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Linde an der Lembecker Straße in Dorsten wird gefällt

Eine Linde an der Lembecker Straße in Dorsten muss am Mittwoch, 24. Juni, gefällt werden. Der Baum steht an der Kreisstraße 13 und weist nach Angaben des Kreises Recklinghausen einen starken Pilzbefall im Stammfußbereich auf.

Standsicherheit ist beeinträchtigt

Durch den Pilzbefall ist die Standsicherheit der Linde nicht mehr gewährleistet. Der Kreis Recklinghausen muss deshalb im Rahmen seiner Verkehrssicherungspflicht handeln. Die Fällung soll am Mittwoch durchgeführt werden.

Während der Arbeiten kann es auf der Lembecker Straße zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Auch kurzfristige Sperrungen sind möglich. Verkehrsteilnehmer sind angehalten, in dem Bereich besonders vorsichtig zu fahren.

Wieder Vandalismus an der Agathaschule: Spielhütte auf Schulhof beschädigt

An der Agathaschule hat es am Wochenende erneut Vandalismus gegeben. Nachdem erst vor Kurzem die 49. Dorstener Geschichtsstation auf dem Grundschulgelände zerstört worden war, wurde nun die Spielhütte auf dem Schulhof beschädigt. Unbekannte traten die Tür der Hütte ein und hinterließen erneut Scherben von Alkoholflaschen auf dem Gelände.

Schulleiterin Klaudia Ulbrich zeigt sich über den erneuten Vorfall entsetzt. Ihr fehle jegliches Verständnis dafür, warum Menschen ausgerechnet einen Ort beschädigen, der den Kindern so wichtig sei. „Was die Kinder lieben, wird wortwörtlich mit Füßen getreten“, sagt Ulbrich.

Spielhütte Regenbogenhütte Agathaschule
Durch die eingeschlagene Tür sieht man den Innenraum mit Kinderbüchern und Spielen. Foto: Schule

Kinder hatten die Hütte selbst mitgestaltet

Die Spielhütte hat für die Schulgemeinschaft eine besondere Bedeutung. Erst im Frühjahr war sie von Kindern und Eltern gemeinsam angemalt und mitgestaltet worden. In der Hütte lagern Bücher und Gesellschaftsspiele, die den Kindern im Schulalltag zur Verfügung stehen.

Spielhütte Regenbogenhütte Agathaschule
Die Eltern hatten beim Aufbau kräftig mitgeholfen. Foto: Schule

Dass es den Tätern offenbar nicht um Diebstahl ging, macht den Vorfall für die Schule umso unverständlicher. Nach Angaben der Schulleiterin wurde nichts gestohlen. Stattdessen sei lediglich beschädigt und zerstört worden.

Dabei hatte die Schule sogar versucht, möglichen Missverständnissen vorzubeugen. Klaudia Ulbrich hatte eigens ein Foto vom Innenraum der Hütte gemacht und außen sichtbar aufgehängt. So sollte deutlich werden, dass sich darin keine wertvollen Gegenstände befinden, sondern vor allem Dinge, die den Kindern Freude bereiten.

Spielhütte Regenbogenhütte Agathaschule
Die bunte Hütte ist bei den Grundschülern sehr beliebt. Foto: Schule

„Regenbogenhütte Jessika“ von Kindern getauft

Auch der Name der Hütte zeigt, wie sehr sie mit den Kindern verbunden ist. In einer Abstimmung hatten sie die Spielhütte „Regenbogenhütte Jessika“ getauft. Für die Schüler ist sie damit nicht einfach nur ein Holzhäuschen auf dem Schulhof, sondern ein gemeinsam gestalteter Ort.

Spielhütte Regenbogenhütte Agathaschule
Kinder beim Aufbau der Hütte. Foto: Schule

Umso größer ist nun die Enttäuschung. Die erneute Beschädigung trifft die Schulgemeinschaft auch deshalb, weil sie kurz nach der Zerstörung der Geschichtsstation geschieht. Bereits dort hatten die Kinder mit eigenen Beiträgen mitgewirkt.

Schule bittet um Aufmerksamkeit

Die Agathaschule bittet nun Polizei, Ordnungsamt und auch die Nachbarschaft um erhöhte Aufmerksamkeit. Wer am Wochenende etwas Verdächtiges auf dem Schulgelände beobachtet hat oder Hinweise geben kann, sollte sich melden.

Für Schulleiterin Klaudia Ulbrich steht fest: Es geht nicht nur um den materiellen Schaden. Es geht auch um Respekt gegenüber dem Engagement von Kindern, Eltern und Schule. Orte, die für Kinder geschaffen werden, dürften nicht immer wieder Ziel von Zerstörung werden.

Demokratiebus macht Station an der Gesamtschule Wulfen

Der Demokratiebus der Konrad-Adenauer-Stiftung hat an der Gesamtschule Wulfen Station gemacht. Oberstufenschüler diskutierten in Workshops über demokratische Werte, Falschinformationen und den respektvollen Austausch unterschiedlicher Meinungen.

