Der VfL Rot-Weiß Dorsten wird 80 Jahre alt. Zum Jubiläum lädt der Verein am Samstag, 27. Juni, zu einem Tag der offenen Turnhalle ein. Auf dem Vereinsgelände und in der Sporthalle Petrinum gibt es Einblicke in die verschiedenen Sportangebote.
Der VfL Rot-Weiß Dorsten blickt in diesem Jahr auf 80 Jahre Vereinsgeschichte zurück. Gefeiert wird das Jubiläum am Samstag, 27. Juni 2026, mit einem Tag der offenen Turnhalle. Von 10 bis 16 Uhr sind sportbegeisterte Besucher auf dem Vereinsgelände des VfL RW Dorsten und in der Sporthalle Petrinum an der Kurt-Schumacher-Straße 27 willkommen.
UPDATE 26. Juni: Aufgrund der großen Hitze wurde der Aktionstag abgesagt.
Der Verein möchte an diesem Tag zeigen, wie breit er sportlich aufgestellt ist. Geplant sind Vorführungen aus mehreren Abteilungen. Außerdem gibt es eine Hüpfburg, ein Spielmobil sowie Essen und Getränke. Damit richtet sich der Tag ausdrücklich auch an Familien, Kinder und alle, die den Verein kennenlernen möchten.
Vorführungen und Mitmachangebote
Das Programm beginnt um 10 Uhr mit Eltern-Kind-Turnen. Um 11 Uhr folgt eine Turnvorführung. Ab 12.30 Uhr präsentieren sich Handball und Volleyball. Um 14 Uhr stehen Pickleball und Frauenturnen auf dem Programm. Zum Abschluss ist um 15 Uhr ein Stationslauf geplant.
Gleich mehrere Jubiläen kommen dabei an diesem Tag zusammen. Neben 80 Jahren VfL Rot-Weiß Dorsten feiert der Verein auch 25 Jahre Vereinsheim und 100 Jahre Handballgeschichte.
Neuanfang nach dem Krieg
Die Wurzeln des Vereins reichen deutlich weiter zurück als bis ins Jahr 1946. In Quellen zur Dorstener Sportgeschichte und in Erzählungen wird immer wieder darauf verwiesen, dass es bereits im 19. Jahrhundert in Dorsten turnerische Aktivitäten gegeben haben soll. Sicher belegt ist die Gründung des Sportvereins Preußen im Jahr 1912. Auch der 1927 gegründete Turnverein Dorsten gehört zur Vorgeschichte des heutigen Vereins.
In den 1920er-Jahren schlossen sich mehrere Sportvereine zusammen. Aus der Sportvereinigung Dorsten und der Sportvereinigung Hardt entstand 1932 der VfL Rot-Weiß Dorsten. Die Vereinsfarben Rot und Weiß sollen nach Überlieferungen ihren Ursprung in der Sportvereinigung Hardt haben.
Während der Zeit des Nationalsozialismus verloren die Sportvereine ihre Eigenständigkeit. Ab 1937 wurden die Vereine dann im heutigen Stadtgebiet zur Ortsgruppe Dorsten zusammengefasst und politisch kontrolliert.
Der eigentliche Neubeginn nach dem Krieg erfolgte am 31. August 1946. Damals kamen in der Gastwirtschaft Karl Pasterkamp an der Vestischen Allee 16 engagierte Sportler zusammen, um den Verein neu zu gründen. 202 Personen traten dem Verein bei. Der Name lautete fortan „Verein für Leibesübungen Rot-Weiß Dorsten“.
Auch die britische Militärregierung spielte in dieser Zeit eine Rolle. Am Tag der Gründungsversammlung wurde der Antrag auf Gründung des Sportvereins beim Hauptquartier der britischen Militärregierung des Kreises Recklinghausen gestellt. Nach der Genehmigung entwickelte sich der Verein weiter und wurde später als eingetragener Verein geführt.
Breitensport für viele Generationen
Heute steht der VfL Rot-Weiß Dorsten vor allem für Breitensport und Gemeinschaft. Rund 700 Mitglieder nutzen die Angebote des Vereins. Dazu gehören unter anderem Handball, Turnen, Leichtathletik, Volleyball und Pickleball.
Mit dem Tag der offenen Turnhalle will der Verein nicht nur zurückblicken, sondern auch neue Interessierte erreichen. Wer eine Sportart ausprobieren oder einfach einen Eindruck vom Vereinsleben bekommen möchte, kann am 27. Juni vorbeischauen.
Ein schwerer Fall von illegaler Müllentsorgung beschäftigt den Kommunalen Servicebetrieb Dorsten. Unbekannte haben in Holsterhausen einen großen Berg Bauschutt in einem Waldstück entsorgt. Gefunden wurde der Abfall an einem Seitenweg, der von der Straße „Am Steinwerk“ abzweigt. Der KSD setzt nun eine Belohnung von 1000 Euro für Hinweise auf die Verursacher aus.
Aufmerksame Bürger hatten den Schutt am frühen Dienstagmorgen entdeckt und die Stadt sowie den KSD informiert. Die Hinweise gingen gleich mehrfach ein, unter anderem per WhatsApp, über die BürgerApp Dorsten und telefonisch. Obwohl die Täter den Abfall offenbar an einem abgelegenen Ort verstecken wollten, war der Schuttberg kaum zu übersehen.
Schutt füllte eine 14-Kubikmeter-Mulde
Was die Mitarbeiter des KSD vor Ort fanden, deutet auf den Abbruch eines Anbaus oder einer massiveren Gartenhütte hin. Abgeladen wurden unter anderem Holzbohlen, Laminat, Heizkörper, Innentüren, Möbeltrümmer, Bleche und Dachrinnen. Auch Eternitplatten befanden sich unter dem Abfall.
Von den Eternitplatten geht laut KSD zwar keine unmittelbare Gefahr aus. Ihre Entsorgung aus der Natur ist jedoch besonders aufwendig und teuer. Nach dem Aufladen füllte der Müll eine 14-Kubikmeter-Mulde. Für die Beseitigung der Eternitplatten muss zusätzlich eine Spezialfirma beauftragt werden.
Kosten könnten im höheren vierstelligen Bereich liegen
Der KSD hofft nun auf Zeugen, die Hinweise auf die Verursacher geben können. Sollte ermittelt werden, wer den Bauschutt illegal abgeladen hat, könnten auf die Verantwortlichen Kosten im höheren vierstelligen Bereich zukommen. Falls der private Eigentümer des Waldstücks Anzeige erstattet, könnte außerdem ein Strafverfahren folgen.
Der Fundort lag abgelegen im Wald. Karte: Stadt Dorsten
Konkrete Spuren gibt es bislang nicht. Nach Einschätzung des KSD wurde der Schutt in der Nacht auf Dienstag dort abgeladen. Vermutlich waren die Täter ortskundig, denn der Fundort liegt abgelegen. Auch das Abladen dürfte einige Zeit gedauert haben.
Möglicherweise hat jemand beobachtet, ob in der jüngeren Vergangenheit in der Umgebung ein Anbau oder eine Gartenhütte abgebrochen wurde. Auch wer Bauteile auf den Fotos wiedererkennt, kann helfen. Hinweise nimmt der KSD per E-Mail an [email protected] entgegen. Auch die Pressestelle der Stadt ist unter [email protected] erreichbar.
