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Neue Tartanbahn in Dorsten: Schulleiterin freut sich auf mehr Sport im Jahnstadion

Die Tartanbahn Jahnsportplatz Dorsten ist offiziell eröffnet. Auch das Gymnasium St. Ursula sieht darin eine große Chance für den Schulsport und mögliche Kooperationen mit Vereinen. Schulleiterin Elisabeth Schulte-Huxel freut sich besonders über die professionelle Anlage in direkter Nähe zur Schule.

Professioneller Schulsport auf der Tartanbahn Jahnsportplatz Dorsten

Die neue Tartanbahn Jahnsportplatz Dorsten stößt beim Gymnasium St. Ursula auf großes Interesse. Schulleiterin Elisabeth Schulte-Huxel sieht in der Anlage eine wichtige Ergänzung für den Sportunterricht.

„Uns fehlen die guten, angemessenen Sportanlagen. Und hier ist eine in der Nähe des Gymnasiums und der anderen St. Ursula Realschule, sodass es tatsächlich ganz, ganz reizvoll ist, hier professionell Sport zu machen“, sagte Schulte-Huxel bei der offiziellen Eröffnung.

Schulleiterin Schulte-Huxel mit  Sportteam des St. Ursula Gymnasiums Dorsten
Auf dem Foto ist Schulleiterin Elisabeth Schulte-Huxel (li.) gemeinsam mit den Lehrerinnen und Lehrern der Fachschaft Sport des St. Ursula Gymnasiums (v.l.): Benedikt Wieschhörster, Bettina Steentjes, Christiane Krause und Simone Drescher. Foto: Petra Bosse

Gymnasium St. Ursula meldet Nutzung bereits an

Das Gymnasium habe sich bereits für die Nutzung der Sportanlage angemeldet. Besonders in den Sommermonaten sei der Bedarf groß.

Rund 1000 Schülerinnen und Schüler besuchen das Gymnasium St. Ursula. Sie hätten durchgängig Sportunterricht von der Klasse 5 bis zur Q2, also bis zum Abitur. Sport sei ein Fach, das über alle Jahrgänge hinweg angeboten werde.

Kooperation mit Vereinen denkbar

Auch eine Zusammenarbeit mit örtlichen Vereinen könne sich die Schule gut vorstellen. Als Halbtagsschule entlasse das Gymnasium viele Kinder mittags. Eine nahegelegene, professionelle Sportanlage sei deshalb besonders attraktiv. „Wir fänden es toll, eine Kooperation zu machen mit den Vereinen“, sagte Schulte-Huxel.

Schulleiterin läuft selbst regelmäßig

Auch persönlich hat Elisabeth Schulte-Huxel einen Bezug zum Laufen. Sie laufe häufig in der Hohen Mark, inzwischen meist fünf bis sechs Kilometer. Zweimal sei sie bereits den Halbmarathon in Wien gelaufen. „Vielleicht doch ist es mal wieder ein schönes, erstrebenswertes Ziel, das zu tun“, sagte sie.

Landpartie Schloss Lembeck: Frische Ideen für einen neuen Lebensstil

Die Landpartie Schloss Lembeck bringt bis Sonntag Kunst, Kultur, Lifestyle und Kulinarik auf den Innenhof des Wasserschlosses. Besucher finden dort Ideen für Wohnen, Garten, Mode und Genuss.

Was hänge ich an meine leere Wand? Welche Matratze eignet sich besonders gut für mich? Und eigentlich brauche ich noch eine neue Küche. Wer sich diese Fragen stellt und Inspiration für das alltägliche Leben sucht, findet auf der Landpartie Schloss Lembeck viele Antworten. Bis Sonntag, 18 Uhr, steht das große Schlosstor offen. Maximilian Graf von Wedel veranstaltet die Landpartie.

Besucher entdecken handgemachte Produkte bei der Landpartie Schloss Lembeck - Bild 43
Landpartie Schloss Lembeck 2026. Foto: Christian Haug

Landpartie Schloss Lembeck mit Kunst, Kultur und Lifestyle

Das Wochenende um Fronleichnam ist voll im Gange. Während auf der Feldmark Schützenfest gefeiert wird, freut sich Lembeck über eine besondere Messe. Die Landpartie auf Schloss Lembeck verspricht kreative Produkte und kulinarische Highlights. Von Freitag bis Sonntag versammeln sich Kunst, Kultur, Lifestyle und gutes Essen auf dem Innenhof des Wasserschlosses.

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Landpartie Schloss Lembeck 2026. Foto: Christian Haug

Aber wo finde ich jetzt meine neue Küche? Das Berliner Unternehmen „Draussen“ hat eine robuste Outdoor-Küche entwickelt, passend für gemeinsame Sommerabende mit Freunden und Familie. Für die passende Möblierung wirbt der Outdoor-Spezialist Terfrüchte mit Sonnenschirmen, Beschattungen und vielem mehr. Außerdem präsentiert das Rosenzentrum Westmünsterland die gekürte Weltrose Gertrude Jekyll. Das ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem vielfältigen Programm der Landpartie.

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Landpartie Schloss Lembeck 2026. Foto: Christian Haug

Mode, Schmuck und Kulinarik in Lembeck

Wer sich für Mode interessiert oder sich neu in Schale werfen möchte, findet in Lembeck sicher ein neues Kleidungsstück. Eine schmuckinteressierte Lembeckerin erzählt: „Ich interessiere mich ja für Ketten und Armbänder. Ich habe hier eine ganz schöne Perlenkette gesehen, aber ich weiß noch nicht, ob sie es auch tatsächlich wird. Ich bin noch nicht einmal mit der Hälfte der Ständen durch”.

Auch bei der Kulinarik bietet die Landpartie ein breites Programm. Guter Wein aus dem Familienbetrieb, ausgezeichnete Trüffel-Kunst, kühle Desserts oder beeindruckende Sterneküche: Lembeck bietet einen Ort, an dem Besucher ihren Geschmack erweitern können.

Besucher entdecken handgemachte Produkte bei der Landpartie Schloss Lembeck - Bild 9
Landpartie Schloss Lembeck 2026. Foto: Christian Haug

Fotostrecke von der Landpartie Schloss Lembeck

Auch die Kunst kommt am Fronleichnams-Wochenende nicht zu kurz. Wer über den Rasen spaziert, kann aus der Ferne das Klavierspiel von Norbert Schulte hören. Der selbstständige Musiker ist begeistert von der Atmosphäre auf Schloss Lembeck: „Ich reise viel durch Deutschland und spiele auf vielen Landpartien. Aber ich muss ehrlich sagen, dass ich das Schloss in Lembeck besonders schön finde. Ich freu mich immer, wenn ich hier spielen kann.”

Die Landpartie Schloss Lembeck hat bis Sonntag geöffnet. Einen Eindruck vom Gelände, den Ständen und der Atmosphäre gibt die Fotostrecke.

Schützenfest Feldmark 2026: Volles Haus beim traditionellen Festball

Beim Schützenfest Feldmark 2026 war das Festzelt am Freitagabend voll. Das Königspaar Bruno I. Sailer und Jennifer I. Dreckmann feierte die letzten Tage seiner Regentschaft, während Dorsten nach 25 Jahren wieder einen Stadtkaiser bekam.

Ein Freitag voller Spannung und Ekstase liegt hinter der Feldmark. Das Königspaar um Bruno I. Sailer und Jennifer I. Dreckmann feierte seine letzten Tage als Schützenadel. Außerdem schoss sich Jonas Spickermann zum Dorstener Stadtkaiser. All das waren gute Anlässe, um im Festzelt an der Wilhelm-Norres-Straße ordentlich loszufeiern.

Volles Festzelt beim Festball des Schützenfestes Feldmark 2026 - Bild 8
Schützenfest Feldmark 2026: Festball im Festzelt. Foto: Christian Haug

Schützenfest Feldmark 2026: Festball im vollen Zelt

DJ Peter Suttrop lieferte den Soundtrack für eine unvergessliche Partynacht. Schon ab 21 Uhr füllte sich das Festzelt mit immer mehr Schützen und Partygängern. Die Feldmarker Schützen wollten ihr amtierendes Königspaar noch einmal hochleben lassen, ehe am Sonntag der neue Adel ausgeschossen wird. Bis tief in die Nacht feierte die Feldmark ihr traditionelles Schützenfest.

Am Samstag geht es mit dem Scheibenkönigsschießen weiter. Danach treffen sich alle Schützen um 15 Uhr auf dem Schützenfestplatz zur Parade und zum Festumzug. Der Königsball am Abend markiert das Ende des aktuellen Throns, ehe am Sonntagmorgen der neue Adel feststeht.

Volles Festzelt beim Festball des Schützenfestes Feldmark 2026 - Bild 12
Schützenfest Feldmark 2026: Festball im Festzelt. Foto: Christian Haug

Das gesamte Programm rund um das Schützenfest Feldmark 2026 steht im Programmartikel von Dorsten-Online. Dort sind auch die weiteren Termine des Festwochenendes gebündelt.

Der zentrale Überblick zum Festwochenende steht im Schützenfest-Hub Feldmark 2026. Alle Termine und Rückblicke der Saison bündelt der Jahreshub Schützenfeste Dorsten 2026.

Volles Festzelt beim Festball des Schützenfestes Feldmark 2026 - Bild 1
Schützenfest Feldmark 2026: Festball im Festzelt. Foto: Christian Haug

Fotostrecke vom Festball in der Feldmark

Die Bilder zeigen die Stimmung im vollen Festzelt, die Feldmarker Schützen und viele Gäste des traditionellen Festballs.

A31 zwischen Dorsten und Schermbeck zeitweise gesperrt

Autofahrer müssen sich Mitte Juni auf Einschränkungen auf der A31 einstellen. Die Autobahn Westfalen beseitigt Fahrbahnschäden zwischen den Anschlussstellen Dorsten und Schermbeck. Für die Arbeiten wird die Autobahn in Fahrtrichtung Bottrop zeitweise voll gesperrt.

