4 Prozent – landesweit liegt der Durchschnitt bei 98,4 Prozent. Auch beim neuen 5G-Standard liegt der Kreis mit 98,1 Prozent leicht über dem NRW-Durchschnitt von 95,4 Prozent.

Trotzdem gibt es auch hier noch Verbesserungsbedarf:

  • 7 Prozent der Fläche gelten als graue Flecken – dort ist zwar mindestens ein Anbieter aktiv, aber eben nicht alle.
  • 0,5 Prozent der Fläche sind noch sogenannte weiße Flecken, also ganz ohne 4G- oder 5G-Versorgung.

Eine Idee aus NRW macht Schule

Die Mobilfunkmesswoche ist eine Initiative der Mobilfunkkoordinatorinnen und -koordinatoren der Kreise und kreisfreien Städte in NRW. In diesem Jahr zieht erstmals ganz Deutschland nach: Die Mobilfunkmesswoche findet bundesweit statt.

Ziel der Aktion ist es, mithilfe vieler individueller Messungen eine bessere Übersicht über die reale Versorgungslage zu bekommen – und diese transparent zu machen. Die App ermöglicht dabei eine einfache Erfassung der Netzqualität in Echtzeit.

Weitere Informationen

Öffentlichkeitsfahndung in Dorsten: Polizei sucht diesen Mann

Mit einem Foto wendet sich die Polizei an die Öffentlichkeit: Gesucht wird ein bislang unbekannter Mann, der im Verdacht steht, am 15. Februar 2025 in Dorsten einen Werkzeugkoffer gestohlen zu haben. Der Diebstahl ereignete sich im Zeitraum zwischen 14.20 Uhr und 14.20 Uhr vor einem Wohnhaus an der Hubertusstraße in Dorsten-Holsterhausen.

Nach Angaben der Polizei wurde der Werkzeugkoffer vor der Haustür abgestellt – vermutlich nur für kurze Zeit. Der Täter nutzte offenbar einen unbeobachteten Moment, um den Koffer an sich zu nehmen und unerkannt zu verschwinden. Der Diebstahl wurde zur Anzeige gebracht, seither ermitteln die Beamten.

Update: Die Fahndung konnte zur Identifizierung des Gesuchten führen. Wir haben die Fotos daher entfernt.

„Ungewöhnlicher Weg ins Amt“: Dorstener Thomas Kuhn wird zum Priester geweiht

Es ist ein besonderer Moment, der am Pfingstsonntag, 8. Juni, im St.-Paulus-Dom in Münster bevorsteht: Thomas Kuhn empfängt die Priesterweihe. Für den 54-Jährigen ist es nicht nur ein geistlicher Höhepunkt, sondern auch ein sehr persönlicher Schritt. Begleitet wird er an diesem Tag von seinen Zwillingstöchtern (32) und seinem Sohn (30).

„Es ist sicher kein gewöhnlicher Lebensweg, den ich gegangen bin“, sagt Kuhn. Und fügt lachend hinzu: „Hätte mir das jemand vor 30 Jahren erzählt, hätte ich ihn für verrückt erklärt.“

Aufgewachsen in Dorsten, engagierte sich Thomas Kuhn früh in der Jugendarbeit der Pfadfinder. Nach einer Ausbildung zum Elektroinstallateur entschied er sich für den Wechsel in den Erzieherberuf – ein Richtungswechsel mit Herz: „Das Soziale lag mir mehr am Herzen als das Handwerk.“

Zusammen mit seiner Frau Jutta und den eigenen Kindern war die Familie viele Jahre als Außenstelle der Caritas Duisburg aktiv und nahm immer wieder Kinder mit besonderem Bedarf auf. „Wir mussten immer mit Überraschungen leben, denn bei ihnen war neben ihrer schwierigen Kindheit nicht klar, was sie bereits im Leben geprägt hatte“, erinnert sich Kuhn. „Aber wir waren ein eingespieltes Team. Jeder brachte seine Stärken ein – das hat uns getragen.“

Glaube als Anker in schweren Zeiten

Der Glaube war für Kuhn stets eine tragende Säule. 2012 wurde er zum Ständigen Diakon mit Zivilberuf geweiht. In der Pfarrei St. Agatha in Dorsten übernahm er seelsorgliche Aufgaben, oft in Zeiten, in denen andere beruflich eingespannt waren – etwa bei Beerdigungen.