Illegale Entsorgung belastet Natur und Allgemeinheit
Illegale Müllentsorgung ist nicht nur ein Ärgernis für Natur und Umwelt. Sie verursacht auch hohe Kosten für die Allgemeinheit. Nach Einschätzung des KSD hätte eine reguläre Entsorgung des Bauschutts etwa 200 bis 400 Euro gekostet. Für die Eternitplatten wäre noch einmal ein ähnlicher Betrag angefallen. Durch die illegale Ablagerung entstehen nun jedoch voraussichtlich Kosten im höheren vierstelligen Bereich.
Dabei gibt es in Dorsten mehrere legale Möglichkeiten, Abfälle zu entsorgen. Der Wertstoffhof an der Wienbecke 15 nimmt zahlreiche Abfallarten, Sperrmüll und Elektrogeräte an. Viele Dinge können dort kostenlos abgegeben werden. Weitere Informationen gibt es auf www.dorsten.de/ksd.
Grünabfälle können außerdem an mehreren Stellen in Dorsten abgegeben werden, unter anderem am Wertstoffhof, bei der Firma Humbert, an der Stadtgärtnerei, in Lembeck, Rhade und auf der Hardt. Sperrmüll und Elektrogroßgeräte holt die Stadt nach Terminvereinbarung kostenlos ab. Ein Termin pro Jahr ist gebührenfrei. Termine sind online oder telefonisch unter 02362 / 66 56 12 und 02362 / 66 56 13 möglich.
Der Verkehrsverein für Dorsten und Herrlichkeit hat gemeinsam mit seinen Gästen die Dorstener Wache der Feuerwehr und den Rettungsdienst besucht. Dabei erhielten die Teilnehmer einen umfassenden Einblick in die Arbeit der Einsatzkräfte.
Die erste Führung übernahm Bürgermeister Tobias Stockhoff persönlich. Im Anschluss führte Tobias Walter die Gruppe weiter durch die Wache und erklärte die vielfältigen Aufgabenbereiche von Feuerwehr und Rettungsdienst.
Einblick in Technik, Ausbildung und Einsatzalltag
Besonders beeindruckt zeigten sich die Besucher von der großen Bandbreite der Aufgaben, die die Männer und Frauen der Feuerwehr Dorsten täglich bewältigen müssen. Neben dem klassischen Brandschutz ging es bei der Führung auch um den Rettungsdienst, die Wasserrettung sowie um weitere lebensrettende Maßnahmen.
Deutlich wurde dabei auch, welche gesundheitlichen Voraussetzungen und welche umfangreiche Ausbildung für diese Arbeit notwendig sind. Die Teilnehmer erfuhren zudem, wie viel Technik und Ausrüstung die Einsatzkräfte beherrschen müssen, um im Ernstfall schnell und professionell helfen zu können.
Großer Fuhrpark beeindruckt die Besucher
Auch der große Fuhrpark der Feuerwehrwache stieß auf großes Interesse. Die Fahrzeuge, Geräte und Spezialausstattungen machten anschaulich, wie breit das Einsatzspektrum der Feuerwehr Dorsten aufgestellt ist.
Harald Stucken, 1. Vorsitzender des Verkehrsvereins für Dorsten und Herrlichkeit, dankte der Feuerwehr und dem Rettungsdienst für den informativen Besuch. Für die Gäste sei es besonders eindrucksvoll gewesen, die Vielfalt und Bedeutung dieser Arbeit unmittelbar vor Ort zu erleben.
Der Radsportclub RSC Dorsten hat vor der Kulisse des alten Rathauses seine neue Vereinsbekleidung vorgestellt. Nach neun Jahren präsentiert sich der Verein in einem modernen Outfit aus Dunkelblau und Rot.
Der RSC Dorsten setzt ein sichtbares Zeichen für Aufbruch, Zusammenhalt und sportliche Zukunft. Vor der Kulisse des alten Rathauses präsentierte der Verein seine neue Vereinsbekleidung. Damit zeigen sich die Dorstener Radsportler nach neun Jahren im bisherigen Design nun in einem frischen, modernen Look.
Die neue Farbkombination aus elegantem Dunkelblau und kraftvollem Rot soll nicht nur optisch überzeugen, sondern auch das neue Selbstverständnis des Vereins unterstreichen. „Die Farbkombination wirkt sehr edel, das Design ist klar strukturiert und erinnert an das Outfit des französischen Radsportverbandes. Vielleicht ist es ein gutes Omen für zukünftige sportliche Erfolge“, sagt der 1. Vorsitzende Stephan Rokitta.
Mitglieder wünschten sich frischen Auftritt
In den vergangenen Monaten war aus den Reihen der Mitglieder immer wieder der Wunsch nach einem neuen Design geäußert worden. Der Vorstand griff diesen Impuls auf und brachte die Neugestaltung auf den Weg.
Eine wichtige Rolle spielte dabei Fynn Caspari, Vorstand Breitensport des RSC Dorsten. Er entwickelte mit großem Engagement die Gestaltung, die im Vorstand schnell breite Zustimmung fand. „Mir war wichtig, dass wir modern auftreten und sich möglichst alle Mitglieder mit dem neuen Design identifizieren. Das schweißt uns als Team noch enger zusammen“, erklärt Caspari.
Die erste Reaktion der Mitglieder zeigte, dass der neue Auftritt gut ankommt. Bereits bei der Vorstellung im Rahmen der Jahreshauptversammlung war die Begeisterung deutlich spürbar. Viele Mitglieder bestellten die neue Vereinsbekleidung direkt in großer Zahl. Nun ist sie geliefert und wurde offiziell präsentiert.
Unterstützung durch Sponsoren und Volksbank
Möglich wurde das Projekt auch durch die Unterstützung mehrerer Sponsoring-Partner. Der RSC Dorsten dankt besonders den langjährigen Unterstützern Bäckerei Imping und Radsport Bomm, die dem Verein weiterhin verbunden bleiben und erneut mit ihren Logos auf der Bekleidung vertreten sind.
Zudem konnten mit der Kieferorthopädie Dr. Julia Becker und den Dorstener Drahtwerken zwei neue Unterstützer gewonnen werden. Eine zusätzliche Entlastung für die Mitglieder gelang durch ein Crowdfunding-Projekt bei der Vereinten Volksbank. Dank des Einsatzes von Finanzvorstand Burkhard Reeken konnte jedem Mitglied ein kompletter Bekleidungssatz aus Rennhose und Renntrikot deutlich vergünstigt angeboten werden.
„Diese breite Unterstützung zeigt, wie stark unser Netzwerk und unser Zusammenhalt sind“, betont Reeken.
Präsentation in „Dorstens guter Stube“
Zur Präsentation der neuen Vereinskleidung kamen Vertreter des Vereins und der Sponsoren in der Dorstener Altstadt zusammen. In „Dorstens guter Stube“ wurde damit nicht nur ein neues Outfit vorgestellt, sondern auch die enge Verbundenheit zwischen Verein, Unterstützern und Stadt sichtbar.
Auch Hermann Imping, Gründungsmitglied und Ehrenvorsitzender des RSC Dorsten, ließ es sich nicht nehmen, die Team-Präsentation persönlich zu begleiten. „Es macht mich stolz zu sehen, mit wie viel Leidenschaft im Verein gearbeitet wird. Die neue Bekleidung zeigt, dass der RSC Dorsten lebendig ist und mit Zuversicht in die Zukunft blickt“, sagt Imping.