Eingeladen hatte der Seniorenbeirat der Stadt Dorsten. Im Mittelpunkt standen Gesprächsangebote rund um Demokratie, gesellschaftliches Engagement und politische Teilhabe. Die Schüler kamen dabei mit dem Team der Konrad-Adenauer-Stiftung und Vertretern des Seniorenbeirates ins Gespräch.

Gesamtschule Wulfen setzt auf Dialog

Schulleiter Hermann Twittenhoff begrüßte die Initiative ausdrücklich. „Demokratie braucht Menschen, die miteinander reden, auch wenn sie nicht derselben Meinung sind“, sagte er.

Gerade vor dem Hintergrund zunehmend polarisierter Debatten sei eine faire Diskussionskultur wichtiger denn je. „Respekt, Zuhören und die Bereitschaft zum Dialog sind Grundvoraussetzungen für ein gutes Miteinander.“

Niels Kohlhaas, der die Veranstaltung als Lehrkraft vor Ort betreute, zeigte sich mit dem Interesse der Jugendlichen zufrieden: „Die jungen Leute bringen viele Fragen mit und diskutieren engagiert.“ Und weiter: „Genau darum geht es: Argumente austauschen, unterschiedliche Sichtweisen kennenlernen und dabei respektvoll miteinander umgehen.“

Workshops zu Extremismus und Falschinformationen

In verschiedenen Workshops beschäftigten sich die Teilnehmer mit Extremismusprävention sowie mit dem Erkennen und Einordnen von Falschinformationen in sozialen Medien. Damit ging es nicht nur um politische Bildung, sondern auch um praktische Orientierung für Debatten im Alltag und im Netz.

Für Twittenhoff steht fest: „Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Sie lebt davon, dass Menschen sich einbringen und bereit sind, miteinander im Gespräch zu bleiben.“ Die Veranstaltung habe dazu einen wichtigen Beitrag geleistet.

Demokratiebus ist bundesweit unterwegs

Der Demokratiebus der Konrad-Adenauer-Stiftung ist seit mehreren Jahren bundesweit unterwegs. Gemeinsam mit dem Mobilitätspartner FlixBus wirbt die Stiftung unter dem Motto „Gemeinsam.Demokratie.Gestalten – #NurZusammenLäufts“ für den Austausch über Demokratie, Gesellschaft und Politik. Ziel ist es, demokratische Werte erlebbar zu machen und Menschen aller Generationen zum Mitmachen zu ermutigen.

Hitze in Dorsten bleibt: Nach dem ersten heißen Wochenende droht die nächste Belastungswelle

Das erste Hitzewochenende ist vorbei, doch Entwarnung gibt es für Dorsten noch nicht. Der Deutsche Wetterdienst warnt weiter vor Hitze. Zur Wochenmitte könnten die Temperaturen erneut deutlich steigen.

Das erste Hitzewochenende des Sommers liegt hinter Dorsten. Doch die aktuelle Wetterlage bleibt angespannt. Für Dorsten gilt weiterhin eine amtliche Warnung des Deutschen Wetterdienstes vor Hitze. Die Warnung läuft nach aktuellem Stand bis Dienstagabend, 19 Uhr.

Am Montag und Dienstag wird jeweils eine starke Wärmebelastung erwartet. Zusätzlich weist der DWD darauf hin, dass im dicht bebauten Stadtgebiet von Recklinghausen mit einer geringeren nächtlichen Abkühlung zu rechnen ist. Auch in Dorsten kann das zum Problem werden, vor allem in aufgeheizten Wohnungen, Dachgeschossräumen und schlecht belüfteten Innenräumen.

Nur kurze Entlastung, dann wird es wieder heißer

Die aktuelle Prognose zeigt: Eine nachhaltige Abkühlung ist nicht in Sicht. Am Montag und Dienstag werden in Dorsten rund 30 Grad erwartet. Zur Wochenmitte nimmt die Hitze voraussichtlich wieder deutlich zu. Für Mittwoch werden etwa 36 Grad vorhergesagt, am Donnerstag rund 37 Grad. Der Freitag könnte mit bis zu 40 Grad der bislang heißeste Tag dieser Wetterphase werden.

Auch das kommende Wochenende bleibt nach derzeitigem Stand hochsommerlich. Am Samstag sind rund 38 Grad möglich, am Sonntag noch etwa 34 Grad. Im Tagesverlauf kann dann auch die Gewitterneigung zunehmen. Solche Gewitter bringen zwar kurzzeitig Abkühlung, können aber zugleich mit Starkregen, Sturmböen oder Hagel verbunden sein.

Belastung steigt mit jedem heißen Tag

Mehrere heiße Tage hintereinander belasten den Körper stärker als ein einzelner Hitzetag. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Pflegebedürftige, kleine Kinder, chronisch Kranke und Menschen, die im Freien arbeiten. Auch wer Medikamente einnimmt oder Kreislaufprobleme hat, sollte besonders vorsichtig sein.