2016 kam der Bruch: Seine Frau starb nach schwerer Krankheit. „Der Glaube hat uns durch diese Zeit getragen“, sagt Thomas Kuhn. „Die Gewissheit, dass das Leben nicht endet, sondern verwandelt wird, hat uns Kraft gegeben.“

Nach dem Tod seiner Frau zog sich Kuhn für einige Zeit in ein Benediktinerkloster in Salzburg zurück. Dort nahm er sich Raum zum Trauern – und zum Nachdenken. „Ich habe gespürt, dass da noch mehr ist. Aber den Gedanken habe ich im Alltag wieder verdrängt“, sagt er offen. Doch immer wieder sei eine Frage aufgetaucht: „Was hat Gott mit mir vor?“

Ein langer Spaziergang brachte schließlich Klarheit. Der Gedanke, Priester zu werden, war nicht neu – doch nun fühlte er sich „reif“. Kuhn: „Ich habe es mit meinen Kindern und meiner Mutter besprochen. Ihre Reaktionen haben mich überrascht: Sie hatten es geahnt. Und sie standen hinter mir.“

Ausbildung im Spätberufenenalter

2021 trat er ins Priesterseminar Borromaeum in Münster ein. Es folgten ein Gemeindepraktikum in Damme, ein Studienjahr an der Universität, Unterricht an der Hildegardisschule und zahlreiche pastorale Kurse. „Ich bringe eine gewisse Gelassenheit und Routine mit“, sagt Kuhn. „Und ich sehe mich als modernen Konservativen – verwurzelt im Glauben, offen für die Menschen.“

Seine letzte Ausbildungsstation führte ihn nach Lüdinghausen. Dorthin wird er auch als Kaplan zurückkehren. „Ich freue mich, dort anzukommen. Eine Wohnung habe ich schon.“ Konkrete Schwerpunkte gebe es noch nicht, doch Kuhn hat klare Vorstellungen: „Ich finde es wichtig, nach vorn zu schauen und den Weg zu wagen.“ Er wolle nicht nur in Lüdinghausen und Seppenrade wirken, sondern auch den pastoralen Raum mit Nordkirchen, Olfen, Selm und Senden mitdenken. „Ich kann mir gut vorstellen, integrativ zu arbeiten.“

Die Primiz in Dorsten – ein Symbol der Hoffnung

Besonders freut sich Kuhn auf seine Primiz – die erste Messe als neu geweihter Priester – in seiner Heimatstadt Dorsten. Seine Töchter werden im Chor singen. „Ich bin gespannt, wer alles in der Kirche sein wird. Das wird eine bunte Mischung“, sagt er mit einem Lächeln.

Ein Satz aus der Regel des heiligen Benedikt steht auf seinem Primizzettel: „damit in allem Gott verherrlicht werde.“ Die Vorderseite ziert ein Motiv der Osterkerze der Pfarrei von 2012 – gestaltet von seiner Frau Jutta.

Ein Symbol für das, was ihn trägt: Glaube, Familie, Gemeinschaft – und die Hoffnung, dass jeder Weg, so ungewöhnlich er auch sein mag, seinen Sinn hat.

Christi Himmelfahrt: Wochenmarkt in der Dorstener Altstadt wird vorverlegt

Aufgrund des Feiertags Christi Himmelfahrt am Donnerstag, 29. Mai 2025, wird der Wochenmarkt in der Dorstener Altstadt um einen Tag vorverlegt. Statt am Donnerstag findet der Markt in der kommenden Woche bereits am Mittwoch, 28. Mai 2025, statt.