Mit dem neuen Design will der RSC Dorsten nun selbstbewusst in die kommenden Jahre starten. Der frische Look steht dabei nicht nur für moderne Vereinsbekleidung, sondern auch für Teamgeist, Engagement und den Blick nach vorn.
Nach einem Verkehrsunfall auf der Gahlener Straße sucht die Polizei den Fahrer eines Traktor-Gespanns. Ein 16-jähriger Motorrollerfahrer aus Schermbeck erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen.
Der Jugendliche war am Mittwochabend gegen 18 Uhr mit seinem Roller in Richtung Gahlen unterwegs. Nach Angaben der Polizei kam ihm ein Traktor-Gespann entgegen, möglicherweise ein Fahrzeug der Marke John Deere. Der 16-Jährige musste ausweichen und prallte dabei gegen eine Leitplanke.
Dabei erlitt der Jugendliche leichte Verletzungen. Ärztliche Hilfe vor Ort war nach Polizeiangaben jedoch nicht erforderlich. Das Traktor-Gespann fuhr nach dem Unfall weiter.
Polizei bittet um Hinweise
Die Polizei sucht nun Zeugen, die Angaben zu dem Traktor-Gespann machen können. Auch der Fahrer selbst wird gebeten, sich zu melden.
Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat unter der Telefonnummer 0800/2361 111 entgegen.
In Dorsten werden ab Anfang Juli 2026 mehrere Straßen und Wege vor allem in den Außenbereichen instandgesetzt. Im Auftrag des Tiefbauamtes der Stadt Dorsten übernimmt die Firma Herbers Oberflächenbehandlungen auf insgesamt 23 Straßen und Wegen.
Betroffen sind Strecken in Wulfen, in der Feldmark, auf der Hardt, in Lembeck und Rhade. Insgesamt geht es um knapp 16 Kilometer Fahrbahn beziehungsweise rund 58.000 Quadratmeter Oberfläche. Die Maßnahme soll die Lebensdauer der Straßen verlängern und größeren Schäden vorbeugen.
Bindemittel und Splitt schützen die Fahrbahn
Bei dem Verfahren wird zunächst ein Bindemittel auf die Straße gesprüht. Anschließend wird Splitt aufgetragen und angewalzt. Dieses Verfahren schließt kleine Risse in der Fahrbahn. Gleichzeitig erneuern die Bauleute die Verschleißschicht.
Die Stadt Dorsten weist darauf hin, dass die Behandlung die Anfälligkeit für Frostaufbrüche reduziert. Gerade auf Straßen und Wegen in Außenbereichen kann das Verfahren dazu beitragen, die Fahrbahn länger in einem nutzbaren Zustand zu halten.
Arbeiten sind wetterabhängig
Feste Termine für die einzelnen Straßenabschnitte gibt es nicht. Die Arbeiten sind wetterabhängig und werden deshalb von der ausführenden Firma kurzfristig festgelegt.
Falls Parkverbote notwendig werden, werden diese 72 Stunden vorher ausgeschildert. Während der Arbeiten kann es außerdem zu kurzzeitigen Sperrungen einzelner Straßenabschnitte kommen. Insgesamt werden sich die Maßnahmen über mehrere Wochen hinziehen.
Längere Abschnitte in mehreren Stadtteilen
Zu den längeren Strecken, die behandelt werden, gehören unter anderem Rotes Venn mit rund einem Kilometer, der Michaelisweg mit 1,2 Kilometern, Am Hagen mit 2,3 Kilometern, der Bakeler Weg mit einem Kilometer, Zum Ostendorfer Kamp mit 1,7 Kilometern sowie Strock mit 1,3 Kilometern. Die Arbeiten an Strock erfolgen in kleineren Teilabschnitten.
Die Stadt bittet Verkehrsteilnehmer, auf die Beschilderung zu achten und in den betroffenen Bereichen vorsichtig zu fahren.
Die Hitzewelle hat Deutschland fest im Griff. Die Deutsche Bahn reagiert darauf mit einer Sonderkulanz im Fernverkehr. Wer seine geplante Reise im Zeitraum vom 25. bis 30. Juni 2026 wegen der hohen Temperaturen nicht antreten möchte, kann sein Ticket unter bestimmten Voraussetzungen kostenfrei stornieren.
DB Fernverkehr bietet Hitze-Storno bis 30. Juni
Wie die Deutsche Bahn mitteilt, gilt die Sonderkulanz wegen witterungsbedingter Einschränkungen im ICE- und IC-Verkehr. DB Fernverkehr bietet Hitze-Storno für Reisen an, die zwischen Donnerstag, 25. Juni 2026, und Dienstag, 30. Juni 2026, geplant sind. Die entsprechende Warnmeldung ist auch auf Seiten der Bahn veröffentlicht.
Kostenfrei stornieren können Fahrgäste, die ihr Ticket bis einschließlich Dienstag, 23. Juni 2026, gebucht haben. Die Regelung gilt, wenn Reisende wegen der zunehmenden Hitze-Belastung auf ihre Fahrt verzichten möchten.
ICE- und IC-Fahrgäste betroffen
Die Sonderkulanz betrifft Reisen im DB Fernverkehr, also insbesondere ICE- und IC-Verbindungen. Fahrgäste sollten vor Reiseantritt prüfen, ob ihre Verbindung wie geplant fährt.
Die Deutsche Bahn verweist dafür auf bahn.de, den DB Navigator sowie die telefonische Reiseauskunft unter 030/2970.
Weitere Fahrgastrechte bleiben bestehen
Neben der Sonderkulanz gelten laut Mitteilung weiterhin die tariflichen und gesetzlichen Fahrgastrechte. Diese können etwa bei Verspätungen oder Zugausfällen zusätzlich relevant sein.
Die RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft erhöht zum 1. Juli 2026 ihre Wasserpreise. Betroffen ist auch Dorsten. Für Haushalte steigen sowohl der Mengenpreis für Trinkwasser als auch der sogenannte Systempreis.
Dorsten gehört zum Versorgungsgebiet der RWW
In Dorsten müssen sich Haushalte ab Juli auf höhere Kosten für Trinkwasser einstellen. Nach Angaben der RWW steigt der Mengenpreis für 1.000 Liter Trinkwasser von bisher 1,56 Euro auf 1,62 Euro brutto. Das entspricht einer Erhöhung um sechs Cent je Kubikmeter.
Auch der Systempreis wird angepasst. Dieser deckt nach Angaben des Unternehmens die Betriebs- und Vorhalteleistung der Wasserversorgung ab. Er richtet sich nach der Zahl der Wohneinheiten, die über eine Hausanschlussleitung mit Trinkwasser versorgt werden.
Für ein Einfamilienhaus steigt der Systempreis um 15,13 Euro pro Jahr auf 306,02 Euro brutto. Bei einem Haus mit drei Wohneinheiten erhöht sich der Betrag um 49,67 Euro auf 445,68 Euro. Bei sechs Wohneinheiten steigt der Systempreis um 70,70 Euro auf 656,12 Euro. Die Anpassung liege laut RWW im Durchschnitt bei rund 5,8 Prozent.
Mehrkosten hängen vom Verbrauch ab
Für einen Einfamilienhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 150 Kubikmetern bedeutet die Änderung nach Angaben der RWW monatliche Mehrkosten von 1,96 Euro brutto.