Vollsperrung von Donnerstag bis Sonntag

Die Autobahn Westfalen führt auf der A31 notwendige Reparaturarbeiten an der Fahrbahn durch. Deshalb wird die Autobahn in Fahrtrichtung Bottrop von Donnerstag, 18. Juni, 20 Uhr, bis Sonntag, 21. Juni, 10 Uhr, vollständig gesperrt.

Mit den Arbeiten sollen bestehende Fahrbahnschäden beseitigt und die Verkehrssicherheit auf dem Streckenabschnitt verbessert werden.

Bereits vorab Einschränkungen

Schon vor Beginn der Vollsperrung kommt es zu Verkehrsbehinderungen. Von Montag, 15. Juni, bis Mittwoch, 17. Juni, steht Verkehrsteilnehmenden jeweils zwischen 9 und 15 Uhr nur ein Fahrstreifen in Fahrtrichtung Bottrop zur Verfügung.

Die gleiche Regelung gilt am Donnerstag, 18. Juni, von 9 bis 20 Uhr. Anschließend beginnt die Vollsperrung.

Umleitungen führen zur Anschlussstelle Dorsten

Während der Vollsperrung wird der Verkehr großräumig ab der Anschlussstelle Borken über die B67 zur A3 in Fahrtrichtung Köln umgeleitet.

Zusätzlich richtet die Autobahn Westfalen ab der Anschlussstelle Schermbeck die Bedarfsumleitung U82 zur Anschlussstelle Dorsten ein. Die ausgeschilderte Strecke führt über die Freudenbergstraße und Weseler Straße sowie anschließend über die Maassenstraße und die Ostricher Straße beziehungsweise die Königsberger Allee zurück zur Anschlussstelle Dorsten.

Verkehrsteilnehmende sollten im Bereich der Anschlussstelle Dorsten mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen und längeren Fahrzeiten rechnen.

Jonas Spickermann ist neuer Stadtkaiser von Dorsten

Dorsten hat einen neuen Stadtkaiser. Beim Schützenfest Feldmark 2026 setzte sich am Freitagabend Jonas Spickermann vom Allgemeinen Bürgerschützenverein Dorsten-Hardt an der Vogelstange durch. Mit dem entscheidenden Treffer holte er den Vogel mit dem 154. Schuss gegen 20.30 Uhr von der Stange. Damit repräsentiert er die Dorstener Schützengemeinschaft für die kommenden 25 Jahre.

Jonas Spickermann ist neuer Dorstener Stadtkaiser
Foto: Petra Bosse

Das Stadtkaiserschießen war der besondere Höhepunkt des Schützenfestes in der Feldmark. Auf dem Festplatz an der Wilhelm-Norres-Straße war von Beginn an zu spüren, dass dieser Abend kein gewöhnliches Schießen war. Die Stimmung war fröhlich, die Delegationen der Vereine waren zahlreich vertreten, und allen Beteiligten war bewusst, welche Bedeutung dieser Tag für die Dorstener Schützen hat.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Das Video zeigt das Stadtkaiserschießen in der Feldmark, den Jubel nach dem entscheidenden Treffer und die Ehrung des neuen Stadtkaisers Jonas Spickermann.

Jonas Spickermann wird beim Stadtkönigsschießen in der Feldmark neuer Stadtkaiser von Dorsten 2026.
Jonas Spickermann ist neuer Stadtkaiser von Dorsten. Er sicherte sich den Titel beim Stadtkönigsschießen in der Feldmark mit dem 154. Schuss.. Foto: Petra Bosse

Details in Kürze

Stadtkaiserschießen der Dorstener Schützenvereine
Scheidender Stadtkaiser: Ludwig Klapheck
Neuer Stadtkaiser: Jonas Spickermann, Allgemeiner Bürgerschützenverein Dorsten-Hardt
Insignien: Krone an Patrick Klaas Hagemann, Schlüssel an Theo Rössmann, Wappen an Bruno Sailer, beide Flügel an Aron Holtgreve
Entscheidung: 154. Schuss, gegen 20.30 Uhr
Krönung: Bürgermeister Tobias Stockhoff

Neuer Stadtkaiser Dorsten 2026: Jonas Spickermann gewinnt das Stadtkönigsschießen.
Foto: Petra Bosse
Foto: Petra Bosse

Schick gemacht für einen seltenen Schützentag

Schon vor der Entscheidung war auf dem Festplatz an der Wilhelm-Norres-Straße zu spüren, dass dieser Freitagabend ein besonderer war. Der Himmel zeigte sich zwar bedeckt, ließ aber immer wieder blaue Flecken durchblicken. Viele Schützen und Gäste hatten sich für das Stadtkaiserschießen sichtbar schick gemacht.

Rund um die Vogelstange herrschte eine fröhliche Atmosphäre. Die Throngemeinschaften standen dicht bei ihren Königen und feuerten sie lautstark an. Bei guten Treffern brandete Applaus auf, bei knappen Schüssen ging ein Raunen durch die Reihen. Trotz aller Unterstützung blieb der besondere Charakter des Abends spürbar: Ein Stadtkaiserschießen erlebt man in Dorsten schließlich nur alle 25 Jahre.

Ehrenschuss beim Stadtkaiser Schießen 2026 durch Tobias Stockhoff
Ehrenschuss beim Stadtkaiserschießen 2026 durch Tobias Stockhoff. Foto: Petra Bosse

Ludwig Klapheck eröffnet das Stadtkaiserschießen

Ausrichter war der Allgemeine Bürgerschützenverein Dorsten-Feldmark I und II. Der Verein hatte die besondere Aufgabe übernommen, weil der bisherige Stadtkaiser aus den eigenen Reihen stammt. Ludwig Klapheck hatte den Titel vor 25 Jahren als amtierender Feldmärker König errungen. Damals wurde er noch von Bürgermeister Lambert Lütkenhorst gekrönt.

Nun trat Klapheck als scheidender Stadtkaiser noch einmal an die Vogelstange. Mit dem ersten Ehrenschuss eröffnete er das Stadtkaiserschießen offiziell. Danach folgten die weiteren Ehrenschüsse, bevor die amtierenden Könige der Dorstener Schützenvereine in der Reihenfolge des Alters ihrer Vereine antraten.

Neuer Stadtkaiser Dorsten 2026: Jonas Spickermann gewinnt das Stadtkönigsschießen.
Foto: Petra Bosse

Am Mikrofon behielt Stefan Lukassen den Überblick über die „Schlacht der Könige“. Er kündigte die Schützen an, kommentierte die Treffer und sorgte dafür, dass auch die Zuschauer rund um die Vogelstange jederzeit wussten, welcher König gerade anlegte und welche Insignie noch zu holen war.

Neuer Stadtkaiser Dorsten 2026: Jonas Spickermann gewinnt das Stadtkönigsschießen.
Foto: Petra Bosse

Viele Könige, ein Ziel

Es war ein seltenes Bild: Gleich mehrere amtierende Schützenkönige standen in der Feldmark bereit, jeder unterstützt von seiner eigenen Throngemeinschaft. Man hätte es eine kleine „Schlacht der Könige“ nennen können, doch der Abend blieb ganz im Geist der Dorstener Schützen: fair, fröhlich und gemeinschaftlich.

„Der Grausame“ Bruno Sailer holte sich das Wappen seines Vereins vom Vogel zurück.

Die Könige traten gegeneinander an, die Vereine feuerten sie an, und trotzdem feierten alle miteinander. Gerade dieser Wechsel aus Wettbewerb und Zusammenhalt machte den Reiz des Stadtkaiserschießens aus. Am Ende ging es nicht nur um den besten Treffer, sondern auch um ein Zeichen für die große Dorstener Schützenfamilie.

Theo Rößmann hatte ein Schlüsselerlebnis für Wulfen.

Auch bei den Teilnehmern gab es besondere Geschichten. Horst Jahnich vom Allgemeinen Bürger-Schützen-Verein Dorsten e. V. ging bereits mit Kaisererfahrung an den Start: In der Altstadt trägt er schon den Kaisertitel. Beim Stadtkaiserschießen in der Feldmark hatte er nun die Chance, auch auf Stadtebene nachzulegen.

Krone, Schlüssel, Wappen und beide Flügel fallen

Die erste Insignie des Abends sicherte sich Patrick Klaas Hagemann vom Allgemeinen Bürgerschützenverein 1652 Altendorf-Ulfkotte. Er holte die Krone von der Stange und sorgte damit für den ersten Jubel unter den Schützen.

Patrick Klaas Hagemann holte die Krone nach Altendorf-Ulfkotte.

Danach fiel der Schlüssel. Diese Insignie ging an Theo Rößmann vom Allgemeinen Bürgerschützenverein Wulfen. Auch die Feldmark durfte bereits jubeln: Bruno Sailer, amtierender König des ausrichtenden Allgemeinen Bürgerschützenvereins Dorsten-Feldmark I und II, sicherte sich das Wappen. Sein Spitzname „Der Grausame“ passte an diesem Abend zumindest aus Sicht des Vogels gut ins Bild.

Der König der Flügel: Aron Holtgreve kann doppelt beschwingt nach Lembeck heimkehren.

Bevor die Schützen auf die Flügel anlegten, wurde auf Schrot gewechselt. Danach wurde Aron Holtgreve vom Allgemeinen Bürgerschützenverein Lembeck zum „König der Flügel“. Er holte gleich beide Flügel von der Stange und bekam dafür noch an der Vogelstange seinen passenden Spitznamen.