Die Verlegung betrifft ausschließlich den Markttermin in der Altstadt. So bleibt auch in der Feiertagswoche die Möglichkeit bestehen, frische Waren wie Obst, Gemüse, Backwaren und Fleischprodukte auf dem Markt zu erwerben.

Mit rund 50 Händlern ist der Altstadtmarkt der größte Wochenmarkt in Dorsten. Er ist Teil eines über das Stadtgebiet verteilten Marktangebots, das auch in Holsterhausen, Hervest und Wulfen regelmäßig stattfindet. An nahezu jedem Werktag kann in mindestens einem Stadtteil auf einem Wochenmarkt eingekauft werden.

Das Sortiment reicht von regionalen Lebensmitteln bis hin zu Textilien, Kurzwaren, Modeschmuck, Spielwaren und Kunsthandwerk. Neben festen Händlerinnen und Händlern sorgen regelmäßig wechselnde Anbieter für zusätzliche Vielfalt im Angebot.

Weitere Informationen zu den Dorstener Wochenmärkten sind online unter www.dorsten.de/wochenmarkt

Stark durch Krisen: Sparkasse Vest zieht positive Bilanz für 2024 in Dorsten

Trotz anhaltend herausfordernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen zeigt sich die Sparkasse Vest in Dorsten stabil, engagiert und zukunftsorientiert. Auf ihrer Jahrespressekonferenz präsentierte Marktbereichsdirektor Oliver Göttlich eine insgesamt positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2024.

Die Sparkasse bleibt demnach nicht nur in finanzieller Hinsicht ein verlässlicher Partner für die Region, sondern verstärkt auch ihr gesellschaftliches Engagement.

Hohe Marktanteile und Vertrauen in der Bevölkerung

Mit Marktanteilen von über 50 Prozent sowohl im Privat- als auch im Firmenkundengeschäft behauptet sich die Sparkasse Vest weiterhin als erste Anlaufstelle für Finanzfragen in Dorsten. Göttlich betonte die Bedeutung dieses Vertrauens: „Gerade in unsicheren Zeiten zeigt sich, wie wichtig ein verlässlicher Partner vor Ort ist.“

Kreditgeschäft auf Erholungskurs

Nach einem schwierigen Jahr 2023 verzeichnete das Kreditgeschäft im Jahr 2024 spürbare Erholungstendenzen. Insgesamt stiegen die Darlehenszusagen um 18,9 Prozent auf 44 Millionen Euro. Besonders stark fiel das Plus im Bereich der Firmenkunden aus: Mit 10 Millionen Euro lagen die Zusagen um fast 43 Prozent über dem Vorjahreswert. Der Bestand an Unternehmenskrediten wuchs auf 99 Millionen Euro.

Stabiles Privatkundengeschäft

Im Privatkundensegment blieb das Kreditvolumen mit 23 Millionen Euro nur leicht unter dem Niveau des Vorjahres. Besonders gefragt bleibt das Girokonto: Die Zahl der privaten Girokonten stieg um 703 auf insgesamt 35.992 – ein Zeichen für die anhaltende Kundennähe. Insgesamt betreut die Sparkasse in Dorsten 64.835 Konten.

Sparkasse Vest Oliver Göttlich und Uwe Schniederjan
Marktbereichsleiter Oliver Göttlich und Stellvertreter Uwe Schniederjan. Foto: Borgwardt

Gesellschaftliches Engagement ausgeweitet

Nicht nur finanziell, auch gesellschaftlich zeigt die Sparkasse Präsenz. Über 220.000 Euro flossen im vergangenen Jahr in Spenden und Sponsoring, um lokale Vereine, Kultur- und Sportprojekte zu unterstützen. Besonders das Projekt Vest Future, bei dem Bürger über die Vergabe von 100.000 Euro mitentscheiden, erfreut sich großer Resonanz und wird 2025 fortgesetzt.