In Mehrfamilienhäusern fallen die Mehrkosten je Haushalt geringer aus. Bei einem Haus mit drei Wohneinheiten nennt RWW durchschnittlich 1,81 Euro brutto pro Monat und Haushalt. In einem Haus mit sechs Wohneinheiten seien es 1,40 Euro, in einem Haus mit acht Wohneinheiten 1,23 Euro. Grundlage sei jeweils ein Jahresverbrauch von rund 90 Kubikmetern pro Haushalt.
RWW verweist auf gestiegene Kosten
Als Gründe für die Preisanpassung nennt RWW unter anderem höhere Energiepreise, gestiegene Kosten für Rohstoffe, Fremdleistungen und Personal. Auch Tarifabschlüsse aus dem Jahr 2026 wirkten sich laut Unternehmen auf die Kosten aus.
Bei Fremddienstleistungen wie Tiefbau und Leitungstechnik gebe es zudem Nachholeffekte bei der Neuvergabe von Rahmenverträgen. RWW verweist außerdem auf höhere Anforderungen an Betreiber kritischer Infrastruktur. Die Wasserversorgung müsse auch in Krisensituationen jederzeit gesichert bleiben.
Nach Darstellung des Unternehmens könnten die gestiegenen Kosten nur teilweise durch Effizienzmaßnahmen aufgefangen werden. Deshalb gebe RWW einen Teil der Preissteigerungen weiter.
Hausanschlüsse müssen zugänglich bleiben
Neben den Tarifen passt RWW auch die ergänzenden Versorgungsbedingungen an. Hausanschlüsse müssen demnach jederzeit frei zugänglich sein. Das Unternehmen begründet dies mit notwendigen Wartungs-, Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten.
Unzulässig seien Überbauungen, dauerhaft gelagerte Materialien oder das Pflanzen von Bäumen, wenn dadurch die Betriebssicherheit oder notwendige Arbeiten beeinträchtigt werden. Auch Absperrvorrichtungen und Messeinrichtungen müssen sichtbar bleiben. Entstehen durch Verstöße zusätzliche Kosten, sollen diese vom Anschlussnehmer getragen werden.
Die neuen allgemeinen Tarife sind nach Angaben der RWW auf der Internetseite des Unternehmens sowie im elektronischen Bundesanzeiger einsehbar. Neben Dorsten sind unter anderem Bottrop, Gladbeck, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen, Schermbeck in Teilen sowie Raesfeld-Erle betroffen.
Der Rotary Jugendaustausch wirkt oft weit über das eigentliche Auslandsjahr hinaus. Ein Aufenthalt in Tampico in Mexiko zeigt, wie aus einem Jahr in einer Gastfamilie dauerhafte Freundschaften, Familienkontakte und neue Perspektiven entstehen können.
Von August 2014 bis Juli 2015 lebte Anna Hanke-Roloff aus Dorsten über Rotary in Mexiko. Sie besuchte dort eine Highschool, lernte den Alltag in einer Gastfamilie kennen und bekam Einblick in Sprache, Kultur, Traditionen und ein anderes Bildungssystem.
Aus einem Auslandsjahr werden Freundschaften
Bis heute besteht enger Kontakt zu Freunden, Gasteltern und Gastgeschwistern. Mehrere Reisen nach Mexiko folgten nach dem Austausch, unter anderem 2017, 2018, 2020, 2023 und 2025. Auch Hochzeiten von Gastschwestern und Freundinnen wurden zu persönlichen Wiedersehen.
Durch die von Rotary organisierten Reisen, Veranstaltungen und Austauschaktivitäten entstanden außerdem Kontakte zu Jugendlichen aus vielen Ländern, darunter Brasilien, Norwegen, Frankreich und Taiwan.
Besuch aus Mexiko zur Hochzeit in Deutschland
Wie eng diese Verbindungen geblieben sind, zeigte sich nun bei einer Hochzeit am 20. Juni in Deutschland: Mehrere enge Freunde aus Mexiko reisten dafür an. Auch eine Gastschwester nahm teil. Obwohl die gemeinsame Zeit während des Austauschjahres damals kurz war, entwickelte sich über die Jahre eine dauerhafte Freundschaft.
Mehr als zehn Jahre nach dem Auslandsjahr reisten Freunde aus Mexiko zur Hochzeit nach Deutschland. Foto: privat
Rotary Jugendaustausch stärkt Selbstvertrauen
Das Auslandsjahr brachte nicht nur bessere Spanischkenntnisse, sondern auch mehr Selbstständigkeit, Eigenverantwortung und Offenheit gegenüber anderen Lebensrealitäten. Sprachkenntnisse und internationale Erfahrung halfen später auch im schulischen Werdegang.
Der Rotary Club Dorsten hatte bereits in einem früheren Beitrag über junge Menschen berichtet, die durch den Rotary-Jugendaustausch internationale Erfahrungen sammeln. Der aktuelle Besuch aus Mexiko zeigt nun, dass daraus Beziehungen entstehen können, die weit über das Austauschjahr hinaus Bestand haben.
Kontakt für Interessierte
Wer sich für einen Austausch über Rotary interessiert, kann sich an Petra Scholten wenden. Sie ist telefonisch unter 0170 3066623 erreichbar.
Ein heißes Wochenende steht bevor, die Temperaturen steigen deutlich über die 30-Grad-Marke. Viele Menschen suchen dann Abkühlung im Wasser. Neben Freibädern und Badeseen rückt dabei auch der Wesel-Datteln-Kanal in den Blick. Das Wasser wirkt an manchen Stellen ruhig und einladend. Doch der Kanal ist keine Badestelle. Wer dort schwimmt oder ins Wasser springt, setzt sich erheblichen Gefahren aus und muss unter Umständen mit einem Bußgeld rechnen.
Das blaugrüne Wasser des Wesel-Datteln-Kanals wirkt an heißen Sommertagen verlockend. Experten warnen jedoch vor den Gefahren durch Schiffsverkehr, Strömungen und starke Sogwirkungen. Foto: Petra Bosse (Archiv)
Regelung gilt für alle Kanäle
Die Hinweise beziehen sich nicht nur auf den Wesel-Datteln-Kanal in Dorsten. Die Gefahren und Vorschriften gelten grundsätzlich für alle Bundeswasserstraßen und Kanäle in Deutschland. Dazu zählen beispielsweise auch der Rhein-Herne-Kanal, der Dortmund-Ems-Kanal oder der Datteln-Hamm-Kanal. Überall dort haben Schifffahrt und Sicherheit Vorrang. Die Wasserstraßen dienen in erster Linie dem Schiffsverkehr und sind keine ausgewiesenen Badegewässer.
Kanal ist kein Badegewässer
Der Wesel-Datteln-Kanal gehört zu den wichtigsten Wasserstraßen der Region. Er dient in erster Linie der Schifffahrt und ist kein offizielles Badegewässer. Dennoch nutzen insbesondere an warmen Tagen immer wieder Menschen die Uferbereiche zum Schwimmen oder Springen ins Wasser.
