Patenschaft für Hundekotbeutel-Spender
beantragen – nicht meckern, sondern einfach machen!
Gassi-Gehen und der Hund muss mal? Dann ist es natürlich doof, wenn man gerade irgendwo dort ist, wo weit und breit keine Kotbeutel und Mülleimer in der Nähe sind, oder man selber nichts in der Jackentasche hat.
Was tun? Liegen lassen kostet, ist darüber hinaus auch extrem ekelig und nicht gerade sozial den anderen Mitmenschen gegenüber.
Hier kann aber schnell Abhilfe geschaffen werden, bevor die Stadt dafür verantwortlich gemacht wird, dass an bestimmten Hundespazierwegen oder Parks keine entsprechenden Einrichtungen vorhanden sind.
Hundekottüten für eine saubere Stadt. Diese gehören natürlich anschließend auch in den entsprechenden Mülleimer und nicht in die Landschaft.
Wer also der Meinung ist, dass an entsprechender Stelle ein Beutelspender und Mülleimer platziert werden müsse, der kann sich an die Stadt Dorsten wenden. Einfach eine Mail schreiben an: bü[email protected] und seinen Vorschlag einreichen, wo der der Spender hinsoll und dafür dann eine Patenschaft übernehmen.
Die Voraussetzung für eine Patenschaft sei, so Bürgermeister Tobias Stockhoff, dass der Spender einmal pro Tag bei seiner Hunderunde aufgefüllt werden muss. Die Beutel gibt es als Paket am Entsorgungsbetrieb kostenlos.
Das System scheint, wie Tobias Stockhoff sagt, zu funktionieren. „Es gibt schon zahlreiche Paten, die das machen und somit auch als ein Teil der Stadt, für die Menschen in ihrer Stadt etwas tun“.
Und keine Angst. Den Mülleimer entleert natürlich der Dorstener Entsorgungsbetrieb.
10
Jahre Mittagstisch in der Altstadt – Jüngstes Kind der Dorstener Tafel feiert Geburtstag.
Dorsten. Der Speisesaal am Mittwoch im Pfarrheim von St. Agatha in der Altstadt ist voll. Zweimal die Woche kommen bedürftige Menschen hierhin, um eine warme Mahlzeit zu bekommen. So auch an diesem Geburtstag.
Schon vor der regulären Öffnungszeit stehen einige Gäste draußen vor der Tür und warten geduldig, bis sich die Türen zum Speisesaal öffnen. Neugierig kommen sie dann um kurz nach 12 Uhr ins Pfarrheim St. Agatha.„Hmm, wonach riecht´s denn heute?“, fragen sie verwundert.
Das Jubiläumskochteam – 10 Jahre Mittagstisch am Mittwoch. Fotos: Petra Bosse
Rouladen-Topf mit Klößen und Rotkohl
Heute, zum Jubiläumstag, gab es etwas Besonderes. Zwischen Vorsuppe und Vanillepudding als Nachtisch boten die Küchenfeen ihren Gästen einen Rouladen-Topf mit Klößen und Rotkohl an. Ein Spezial-Geburtstagsmenü, das auch Bürgermeister Stockhoff, Schirmherr der Tafel und Gratulant, beim gemeinsamen Essen und im Gespräch mit den anderen Gästen sichtlich mundete. „Solch eine Hauptspeise gibt es aber nur zu Weihnachten und zum Jubiläum“, betonte Ingrid Winkel lachend, „üblich ist da eher ein schmackhafter Eintopf mit weniger Fleisch.“
Das Essen ist fertig. Darauf freuten sich: Pfarrer von St. Agatha Ulrich Franke (l.), Bürgermeister Tobias Stockhoff, Vorsitzender Herbert Rentmeister, Anne Monheim (r). sowie eine ehrenamtliche Helferin.