„Wir stehen zu unserem öffentlichen Auftrag“, betont Göttlich. „Gerade in schwierigen Zeiten ist es uns wichtig, lokale Strukturen zu stärken und Verantwortung für das Gemeinwohl zu übernehmen.“ Dazu zählt auch die klare Haltung gegen Extremismus und für eine demokratische Gesellschaft.

Bildung und Digitalisierung im Fokus

Ein weiteres zentrales Anliegen ist die Förderung finanzieller Bildung – besonders bei jungen Menschen. Die Sparkasse bietet hierfür Workshops, Unterrichtsmaterialien und Beratung in Schulen an. Zudem wurde 2024 ein Angebot für kostenlose Online-Nachhilfe gestartet, das Schülern der Klassen 5 bis 13 über den Anbieter ubiMaster Lernunterstützung per Chat oder Video bietet.

Auch digital geht die Sparkasse mit der Zeit: Der Ausbau der medialen Beratung schreitet voran – via Internet, Telefon und vor Ort in sieben Geschäftsstellen sowie einem mobilen Sparkassen-Bus.

Investitionen in Infrastruktur und Hauptfiliale

Auch 2024 wurde weiter in die Modernisierung der Infrastruktur investiert – unter anderem in energetische Sanierung und Sicherheit. Besonders im Fokus steht dabei die Hauptfiliale an der Julius-Ambrunn-Straße in Dorsten, die im Laufe des Jahres 2025 umfassend umgebaut wird. Erste kleinere Veränderungen, wie die Entfernung von Vorhängen im SB-Bereich, sind bereits sichtbar. Künftig soll eine neue Wand für mehr Diskretion im Kundenservice sorgen, auch die Schließfachanlage wird erneuert. Ein konkretes Startdatum für die Bauarbeiten steht noch aus, doch mit sichtbaren Maßnahmen sei im Jahresverlauf zu rechnen.

Dank an Kunden und Mitarbeitende

Abschließend richtete Göttlich seinen Dank an Kundschaft und Mitarbeitende: „Unser Erfolg basiert auf dem Vertrauen unserer Kunden und dem großen Engagement unseres Teams. Mit dieser starken Basis blicken wir optimistisch ins Jahr 2025.“

Zahlen zum Geschäftsjahr 2024 in Dorsten

  • Gesamtvolumen: 1,2 Mrd. Euro
  • Kundenkonten: 64.835
  • Girokonten: 35.992
  • Spendenvolumen: 220.000 Euro
  • Mitarbeitende: 51
  • Geschäftsstellen: 7 (davon 1 SB-Stelle)

DTC Jüntgen vor Heimpremiere: Spitzentennis in Dorsten

Nach dem perfekten Saisonstart mit dem 9:0-Erfolg beim TuS St. Hubert steht für die Herren 30 des DTC Jüntgen nun das erste Heimspiel der neuen Bundesliga-Saison an. Am Samstag, 24. Mai, empfangen die Dorstener auf der heimischen Anlage den Gütersloher TC Rot-Weiß – ein Team, das sein Auftaktmatch in Halle bereits für sich entscheiden konnte.

Kapitän Marcel Schröder warnt deshalb: „Gütersloh ist kein einfacher Gegner. Sie haben eine starke Truppe und Selbstvertrauen aus dem ersten Spiel.“ Umso wichtiger sei es, nun auch zuhause ein Ausrufezeichen zu setzen.

Heimpremiere für Caruso – volle Stärke zum Heimspiel

Das Ziel für den DTC ist klar: der zweite Saisonsieg und der erste Heimerfolg sollen her. Dafür tritt die Mannschaft in Bestbesetzung an. Mit dabei ist auch der italienische Spitzenspieler Salvatore Caruso, der vor heimischem Publikum sein Debüt geben wird. Der ehemalige ATP-Top-100-Spieler hatte zum Saisonauftakt bereits eindrucksvoll dominiert – nun dürfen sich auch die heimischen Fans auf sein Können freuen. „Wir erwarten ein Spiel auf hohem Niveau“, so Schröder.