Bei sommerlichen Temperaturen lockt auch der Wesel-Datteln-Kanal zur Abkühlung. Feuerwehr und Wasserstraßenverwaltung warnen jedoch vor den Gefahren des Badens in Kanälen..Foto: Petra Bosse (Archiv)
Jan Heppner, Pressesprecher der Feuerwehr Dorsten, warnt vor den Risiken: „Nach unseren Informationen wird das Baden im Kanal geduldet, ist aber eigentlich nicht erlaubt. Der Kanal ist kein Badegewässer und birgt erhebliche Gefahren, beispielsweise durch Schiffsverkehr und schwer zugängliche Uferbereiche. Wir appellieren daher eindringlich, auf das Baden im Kanal zu verzichten und stattdessen sichere Badeangebote zu nutzen.“
Wo Baden verboten ist
Nach Angaben der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSA) ist das Baden nach der Binnenschifffahrtsstraßenordnung unter anderem 100 Meter oberhalb und unterhalb von Brücken, in Schleusenbereichen, an Wehren sowie in Hafenanlagen verboten. Ob außerhalb dieser Bereiche Ausnahmen möglich seien, richte sich nach den jeweiligen landesrechtlichen Vorschriften und müsse im Zweifel bei den örtlich zuständigen Ordnungsbehörden erfragt werden.
Wer sich unsicher ist, sollte sich bei den zuständigen Behörden informieren.
Schiffe im Kanal erzeugen starke Strömungen und Sogwirkungen. Das Baden kann lebensgefährlich sein und ist verboten. Foto: Petra Bosse (Archiv)
Unsichtbare Gefahren im Wasser
Viele Gefahren sind für Schwimmer zunächst nicht erkennbar. Besonders problematisch sind die Strömungen und Sogwirkungen, die durch vorbeifahrende Schiffe entstehen. Selbst geübte Schwimmer können dadurch in Schwierigkeiten geraten.
Große Frachtschiffe verdrängen erhebliche Wassermengen. Dabei entstehen Bugwellen und starke Strömungen. Zusätzlich erzeugen die Schiffsschrauben einen kräftigen Sog. Wer sich zu nah an einem Schiff befindet, kann abgetrieben oder sogar unter Wasser gezogen werden.
Hinzu kommt: Die Schiffsführer haben oft keine Möglichkeit, einzelne Schwimmer rechtzeitig zu erkennen. Ein Frachtschiff kann zudem nicht wie ein Auto bremsen. Selbst bei einer Notbremsung benötigt es mehrere Hundert Meter, bis es zum Stillstand kommt.
Gefahr durch Brückensprünge
Immer wieder springen Menschen von Brücken in den Kanal. Auch das kann lebensgefährlich sein. Die Wassertiefe beträgt vielerorts lediglich vier bis fünf Meter.
Neben der Aufprallwirkung stellen auch Gegenstände unter der Wasseroberfläche ein Risiko dar. Flaschen, Holzstücke oder andere Hindernisse sind häufig nicht sichtbar und können schwere Verletzungen verursachen.
Bußgelder und Platzverweise möglich
Die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung weist darauf hin, dass das Baden in den Kanälen grundsätzlich nicht geduldet wird. Besonders während der Sommer- und Ferienzeit kontrolliert die Wasserschutzpolizei verstärkt die Wasserstraßen.
Wer gegen die Vorschriften verstößt, muss mit Platzverweisen, Verwarnungen oder Bußgeldern rechnen.
So kann der Sommer gefahrlos am Wesel-Datteln Kanal genossen werden. Foto: Petra Bosse
Sichere Alternativen nutzen
Für eine Abkühlung an heißen Tagen stehen in Dorsten und der Umgebung Freibäder sowie ausgewiesene Badegewässer zur Verfügung. Feuerwehr, Wasserstraßenverwaltung und Polizei empfehlen, diese Angebote zu nutzen und auf das Baden im Kanal zu verzichten.
Seit anderthalb Jahrhunderten stehen Feuerwehrleute in Dorsten bereit, wenn andere Hilfe brauchen. Am Wochenende feiert der Löschzug Altstadt sein großes Jubiläum am Gerätehaus im Lippetal.
Wenn am Wochenende am Gerätehaus im Lippetal gefeiert wird, dann geht es nicht nur um ein rundes Jubiläum. Es geht um 150 Jahre Einsatzbereitschaft, um Kameradschaft, um technische Entwicklung und um Menschen, die Verantwortung übernommen haben, lange bevor es moderne Fahrzeuge, digitale Meldeempfänger oder hydraulische Rettungsgeräte gab.
Der Löschzug Altstadt der Freiwilligen Feuerwehr Dorsten blickt auf eine Geschichte zurück, die tief in die Stadt hineinreicht. Sie beginnt im 19. Jahrhundert, in einer Zeit, in der Brände zu den größten Gefahren für Städte gehörten. Enge Straßen, Fachwerkhäuser, offene Feuerstellen, Werkstätten und Scheunen konnten dabei aus einem Funken schnell eine Katastrophe werden lassen. Wer damals löschte, brauchte vor allem eines: viele Hände.
Als Bürger selbst zur Feuerwehr wurden
Die Wurzeln des Löschzuges reichen bis in das Jahr 1876 zurück. Unter der Führung des damaligen Bürgermeisters Geissler und mit Unterstützung von Persönlichkeiten wie Professor Heissing vom Gymnasium Petrinum entwickelte sich aus den kaum organisierten Lösch-Companien eine straffer geführte Freiwillige Feuerwehr Dorsten. Zu den prägenden Namen der Anfangszeit zählen auch Johann Koop, Fritz Kampmann, Ludwig Rhode, Wilhelm Erwig und Arn. Schmitz.
Die Feuerwehr war damals noch weit entfernt von dem, was man heute kennt. Es gab keine roten Löschfahrzeuge, keine Funkgeräte und keine Atemschutzgeräte. Die Ausrüstung bestand aus Ledereimern, Leitern, Haken, tragbaren Kufen und Handdruckspritzen. Das erste Spritzenhaus befand sich in der Nähe der St.-Agatha-Kirche an der Wiesenstraße. Dort stand das wichtigste Gerät der jungen Wehr: eine Handdruckspritze, die nur mit Muskelkraft funktionierte.
In der Weimarer Republik feierte die Feuerwehr bereits ihr 50. Jubiläum. Dieses Foto fand sich in der Zeitkapsel im Grundstein des alten Feuerwehrhauses. Bei der Beschriftung mit dem Gründungsjahr hatte sich der damalige Schreiber aber um zwei Jahre vertan. Foto: Löschzug Altstadt
Vor nahezu jedem Haus mussten nummerierte Löscheimer bereitstehen. Wurde Feueralarm gegeben, bildeten die Bürger Eimerketten. Wasser wurde aus Brunnen, Gräben oder anderen Wasserstellen von Hand zu Hand weitergereicht, bis es endlich an der Brandstelle ankam. Das war mühsam, langsam und körperlich anstrengend, aber lange Zeit die einzige Möglichkeit, ein Feuer überhaupt zu bekämpfen.
Der Brandschutz war streng geregelt. Wer gebraucht wurde, hatte zu helfen. Gleichzeitig setzte die Stadt auf ungewöhnliche Anreize. Wer besonders schnell am Brandort erschien oder wichtige Aufgaben übernahm, konnte einen Taler erhalten. Für damalige Verhältnisse war das ein stattlicher Betrag. Ebenso deutlich waren die Strafen für alle, die den Einsatz behinderten oder die Brandstelle unnötig betraten.