Wichtig ist, die eigenen Kräfte realistisch einzuschätzen. Sport, Gartenarbeit, schwere Einkäufe oder andere anstrengende Tätigkeiten sollte man möglichst in die frühen Morgenstunden verlegen. In der Mittagshitze und am Nachmittag sollte direkte Sonne gemieden werden.

Richtig lüften statt Fenster verrammeln

Beim Lüften gilt: Entscheidend ist der Temperaturunterschied. Wenn es draußen kühler ist als drinnen, sollte man kräftig lüften, am besten mit Durchzug. Besonders geeignet sind die Nacht, der frühe Morgen und der späte Abend. Tagsüber sollten Fenster und Sonnenschutz geschlossen bleiben, solange die Außenluft deutlich wärmer ist als die Raumluft.

Gleichzeitig sollten Wohnungen nicht komplett „verrammelt“ werden. Wird die Luft stickig, feucht oder unangenehm, ist kurzes Stoßlüften sinnvoll. Das gilt besonders, wenn mehrere Menschen in einem Raum sind oder ältere und gesundheitlich vorbelastete Personen dort längere Zeit verbringen. Frische Luft ist auch bei Hitze wichtig.

Trinken, kühlen, aufeinander achten

Bei hohen Temperaturen sollte regelmäßig getrunken werden, auch ohne Durstgefühl. Geeignet sind Wasser, ungesüßte Tees oder verdünnte Saftschorlen. Alkohol ist bei Hitze keine gute Wahl, schwere Mahlzeiten belasten den Körper zusätzlich.

Kühle Duschen, feuchte Tücher, Arm- und Fußbäder können helfen, den Körper zu entlasten. Draußen schützen helle, luftige Kleidung, Kopfbedeckung, Sonnencreme und Schatten. Kinder sollten nicht längere Zeit in der prallen Sonne spielen.

Wichtig bleibt auch der Blick auf andere. Angehörige, Nachbarn und Freunde sollten besonders ältere oder alleinlebende Menschen im Auge behalten. Warnzeichen können Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erschöpfung, Verwirrtheit oder Kreislaufprobleme sein. Dann sollten Betroffene sofort aus der Hitze gebracht, gekühlt und mit Flüssigkeit versorgt werden. Bei schweren Beschwerden gilt: medizinische Hilfe rufen.

Auch Haustiere brauchen jetzt besonderen Schutz. Sie benötigen jederzeit frisches Wasser und einen kühlen Schattenplatz. Tiere dürfen keinesfalls im Auto zurückgelassen werden, auch nicht für kurze Zeit.

Rollator-Training in Dorsten wegen Hitze abgesagt

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Das für Donnerstag geplante Rollator-Training der Polizei in Dorsten fällt aus. Grund sind die hohen Temperaturen und die Hitzewarnung für die kommenden Tage. Ob es einen Nachholtermin geben wird, ist noch offen.

Das Rollator-Training der Polizei am Donnerstag, 25. Juni 2026, in Dorsten findet nicht statt. Die Veranstaltung war von 9 bis 12 Uhr auf dem Platz der Deutschen Einheit geplant. Wegen der erwarteten hohen Temperaturen und der aktuellen Hitzewarnung hat die Polizei das Training nun abgesagt.

Die Entscheidung sei zum Schutz der Gesundheit aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer getroffen worden. Gerade ältere Menschen können bei großer Hitze besonders belastet werden. Deshalb soll das Training unter diesen Bedingungen nicht durchgeführt werden.

Auch Bottrop-Termin bereits verschoben

Bereits das für Freitag, 19. Juni, geplante Rollator-Training in Bottrop musste wegen der Hitze verschoben werden. Ein neuer Termin dafür steht nach Angaben der Polizei bislang noch nicht fest.

Ob es auch für Dorsten einen Nachholtermin geben wird, ist derzeit ebenfalls unklar. Die Polizei verweist für weitere Informationen auf ihre Internetseite. Dort finden Interessierte auch Hinweise zu weiteren Rollator-Trainings, die in anderen Städten im Kreis Recklinghausen geplant sind.

Musik, Spiel und Spaß beim Schnuppertag der Blasmusik in Wulfen

Ein rundum gelungenes und zugleich ereignisreiches Wochenende liegt hinter der Blasmusik Wulfen. Beim Schnuppertag an der Christy-Brown-Schule herrschten trotz hoher Temperaturen beste Bedingungen für ein fröhliches und lebendiges Miteinander.

Familien nutzten die Gelegenheit, den Verein und seine musikalische Arbeit kennenzulernen. Besonders das Jugendorchester präsentierte sich mit verschiedenen Stücken und zeigte, was bereits die jüngsten Musiker leisten können. Auch einzelne Kinder traten auf und sorgten für viel Applaus.