Tennis, Stimmung und sizilianisches Essen

Los geht’s am Samstag um 12 Uhr mit dem offiziellen Warm-up, bevor ab 13 Uhr die Matches beginnen. Gespielt werden insgesamt sechs Einzel und drei Doppel – auf Sandplätzen unter freiem Himmel. Sollte das Wetter nicht mitspielen, wird in die Halle ausgewichen.

Neben dem sportlichen Programm setzt der DTC auch abseits des Platzes auf ein attraktives Umfeld: Sizilianische Spezialitäten vom Team „Die Sizilianer“, kühle Getränke, Musik und ein familienfreundliches Ambiente sorgen für den passenden Rahmen.

Einladung an die ganze Stadt – Eintritt frei

Der DTC Jüntgen lädt ganz Dorsten und Umgebung herzlich ein, einen Nachmittag voller Spitzentennis zu erleben. „Wer Tennis auf Bundesliga-Niveau einmal hautnah sehen will, ist bei uns genau richtig“, sagt Schröder. Der Eintritt ist frei – ermöglicht durch die großzügige Unterstützung der Sponsoren, bei denen sich der Verein ausdrücklich bedankt.

Tennis Bundesliga Herren 30
📍 DTC-Anlage Dorsten, Im Werth 25
📅 Samstag, 24. Mai 2025
🕛 12 Uhr Warm-up
🎾 13 Uhr Spielbeginn (6 Einzel, 3 Doppel)
🍝 Sizilianisches Essen & Gastro vom Feinsten
☀️ Sandplatz | Bei Regen in der Halle
🎟️ Eintritt frei

Kunstprojekt zum Brustkrebslauf: Dr. Schlotmann erhält exklusives Veltum-Werk

Kurz vor dem dritten Dorstener Brustkrebslauf gibt es bereits die erste große Erfolgsmeldung: Das exklusive Kunstwerk von Pop-Art-Künstler Beni Veltum hat seinen Käufer gefunden. Das zahnmedizinische Unternehmen Dr. Schlotmann aus Dorsten erhält den Zuschlag – das wurde heute im Rahmen eines Pressegesprächs bekannt gegeben.

„Wir freuen uns sehr, dass das Bild künftig im neuen Dorstener Campus hängen wird, den wir noch in diesem Sommer eröffnen“, erklärte Dr. med. dent. Lennart Schlotmann, Geschäftsführer und Zahnarzt. Das Kunstwerk soll dort einen prominenten Platz erhalten – als Symbol für Engagement, Kreativität und den Einsatz gegen Brustkrebs. Das exklusive Werk konnte nämlich nur gegen eine Spende für die Brustkrebshilfe erworben werden.

Beni Veltum, bekannt für seine großflächigen, farbenfrohen Arbeiten und sein Engagement für soziale Projekte, zeigt sich stolz, Teil der Aktion zu sein. „Es ist großartig, mit meiner Kunst etwas bewegen zu können. Dass das Bild jetzt in Dorsten bleibt, freut mich besonders.“

Bild soll Dorstener Motive aufgreifen

Gemeinsam mit Dr. Schlotmann entwickelt der Künstler nun das Motiv. Fest steht: Dorstener Elemente sollen eine zentrale Rolle spielen – etwa die Skyline der Stadt. „Die künstlerische Reise beginnt jetzt“, so Veltum.

Über die genaue Höhe der Spende wurde Stillschweigen vereinbart. Andreas Schilasky, Mitorganisator des Dorstener Brustkrebslaufs, spricht jedoch von einer „sehr großzügigen Unterstützung“. Das sei ein starkes Signal für das Brustzentrum am St. Elisabeth-Krankenhaus, dessen Zukunft weiterhin ungewiss ist.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

3. Dorstener Brustkrebslauf bricht schon im Vorfeld Rekorde

Der diesjährige Brustkrebslauf findet am 25. Mai statt – und er bricht bereits im Vorfeld Rekorde. Über 2.000 Teilnehmer haben sich angemeldet, und allein in diesem Jahr sind bereits über 50.000 Euro an Spenden im Topf. Zum Vergleich: 2023 gingen je 12.000 Euro an die Brustzentren in Dorsten und Gelsenkirchen, 2024 waren es jeweils 21.000 Euro. Mit den Geldern wurden unter anderem Yoga-, Mal- und Aromatherapie-Angebote für Patientinnen aufgebaut – wichtige Unterstützung für viele Betroffene und ihre Familien.