Neuer Stadtkaiser Dorsten 2026: Jonas Spickermann gewinnt das Stadtkönigsschießen.
Foto: Petra Bosse

Ständchen, Fanfare und trockene Sprüche

Neben der Spannung an der Vogelstange gab es viele kleine Momente, die den Abend besonders machten. Einen davon erlebte Mathias Krampe vom Bürgerschützenverein Rhade. Er feierte ausgerechnet am Tag des Stadtkaiserschießens Geburtstag. Die große Dorstener Schützenfamilie ließ sich nicht lange bitten und brachte ihm gemeinsam ein Ständchen. Für einen Augenblick rückte der Wettkampf an der Vogelstange in den Hintergrund.

Benny Sender konnte sich auf besondere Unterstützung verlassen. Der Fanclub von St. Marien feuerte seinen König mit einer Druckluft-Fanfare an, als ginge es um den entscheidenden Elfmeter. Die Botschaft war klar: St. Marien wollte beim Stadtkaiserschießen nicht nur dabei sein, sondern auch gehört werden.

Stadtkaiser-Schießen Dorsten 2026
Der Fanclub von St. Marien feuerte Benny Sender besonders lautstark an.Foto: Petra Bosse

Auch Sender selbst brachte die Stimmung an der Vogelstange auf den Punkt. Als sich der Vogel zunehmend hartnäckig zeigte, kommentierte der König von St. Marien trocken: „Das Ding muss jetzt mal langsam über die Lippe kommen.“

Jonas Spickermann holt die Kaiserwürde

Am Ende war es Jonas Spickermann, der die Nerven behielt. Der König des Allgemeinen Bürgerschützenvereins Dorsten-Hardt setzte gegen 20.30 Uhr den entscheidenden Treffer. Mit dem 154. Schuss holte er den Vogel von der Stange. Der Jubel bei den Hardter Schützen war entsprechend groß.

König der Hardt, Kaiser von Dorsten: Jonas Spickermann mit seiner Königin Anna Bomm.

Für Spickermann ist der Titel eine besondere Auszeichnung. Als neuer Stadtkaiser tritt er die Nachfolge von Ludwig Klapheck an, der Dorstens Schützengemeinschaft 25 Jahre lang als Stadtkaiser repräsentiert hatte. Die Krönung übernahm Bürgermeister Tobias Stockhoff. Damit schloss sich auch ein historischer Kreis: Der bisherige Stadtkaiser Ludwig Klapheck war vor 25 Jahren noch von Stockhoffs Vorgänger Lambert Lütkenhorst gekrönt worden.

Bürgermeister Stockhoff ehrte den neuen Stadtkaiser.

Anschließend wurde der neue Stadtkaiser im Festzelt gefeiert. Für die Hardter Schützen dürfte dieser Abend lange in Erinnerung bleiben. Für Dorstens Schützenfamilie war es ein seltenes Ereignis, das erst in 25 Jahren wiederholt wird.

Neuer Stadtkaiser Dorsten 2026: Jonas Spickermann gewinnt das Stadtkönigsschießen.
Foto: Petra Bosse

Teilnehmer am Stadtkaiserschießen

Nach den Ehrenschüssen traten die amtierenden Könige der Dorstener Schützenvereine an. Die Reihenfolge richtete sich nach dem Alter der Vereine:

Neuer Stadtkaiser Dorsten 2026: Jonas Spickermann gewinnt das Stadtkönigsschießen.
Foto: Petra Bosse

Schützenfest in der Feldmark geht weiter

Mit dem Stadtkaiserschießen hat das Schützenfest Feldmark 2026 seinen ersten großen Höhepunkt erlebt. Weiter geht es am Samstag mit dem Festumzug, der Parade und dem Königsball. Am Sonntag richtet sich der Blick erneut auf die Vogelstange. Dann sucht der Allgemeine Bürgerschützenverein Dorsten-Feldmark I und II sein neues Königspaar.

Alle Informationen zum Festwochenende sammelt der Überblick zum Schützenfest Feldmark 2026. Den Überblick über die gesamte Dorstener Saison gibt es unter Schützenfeste Dorsten 2026.

Partyfotos von der langen Nacht des Kaisers

8. Deutsche Lions Golfmeisterschaft 2026 verbindet Spitzensport und soziales Engagement am Niederrhein

Die Deutsche Lions Golfmeisterschaft 2026 wird am 25. Juli im Golfclub Weselerwald in Schermbeck ausgetragen. Der Lions Club Dorsten verbindet dabei Golfsport, Gemeinschaft und Unterstützung für Friedensdorf International.

Schermbeck/Oberhausen. Veranstalter der 8. Deutschen Lions Golfmeisterschaft ist der Lions Club Dorsten, der gemeinsam mit zahlreichen Unterstützern Golfsport, Gemeinschaft und wohltätiges Engagement miteinander verbindet. Bereits am Vortag beginnt das Meisterschaftswochenende mit einem besonderen Auftakt im Friedensdorf International in Oberhausen.

„Seit acht Jahren unterstützt die Deutsche Lions Golfmeisterschaft das Friedensdorf International. Nun findet das Turnier quasi direkt nebenan statt. Somit können sich alle Sponsoren, Unterstützer und Spieler von der Arbeit im Friedensdorf einen Eindruck machen. Wir freuen uns sehr, dass wir, der Lions Club Dorsten, gemeinsam mit dem Golfclub Weselerwald dieses Turnier austragen dürfen“, so Ralf Honsel, Präsident des Lions Club Dorsten.

Unter dem Leitgedanken „We Serve“ möchten die Organisatoren Lions-Mitglieder und Golfbegeisterte aus ganz Deutschland zusammenbringen und gleichzeitig das Friedensdorf International unterstützen. Die Einrichtung setzt sich seit Jahrzehnten für kranke und verletzte Kinder aus Krisen- und Kriegsgebieten ein.

„Come Together“ im Friedensdorf Oberhausen

Am Freitag, 24. Juli, sind die Teilnehmer ab 16 Uhr zu einem „Come Together“ im Friedensdorf eingeladen. Neben Führungen durch die Einrichtung erwartet die Gäste ein gemeinsames Grillfest, das Raum für Begegnungen und Austausch bietet. Im Friedensdorf Oberhausen werden derzeit rund 150 Kinder aus Krisengebieten betreut.

„Nach den nötigen Operationen verbleiben die Kinder bis zu Genesung bei uns im Friedensdorf. Wir freuen uns, das wir unsere Arbeit am Tag vor dem Golfturnier vorstellen dürfen“, sagt Constanze von Gerkan vom Friedensdorf International.

Sportlicher Höhepunkt der Lions Golfmeisterschaft

Der sportliche Höhepunkt folgt am Samstag auf der Anlage des Golfclubs Weselerwald. Gespielt wird ein vorgabewirksames Stableford-Turnier. Neben der Ermittlung des Deutschen Lions Golfmeisters und der Deutschen Lions Golfmeisterin wird auch die beste Mannschaft als Deutscher Lions Mannschaftsmeister ausgezeichnet. Teilnahmeberechtigt sind Spieler aller Handicapklassen, ebenso Partner und Freunde der Lions-Gemeinschaft.

Für zusätzliche Spannung sorgen Sonderwertungen wie „Nearest to the Pin“ und „Longest Drive“. Besonders attraktiv ist der ausgeschriebene Hole-in-One-Preis an Bahn 5: Ein Volvo EX30 im Wert von 40.000 Euro von der MOHAG Automobile Sprungmann GmbH aus Dorsten wartet auf den glücklichen Gewinner.

Vom Anfänger bis zum Profi

Auch Einsteiger kommen auf ihre Kosten. Parallel zum Meisterschaftsturnier wird ein Schnupperturnier auf dem Kurzplatz angeboten, das ohne Platzreife gespielt werden kann. Ergänzt wird das Rahmenprogramm durch einen Putt-Wettbewerb und eine Abendveranstaltung mit Siegerehrung, Buffet und stiller Versteigerung zugunsten des guten Zwecks.

Die Veranstalter rechnen mit zahlreichen Teilnehmern aus allen Teilen Deutschlands und hoffen auf ein Wochenende, das sportliche Höchstleistungen mit gelebter Solidarität verbindet. Die Anmeldung ist möglich über golf.2026@lc-dorsten oder direkt am Turniertag.

Wer die Arbeit des Friedensdorfes International in Oberhausen unterstützen möchte, kann dies über folgendes Konto tun: Förderverein LionsclubDorsten e.V, IBAN: DE20 4246 1435 0900 7778 02

Bundespräsident Steinmeier hört Bewohnern aus dem Ellerbruch zu

Bei seinem Besuch in Dorsten nahm sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auch Zeit für ein vertrauliches Gespräch mit Bewohnern der Ellerbruch-Siedlung. Im Mittelpunkt standen Quartiersarbeit, Nachbarschaft und ehrenamtliches Engagement.

Der Besuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seiner Ehefrau Elke Büdenbender hat in Dorsten für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Neben den öffentlichen Programmpunkten gab es aber auch einen bewusst geschützten Moment. Im Alten Rathaus traf das Präsidentenehepaar in kleiner Runde Bewohner aus der Ellerbruch-Siedlung in Hervest.

Bei einer westfälischen Kaffeetafel berichteten die Teilnehmerinnen von ihrem Alltag in der Siedlung, von persönlichen Herausforderungen und vom Zusammenhalt in der Nachbarschaft. Im Mittelpunkt stand dabei auch der „Ellerbruchtreff“ an der Ellerbruchstraße 97. Dort kommen Nachbarn zusammen, unterstützen sich gegenseitig und stärken das Miteinander im Quartier.

Offenes Frühstück im Ellerbruchtreff

Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit ist das offene Frühstück, das jeden Montag von 10 bis 12 Uhr im Ellerbruchtreff angeboten wird. Es ist öffentlich und richtet sich an alle, die Kontakt suchen, ins Gespräch kommen oder sich in der Nachbarschaft einbringen möchten.

Die Bewohnerinnen berichteten dem Bundespräsidenten und Elke Büdenbender, wie wichtig solche niedrigschwelligen Angebote für das Leben im Quartier sind. Es gehe nicht nur um konkrete Hilfe, sondern auch um Begegnung, Vertrauen und das Gefühl, nicht allein zu sein.