Zwei Handdruckspritzen als Fortschritt
Schon wenige Jahre nach der Gründung wurde deutlich, wie wichtig technische Verbesserungen waren. 1888 erhielt die Wehr zwei neue Handdruckspritzen. Sie galten damals als hochmodern und leisteten jeweils rund 150 Liter Wasser pro Minute. Aus heutiger Sicht wirkt diese Technik bescheiden. Damals aber bedeutete sie einen enormen Schritt nach vorn.
Zugleich blieb die Feuerwehr eng mit dem Alltag der Stadt verbunden. Handwerker, Kaufleute, Schornsteinfeger, Wirte und andere Bürger prägten die Wehr. Sie rückten aus, wenn es brannte, übten gemeinsam und stellten sich in den Dienst der Allgemeinheit. Im Archiv taucht auch eine kleine, sehr menschliche Episode auf: Ein Bürger soll sich darüber beschwert haben, dass Feuerwehrleute beim Alarm nicht erst ihre Orden anlegen sollten, sondern sofort zum Einsatzort eilen müssten. Aus heutiger Sicht würde man ergänzen: Helm, Stiefel und Schutzkleidung dürfen natürlich trotzdem nicht fehlen.
Die Feuerwehr wächst mit der Stadt
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Wehr neu organisiert. Unter Brandmeister Gustav Reckmann entstand eine klarere Struktur. Die damalige Wehr bestand aus rund 48 Männern und wurde in vier Trupps eingeteilt: Steigertrupp, Löschtrupp, Wassertrupp und Absperrtrupp. Jeder wusste, welche Aufgabe er im Einsatz zu übernehmen hatte.
Mit der Eingemeindung der Hardt im Jahr 1924 veränderte sich auch die Feuerwehr. Die dortige Freiwillige Feuerwehr wurde aufgelöst, ein Teil der Hardter Feuerwehrmänner schloss sich der Dorstener Wehr an. Dadurch wuchs die Gesamtstärke auf rund 60 aktive Männer. Es entstanden zwei Löschzüge, die Organisation wurde weiter ausgebaut.
Der nächste große Sprung folgte 1926. Die Dorstener Feuerwehr erhielt ihre erste Motorspritze. Die Magirus-Motorspritze war teuer, leistungsstark und für die damalige Zeit eine kleine Revolution. Mit einer Förderleistung von rund 1000 Litern pro Minute veränderte sie die Brandbekämpfung grundlegend. Plötzlich musste Wasser nicht mehr nur mit reiner Muskelkraft bewegt werden. Die Technik wurde zum entscheidenden Helfer.
1926 war sie der ganze Stolz der Dorstener Feuerwehr: Die Magirus Motorspritze war damals der neueste Stand der Technik und dementsprechend teuer. Foto: Löschzug Altstadt
Ihre Feuertaufe bestand die Motorspritze beim Brand der Brennerei Tappehorn, dem späteren Hotel am Kamin. Dort war sie auch stationiert. In den Archivunterlagen findet sich zu dieser Zeit noch eine Anekdote, die bis heute Feuerwehrhumor atmet: Bei der feucht-fröhlichen Einweihung der neuen Technik soll der Brand des eigenen Feuerwehrgeräteschuppens erst recht spät bemerkt worden sein.
Als Dorsten zum Feuerwehrfest flaggte
1928 feierte die Freiwillige Feuerwehr Dorsten ihr 50-jähriges Bestehen. Schon damals war ein Feuerwehrjubiläum nicht nur eine interne Angelegenheit, sondern ein Stadtfest. Die Bürger wurden gebeten, die Häuser zu beflaggen. Im Lippetal wurde ein Festzelt aufgebaut. Es gab Konzerte, einen Zapfenstreich, Delegiertensitzungen, Festbälle, einen Parademarsch über den Marktplatz und eine Schulübung am Gymnasium.
Die Dorstener Volkszeitung begrüßte damals die auswärtigen Wehren in der „alten Lippestadt“ und schrieb, dass das Leben in den Straßen Dorstens stärker als sonst pulsieren werde. 58 Wehren sollten der Einladung folgen. Später ist sogar von rund 2000 Feuerwehrleuten die Rede, die zum Jubiläum in die Stadt kamen. Schon damals zeigte sich: Die Feuerwehr war in Dorsten tief verwurzelt.
Kurz darauf bekam die Wehr auch im Lippetal eine neue Heimat. 1928 wurde das Feuerwehrgerätehaus mit Brandsirene und Wohnungen für Feuerwehrleute fertiggestellt. 1929 wurde der Grundstein gelegt. Das Gebäude sollte über Jahrzehnte zum Mittelpunkt des Löschzuges werden. Von hier aus rückten Generationen von Feuerwehrleuten aus, hier wurde geübt, gefeiert, geplant und Kameradschaft gelebt.
Krieg, Verlust und mühsamer Neubeginn
Die Jahre des Zweiten Weltkrieges stellten die Feuerwehr vor besondere Herausforderungen. Männer wurden zum Kriegsdienst eingezogen, die Feuerwehr wurde in die Strukturen der Feuerschutzpolizei eingegliedert, Fahrzeuge wurden umlackiert, Einsatzbereitschaften mussten 24-Stunden-Dienste leisten. Die Bombenangriffe auf Städte und kriegswichtige Anlagen machten die Feuerwehrarbeit gefährlich und belastend.
Auch Dorsten blieb nicht verschont. Bei der Bombardierung der Altstadt im März 1945 wurde ein Teil des Gerätehauses im Lippetal getroffen. Durch den Treffer, durch Plünderungen und Beschlagnahmungen verschwanden das Löschfahrzeug und große Teile der Ausrüstung. Nach dem Krieg stand die Wehr praktisch vor einem Neubeginn.
Neubeginn nach dem Krieg. Der englische Hinweis „Fire Service“ und das Nummernschild mit BR als Hinweis auf die britische Besatzungszone lassen hier die neue Zeit deutlich erkennen. Foto: Löschzug Altstadt
1946 wurde kurzerhand ein Löschfahrzeug LF 25 mit defekter Pumpe und ausgeschlachteter Ausrüstung sichergestellt, um den Feuerschutz überhaupt wieder gewährleisten zu können. Es fehlte an Schläuchen, Geräten und Dienstkleidung. Sogar die Alarmierung war schwierig, weil die britische Militärregierung die Benutzung der Luftschutzsirenen untersagte. Stattdessen mussten zunächst Werkssirenen aushelfen.
Trotz allem ging es weiter. In den 1950er Jahren wurden Kriegsschäden am Gerätehaus beseitigt, Ausrüstung ergänzt und die Feuerwehr gewann Schritt für Schritt wieder an Stärke. Auch öffentlich zeigte sich die Wehr wieder. Bei Feuerschutzwochen spritzten die Feuerwehrleute mit zahlreichen Strahlrohren quer über den Marktplatz. Die Wasserstrahlen vereinigten sich zu Wasserspielen, die besonders im Sonnenlicht ein eindrucksvolles Bild abgegeben haben sollen.
Neue Fahrzeuge, neue Aufgaben
Die folgenden Jahrzehnte brachten immer neue Anforderungen. Aus der Brandbekämpfung wurde zunehmend technische Hilfeleistung. Verkehrsunfälle, Sturmschäden, Einsätze auf dem Kanal, Umweltschutz und viele weitere Aufgaben kamen hinzu. Mit jeder technischen Entwicklung veränderte sich auch die Feuerwehr.