Musik zum Anfassen und Mitmachen

Der Schnuppertag bot mehr als nur Zuhören: Interessierte Kinder konnten selbst ausprobieren, wie es ist, eine Trompete zu spielen oder andere Instrumente kennenzulernen.

Die Stücke des Jugendorchesters sorgten für Applaus bei den Zuschauern. Foto: Privat

Für die zusätzliche Abwechslung gab es ein buntes Rahmenprogramm und viele kreative Angebote. Schaukeln, Bastelstationen und Spiele sorgten dafür, dass keine Langeweile aufkam. Mit Seifenblasen konnten die Kinder spielerisch das „Blasen“ üben und gleichzeitig jede Menge Spaß haben.

Sommerliche Temperaturen und starke Gemeinschaft

Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Frische Waffeln und kühle Getränke boten bei den sommerlichen Temperaturen eine willkommene Erfrischung. Trotz der Hitze herrschte eine tolle Atmosphäre, geprägt von guter Laune, Musik und vielen Gesprächen.

Foto: Privat

Der Verein freut sich über neue Mitglieder

Der Blasmusikverein Wulfen freut sich jederzeit über neue interessierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die Lust auf Musik haben.

Wer neugierig geworden ist, kann einfach vorbeischauen: Das Jugendorchester trifft sich Mittwochs um 18 Uhr zur Probe an der Christy-Brown-Schule. Erwachsene oder bereits erfahrene Musiker dürfen Freitags um 19.30 Uhr vorbeischauen.

Dorsten am Limit: Stockhoff fordert Hilfe für Städte und Gemeinden

Dorstens Bürgermeister Tobias Stockhoff hat sich am heutigen Montag, 22. Juni 2026, am bundesweiten Aktionstag „Kommunen am Limit“ beteiligt. In den sozialen Medien machte er auf die aus seiner Sicht dramatische Finanzlage der Städte, Kreise und Gemeinden aufmerksam. Sein Appell richtet sich vor allem an Bund und Länder. Sie müssten die Kommunen endlich dauerhaft so ausstatten, dass diese ihre Aufgaben auch erfüllen können.

Der Beitrag steht nicht allein. Bundesweit machen Städte, Landkreise und Gemeinden an diesem Tag auf ihre angespannte Haushaltslage aufmerksam. Hintergrund ist ein kommunales Finanzierungsdefizit von mehr als 30 Milliarden Euro im vergangenen Jahr. Zugleich wachsen die Pflichtaufgaben, während für sogenannte freiwillige Leistungen immer weniger Spielraum bleibt.

Es geht um mehr als Zahlen im Haushalt

Stockhoff beschreibt in seinem Beitrag, was die Finanzkrise vor Ort bedeuten kann. Wenn Kommunen dauerhaft unterfinanziert bleiben, geraten Angebote unter Druck, die für viele Menschen selbstverständlich zum Alltag gehören. Dazu zählen Busse und Bahnen, Schwimmbäder, Schulen, Krankenhäuser, Parks, Spielplätze, Kulturangebote, Jugendangebote, Straßen und Bürgerdienste.

Damit rückt der Bürgermeister die Debatte bewusst weg von abstrakten Haushaltszahlen. Es geht um Leistungen, die Bürger unmittelbar spüren. Wenn Kommunen sparen müssen, zeigt sich das nicht nur in Tabellen, sondern in längeren Wartezeiten, verschobenen Sanierungen, geschlossenen Einrichtungen oder gestrichenen Angeboten.

Diesen Beitrag postete Tobias Stockhoff in den Sozialen Medien. Screenshot: Heimatmedien

Dorsten kennt die Lage aus eigener Erfahrung

Für Dorsten ist das Thema besonders konkret. Der Haushalt der Stadt für das Jahr 2026 wurde zwar von der Kommunalaufsicht ohne Auflagen genehmigt. Dennoch bleibt die Lage angespannt. Nach den Planungen schließt Dorsten das Jahr mit einem Minus von rund 34 Millionen Euro ab. Darin sind bereits Einsparungen im laufenden Betrieb enthalten.

Noch kann die Stadt auf Rücklagen zurückgreifen, die in den vergangenen Jahren aufgebaut wurden. Dieser Spielraum ist jedoch begrenzt. Sind die Reserven aufgebraucht, droht Dorsten ein Haushaltssicherungskonzept. Ein solches Konzept würde die kommunale Handlungsfreiheit deutlich einschränken. Freiwillige Leistungen könnten dann stärker unter Druck geraten.

Genau an diesem Punkt setzt Stockhoffs Appell an. Die Stadt könne zwar sparen und wirtschaftlich arbeiten, so die grundsätzliche Argumentation. Wenn aber immer neue Aufgaben von Bund oder Land übertragen würden, ohne dass die Finanzierung mitwachse, entstehe ein strukturelles Problem, das Kommunen allein nicht lösen könnten.