Besuch des Bundespräsidenten Steinmeier Bewohner Ellerbruch
Gesprächsrunde mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seiner Ehefrau Elke Büdenbender an der Kaffeetafel im Alten Rathaus. Foto: Bundesregierung Jesco Denzel

Steinmeier und Büdenbender nahmen sich Zeit für das Gespräch, hörten aufmerksam zu und fragten nach. So entstand ein persönlicher Austausch über die Lebenswirklichkeit in der Hervester Wohnsiedlung und über das Engagement der Menschen vor Ort.

Persönliche Begegnung in familiärer Atmosphäre

Die Teilnehmerinnen zeigten sich im Anschluss berührt von der Begegnung. Das Präsidentenehepaar habe echtes Interesse gezeigt und durch seine offene Art zu einer fast familiären Atmosphäre beigetragen.

Begleitet wurde das Treffen durch eine westfälische Kaffeetafel, die vom Team des Bürgerbahnhofs der Dorstener Arbeit gGmbH vorbereitet worden war. In den Räumen des Alten Rathauses am Marktplatz entwickelte sich so ein vertraulicher Rahmen für ein Gespräch auf Augenhöhe.

Lob für das Engagement im Quartier

Auch NRW-Bildungsministerin Dorothee Feller, die den Bundespräsidenten im Namen der Landesregierung begleitete, würdigte das ehrenamtliche Engagement im Ellerbruch. „Von einem guten Miteinander in der Nachbarschaft profitieren ganz besonders unsere Kinder und Jugendlichen. Umso dankbarer bin ich als gebürtige Dorstenerin, dass die Menschen im Ellerbruch Verantwortung füreinander und damit auch für unsere Jüngsten übernehmen“, sagte Feller.

Bürgermeister Tobias Stockhoff hob die Bedeutung des Treffens ebenfalls hervor. „Ich bin Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Elke Büdenbender sehr dankbar, dass sie sich bewusst die Zeit für dieses Gespräch genommen haben“, erklärte Stockhoff. Die Quartiersarbeit mit den Menschen vor Ort sei der Stadt sehr wichtig. Das gelte besonders in Siedlungen, die vor sozialen Herausforderungen stehen.

Das Gespräch habe gezeigt, wie wichtig Zuhören und direkter Austausch seien, so Stockhoff weiter. „Es ist eine wichtige politische Botschaft, wenn Politik und das konkrete gesellschaftliche Handeln so unmittelbar zusammentreffen, sich auf Augenhöhe austauschen und einander zuhören.“

Ehrenamt als Stütze der Gesellschaft

Der Besuch in Dorsten stand auch im Zeichen des Ehrentages, den Bundespräsident Steinmeier anlässlich des Geburtstages des Grundgesetzes am 23. Mai ausgerufen hatte. Dabei lenkte er den Blick auf die Vielfalt des Ehrenamts in Deutschland.

Das Treffen mit den Bewohnern aus dem Ellerbruch machte deutlich, wie viel Engagement direkt vor der eigenen Haustür geleistet wird. Oft geschieht es leise, ohne großes Aufsehen, aber mit großer Wirkung für das Leben im Stadtteil. Im Ellerbruch zeigt sich, wie Nachbarschaft, gegenseitige Hilfe und persönliche Verantwortung eine Siedlung stärken können.

„Fahrt aufnehmen“ der rebeq GmbH in Dorsten erfolgreich abgeschlossen

Für viele Menschen ist der Führerschein mehr als nur eine Prüfung. Er bedeutet Freiheit, Selbstständigkeit und oft auch die Chance auf einen neuen Arbeitsplatz. Genau darum ging es bei der Maßnahme „Fahrt aufnehmen“ der rebeq GmbH am Standort Dorsten. Zum 31. Mai 2026 wurde das Projekt erfolgreich abgeschlossen.

Im Mittelpunkt stand der Erwerb des Führerscheins der Klasse B. Für die Teilnehmer war das ein wichtiger Schritt, um beruflich mobiler zu werden und neue Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt zu bekommen.

Der Erfolg kann sich sehen lassen. 80 Prozent der Teilnehmer haben den Führerschein bereits bestanden. Zwei weitere Teilnehmer befinden sich noch in der Nachprüfung. Diese findet am 16. Juni 2026 statt. Damit haben auch sie weiterhin die Chance, ihre Fahrerlaubnis zeitnah zu erhalten.

Gemeinsam gelernt, gezittert und sich motiviert

Begleitet wurde die Maßnahme von der rebeq GmbH und dem Fahrschulzentrum NRWeSt. Beteiligt waren unter anderem Melanie Voigt und Michael David vom Fahrschulzentrum NRWeSt sowie Frank Schmelting, Standortleiter der rebeq-Standorte Dorsten.

Doch bei „Fahrt aufnehmen“ ging es nicht nur um Theoriefragen, Fahrstunden und Prüfungen. In der Gruppe entwickelte sich ein starkes Miteinander. Die Teilnehmer lernten zusammen, halfen sich gegenseitig bei schwierigen Themen und machten sich Mut, wenn es einmal nicht direkt klappte.

Gerade diese gegenseitige Unterstützung wurde zu einem wichtigen Teil der Maßnahme. Aus einer Lerngruppe wurde eine Gemeinschaft. Viele Teilnehmer blieben auch über den eigentlichen Zeitraum hinaus miteinander in Kontakt.

Mobilität macht vieles leichter

Ein Führerschein kann im Berufsleben entscheidend sein. Viele Arbeitsstellen sind ohne Auto nur schwer erreichbar. Das gilt besonders bei Schichtarbeit, wechselnden Einsatzorten oder Verbindungen, die mit Bus und Bahn kaum zu schaffen sind.

Für die Teilnehmer bedeutet der bestandene Führerschein deshalb deutlich mehr als nur das Bestehen einer Prüfung. Er eröffnet neue Wege. Wer mobil ist, kann sich breiter bewerben, flexibler reagieren und Arbeitsstellen erreichen, die vorher kaum infrage kamen.

Mehrere Teilnehmer befinden sich bereits in Bewerbungsverfahren oder haben neue berufliche Perspektiven entwickelt. Die neu gewonnene Mobilität verbessert ihre Chancen, langfristig wieder auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.

Dank an alle Beteiligten

Die rebeq GmbH freut sich über die erreichten Ergebnisse und gratuliert allen Teilnehmern herzlich zu ihrem Erfolg. Ein besonderer Dank gilt dem Jobcenter Dorsten sowie dem Fahrschulzentrum NRWeSt für die gute, konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Die Maßnahme „Fahrt aufnehmen“ zeigt, was möglich ist, wenn Motivation, Begleitung und praktische Unterstützung zusammenkommen. Für die Teilnehmer ist der Führerschein nicht nur ein persönlicher Erfolg. Er kann auch der Start in einen neuen beruflichen Abschnitt sein.

#192 Glosse von Anke: Fuchsschlaue Urlaubsplanung

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So, liebe Leute, jetzt ist Schluss mit lustig: Ihr müsst Euch darauf einstellen, dass die kommende Woche wieder 5 Arbeitstage hat, denn der fröhliche Feiertagsreigen, der uns von Ostern an mit dem 1. Mai, Christi-Himmelfahrt, Pfingsten und Fronleichnam fröhliche Auszeiten bescherte, ist vorbei.

Der nächste Feiertag steht erst am 3. Oktober als Tag der Deutschen Einheit im Kalender. Aber – bloß nicht zu früh gefreut: Der fällt in diesem Jahr tatsächlich auf einen Samstag und damit als zusätzlicher freier Arbeitstag für die meisten Beschäftigten ins Wasser. Dass Allerheiligen diesem Vorbild frech folgt, indem er am 1. November einen arbeitgeberfreundlichen Sonntag besetzt, macht die Sache nicht vergnüglicher.

Aber wir wollen nicht verzagen: Mit Weihnachten holen wir das wieder raus! Da der 1. Weihnachtstag sowie Neujahr 2027 auf einen Freitag fallen, kann man mit 8 Urlaubstagen 16 freie Tage am Stück ergattern. Bleibt nur zu hoffen, dass einem nicht schon alle als Vertretung infrage kommenden Kolleginnen und Kollegen zuvorgekommen sind, weil die bereits vor Monaten fuchsschlau ihre Urlaubsplanung eingereicht haben.

In diesem Fall wäre mein Rat: Schnell den Urlaub für 2027 checken. Denn im folgenden Jahr winkt für den Einsatz von nur 18 Urlaubstagen die maximale Ausbeute von 46 freien Tagen. Wie das geht? – Na, das müsst Ihr schon selbst herausfinden. Schönes Wochenende!

Dorsten zeigt Gärten 2026: 16 grüne Oasen öffnen ihre Pforten

Am Sonntag, 14. Juni 2026, heißt es in Dorsten wieder: Gartentore auf für alle, die Blumen, Beete, Natur und Begegnungen lieben. Von 11 bis 18 Uhr lädt „Dorsten zeigt Gärten“ dazu ein, ganz unterschiedliche grüne Oasen im Stadtgebiet zu entdecken. Der Eintritt ist frei.

Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr wächst die Veranstaltung weiter. In diesem Jahr öffnen 16 Gärten ihre Pforten. So viele waren es bei der Aktion noch nie. Erstmals ist auch Rhade vertreten und erweitert die Route um einen weiteren Ortsteil.