Magirus-Löschfahrzeug, Unimog und Ponton-Mercedes als Krankenwagen – so fuhr die Feuerwehr 1963 in den Einsatz. Foto: Löschzug Altstadt
1960 füllten sich die Hallen wieder mit modernerem Gerät. Später folgten weitere Fahrzeuge, darunter neue Löschfahrzeuge und Tanklöschfahrzeuge. 1973 sollte ein neues LF 8 übergeben werden. Doch der Tag wurde überschattet von einer schweren Eisenbahnkatastrophe in Marl-Sinsen, bei der auch die Altstadt-Wehr im Einsatz war.
Fröhliches Duo beim 100. Jubiläum im Jahr 1976. Foto: Löschzug Altstadt
1976 wurde das 100-jährige Bestehen gefeiert, wieder mit großem Festzelt und einem umfangreichen Programm. Die Feuerwehr blieb das, was sie immer gewesen war: Einsatzorganisation und Gemeinschaft zugleich.
Auch bei Unfällen ist die Feuerwehr zur Stelle, wie hier auf der B58 im Jahre 1987. Foto: Löschzug Altstadt
1981 kam ein neues Magirus LF 16 TS hinzu. Weil das Fahrzeug nicht in die alte Halle passte, packten die Feuerwehrleute selbst mit an und bauten in Eigenleistung eine neue Halle. Die alte Halle wurde später zum Schulungsraum umgebaut. Bei diesen Arbeiten kam eine alte Wandmalerei von Fritz Kampmann zum Vorschein. Sie war einst zur Einweihung des Gerätehauses entstanden, später aber übertüncht worden. Auch das zeigt: In alten Feuerwehrhäusern steckt oft mehr Geschichte, als man auf den ersten Blick sieht.
April 1984: Flammen schlagen aus dem Dachstuhl des Amtsgerichts Dorsten. Rund 100 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um den Brand unter Kontrolle zu bringen und ein Übergreifen auf weitere Gebäudeteile zu verhindern. Foto: Löschzug Altstadt
Das Geheimnis unter dem Gerätehaus
Zu den besonderen Geschichten des Löschzuges gehört auch die Entdeckung eines alten Luftschutzbunkers im Lippetal. An einem warmen Übungsabend erzählte Löschzugführer a.D. Werner Kleinken den Kameraden von einem Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg, dessen Eingang längst verschüttet war. Was zunächst nach einer typischen Feuerwehrgeschichte klang, ließ die Runde nicht mehr los.
Noch am selben Abend holten die Feuerwehrleute Schaufeln. Nach einiger Zeit stießen sie tatsächlich auf Beton. Der Eingang war gefunden. Mit Taschenlampen stiegen einige Kameraden hinab. Unten standen sie in knöcheltiefem Wasser, sahen feuchte Wände, alte Rohre und Spuren einer längst vergangenen Zeit. Mitgenommen wurde nichts. Aus Respekt blieb alles an seinem Platz. Der Eingang wurde wieder verschlossen. Bis heute gehört diese Nacht zu den Geschichten, die man sich im Löschzug erzählt.
Ein Feuerwehrmann vor einer Wand aus Rauch und Wasser: Der Großbrand im Gartencenter Rexforth im Mai 2000 zählt bis heute zu den prägenden Einsätzen des Löschzuges Altstadt. Über Stunden arbeiteten die Kräfte unter hoher Belastung gegen das Feuer. Foto: Löschzug Altstadt
Eine Botschaft aus dem Jahr 1929
Eine weitere Zeitreise erlebte der Löschzug im Jahr 2010, als das alte Gerätehaus im Lippetal vor dem Abriss stand. Beim Ausräumen fiel der Blick auf den alten Grundstein im Schlauchturm. Schnell kam die Vermutung auf, dass sich darin eine Zeitkapsel befinden könnte.
Mit Hammer, Meißel und viel Geduld öffneten die Feuerwehrleute den Stein. Tatsächlich kam ein Hohlraum zum Vorschein. Darin lagen alte Münzen, die Scherben einer Flasche Korn und eine sorgfältig verschlossene Bleikapsel. Die Flasche war vermutlich durch den Druck einer Luftmine im Zweiten Weltkrieg zerborsten. Die Kapsel aber hatte überdauert.
2010 wurde das alte Feuerwehrhaus abgerissen. Foto: Löschzug Altstadt
In ihr fanden die Feuerwehrleute Dokumente, Bilder und eine Urkunde aus dem Jahr 1929. Die Kameraden von damals hatten festgehalten, wer beim Bau des Gerätehauses Verantwortung trug, wer die Wehr führte und wer an der Grundsteinlegung beteiligt war. Auch die Namen der Handwerker und Feuerwehrleute wurden bewahrt. Für einen Moment standen die Feuerwehrleute von 2010 ihren Vorgängern von 1929 ganz nahe.
Dieser Brief lag in der Zeitkapsel – mit den Unterschriften der Wehrleute. Foto: Löschzug Altstadt
Das alte Gerätehaus war damit mehr als nur ein Gebäude. Es war ein Speicher von Erinnerungen, ein Ort der Gemeinschaft und ein Stück Dorstener Stadtgeschichte.
Heute: moderne Technik, alte Tugenden
Heute ist der Löschzug Altstadt ein fester Bestandteil der Freiwilligen Feuerwehr Dorsten. Die Fahrzeuge sind moderner, die Technik ist leistungsfähiger, die Ausbildung umfangreicher. Aus Ledereimern sind Schläuche, Pumpen, Atemschutzgeräte, Funktechnik und Spezialausrüstung geworden. Aus dem Wecken, der Sirene und der handbetriebenen Alarmierung wurden digitale Meldeempfänger.
Der Löschzug Dorsten Altstadt heute: Immer im Einsatz für die Bürger in der Stadt. Foto: Löschzug Altstadt
Doch der Kern ist derselbe geblieben. Wenn der Alarm kommt, machen sich Menschen auf den Weg, um anderen zu helfen. Sie verlassen den Arbeitsplatz, den Esstisch, das Familienfest oder die Nachtruhe. Sie tun das freiwillig, gut ausgebildet und mit einem Verantwortungsgefühl, das seit 150 Jahren weitergegeben wird.
Dabei ist Feuerwehr längst mehr als das Löschen von Bränden. Es geht um technische Hilfe, um Rettung, um Sicherung, um Ausbildung, um Nachwuchsarbeit und um Verlässlichkeit. Es geht aber auch um Kameradschaft. Viele Familien sind seit Generationen mit dem Löschzug verbunden. Aus Vätern wurden Söhne, inzwischen engagieren sich selbstverständlich auch Frauen in der Feuerwehr. Die Jugendfeuerwehr sorgt dafür, dass junge Menschen früh Verantwortung, Teamarbeit und den Umgang mit moderner Technik lernen.
Großes Fest am Lippetal
Das Jubiläum am 27. und 28. Juni 2026 ist deshalb mehr als ein Blick zurück. Es ist ein Dank an alle, die diesen Löschzug geprägt haben, und eine Einladung an die Bürger, ihre Feuerwehr aus nächster Nähe zu erleben.