Neues Amt gibt dem Appell zusätzliches Gewicht

Bemerkenswert ist Stockhoffs Beitrag auch vor dem Hintergrund seines neuen Amtes. Der Dorstener Bürgermeister ist seit Mai Präsident des Städte- und Gemeindebundes Nordrhein-Westfalen. Damit spricht er nicht nur als Verwaltungschef seiner Heimatstadt, sondern auch als Vertreter einer der wichtigsten kommunalen Interessenvertretungen in NRW.

Der Verband vertritt die Interessen von Städten und Gemeinden gegenüber der Landespolitik. Zu den zentralen Themen zählen eine bessere kommunale Finanzausstattung, Bürokratieabbau, Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Stockhoffs heutiger Appell passt damit genau in das Aufgabenfeld, das er mit seinem neuen Ehrenamt übernommen hat.

Das macht den Beitrag politisch relevanter. Stockhoff beschreibt nicht nur eine Dorstener Sorge, sondern greift eine Kernforderung der kommunalen Spitzenverbände auf: Wer politische Leistungen bestellt, muss sie auch bezahlen. Dieses Prinzip wird oft unter dem Begriff Konnexität zusammengefasst. Dahinter steht die Forderung, dass Bund und Land neue Aufgaben nicht einfach an Städte und Gemeinden weiterreichen dürfen, ohne zugleich dauerhaft die nötigen Mittel bereitzustellen.

Forderung an Bund und Länder

In seinem Facebook-Beitrag fordert Stockhoff drei Schritte. Das historische Defizit müsse ausgeglichen werden. Die Kommunen müssten dauerhaft entlastet werden, besonders bei den Sozialausgaben. Außerdem müsse das Prinzip gelten: Wer bestellt, bezahlt auch.

Für Dorsten ist diese Forderung nicht neu, sie erhält durch den Aktionstag aber zusätzliche Sichtbarkeit. Schon bei früheren Haushaltsdebatten hatten Bürgermeister und Kämmerer darauf verwiesen, dass die Stadt viele Belastungen nicht selbst verursacht habe. Steigende Sozialausgaben, höhere Standards, neue Rechtsansprüche und wachsende Anforderungen an Verwaltung, Schulen, Kitas und Infrastruktur wirken sich direkt auf den städtischen Haushalt aus.

Gleichzeitig erwarten die Bürger vor Ort funktionierende Leistungen. Die Müllabfuhr soll laufen, Schulen sollen saniert werden, Kitas sollen Plätze anbieten, Straßen sollen instand gehalten werden, Sport, Kultur und Jugendarbeit sollen möglich bleiben. Genau diese Erwartungen treffen auf immer engere finanzielle Spielräume.

„Dorsten erwartet Handeln“

Stockhoff schließt seinen Beitrag mit der Formulierung: „Dorsten – die Stadt, die Handeln erwartet.“ Damit knüpft er an das Stadtmotto an und verbindet es mit einer klaren politischen Botschaft. Dorsten wolle handlungsfähig bleiben, brauche dafür aber verlässliche Rahmenbedingungen.

Der Aktionstag „Kommunen am Limit“ zeigt damit auch in Dorsten: Die Finanzkrise der Städte und Gemeinden ist längst kein Randthema mehr. Sie entscheidet darüber, welche Leistungen vor Ort erhalten bleiben, welche Projekte noch möglich sind und wie viel Gestaltungskraft Kommunalpolitik in Zukunft noch hat.

Für Tobias Stockhoff ist der Tag zugleich ein erster sichtbarer Auftritt in einer Doppelrolle: als Bürgermeister einer Stadt mit angespanntem Haushalt und als neuer Präsident des Städte- und Gemeindebundes NRW. Seine Botschaft lautet: Die Kommunen haben lange gespart. Nun müssten Bund und Länder handeln, damit der Staat vor Ort handlungsfähig bleibt.

Petrinum-Schüler entdecken Dorsten als eigenes Unterrichtsfach

Dorsten steht am Gymnasium Petrinum inzwischen selbst auf dem Stundenplan. Bei der 49. Hervestkonferenz stellte Lehrerin Sonia Gayda gemeinsam mit drei Schülerinnen das neue Unterrichtsfach „Dein Dorsten“ vor. Das Wahlpflichtfach richtet sich an die Jahrgänge 9 und 10 und stößt offenbar auf großes Interesse: Von 80 Schülern haben 50 das Fach gewählt.

Im Mittelpunkt steht nicht klassischer Unterricht nach Lehrbuch, sondern projektorientiertes Arbeiten vor Ort. Die Jugendlichen beschäftigen sich mit ihrer Stadt, entwickeln eigene Ideen und setzen diese praktisch um. In diesem Schuljahr gehörte dazu unter anderem eine selbst gestaltete und organisierte Stadtführung.

Auch bei der Woche des Grundgesetzes waren Schüler aus dem Fach aktiv. Sie führten durch die Ausstellung „Heimat und Demokratie“, gestalteten Buttons, verteilten Programmhefte und Informationsmaterial. Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch des Bundespräsidenten und seiner Frau, die von NRW-Schulministerin Dorothee Feller begleitet wurden.