Dorsten zeigt Gärten 2025
Das Orgateam (v.l.n.r. Wolfgang Baldauf, Ulrike Baldauf, Britta Jansen, Jürgen Jansen, Gabi Steinnus, Manfred Lampen) freut sich über zahlreiche Besucher. Foto: Christian Haug

Was „Dorsten zeigt Gärten“ so besonders macht, ist die Vielfalt. Kein Garten gleicht dem anderen. Manche Anlagen setzen auf naturnahes Gärtnern, Artenvielfalt und insektenfreundliche Pflanzen. Andere zeigen mediterranes Lebensgefühl, kreative Gartendekoration, Kunstobjekte, Nutzgärten oder liebevoll gestaltete Rückzugsorte. Überall aber stehen die Freude am Garten, der Austausch mit den Gastgebern und die Inspiration für den eigenen grünen Bereich im Mittelpunkt.

Besucher können an diesem Tag von Garten zu Garten ziehen, mit den Eigentümern ins Gespräch kommen, Ideen sammeln oder einfach die Atmosphäre genießen. In einigen Gärten gibt es Getränke, Kuchen oder kleine Snacks. Spenden für einen guten Zweck sind willkommen.

Also: Fahrrad raus, Sonnenhut auf und auf ins Grüne. „Dorsten zeigt Gärten“ verspricht auch 2026 einen Tag voller Begegnungen, Entdeckungen und Gartenleidenschaft.

Dorsten zeigt Gärten 2026: Die wichtigsten Infos

„Dorsten zeigt Gärten“ findet am Sonntag, 14. Juni 2026, von 11 bis 18 Uhr statt. Der Eintritt ist frei. In einigen Gärten gibt es Getränke, Kuchen oder kleine Snacks. Spenden für einen guten Zweck sind willkommen.

Weitere Informationen gibt es unter www.dorstenzeigtgaerten.de.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Stadt Dorsten und den Partnerunternehmen von „Dorsten zeigt Gärten“ statt.

16 Gärten in ganz Dorsten

Die teilnehmenden Gärten verteilen sich auf mehrere Stadtteile. Dabei sind Rhade, Lembeck, Wulfen-Barkenberg, Deuten, Holsterhausen, Hervest, die Hardt, die Altstadt und die Feldmark.

Einfach auf die Karte klicken, um zu vergrößern.

Gerade die Mischung macht den Reiz der Veranstaltung aus. Große Naturgärten stehen neben kleinen Hinterhofgärten. Gewachsene Gartenräume treffen auf junge Projekte. Private Rückzugsorte, Gemeinschaftsgärten und kreative Ateliers zeigen, wie unterschiedlich Gartenkultur in Dorsten gelebt wird.

Garten Nr. 1: Biologische Station Kreis Recklinghausen

Adresse:
Biologische Station Kreis Recklinghausen e.V.
Im Höltken 11
46286 Dorsten

Besonderheiten:
Naturparkhaus im Naturpark Hohe Mark, barrierefreie Ausstellung, Außengelände mit Bauerngarten, Trockenmauern, Teichen, Streuobstwiesen, Wildblumenwiesen, Hirschkäfermeiler und Hochbeet. Am Veranstaltungstag gibt es Führungen und Informationsangebote rund um Schmetterlinge.

Die Biologische Station Kreis Recklinghausen e.V. ist eine mit öffentlichen Geldern geförderte Einrichtung des Naturschutzes. Sie wurde 1990 gegründet. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem die Betreuung von Schutzgebieten, die Entwicklung und Umsetzung von Konzepten für den Arten- und Biotopschutz, die Vermittlung zwischen Naturschützern und Landnutzern sowie die Umweltbildung.

In NRW gibt es heute rund 40 solcher Stationen. Sie sind als gemeinnützige Vereine organisiert.

Seit 2015 ist die Station zudem eines von acht Naturparkhäusern im Naturpark Hohe Mark. In der barrierefreien Ausstellung des Informationszentrums können Besucher Spannendes über den Wandel der Natur- und Kulturlandschaft im westlichen Münsterland erfahren. Es geht um Wälder, Heiden und Moore, aber auch um Gewässer, Landwirtschaft und Besiedlung. Neu in dieser Saison ist der Themenbereich „Pilze“.

Ein besonderes Highlight ist das ganzjährig zugängliche Außengelände. Historische Hofstrukturen, ein Bauerngarten, Trockenmauern, Teiche sowie Streuobst- und Wildblumenwiesen laden zum Entdecken ein. Auch ein Hirschkäfermeiler und ein barrierefreies Hochbeet bieten spannende Einblicke in naturnahe Lebensräume.

Am Veranstaltungstag werden außerdem Führungen und Informationsangebote rund um Schmetterlinge angeboten.

Ein Ort für Naturwissen, Artenvielfalt und lebendiges Lernen.


Garten Nr. 2: Kioskgarten „Tante Guste“

Adresse:
TANTE GUSTE
Lippramsdorfer Straße 250
46286 Dorsten

Besonderheiten:
Kreativ gestalteter Kioskgarten direkt an der Hohen Mark und am Hohe Mark Steig. Rund 1.000 Quadratmeter Gartenfläche, viele Sitzgelegenheiten, Gartenaccessoires zum Stöbern und Kaufen sowie kreative junge Künstler vor Ort.

Hinweis:
Nur begrenzte Parkmöglichkeiten. Die Anreise mit dem Fahrrad wird empfohlen.

Dieser Garten ist ein offener Treffpunkt für Gäste des Kiosks „TANTE GUSTE“. Er liegt direkt an der Hohen Mark sowie am bekannten „Hohe Mark Steig“.

Zur Veranstaltung „Dorsten zeigt Gärten“ sind alle Besucher herzlich willkommen. Auf rund 1.000 Quadratmetern erwartet sie ein sehr kreativ gestalteter Garten mit zahlreichen Sitzgelegenheiten. Sie laden zum Verweilen und Genießen ein.

Viele liebevoll ausgewählte Gartenaccessoires sind im Garten verteilt. Alles, was mit Preisen ausgezeichnet ist, kann direkt vor Ort erworben werden. Zudem sind kreative junge Künstler dabei, die mit ihren Ideen und Werken das besondere Ambiente bereichern.

Da vor Ort nur begrenzt Parkmöglichkeiten für Autos vorhanden sind, empfiehlt sich eine Anreise mit dem Fahrrad.

Ein lebendiger Gartenort zum Entspannen, Stöbern und Genießen.


Garten Nr. 3: Hausgartenoase von Saskia und Jonas Pierick

Adresse:
Saskia und Jonas Pierick
Hoonkesweg 6
46286 Dorsten-Rhade

Besonderheiten:
Naturnahe Hausgartenoase mit farbenfrohen Blumenbeeten, kleinem Teich mit Wasserlauf, Rankhilfen, Insektenhotel sowie Gemüse- und Kräutergarten.

Hinweis:
Der Garten öffnet in diesem Jahr zum ersten Mal seine Pforte.

Dieser Garten ist eine liebevoll gestaltete, naturnahe Oase direkt am Haus. Farbenfrohe Blumenbeete schaffen eine einladende Atmosphäre und fördern gleichzeitig die Artenvielfalt.

Ein kleiner Teich mit sanftem Wasserlauf sorgt für Ruhe und Entspannung. Er lädt dazu ein, den Moment bewusst zu genießen. Dekorative Elemente wie Rankhilfen und ein Insektenhotel verleihen dem Garten eine persönliche Note.

Neben den Zierpflanzen gibt es auch einen gepflegten Nutzgarten mit Gemüse und Kräutern. So verbinden sich Ästhetik und Selbstversorgung auf harmonische Weise. Der Garten wirkt insgesamt nachhaltig und bewusst gestaltet.

Ein Ort zum Entspannen, Entdecken und Genießen der Natur. Der Garten öffnet in diesem Jahr zum ersten Mal seine Pforte für interessierte Besucher.


Garten Nr. 4: Kreativer Entdecker-Garten von Martina Henke

Adresse:
Martina Henke
Eichenstück 21
46286 Wulfen-Barkenberg

Besonderheiten:
Junger Garten im Wandel mit Ziergarten, Nutzgarten und Kunstgarten. Viele kreative Details, Gartendekorationen und aus Findlingen gestaltete Kunstobjekte.

Hinweis:
Der Garten besteht erst seit Juni 2025 und ist erstmals bei „Dorsten zeigt Gärten“ dabei.

Der Garten von Martina Henke besteht erst seit Juni 2025. Und doch hat er sich in kurzer Zeit in ein kleines Paradies verwandelt. Wo vor knapp einem Jahr noch eine kaum begehbare Wildnis war, wächst heute ein lebendiger und liebevoll gestalteter Ort zum Entdecken und Verweilen.

Der Garten entwickelt sich Schritt für Schritt zu einem besonderen Mix aus Ziergarten, Nutzgarten und Kunstgarten. In jeder Ecke gibt es etwas Neues zu entdecken. Kleine Details, überraschende Elemente und kreative Ideen laden zum Staunen ein.

Ein besonderes Highlight ist die Gartendekoration. Viele der verwendeten Findlinge wurden gesammelt und mit viel Fantasie in einzigartige Kunstobjekte verwandelt. So entsteht aus scheinbar Gewöhnlichem etwas ganz Neues mit Charakter und Charme.

Bis zum Sommer soll der Garten in einer farbenfrohen Blütenvielfalt erstrahlen. Formen, Farben und Düfte verbinden sich dann zu einem lebendigen Zusammenspiel.

Ein Garten im Wandel. Kreativ, nachhaltig und voller Überraschungen. Auch dieser Garten öffnet in diesem Jahr zum ersten Mal seine Pforte für interessierte Besucher.


Garten Nr. 5: Mediterraner Garten von Frank Christmann und Claudia Müller

Adresse:
Frank Christmann und Claudia Müller
Jägerstraße 89
46286 Wulfen-Barkenberg

Besonderheiten:
Kleiner mediterraner Garten mit Kübelpflanzen, Kräuter- und Gemüsegarten, Palmen, Stauden, mehreren Sitzecken, Sonnenterrasse und Pool.

Im kleinen mediterran angelegten Garten von Frank Christmann und Claudia Müller finden sich zahlreiche Kübelpflanzen, ein kleiner Kräuter- und Gemüsegarten sowie Palmen und Stauden.