Am Samstag, 27. Juni, beginnt das Fest ab 13 Uhr mit dem Kübelspritzenpokal der Feuerwehr Dorsten. Am Sonntag, 28. Juni, folgt ab 11 Uhr der große Familientag am Gerätehaus des Löschzuges Altstadt, Lippetal 19. Geplant sind Frühschoppen, Blaulichtmeile, Hüpfburg, Kuchentheke und viele weitere Angebote.
So schließt sich an diesem Wochenende ein Kreis. Dort, wo schon vor fast 100 Jahren Feuerwehrgeschichte geschrieben wurde, feiert der Löschzug Altstadt nun 150 Jahre Dienst an der Gemeinschaft. Vom Löscheimer vor der Haustür bis zur modernen Feuerwehrtechnik war es ein langer Weg. Geblieben ist der alte Gedanke, der über Generationen getragen wurde: Menschen helfen Menschen.
Oder, wie es der traditionelle Wahlspruch der Feuerwehr ausdrückt: Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr.
Programm: Jubiläumsfest 150 Jahre Löschzug Altstadt
Samstag, 27. Juni 2026
Ab 13 Uhr: Kübelspritzenpokal der Feuerwehr Dorsten
Sonntag, 28. Juni 2026
Ab 11 Uhr: Familientag mit Frühschoppen, Blaulichtmeile, Hüpfburg, Kuchentheke und weiteren Angeboten
Sommerferien in Dorsten und Umgebung können lang werden, müssen aber nicht langweilig sein. Mamá Castro hat für das Freizeitspezial Familientipps gesammelt, die Kinder nach draußen, ans Wasser, auf Spielplätze oder zu kleinen Abenteuern in der Region bringen.
Viele Ideen liegen direkt vor der Haustür oder sind mit einer kurzen Fahrt erreichbar. Die Auswahl reicht vom kostenlosen Badetag am See über Wasserspielplätze und Regenwetter-Ideen bis zu Klassikern wie Frankenhof, Ketteler Hof oder Schloss Beck.
Mamá Castro stellt die Familientipps vor
Mamá Castro gibt im Freizeitspezial Tipps für Familien in Dorsten und Umgebung.
Tippgeberin aus Dorsten
Mamá Castro ist bald dreifach Mama, Pädagogin und hat für die Lokallust eine bunte Mischung persönlicher Familienausflüge in Dorsten und Umgebung zusammengestellt.
Ihr Wunsch an die Familien: „Ich wünsche euch wunderschöne Sommerferien und ganz viele gemeinsame Familienmomente“.
Ihr Grundgedanke ist einfach: Kinder brauchen oft gar nicht viel. Ein kleiner Eimer, Becher, Wasser, Sand oder Naturmaterialien reichen häufig schon, damit aus einem Ausflug ein gemeinsames Erlebnis wird.
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Natur, Baden und Bewegung
Für Ausflüge ans Wasser empfiehlt Mamá Castro, neben Sonnencreme und Wechselkleidung immer auch einen kleinen Eimer oder Becher einzupacken. Wasser schöpfen, Sandburgen bauen oder Naturmaterialien sammeln fördert Kreativität, Feinmotorik und Fantasie.
Ein kostenloser Ausflug mit Urlaubsgefühl: Strandbereich, Spielplatz direkt am Wasser, Wiesen für Picknick, Spazierwege und ein großer Abenteuerspielplatz.
Für viele Kinder ist die Überfahrt schon das Highlight. Anschließend lässt sich der Ausflug mit einem Spaziergang oder einer Radtour Richtung Stadtkrone oder Maria Lindenhof verbinden.
Wanderwege, Naturstationen, Wald und die historische Mühle sorgen für eine besondere Atmosphäre. Wer mag, sucht im Wald nach der sagenumwobenen Brotmannshöhle.
Gut für: Familien, die gerne draußen unterwegs sind.
Naturpark Hohe Mark
Lippramsdorfer Str. 349 / Wanderparkplatz Napoleonsweg, 46286 Dorsten
Die Hohe Mark bietet zahlreiche Wanderwege. Wer den Feuerwachturm erklimmt, wird mit einem weiten Blick über den Naturpark belohnt.
Gut für: Wald, Aussicht und Familien-Challenge.
Eine kleine Waldchallenge macht den Ausflug lebendiger: Wer findet zuerst drei verschiedene Blätter, einen Tannenzapfen, einen Stock, etwas Raues, etwas Glattes oder eine Blume? Solche Suchaufgaben fördern den Blick für die Natur und geben Kindern eine Aufgabe für den Weg.
Pumpen, Wasserläufe, kleine Staumöglichkeiten und eine begehbare Insel machen aus einem kurzen Besuch schnell einen Nachmittag.
An warmen Tagen sind Wasserspielplätze eine gute Alternative zum Freibad. Wasser, Sand und ein paar Stöcke reichen oft, damit Kinder Fantasiewelten bauen und spielerisch Entdeckerfreude, Selbstvertrauen und Ausdauer entwickeln.
Wenn das Wetter mal Pause macht
Nicht jeder Ferientag bringt Sonnenschein. Für Regentage nennt das Freizeitspezial mehrere Dorstener Ziele, die sich ohne lange Fahrt einplanen lassen.
Ab August soll in Dorsten ein neuer Salzspielbereich für Familien öffnen. Kinder können spielen und dabei salzhaltige Luft genießen.
Wasserspaß, Beach-Feeling und Planschen
Für viele Kinder gehören Wasser und Sommerferien zusammen. Je nach Wetter und Alter der Kinder kommen in Dorsten und Umgebung verschiedene Bäder und Wasserziele infrage.
Ein klassisches Freibad mit viel Platz, entspannter Atmosphäre und Bereichen für Kinder.
Was bei Mamá Castro am Wasser nie fehlen darf: eine kleine Gießkanne, ein Wasserball und ein paar Becher. Gerade bei kleinen Kindern werden dabei Wahrnehmung, Feinmotorik und Körpergefühl gefördert.
Kleine Ausflüge, große Wirkung
Manchmal sind es genau die kleinen Auszeiten, die Kindern am längsten in Erinnerung bleiben. Dafür müssen Familien nicht immer einen kompletten Tagesausflug planen.
Eine weitläufige Parkanlage zum Spazieren, Entdecken und Picknicken. Für Kinder gibt es außerdem einen eigenen Spielplatz.
Die Klassiker der Region
Wer einen größeren Tagesausflug plant, findet rund um Dorsten mehrere bekannte Ziele. Sie brauchen etwas mehr Zeit und Vorbereitung, sind aber für viele Familien feste Ferienklassiker.
Für alle, die nicht mehr in den Sandkasten möchten
Auch größere Kinder und Jugendliche finden in Dorsten Orte für Bewegung und Treffen mit Freunden. Der Skatepark am Altstadttreff, die Basketballplätze am Petrinum und die Anlage am BG Dorsten bieten Raum für Sommernachmittage an der frischen Luft.
Mamá Castros Tipp für Teenager: Nicht jeder Ferientag muss komplett vorgegeben werden. Oft entstehen die schönsten Erlebnisse, wenn Jugendliche selbst Ideen entwickeln, Verantwortung übernehmen und ihre Freizeit aktiv mitgestalten.
Familien in Dorsten
Die Auswahl aus dem Freizeitspezial ist nur ein Anfang. In der „Familien in Dorsten Community“ tauschen sich Familien über Veranstaltungen, Ausflugsziele, Freizeitangebote und das Familienleben in der Stadt aus.
Mamá Castro und die Community direkt öffnen
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