Zusammenstoß zwischen Auto und Kind in Dorsten: 12-Jährige leicht verletzt

Am Mittwochnachmittag (21. Mai) kam es auf dem Nonnenkamp in Dorsten-Hardt zu einem Verkehrsunfall. Dabei wurde ein zwölfjähriges Mädchen leicht verletzt. Nach Angaben der Polizei wollte ein 56-jähriger Autofahrer aus Dorsten gegen 17 Uhr aus einer Einfahrt auf die Straße Nonnenkamp in Richtung Clemens-August-Straße einbiegen. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit der jungen Radfahrerin.

Das Mädchen war auf dem Gehweg in Richtung Seikenkapelle unterwegs, als sich der Unfall ereignete. Sie wurde bei dem Zusammenprall leicht verletzt, benötigte jedoch keinen Transport ins Krankenhaus – ein Rettungswagen war vor Ort nicht erforderlich.

Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf etwa 700 Euro geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.

Bänder durchtrennt, Kinder begeistert – Spielplatz Forks Busch in Rhade eröffnet

Spielplatz im Forks Busch eröffnet: Neuer Treffpunkt für Kinder und Eltern

Mit rotem Band, Kinderbürgermeistern und vielen neugierigen Kindern wurde der neue Spielplatz im Forks Busch in Rhade offiziell eröffnet. Schon vor der symbolischen Eröffnung tobten die ersten Kinder durchs Gelände – und auch Bürgermeister Tobias Stockhoff ließ es sich nicht nehmen, persönlich vorbeizuschauen.

Spielplatz im Forks Busch eröffnet
Luftaufnahme: Daniel Bosse

Mit Schere, Band und vielen kleinen Händen

Nach dem ersten Spatenstich im Februar folgte nun der zweite symbolische Akt: Das rote Band wurde durchtrennt – so, wie es sich gehört. Kinderbürgermeisterin Mia Henkel und Kinderbürgermeister Elyas Ahmetovic übernahmen gemeinsam mit Bürgermeister Tobias Stockhoff diesen offiziellen Part. Anschließend begrüßte Stockhoff die zahlreichen Besucherinnen und Besucher und dankte allen, die das Projekt ermöglicht haben.

Spielplatz im Forks Busch in Dorsten-Rhade eröffnet
Die Kinderbürgermeisterin Mia Henkel und Kinderbürgermeister Elyas Ahmetovic finden den Platz toll. Foto: Petra Bosse

Ein Ort, der gefehlt hat

Dass der Spielplatz gut ankommt, zeigte sich schon vor der Eröffnung: Familien mit Kindern, Großeltern und viele neugierige Spaziergänger nutzten das schöne Wetter und testeten die neuen Geräte. Auch Lisa Müller aus Rade war mit ihrem Sohn vor Ort. „Sehr gelungen“, fand sie. „Ein toller, neuer Begegnungsort für Familien, Kinder und Nachbarschaft, wo alle zusammenkommen.“
Ob ein solcher Ort bisher gefehlt habe? „Ja, das fehlte definitiv. Es gibt Spielplätze, klar. Aber dieser hier nutzt das Waldstück wirklich sinnvoll.“

Spielplatz im Forks Busch in Dorsten-Rhade eröffnet
Sohnemann klettert und Mutter Lisa Müller aus Rade ist begeistert. Foto: Petra Bosse