Gemüse im Winter ist Mangelware
Zwar gebe es wenig Fleisch, wenn es hochkommt vielleicht eine halbe Mettwurst, dafür sei aber das Essen immer ausgewogen an Vitaminen, erklärt der Vorsitzende Herbert Rentmeister. „Besonders im Sommer, wenn die Marktstände uns am Ende ihr restliches Obst und Gemüse spenden. Im Winter ist Gemüse eher Mangelware.“ Dennoch verstehen es die Frauen der Kochteams, aus dem, was da ist, ein abwechslungsreiches Mittagessen herzustellen.
Hungrig geht keiner nach Hause
Jeden Mittwoch und Freitag kochen etwa 25 Frauen in vier Teams im Wechsel für Menschen, die sich aufgrund finanzieller oder anderer Notsituationen kaum eine warme Mahlzeit leisten können. Ein Euro kostet das Essen, nach Vorlage des Dorsten-Passes, für Erwachsene. Kinder zahlen die Hälfte. Aber wenn am Ende des Geldes noch viel Monat übrig ist, ist auch dieser symbolische Beitrag noch viel: „Keiner muss hungrig nach Hause gehen!“, sagt Ingrid Winkel. Sie ist seit gut einem Jahr Nachfolgerin von Anne Monheim in der Rolle der Koordinatorin des Mittagstischs.
Blick über die Schulter in den Backofen. Tobias Stockhoff besuchte den Mittagstisch zum 10-jährigen Jubiläum.
Staat kann nicht alles regeln
Neugierig schaut Bürgermeister Stockhoff in die Töpfe. Er findet das Engagement auf allen Ebenen der Tafel herausragend. Egal ob im Kinderladen, im Laden oder beim Mittagstisch. Ein Angebot der Nächstenliebe mit viel Seele. „Allerdings muss man natürlich sagen, am besten wäre es, wenn wir die Tafeln gar nicht brauchen würde, aber ein Staat kann an vielen Stellen nicht alles regeln“, so Stockhoff.
Beim Anblick der leckeren Klöße scharrte auch Bürgermeister Tobias Stockhoff am Mittag mit den Füßen.
Es sei deshalb gut, dass es Menschen gibt, die versuchen, die Lücken, die es bei Gesetzen und bei Sozialleistungen gibt, aufzufüllen. „Ein weiterer wichtiger Punkt ist auch, dass es hier nicht nur ums Sattwerden geht, sondern auch darum, einmal in der Woche ein vernünftiges, gesundes Essen zu bekommen. Und das ist ja heute leider bei vielen Menschen nicht mehr der Fall“, so Stockhoff. Die Gründe hier seien unterschiedlich. Zum einen, weil es sich viele Menschen nicht leisten können, aber auch, „weil man es nicht selber herstellen oder kochen kann. Deshalb ist dies ein weiterer Aspekt, den ich gar nicht gering schätzen möchte an dieser Stelle“.
Kleine Rente
Hunger stillen ist das eine, dem Bedürfnis nach sozialen Kontakten einen Raum geben, ist das zweite, nicht weniger wichtige Ziel dieser Einrichtung.
Lecker Essen und in einem Kreis, wo sich niemand ausgegrenzt fühlt. Das sei sehr schön, sagte eine Frau aus Hervest. Regelmäßig seit zehn Jahren besucht eine 70-jährige Dorstenerin den Mittagstisch. „Wenn Miete und Strom von meiner kleinen Rente abgezogen werden, dann bleiben mir gerade mal 370 Euro übrig. Das ist schon sehr knapp für einen Monat und so sind dann auch die Schuhe für fünf Euro aus der Kleiderkammer schon fast zu teuer“, gesteht sie.
Festessen zum Geburtstag: Möhrensuppe, Klöße, Rotkohl und Rouladen-Topf sowie Vanille-Creme standen auf der Speisekarte.