Ein weiteres Projekt verbindet Schule und Stadtgeschichte. Gemeinsam mit dem Bergbauverein gestalteten Schüler Wegezeichen für einen Rundweg, der durch Hervest, Holsterhausen und Feldmark führt und an die Geschichte des Bergbaus erinnert. Bereits zuvor hatte es dazu eine öffentliche Abstimmung gegeben. Nach Angaben eines Berichts beteiligten sich 120 Personen an der Auswahl eines Wegezeichens. Der ausgewählte Entwurf stammte von den Schülerinnen Jael Micklitz und Jetta Schroer.

Das Fach „Dein Dorsten“ soll aber nicht nur Geschichte sichtbar machen, sondern auch Beteiligung fördern. Geplant ist ein Zukunftstag. Außerdem soll eine Jugendstadtteilkonferenz entstehen. Initiiert wird sie von Sonia Gayda und Kai Kaczikowski von St. Paulus. Organisiert werden soll sie über Luca Sörries und die Jugendfachkonferenz der Stadt Dorsten.

Damit zeigt das Projekt, wie Schule, Stadtteil und Demokratiebildung zusammenwirken können. Die Jugendlichen lernen Dorsten nicht nur kennen, sondern gestalten selbst mit. Für andere Schulen könnte das Fach deshalb zu einem Vorbild werden.

Beauty, Wohlgefühl und die Freude, Frau zu sein

Beauty und Kosmetik in Dorsten sind für viele Frauen weit mehr als das eigene Spiegelbild. Sie haben viel damit zu tun, wie man sich fühlt, wie man auftritt und ob man sich im eigenen Körper wohlfühlt.

Beauty bedeutet heute nicht nur Make-up oder Hautpflege, sondern auch kleine Auszeiten vom Alltag, Selbstfürsorge und die Möglichkeit, die eigene Persönlichkeit zu unterstreichen.

Beauty-Rituale für mehr Wohlbefinden

Für viele Frauen gehören kleine Beauty-Rituale ganz selbstverständlich zum Alltag. Die morgendliche Pflegeroutine, ein Lieblingsduft oder ein Besuch beim Friseur können den Tag verschönern und für gute Laune sorgen. Gerade wenn Beruf, Familie und Termine viel Zeit in Anspruch nehmen, werden diese Momente besonders wertvoll.

Vor allem die Hautpflege spielt für viele Frauen eine wichtige Rolle. Eine gepflegte Haut sorgt oft dafür, dass man sich frischer und wohler fühlt. Deshalb gehören Cremes, Seren oder Gesichtsmasken längst für viele zur regelmäßigen Routine. Dabei geht es nicht nur um das Aussehen, sondern auch darum, sich bewusst etwas Gutes zu tun.

Ebenso wichtig sind gepflegte Haare. Ob kurz oder lang, lockig oder glatt, Haare sind ein Teil der eigenen Persönlichkeit. Schon ein neuer Schnitt oder eine kleine Veränderung der Haarfarbe können für ein ganz neues Gefühl sorgen. Viele Frauen schätzen deshalb den Friseurbesuch nicht nur wegen des Ergebnisses, sondern auch als kleine Pause vom Alltag.

Friseurin stylt einer Kundin die Haare in einem Salon
Gepflegte Haare und ein neuer Schnitt können das eigene Wohlgefühl stärken. Foto: Adobe Stock

Auch Make-up hat seinen festen Platz in der Beauty-Welt. Manche Frauen bevorzugen einen natürlichen Look, andere setzen gerne Akzente mit Lippenstift oder Mascara. Dabei geht es oft weniger darum, sich zu verändern, sondern die eigenen Vorzüge hervorzuheben und den persönlichen Stil zu unterstreichen.

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Kosmetik in Dorsten: Pflege, Wellness und Ausstrahlung

Neben Kosmetik und Pflege spielt Wellness für viele Frauen eine immer größere Rolle. Eine Massage, eine Maniküre oder ein paar entspannte Stunden im Spa helfen dabei, abzuschalten und neue Energie zu sammeln. Solche Auszeiten werden oft bewusst eingeplant und gehören für viele inzwischen zum Wohlfühlprogramm dazu.

Ein gutes Parfüm darf bei vielen Frauen ebenfalls nicht fehlen. Düfte begleiten durch den Alltag, wecken Erinnerungen und verleihen dem eigenen Auftritt eine besondere Note. Nicht selten bleibt ein Lieblingsduft über viele Jahre hinweg ein treuer Begleiter.

Auch Mode gehört für viele Frauen zum Thema Schönheit dazu. Kleidung bietet die Möglichkeit, die eigene Persönlichkeit auszudrücken und sich immer wieder neu zu präsentieren. Ob sportlich, elegant oder lässig: Oft reicht schon das Lieblingsoutfit, um mit einem besseren Gefühl in den Tag zu starten.