Bürgermeister lobt Engagement – und denkt an früher

Auch Bürgermeister Tobias Stockhoff verfolgte die Eröffnung mit sichtlicher Freude – und nahm sich Zeit für ein kurzes Gespräch. Ob er die neuen Spielgeräte schon ausprobiert habe? „Bis jetzt noch nicht. Das dürfte gerade auch schwierig werden, weil das so voll ist“, sagte er lachend.
Ein kleiner Ausflug in die Vergangenheit durfte nicht fehlen: Was wäre vor 35 Jahren sein Lieblingsspielgerät gewesen? Stockhoff schmunzelte: „Ein Bagger – mit einem Lauf, wo man sich so einen Eimer hochziehen kann. Das hätte ich total spannend gefunden. Ich glaube, das wäre mein Highlight gewesen.“

Neuer Spielplatz in Rhade begeistert Kinder
Auch der kleine Klettermaxe hatte großen Spaß an die neuen Spielgeräte. Foto: Petra Bosse

Gefördert durch Land und Bund

Das Projekt „Vitalisierung Forks Busch-Spielbereich“ ist Teil der Struktur- und Dorfentwicklung 2023. Es wurde im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ durch Mittel des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Spielplatz im Forks Busch in Dorsten-Rhade eröffnet
Foto: Petra Bosse

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Gedenkwoche an der Gesamtschule Wulfen: Schüler setzen Zeichen für Frieden

„Nie wieder Krieg!“ – Schüler der Gesamtschule Wulfen gestalten eindrucksvolle Gedenkwoche

Mit einer Vielzahl an Projekten und Aktionen haben sich die Schüler der Gesamtschule Wulfen in der vergangenen Woche intensiv mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs am 8. Mai 1945 auseinandergesetzt. Unter dem Motto „Nie wieder Krieg!“, das gleichzeitig der Lösungssatz einer schulinternen Bilderrallye war, wurde der historische Gedenktag eindrucksvoll ins Bewusstsein gerufen.

Geschichte wird greifbar

In zahlreichen Projekten beleuchteten die Schüler das Kriegsende und seine Auswirkungen. Historische Fotografien – unter anderem aus Dorsten, Wulfen und europäischen Städten – zeigten zerstörte Häuser, Flüchtlingsströme, Trümmerfrauen und Holocaust-Überlebende. Diese eindrucksvollen Bilder vermittelten den Jugendlichen ein Gespür für das Leid der damaligen Zeit – und dafür, wie wichtig Frieden ist.

Gesamtschule Wulfen Gedenkwoche Kriegsende
Foto: GSW

Lernen durch Perspektivwechsel

Schulleiter Hermann Twittenhoff unterstreicht die pädagogische Bedeutung der Gedenkwoche:
„Es ist unsere Verantwortung als Schule, Geschichte lebendig zu machen, nicht nur durch Bücher, sondern durch Perspektiven, die berühren. Die Auseinandersetzung mit den Kriegsfolgen hat unsere Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken angeregt und den Wunsch nach Frieden in unserer Zeit gestärkt.“

Symbole des Friedens

Ein zentrales Element war eine schulintern organisierte Bilderrallye mit dem Lösungssatz „Nie wieder Krieg!“. Entlang der Schulstraße wehten selbstgestaltete weiße Fahnen – ein stilles Symbol für Kapitulation, aber auch für Hoffnung. Zitate in verschiedenen Sprachen erinnerten an die universelle Bedeutung von Frieden. Zeitzeugen aus der Region berichteten eindrucksvoll aus ihrem Leben, gaben der Vergangenheit ein Gesicht und stärkten das Erinnern.

Lokales Erinnern – global gedacht

Guido Heinzmann, Abteilungsleiter für die Jahrgänge 7 und 8, zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Schüler:
„Die Kinder und Jugendlichen haben sich sehr ernsthaft und kreativ mit dem Thema beschäftigt. Besonders die Verknüpfung von lokalen Erinnerungen mit der heutigen globalen Friedensfrage war beeindruckend. Es wurde spürbar: Geschichte ist nichts Abstraktes. Sie lebt durch die Auseinandersetzung.“

Klick mich!