Herzliche Atmosphäre
„Das Essen ist hervorragend. Zwar kann man nicht immer den Geschmack von allen treffen, aber es ist sehr gut abgestimmt. Für mich ist diese Einrichtung sehr wertvoll“, erzählt ein 55-Jähriger. Er habe psychische Probleme, wenig Geld und kann aufgrund seiner Erkrankung nicht mehr selber kochen. Besonders aber gefalle ihm die Atmosphäre, die, wie er sagt, „nie aggressiv und immer sehr herzlich sei“.
100 Euro im Monat
Und auch der Mann aus Hervest lobt das Essen. Der 68-Jährige habe, wie er gesteht, trotz seiner zwei kleinen Nebenjobs nur rund 100 Euro im Monat übrig. „Da kommt zweimal die Woche so eine warme Mahlzeit schon gut an“, sagt er lachend.
Gast beim Mittagstisch war Daniel Julian Bosse vom Dorsten-Online Team. Ihm hat nicht nur das Möhrensüppchen sehr gut geschmeckt, sondern auch die nette Atmosphäre und die Gespräche mit den anderen Gästen gefielen dem jungen Mann. Fotos: Petra Bosse
Gründung 2004
Seit 2004, kurz nach der Gründung der Tafel, bot die Dorstener Tafel einen Mittagstisch in Wulfen-Barkenberg an. Anfangs im ‚Café Pott‘ im Jugendheim der Barbara-Kirche, ab März 2007 in den Räumen am Handwerkshof. Dieser ‚Barkenberger Mittagstisch‘ musste im Dezember 2013 eingestellt werden, „schweren Herzens“, wie Herbert Rentmeister, Vorsitzender des Dorstener Tafel e. V. betont. „Bei im Schnitt nur sechs oder sieben Gästen war der Aufwand nicht mehr vertretbar“.
Auf der anderen Seite der Lippe beobachtete Pfarrer Franke
von der Gemeinde St. Agatha die Entwicklung der Sozialstruktur im Bereich der
Altstadt sehr genau und regte 2008 einen ‚Mittagstisch Altstadt‘ an, der dann
am 18. Februar 2009 erstmals im Pfarrheim St. Agatha ein Mittagessen anbot.
Plausch bei Kaffee
Später am Nachmittag, als gespült und die Küche wieder hergerichtet war, setzten sich die Damen (und ein paar Herren), die früher und aktuell beim Mittagstisch ehrenamtlich engagiert waren und sind, zu einem gemütlichen Plausch bei Kaffee und Kuchen und einem Gläschen Jubiläumssekt zusammen.
Kommentar
des SPD Stadtverbands Dorsten vom 19. Februar. 2019 zur Stellungnahme des
CDU-Pressesprechers Samson vom 13. Februar
2019
Den SPD Landtagsabgeordneten,
Michael Hübner, als Wutbürger und Betrüger zu betiteln ist respektlos und
unsachlich und mehr als erstaunlich, wenn man bedenkt, dass unser Bürgermeister
zur Zeit das Thema Respekt – insbesondere auch im Umgang mit politschein
Gegnern – propagiert. Es wird niemals etwas verändern, sich auf dem Papier zu
bestimmten Werten zu bekennen und sie gleichzeitig mit Füßen zu treten, Herr
Samson!
Konzentrieren wir uns doch
lieber auf die Sache:
Michael Hübner und die NRW SPD
haben gute Gründe, die Abschaffung von Straßenausbaubeiträgen zu fordern. Dazu
zählen insbesondere die Ungerechtigkeit der ungleichen Gebühren innerhalb der
Kommunen in NRW, die gute Einnahmesituation des Landes, die teilweise extremen
Belastungen einzelner Bürger und die Verteilung von Kosten auf die Schultern der
Allgemeinheit unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit
des Einzelnen (Steuern).
„Die Menschen haben das in
großer Zahl verstanden und setzen sich für ihr Ziel ein. Das ist gut so! Das
ist ihre Meinung und hat nichts mit Populismus zu tun.“ sagt die SPD
Stadtverbandsvorsitzende, Jennifer Schug.