Lächelnde Frau als Symbolbild für natürliche Ausstrahlung
Schönheit zeigt sich oft in natürlicher Ausstrahlung. Foto: Adobe Stock

Schönheit als Ausdruck der Individualität

Immer mehr Frauen achten außerdem auf einen bewussten Lebensstil. Ausreichend Schlaf, Bewegung und eine ausgewogene Ernährung tragen dazu bei, sich fit und energiegeladen zu fühlen. Das wirkt sich häufig auch auf die Ausstrahlung aus und ergänzt jede Beauty-Routine auf natürliche Weise.

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Schönheit lässt sich heute längst nicht mehr in feste Kategorien einteilen. Jede Frau hat ihre eigenen Vorzüge, ihren persönlichen Stil und ihre individuelle Ausstrahlung. Genau das macht das Thema Beauty so spannend. Trends können inspirieren, doch am Ende zählt vor allem, womit man sich selbst wohlfühlt.

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Beauty bedeutet für viele Frauen deshalb vor allem, sich Zeit für sich selbst zu nehmen und die kleinen Dinge zu genießen, die den Alltag schöner machen. Ob Pflege, Wellness, Mode oder Make-up: All diese Bereiche tragen dazu bei, das eigene Wohlbefinden zu stärken. Und oft merkt man Menschen sofort an, wenn sie sich in ihrer Haut wohlfühlen.

Genau diese natürliche Ausstrahlung macht Schönheit so besonders.

Dorstener Nationalspieler blickt nach Rückschlag wieder nach vorn

Helmut Dumzlaff vom SV Altendorf-Ulfkotte hat sich auch mit über 70 Jahren noch einen besonderen Fußballtraum erfüllt. Der Dorstener wurde im Frühjahr für die deutsche Ü70-Auswahl nominiert und gehört damit zu jener Mannschaft, die sich auf internationaler Bühne mit anderen Senioren-Nationalteams misst.

Wovon viele weitaus jüngere Fußballer träumen, ist für den Dorstener Realität geworden. Spiele im deutschen Trikot, Reisen zu Turnieren und das Ziel, sich für den WM-Kader in Australien zu empfehlen.

Rückschlag kurz vor dem EM-Start

Der erste große internationale Höhepunkt führte die deutschen Seniorenfußballer im Juni nach Cardiff. Dort wurde vom 8. bis 11. Juni 2026 an der Ocean Park Arena die Europameisterschaft der Altersklassen Ü70 und Ü75 ausgetragen. Neben Gastgeber Wales waren auch Deutschland, England und Dänemark vertreten. Für die Teams war das Turnier nicht nur ein sportlicher Vergleich, sondern auch ein wichtiger Formtest auf dem Weg zur WM 2026 in Brisbane.

Für Helmut Dumzlaff nahm die Reise allerdings eine bittere Wendung, noch bevor sie richtig begonnen hatte. Kurz vor dem Flug nach Wales erlitt er einen Bandscheibenvorfall und musste operiert werden. Der Eingriff verlief gut, doch an einen Einsatz bei der EM war nicht mehr zu denken. Während seine Mannschaftskollegen in Cardiff auf dem Platz standen, rückte für Helmut zunächst die Genesung in den Mittelpunkt.

Der Dorstener hat sogar eine eigene Sammelkarte. Foto: privat

Auch sportlich blieb die Europameisterschaft für die deutsche Ü70-Auswahl mit drei knappen Niederlagen hinter den Hoffnungen zurück. 1:2 gegen England, 0:1 gegen Wales und 0:1 gegen Dänemark. Nach Einschätzung des Dorsteners waren die Spiele deutlich enger, als es die Ergebnisse vermuten lassen. Deutschland habe in allen Begegnungen mithalten können, die entscheidenden Gegentreffer seien jedoch jeweils kurz vor Schluss gefallen. Auch der walisische Verband berichtete vom engen Spiel gegen Deutschland, das Wales erst durch einen späten Treffer fünf Minuten vor dem Ende gewann. Den Ü70-Titel sicherte sich schließlich England aufgrund der besseren Tordifferenz vor Wales.

Starkes Niveau bei den Fußball-Veteranen

Das Turnier in Cardiff zeigte zugleich, dass Seniorenfußball auf diesem Niveau weit mehr ist als ein lockeres Treffen ehemaliger Aktiver. Technik, taktisches Verständnis und körperliche Fitness prägen die Spiele auch in den Altersklassen jenseits der 70. In der Ü75-Konkurrenz gewann Wales den Europameistertitel. Die deutsche Ü75-Auswahl hatte bereits im Vorjahr international für Aufmerksamkeit gesorgt, als sie 2025 bei der Veteranen-WM in Japan Weltmeister wurde.