Mehrere Sitzecken laden zum Verweilen ein. Die Sonnenterrasse mit Pool weckt Erinnerungen an Urlaube in der Provence.

Hier entsteht auf begrenztem Raum ein südliches Lebensgefühl mitten in Wulfen-Barkenberg. Pflanzen, Wasser, Sitzplätze und liebevolle Details machen den Garten zu einem kleinen Urlaubsparadies.


Garten Nr. 6: Palmengarten Andreas Türpe

Adresse:
Andreas Türpe
Am Gecksbach 68
46286 Dorsten

Besonderheiten:
Mediterraner Palmengarten mit verschiedenen Palmenarten, Yuccas, Bananenpflanzen, Schmetterlingsflieder, Hibiskus, Rhododendron, Lavendel und Oleander. Dazu kommen Pool, Poolbar, Grillplatz und ein strandähnlich gestalteter Vorgarten.

Hinweis:
Der Palmengarten ist nach kurzer Pause wieder bei „Dorsten zeigt Gärten“ dabei.

Nach kurzer Pause ist der Palmengarten von Andreas Türpe wieder bei „Dorsten zeigt Gärten“ dabei. Dieser Garten präsentiert sich in einem ausgeprägt mediterranen Stil und begeistert mit einer Vielzahl an Palmenarten.

Besonders prägend sind Trachycarpus fortunei. Aber auch Yucca gloriosa, Yucca filifera und Chamaerops humilis verleihen dem Garten sein südliches Ambiente. Ergänzt wird das Bild durch üppige Bananenpflanzen, die das exotische Flair unterstreichen.

Zwischen den Palmen finden sich blühende Highlights wie Schmetterlingsflieder, Hibiskus, Rhododendron, Lavendel und Oleander. Sie sorgen für eine besondere Farben- und Formenvielfalt. Mit etwas Glück lässt sich zur offenen Gartenpforte sogar die Blütenpracht der Palmen bestaunen, an der sich zahlreiche Bienen erfreuen.

Für echtes Urlaubsgefühl sorgen ein mit Holz verkleideter Stahlwandpool mit passender Poolbar sowie ein Grillplatz. Ein strandähnlich gestalteter Vorgarten rundet das Gesamtbild ab und lädt zum Entspannen ein.

Ein Garten wie ein Kurzurlaub. Exotisch, lebendig und voller Atmosphäre.


Garten Nr. 7: Zier- und Nutzgarten Sally Eder

Adresse:
Sally Eder
Kirchweg 114
46286 Dorsten-Deuten

Besonderheiten:
Rund 1.500 Quadratmeter großer Zier- und Nutzgarten mit Teich, Terrasse, Gewächshaus, Steinhochbeet, Pergola mit Schaukel, Gemüse, Stauden, Sträuchern und Bäumen. Hühner, Schildkröten und Fische gehören ebenfalls zum Garten.

Hinweis:
Gebäck und Getränke werden angeboten. Der Erlös kommt der Iris-Koczwara-Stiftung zugute.

Sallys Garten lädt zum Entdecken und Verweilen ein. Schon im Vorgarten sorgen ein idyllischer Teich und die modernisierte Terrasse für eine entspannte Atmosphäre.

Im hinteren Bereich erwarten die Besucher ein Gewächshaus, ein großes Steinhochbeet sowie eine bewachsene Pergola mit Schaukel. Sie ist ein ganz besonderer Lieblingsplatz zum Innehalten.

Auf rund 1.500 Quadratmetern entfaltet sich eine vielfältige Gartenwelt mit Bäumen, Stauden, Sträuchern und Gemüse. Dabei verbindet sich ein Ziergarten harmonisch mit einem Nutzgarten. Mit viel Liebe zur Natur wird möglichst nachhaltig und naturnah gegärtnert.

Auch die tierischen Bewohner machen den Garten lebendig. Hühner mit Bauwagen, Schildkröten und Fische gehören selbstverständlich dazu und bereichern das Gartenleben.

Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Gebäck und Getränke stehen bereit. Der Erlös kommt der Iris-Koczwara-Stiftung zugute.

Ein Garten voller Leben, Vielfalt und herzlicher Gastfreundschaft.


Garten Nr. 8: Kleiner Reihenhausgarten von Rosi und Janis Koncans

Adresse:
Rosi und Janis Koncans
Dormansring 25
46284 Dorsten-Holsterhausen

Besonderheiten:
Kleiner Reihenhausgarten auf drei Ebenen mit besonderer Verbindung aus Natur und Kunst. Prägend sind die außergewöhnlichen Kunstobjekte von Janis Koncans.

Hinweis:
Der Garten öffnet in diesem Jahr erstmals seine Pforte.

Der kleine Reihenhausgarten von Rosi und Janis Koncans öffnet in diesem Jahr erstmals seine Gartenpforte für interessierte Besucher. Auf drei Ebenen entfaltet sich hier ein liebevoll gestalteter Gartenraum, der zeigt, wie vielseitig auch kleine Flächen genutzt werden können.

Besonders prägend sind die außergewöhnlichen Kunstobjekte von Janis Koncans. Sie verleihen dem Garten eine ganz individuelle Handschrift und schaffen immer wieder neue Blickfänge.

Zwischen Pflanzen, Strukturen und kreativen Elementen entsteht eine harmonische Verbindung aus Natur und Kunst. So wird der Garten zu einem Ort, der zum Entdecken, Verweilen und Staunen einlädt.

Ein kleiner Garten mit großer Wirkung und besonderem Charakter.


Garten Nr. 9: Interkultureller Siedlungsgarten in Hervest

Adresse:
Interkultureller Siedlungsgarten
Heinrich-Wienke-Straße 35
46284 Dorsten-Hervest

Besonderheiten:
Gemeinschaftlich genutzter Garten des Bergbauvereins mit acht Gartenparzellen, Obst, Gemüse und insektenfreundlichen Blühstreifen.

Hinweis:
Der Zugang befindet sich gegenüber der Hausnummer 35. Zwischen den Garagen führt ein kurzer Weg geradeaus zum Garten.

Von A wie Apfel bis Z wie Zucchini wachsen und gedeihen Obst und Gemüse im „Interkulturellen Siedlungsgarten“ des Bergbauvereins in Hervest.

Ergänzt werden die Anbauflächen durch insektenfreundliche Blühstreifen. Die acht Gartenparzellen werden von den Gärtnerinnen nach eigenen Bedürfnissen und Interessen bewirtschaftet.

Besucher sind herzlich willkommen. Der Zugang befindet sich gegenüber der Hausnummer 35. Zwischen den Garagen führt ein kurzer Weg geradeaus zum Garten.

Der Siedlungsgarten zeigt, wie gemeinsames Gärtnern Menschen zusammenbringen kann. Er steht für Begegnung, Austausch und die Freude am eigenen Anbau.


Garten Nr. 10: Gewachsener Garten an der Zechenbahntrasse von Walter Falk

Adresse:
Walter Falk
Marxstraße 56
46284 Dorsten-Hervest

Besonderheiten:
Über Jahrzehnte gewachsener Garten an der ehemaligen Zechenbahntrasse von Fürst Leopold. Der Garten verbindet Geschichte, Naturkreisläufe, alte Strukturen, Sitzgelegenheiten und persönliche Gartengeschichte.

Hinweis:
Der Zugang erfolgt über die ehemalige Zechenbahntrasse zwischen Wasserstraße und Glückaufstraße, nicht über die Marxstraße. Parkmöglichkeiten bestehen nicht direkt am Haus oder in der Einfahrt.

Der Garten an der Marxstraße 56 in Hervest gehört zu den Häusern der ehemaligen Bergbausiedlung. Sie wurde 1957 von der auf der Schachtanlage Fürst Leopold tätigen Hoesch AG fertiggestellt und an aktive Bergleute übergeben. Heute lädt Walter Falk Besucher dazu ein, das Ergebnis einer lebensbegleitenden Natur- und Gartenentwicklung zu erleben.

Bereits als Jugendlicher übernahm er die Verantwortung für die Gestaltung des Gartens von seinem Vater. Mit 700 D-Mark und der Aufgabe, einen Gartenplan zu entwerfen und in der Baumschule einzukaufen, begann die Geschichte dieses Gartens. Mehr als ein halbes Jahrhundert später lässt sich hier noch immer nachvollziehen, wie sich aus den damaligen Pflanzungen ein über Jahrzehnte gewachsener Garten entwickelt hat.

Der Grundgedanke der Gestaltung beruht auf Kreativität im Einklang mit der Natur. Der sich ständig erneuernde Kreislauf der Natur bildet das Herzstück. Das Zusammenspiel von Pflanzen, Menschen und Tieren wird auf besondere Weise erlebbar.

Einklang mit der Natur

Der Garten liegt an der ehemaligen Zechenbahntrasse von Fürst Leopold zwischen der Wasserstraße und der Glückaufstraße. Da die Trasse heute ein Fuß- und Fahrradweg ist, erfolgt der Zugang von dort aus und nicht über die Marxstraße.

Parkmöglichkeiten bestehen weder direkt am Haus noch in der Einfahrt. Besucher werden gebeten, auf der Wasserstraße oder der Glückaufstraße zu parken. Fahrräder können am Radweg an der Hecke abgestellt werden.

Von dort führt ein kurzer Weg entlang der Trasse in Richtung der gut sichtbaren „Großen Kiefer“. Durch das geöffnete schmiedeeiserne Tor gelangen die Besucher schließlich in den Garten. Sitzgelegenheiten laden dort zu einem gemütlichen Verweilen und Austausch ein.

Ein Garten voller Geschichte, gewachsener Strukturen und lebendiger Natur. Auch dieser Garten öffnet in diesem Jahr zum ersten Mal seine Pforte für interessierte Besucher.