Mögliche kleine Schritte, wie die Senkung der Stundungszinsen und Mitspracherechte der Bürger bei den Ausbaustandards, genügen bei weitem nicht, um die Ungerechtigkeit der Erhebung von Straßenausbaubeiträgen zu beseitigen.
Vor dem Wurstjagen trafen sich die Östricher Junggesellen zum Kartoffelenschälen
Bei den Östricher Wurstjägern ist die Ordnung und die Rollenverteilung zwischen den Geschlechtern eigentlich streng geregelt.
Die Männer gehen auf Jagd, die Frauen stehen am Herd. Eigentlich, es sei denn, es fallen einige Damen der Schöpfung beim traditionellen Kartoffelschälen aus. Dann ist auch schon mal Manneskraft gefragt.
Jagd auf Wurst und Eier
Wie am Freitagabend im Saal von Schult. Ein Tag vor dem großen Wurstjagen der Östricher Junggesellen. Ein Ereignis, was alljährlich in der Östrich stattfindet und wo die jungen Männer Jagd auf Wurst, Eier und Schnaps machen. „Das machen wir seit gefühlten 100 Jahren“, sagte der Vorsitzende des Junggesellenvereins Tim Folger.
Damit das mit dem Schälen auch gut klappt. Ein Schnäpschen zum Aufwärmen
Er sorgt aktuell mit seinem Stellvertreter Dirk Schürhoff für Ordnung im Verein und an dem Tag, wenn traditionell wieder 30 bis 35 junge Männer von Haus zu Haus ziehen und Würste, Eier und Schnäpse einsammeln.
Limonade in reinster Form
Allerdings, so Tim Folger, trinken wir nur Limonade in reinster Form. Das mit dem Schnaps sei eine Ausnahme, fügt er augenzwinkernd hinzu.
Alle zwei Monate treffen sich die Östricher Junggesellen, um ihre jährlichen Veranstaltungen, dazu gehört natürlich auch das Wurstjagen, ohne Speer und bogen, zu organisieren.
Wie der Name schon sagt, kann nur der jenige Mitglied werden, wer Junggeselle und unter 30 Jahre alt ist und, ganz wichtig, aus Dorsten-Östrich kommt. „Ältere Mitglieder rutschen anschließend in die Ehrenabteilung“, erklärt der Vorsitzende die Regularien des nicht eingetragen Vereins.
Die Östricher sind schon eine echt lustige Truppe im Alter von 18 bis 30 Jahre. Einen Tag vor ihrem „Ausrücken“ hatten alle mächtig viel Spaß in den „Backen“ und freuten sich auf ihre „Adventure-Tour“. „So warm wie in diesem Jahr war es noch nie“, erklärte der Vorsitzende. Und er hatte recht, denn die Wettervorhersage für Samstag war frühlingshaft und sonnig.
Bevor es aber soweit war, mussten für das traditionelle Wurstessen mit Sauerkraut am Samstagabend, reichlich Kartoffel geschält werden mussten. Und obwohl die Junggesellen auch im zweiten Jahrhundert ihrer Vereinsgeschichte ausgesprochene Gegner einer Ehe sind, verzichten sie doch nicht ganz auf das weibliche Geschlecht, die in der Gaststätte Schult das Messer schwingen durften.
Ersatzweise mussten diesmal auch die Männer Kartoffeln schälen. Kein Grund allerdings, um Trübsinn zu blasen, denn dabei und anschließend gab es reichlich hochgeistige Getränke von Böckhoff. Und der eine oder andere Wurstjäger zog es vor, erst gar nicht Hause zu gehen, sondern direkt von Schult aus um sechs Uhr in der Früh auf die Jagd zu gehen.