Im Frühstücksfernsehen wurden die Senioren-Fußballer herzlich begrüßt. Foto:privat

Die Aufmerksamkeit reicht inzwischen sogar bis ins Fernsehen. In der SAT.1-Frühstücksfernsehen-Folge vom 18. Juni 2026 wurden die Ü75-Fußball-Weltmeister im Studio begrüßt. Für die Seniorenfußballer war das ein schöner Erfolg abseits des Fußballfeldes. Es zeigt, dass ihr Einsatz nicht nur von den eigenen Fans wahrgenommen wird.

Mit Eigeninitiative Richtung Australien

Gleichzeitig bleibt der Seniorenfußball ein besonderer Bereich des Sports. Die Weltmeisterschaft gehört nicht zum offiziellen FIFA-Kalender, sondern ist aus privater Initiative entstanden. Organisation, Reisen und Vorbereitung werden häufig mit großem persönlichem Einsatz gestemmt. Auch deshalb spielen Unterstützer und Projekte wie „Weltmeister der Herzen“ eine wichtige Rolle. Das Charity-Projekt begleitet die Ü75-Auswahl auf dem Weg zur WM 2026 in Brisbane und macht auf die finanziellen Belastungen aufmerksam, die viele Spieler selbst tragen müssen.

Für Helmut Dumzlaff bleibt Australien das große Ziel. Zunächst will er nach seiner Operation wieder Anschluss an die Mannschaft finden. Vom 8. bis 10. Juli steht ein Trainingslager in Berlin auf dem Programm, bei dem der Dorstener wieder dabei sein möchte. Nach dem verpassten Turnier in Wales geht es für ihn vor allem darum, gesund zu werden, den Rhythmus zurückzufinden und sich erneut im Kreis der Nationalmannschaft zu zeigen.

Australien wartet.

Dorstener Fans feiern Deutschlands Last-Minute-Sieg in Toronto

Die Dorstener Fans bei der WM 2026 haben in Toronto den nächsten Fußballabend mit Gänsehaut erlebt. Deutschland gewann gegen die Elfenbeinküste nach Rückstand noch 2:1 und steht damit definitiv in der K.-o.-Runde.

Joel, Moritz, Janis und Frederik waren im Toronto-Stadion dabei. Schon vor dem Spiel hatte der Fanmarsch für besondere Stimmung gesorgt. Nach dem Schlusspfiff überwog dann die Erleichterung: Deutschland hatte die Partie gedreht und den zweiten Sieg bei der Fußball-WM 2026 geholt.

Dorstener Fans im Toronto-Stadion bei der WM 2026
Die vier Dorstener Fans erlebten das Spiel im Toronto-Stadion. Foto: privat

Undav dreht das Spiel spät

Die Elfenbeinküste war durch Franck Kessié in Führung gegangen. Deniz Undav glich nach der Pause aus und traf in der Nachspielzeit zum 2:1. Das nächste Gruppenspiel steht am Donnerstag, 25. Juni 2026, um 22 Uhr gegen Ecuador im New-York-New-Jersey-Stadion an.

Toronto-Stadion beim WM-Spiel Deutschland gegen die Elfenbeinküste 2026
Blick ins Toronto-Stadion beim WM-Spiel Deutschland gegen die Elfenbeinküste. Foto: privat

Über die WM-Reise der vier Freunde aus Dorsten hatte Dorsten Online bereits berichtet: Mitfiebern in Toronto: Vier Dorstener Fans erleben die WM hautnah. Weitere Eindrücke teilen sie auf Instagram unter Pfeffi Liebe WM2026.

Kultursommer: 25.754,01 Euro für das Ehrenamt in Dorsten

Beim Kultursommer-Auftakt in Dorsten sind 25.754,01 Euro für das Ehrenamt in Dorsten zusammengekommen. Das Publikum spendete 5.754,01 Euro, die Vereinte Volksbank legte weitere 20.000 Euro für den Verein „Dorsten dankt dir“ dazu.

Die Summe ist das Ergebnis des Konzerts der Big Band der Bundeswehr auf dem Festplatz im Lippetal. Der Auftritt war ohne Eintritt zugänglich. Stattdessen wurden die Besucher gebeten, die ehrenamtliche Arbeit in der Stadt zu unterstützen.

Ehrenamt in Dorsten erhält 25.754,01 Euro

Mitarbeiter der Stadtverwaltung und der Vereinten Volksbank sammelten während des Konzerts 5.754,01 Euro ein. Nach Angaben der Bank reagierte das Publikum mit viel Applaus auf den Auftritt der Big Band und unterstützte die Sammlung direkt vor Ort.

Zusätzlich überreichte Ingo Hinzmann, Vorstandsmitglied der Vereinten Volksbank, einen Spendenscheck über 20.000 Euro an Bürgermeister Tobias Stockhoff. Stockhoff ist erster Vorsitzender des Vereins „Dorsten dankt dir“.

Dorsten dankt dir verteilt die Spenden

Der Verein will die gesamten Gelder an ehrenamtliche Projekte und bürgerschaftlich engagierte Gruppen weiterleiten. Damit fließt die Unterstützung aus dem Konzertabend direkt zurück in die Stadtgesellschaft.

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