Garten Nr. 11: Naturnaher Cottage-Garten von Gabi Steinnus und Manfred Lampen

Adresse:
Gabi Steinnus und Manfred Lampen
Wasserstraße 67
46284 Dorsten-Hervest

Besonderheiten:
Naturnaher Garten im Stil englischer Cottage-Gärten mit Rosen, Taglilien, Ziersalbei, Katzenminze, Astern, Kräuterbeet und Hochbeet. Laubhaufen, Natursteine und dichte Pflanzungen bieten Rückzugsorte für Igel und andere Tiere.

Der Garten von Gabi Steinnus und Manfred Lampen ist ein naturnaher Garten im Stil englischer Cottage-Gärten. Üppige Rosen verbinden sich hier harmonisch mit vielfältigen Stauden wie Taglilien, Ziersalbei, Katzenminze und Astern.

Diese reiche Blütenfülle bietet zahlreichen Insekten eine wertvolle Nahrungsquelle. Laubhaufen, Natursteine und dichte Pflanzungen bieten Igeln geschützte Rückzugsorte.

Ein Kräuterbeet und ein Hochbeet runden das Gartenerlebnis ab. Ganz ohne chemische Mittel sind lebendige und romantische Gartenräume entstanden, in denen sich Natur und Schönheit auf besondere Weise verbinden.

Ein Garten voller Natürlichkeit, Vielfalt und stillem Zauber.


Garten Nr. 12: Naturnaher Garten von Britta und Jürgen Jansen

Adresse:
Britta und Jürgen Jansen
An der Oelmühle 21
46282 Dorsten-Hardt

Besonderheiten:
Großzügiger naturnaher Garten mit altem Baumbestand, Staudenbeeten, Obstwiese, Kräuterspirale, Hochbeeten und vielen kleinen Gartendetails.

Hinweis:
Mehrere Sitzecken laden zum Austausch ein. Kaffee und Kuchen werden angeboten.

Im Rahmen von „Dorsten zeigt Gärten“ öffnet sich hier ein liebevoll gestalteter, naturnaher Garten. Er beeindruckt mit seiner Großzügigkeit und seinem alten Baumbestand. Schon beim Betreten entsteht eine besondere Atmosphäre.

Es gibt viel zu entdecken. Üppige Staudenbeete, eine blühende Obstwiese, eine duftende Kräuterspirale, kreative Hochbeete und viele kleine Details lassen das Gärtnerherz höherschlagen.

Zwischen den Beeten laden mehrere gemütliche Sitzecken zum Innehalten ein. Bei einer Tasse Kaffee, einem Stück Kuchen und dem ein oder anderen Plausch unter Gartenfreunden wird der Besuch somit auch zu einer Gelegenheit für Begegnung und Austausch.

Ein grünes Paradies voller Leben und Vielfalt.


Garten Nr. 13: Garten von Danielle Schulte am Hülse und Robert Lau

Adresse:
Danielle Schulte am Hülse und Robert Lau
Alleestraße 9
46282 Dorsten-Altstadt

Besonderheiten:
Kleiner, von der Straße aus nicht einsehbarer Garten hinter dem Haus. Seit 2021 neu gestaltet und als artenfreundliches Refugium für Eichhörnchen, Vögel, Igel und Insekten angelegt.

Der Garten in der Alleestraße 9 ist relativ klein. Er befindet sich hinter dem Haus und ist von der Straße aus nicht einsehbar.

Im Jahr 2021 wurde mit der Neugestaltung des Gartens begonnen. Er wurde so angelegt, dass er heimischen Tieren wie Eichhörnchen, Vögeln, Igeln und Insekten ein artenfreundliches Refugium bietet.

So zeigt dieser Garten, dass auch kleinere Flächen einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt leisten können. Mit bewusster Gestaltung entsteht hier ein geschützter Lebensraum mitten in der Stadt.


Garten Nr. 14: Gemeinschaftsgarten in der Alleestraße

Adresse:
Gemeinschaftsgarten Alleestraße
Am Wendehammer
46282 Dorsten-Altstadt

Besonderheiten:
Offener Gemeinschaftsgarten zum Mitmachen, Gärtnern, Austauschen und Begegnen. Besucher können sich über aktuelle Ideen, Projekte und Möglichkeiten zum Mitmachen informieren.

In diesem Jahr laden die Damen der Projektgruppe rund um den Garten wieder herzlich zum „MITmachen“ in die Alleestraße ein. Hier darf jeder ohne eigenen Garten selbst aktiv werden und gemeinsam gärtnern.

Im Mittelpunkt stehen dabei die Gemeinschaft und der freundliche Austausch. Der Garten ist ein Ort, an dem Begegnung, Gespräche und gemeinsames Gestalten wachsen können.

Besucher können vorbeischauen und entdecken, was hier gerade sprießt und gedeiht. Außerdem können sie sich informieren, wie sie selbst aktiv mitmachen können und welche Ideen und Projekte für die kommenden Monate geplant sind.

Ein offener Garten für alle. Zum Mitmachen, Austauschen und Wachsen.


Garten Nr. 15: Garten von Ulrike und Wolfgang Baldauf

Adresse:
Ulrike und Wolfgang Baldauf
Goethestraße 10
46282 Dorsten-Altstadt

Besonderheiten:
Gemütlicher kleiner Hinterhofgarten mit viel Wasser, mehreren Sitzmöglichkeiten, herzlicher Gastfreundschaft und besonderer Bedeutung für die Geschichte der offenen Gartenpforte in Dorsten.

Hinweis:
Der Garten ist barrierefrei. Die Toilette hingegen ist nur über Treppen erreichbar.

Der Garten von Ulrike und Wolfgang Baldauf ist ein gemütlicher kleiner Hinterhofgarten mit viel Wasser und mehreren Sitzmöglichkeiten für den gemeinsamen Austausch.

Als Mitinitiatoren von „MITte zeigt Gärten“ haben die Eheleute Baldauf von Beginn an in jedem Jahr ihren Garten für Besucher geöffnet. Den Baldaufs ist es maßgeblich zu verdanken, dass die Gartenpforte nach „Wir machen MITte“ bürgerschaftlich weitergeführt wird.

Neben einem ansprechenden Ambiente erwarten die Besucher in der Goethestraße 10 herzliche Gastfreundschaft und nette Gespräche.

Der Garten ist barrierefrei. Die Toilette ist allerdings nur über Treppen erreichbar.


Garten Nr. 16: Garten-ATELIER Ines Legewie

Adresse:
Ines Legewie
Falkenstraße 17
46282 Dorsten-Feldmark

Besonderheiten:
Garten-ATELIER mit angrenzendem Ziergarten, kreativer Outdoor-Dekoration, Kunstobjekten, Malkursen und Workshop-Ideen. Hier treffen Gartenkultur, Kunst und Kreativität aufeinander.

Nach ihrer Rückkehr nach Dorsten eröffnete Ines Legewie im September 2023 ihr Garten-ATELIER in der Feldmark. Die 58-jährige freischaffende Künstlerin hat sich in den vergangenen 25 Jahren zunehmend auf kreative Outdoor-Dekoration spezialisiert.

In ihrem Atelier bietet sie Malkurse und Workshops an. Zudem präsentiert sie liebevoll gestaltete Objekte für drinnen und draußen. Im Garten-ATELIER und dem angrenzenden Ziergarten gibt es viel zu entdecken. Zahlreiche Ideen zeigen, wie jeder Garten zu einem individuellen Hingucker werden kann.

Auch den Kultursommer der Stadt Dorsten hat Ines Legewie mit einer großen Kunstaktion bereichert. Viele kreative Menschen konnten dabei farbenfrohe Garten-Stelen nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten.

Ein inspirierender Ort, an dem Kunst, Kreativität und Gartenkultur aufeinandertreffen.


Alle Standorte im Überblick

Dorsten-Rhade
Hausgartenoase Saskia und Jonas Pierick, Hoonkesweg 6

Dorsten-Lembeck
Biologische Station Kreis Recklinghausen e.V., Im Höltken 11
Kioskgarten „Tante Guste“, Lippramsdorfer Straße 250

Wulfen-Barkenberg
Kreativer Entdecker-Garten Martina Henke, Eichenstück 21
Mediterraner Garten Frank Christmann und Claudia Müller, Jägerstraße 89
Palmengarten Andreas Türpe, Am Gecksbach 68

Dorsten-Deuten
Zier- und Nutzgarten Sally Eder, Kirchweg 114

Dorsten-Holsterhausen
Reihenhausgarten Rosi und Janis Koncans, Dormansring 25

Dorsten-Hervest
Interkultureller Siedlungsgarten, Heinrich-Wienke-Straße 35
Gewachsener Garten Walter Falk, Marxstraße 56
Naturnaher Cottage-Garten Gabi Steinnus und Manfred Lampen, Wasserstraße 67

Dorsten-Hardt
Naturnaher Garten Britta und Jürgen Jansen, An der Oelmühle 21

Dorsten-Altstadt
Garten Danielle Schulte am Hülse und Robert Lau, Alleestraße 9
Gemeinschaftsgarten Alleestraße, Am Wendehammer
Garten von Ulrike und Wolfgang Baldauf, Goethestraße 10

Dorsten-Feldmark
Garten-ATELIER Ines Legewie, Falkenstraße 17

Tierpfleger Jan Schiller: Mein Leben ist der Zoo

Als sich ein nicht enden wollender Hals auf mich zubewegt und sich Sekunden später eine lange, lilafarbige Zunge nach dem Knäckebrot in meiner Hand ausstreckt, halte ich den Atem an. Neben mir steht Jan Schiller vollkommen ruhig und gelassen, denn für ihn sind diese Momente Alltag, für mich sind sie jedoch etwas ganz Besonderes.

Giraffen bleiben Wildtiere

Erst nachdem er mir versichert hat, dass Giraffen nur Backenzähne und keine Schneidezähne haben, bin ich mutig und füttere das Wildtier ebenfalls aus der Hand. „Zootierpfleger ist immer noch mein Traumberuf“, betont Jan und zeigt mir im Giraffenhaus seinen Berufsalltag in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, der weit mehr ist als Füttern und Gehege reinigen.

Jan Schiller im Gespräch über seinen Traumberuf als Zootierpfleger
Jan Schiller spricht über seinen Traumberuf als Zootierpfleger in der ZOOM Erlebniswelt. Foto: Christian Sklenak

Auch wenn Giraffen mit ihrer ruhigen Art und ihrem gutmütigen Blick vergleichsweise harmlos erscheinen, sind und bleiben sie dennoch Wildtiere. „Wenn ich auf der Anlage bin, gehen wir uns gegenseitig respektvoll aus dem Weg“, macht Jan deutlich. „Betrittst du als Fremde jedoch ihr ‚Zuhause‘, so würden sie dich schnaubend jagen und ihr Revier verteidigen. Das könnte böse enden, denn mit einem Hufschlag können sie einen Löwen töten“, fährt der Dorstener fort.

Jan ist den Giraffen vertraut, er füttert sie, aber beim Berühren des Halses weichen die Giraffen zurück. „Nur mit Hans bin ich ganz dicke“, lacht er. Hans ist eine Handaufzucht. Allerdings hat die Milchflasche, mit der der kleine Bulle aufgezogen wurde, eher die Ausmaße eines Kanisters.

„Da Giraffenbabys im Stehen trinken, musste ich die Flasche hochhalten und das ging ordentlich in die Arme“, erinnert er sich. „Aber es war auch für mich etwas ganz Besonderes, ihn großzuziehen. Er ist mein 5,20 Meter großer Schoßhund.“ Doch sofort fügt der 41-Jährige hinzu: „Trotzdem bleibt Hans ein Wildtier.“

Giraffe auf dem Freigelände der ZOOM Erlebniswelt
Bei einer Körpergröße von fünf Metern hat die Giraffe den Überblick über das Freigelände. Foto: Christian Sklenak

Arbeitsalltag zwischen Giraffen, Löwen und Hyänen

Jan Schiller begann 2006 seine Ausbildung zum Zootierpfleger und arbeitet seit seinem erfolgreichen Abschluss in verschiedenen Revieren der ZOOM Erlebniswelt. Insgesamt betreut er als stellvertretender Teamleiter mit seinem Team neben den Giraffen unter anderem auch Löwen und Hyänen. Auch harmlosere Tiere wie Stachelschweine und Antilopen sowie weitere Arten gestalten seinen Arbeitsalltag abwechslungsreich. „Ich bin sehr gerne hier und möchte daher auch nicht in einen anderen Zoo wechseln“, sagt er.

Jan kennt alle Tiere genau, zumindest die größeren. Er weiß ihre Namen und kann sie auch unterscheiden. Aus seinen jahrelangen Beobachtungen und der Nähe erkennt er Veränderungen im Verhalten und weiß, wann etwas nicht stimmt. So wie bei Aja Sabe.

Gelsenkirchens älteste Giraffe, zugleich die drittälteste in Europa, genießt einen kleinen Sonderstatus und muss wegen ihrer Arthrose nicht mit den anderen nach draußen, wenn sie nicht möchte. Sie muss sich auch nicht mehr wie die Jüngeren am Futterplatz durchsetzen. Ihr eigener Rhythmus wird respektiert. Kito, der älteste Giraffenbulle Europas, fühlt sich jedoch in der siebenköpfigen Herde immer noch wohl.

Löwennachwuchs und Artenschutz

Ich frage Jan nach besonderen Erlebnissen im Zoo. „Da gibt es viele, auch viele emotionale“, antwortet er mir. Ein besonderes Erlebnis wird Jan jedoch nie vergessen. „Eines Morgens rief mich meine Kollegin an und teilte mir mit, dass im Gehege Löwenbabys lägen. Ich dachte natürlich an einen Scherz, denn wir hatten eigentlich die Fortpflanzung der Tiere mittels eines Hormonimplantates verhindert. Aber die Natur war stärker und so kamen wir ungeplant und unverhofft zum Löwennachwuchs.“

Löwin in der ZOOM Erlebniswelt
Auch die Löwen betreut Jan Schiller in der ZOOM Erlebniswelt. Foto: Christian Sklenak

Nach 14 Monaten hieß es aber von den drei weiblichen Jungtieren Abschied zu nehmen, da das alte Löwenmännchen die Kleinen nicht länger geduldet hätte. „Ich fuhr mit ihnen zu einem Zoo nach Ungarn, der sie aufnahm. Für mich und meine Kolleginnen und Kollegen war das ein sehr emotionaler Moment. Da sind schon Tränen geflossen“, erinnert sich Jan an seine erste und einzige Löwengeburt.

Die Zucht spielt im Zoo eine wichtige Rolle, allerdings nur dann, wenn sie aus fachlicher Sicht sinnvoll ist. Es geht nicht um bloßen Nachwuchs, sondern um den Erhalt stabiler Bestände und um einen gesunden Genpool.

Gerade bei Arten, deren Populationen in der Natur zurückgehen, ist dies entscheidend. Der Tierpfleger spricht in diesem Zusammenhang auch über Arten- und Naturschutzprojekte, an denen die ZOOM Erlebniswelt beteiligt ist. Dazu gehören beispielsweise Auswilderungsprojekte wie beim Feldhamster oder die Nachzucht fast ausgestorbener Arten, wie die des Edwardsfasans in Vietnam.

Was Freiheit im Zoo bedeutet

In Tierpflegergesprächen geht Jan gerne in Diskussionen mit Besuchern, auch kritischen Fragen begegnet er dabei offen. „Viele Tiere haben im Zoo ein geschütztes, manchmal sogar ein besseres Leben als in ihrem natürlichen Lebensraum“, erklärt mir Jan und wirft die Frage in den Raum, was Freiheit eigentlich heißt.

„Auch in der Natur ist ein Tier nicht frei“, setzt er seine Ausführung fort. „Dort müssten sie ums Futter und ums Überleben kämpfen, werden krank oder verhungern, müssen Revierkämpfe austragen und um die Rangordnung ringen. Im Zoo dagegen werden sie medizinisch betreut und erreichen durchschnittlich ein höheres Alter als in der Freiheit“, klärt er uns auf.

Auf diese Weise betreibt der Zoo auch aktiven Artenschutz, denn nur was man kennt, kann man auch schützen. Jan und sein Team tauschen sich darüber hinaus mit Kollegen anderer Zoos aus. Hinzu kommen regelmäßige Kontrollen durch den Europäischen Zooverband EAZA. Für Jan ist der Zoo deshalb nicht nur ein Ort des Staunens, sondern auch ein Ort des Lernens.

Mit Tierliebe allein ist es nicht getan

Das Interesse am Ausbildungsberuf des Zootierpflegers ist riesig. Zahlreiche Bewerbungen gehen jedes Jahr in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen ein, doch Jan rät dazu, sich vorher ein genaues Bild von dem Beruf zu machen.

„Mit Tierliebe allein ist es nicht getan. Die Arbeit ist körperlich anstrengend. Giraffen fressen täglich rund 50 Kilo Grünfutter, und das muss auch irgendwann wieder raus und aus den Gehegen entfernt werden“, schmunzelt er. „Wir sind bei Hitze, Kälte und Regen draußen, außerdem an Sonn- und Feiertagen. Und auch mit Krankheit und Tod muss man umgehen können, denn das gehört zum Alltag eines Tierpflegers.“

Und trotzdem würde Jan keinen anderen Beruf wählen. „Ich gehe jeden Morgen gerne zur Arbeit“, sagt er am Ende unseres Gesprächs. „Wir sind ein Team, das wirklich zusammenhält.“

Besonders berührend seien auch die kleinen Momente, wie zum Beispiel die morgendlichen Begrüßungen durch die Löwen. „Sie sehen mich als Familienmitglied, doch bei aller Vertrautheit bleibt eine klare Grenze. Ich würde niemals hinter das Gitter zu ihnen gehen.“ Und Jan wird nicht müde, zu betonen, dass Zootiere keine Kuscheltiere sind, sondern unberechenbare Wildtiere bleiben.

Info

Am 21. Juni 2026 macht auch die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen mit speziellen Führungen und Informationen zum Artenschutz auf die freilebenden Giraffen in Afrika, die stark gefährdet sind, aufmerksam.

Östricher Bürgerforum sucht Talente für den Dorstener Kultursommer

Musik, Comedy, Theater oder Tanz: Beim Dorstener Kultursommer haben Künstlerinnen und Künstler die Möglichkeit, ihr Können vor Publikum zu präsentieren. Das Östricher Bürgerforum lädt am 18. Juli zur offenen Bühne auf das Gelände des Reitervereins Lippe-Bruch Gahlen ein.

Im Rahmen des Dorstener Kultursommers findet am Samstag, 18. Juli 2026, von 16 bis 22 Uhr eine offene Bühne in Östrich statt. Veranstaltungsort ist das Gelände des Reitervereins Lippe-Bruch Gahlen an der Nierleistraße 22.

Bühne für Künstler aller Genres

Mitmachen können Künstlerinnen und Künstler aus unterschiedlichen Bereichen. Ob Musik, Comedy, Theater, Tanz oder andere kreative Darbietungen, die Veranstalter freuen sich über ein abwechslungsreiches Programm.

Die offene Bühne bietet die Möglichkeit, den Dorstener Kultursommer aktiv mitzugestalten und das eigene Talent einem Publikum zu präsentieren.

Anmeldung ab sofort möglich

Interessierte Künstlerinnen und Künstler können sich beim Östricher Bürgerforum anmelden. Ansprechpartner sind unter der Telefonnummer 02362 / 44688 oder per E-Mail an [email protected] erreichbar.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Dorstener Kultursommers.

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