Als Nächstes findet es bei den Östrichern Junggesellen das traditionelle Osterfeuer am Sonntag, 21. März an der Gahlener Straße 285 statt. Das bedarf natürlich ebenfalls einer akribischen Vorbereitung, erklärt der Vorsitzende. Besonders die dreitägige Feuerwache muss schon, wenn alles glatt verlaufen soll, ordentlich geplant sein. Und natürlich wieder nur mit „Limonade“ in reinster Form.
Schülerinnen und Schüler aus Japan zu Besuch in Dorsten
Es werden noch Gastfamilien gesucht, die einen Besucher
aufnehmen
Dorsten(pd). Ende März bekommt Dorsten zum vierten Mal Besuch von der „Fudooka High School“ aus der Nähe von Tokio. In diesem Jahr sind es 26 Schülerinnen und Schüler (15 bis 17 Jahre alt) die hier Kultur und Lebensweise kennenlernen möchten. Umweltthemen und das deutsche Schulsystem stehen ebenfalls auf dem Programm, die Kooperation mit der Erich-Klausener-Realschule ist eingespielt, und jetzt auch mit der „Neue Schule Dorsten“ bereichert.
Nicht alle Gäste jedoch konnten bei Mitschülern der EKS untergebracht
werden. Daher sucht die stadtinfo weitere interessierte Gastfamilien, die vom
26. bis 30. März ein oder zwei japanische Jugendliche aufnehmen möchten.
Ein Kind im gleichen Alter im Haushalt zu haben ist kein zwingendes
Kriterium. Ein buntes Programm ist seitens der Stadt Dorsten für die Japaner
und die Gasteltern zusammengestellt. Vorgesehen sind unter anderem ein Rundgang
durch die Altstadt, Empfang bei Bürgermeister Tobias Stockhoff, Besuch auf Schloss
Lembeck , Besichtigung des Entsorgungsbetriebes.
Es wird auch ein kleiner Unkostenbeitrag an die Gasteltern gezahlt. Interessenten
können sich gerne melden in der Stadtinfo Dorsten, Recklinghäuser Straße 20, Telefon
02362-30 80 80, E-Mail [email protected]
Herr Bürgermeister gibt sich die Ehre – Hunderunde mit Leckerchen und Kotbeutel
Dorsten. Den Valentinstag verbringt man bekanntlich mit seinen Liebsten. So sah es auch die Facebook-Gruppe „Dog’s of Dorsten“ und lud den Bürgermeister Tobias Stockhoff, zu einem Austausch bei einem gemeinsamen Spaziergang im Landschaftspark Fürst Leopold ein.
Über die mitgebrachten Leckerchen freuten sich die Fellnasen tierisch.
Die Gruppe „Dog’s of Dorsten“, die sich selbst als die wohl verrückteste Hunderunde im Umkreis bezeichnet, hat sich aus der Gemeinschaft „ Dorstener Hunderunde – für große und kleine Hunde“ (wir berichteten) gebildet und zeichnet sich durch ein sehr aktives Miteinander von großen, kleinen, wilden und ruhigen Fellnasen samt ebensolcher Herrchen und Frauchen aus.
Verabredung über kleinen Dienstweg
Verabredungen werden auf dem kleinen Dienstweg nahezu täglich via WhatsApp vereinbart und als Veranstaltung mit Uhrzeit und Treffpunkt in die Facebook-Gruppe gestellt, so dass wirklich jedermann und –frau die Möglichkeit hat an den gemeinsamen Spaziergängen an teilzunehmen.
Ohne lange zu bitten, nahm Tobias Stockhoff die Einladung der Gruppe zu einem Kennenlernen an und traf sich bei schönstem Wetter mit Leckerchen bewaffnet mit diesem bunten Rudel von Vier- und Zweibeinern.
Ordnungsgeld
„Gerade mit dem Hintergrund der neuen Kotbeutel-Verordnung ist es uns ein Anliegen zu zeigen, mit wie viel Spaß und eben auch Umsicht und Verantwortung wir unser gemeinsames Hobby Hund ausüben.“ erzählt Horst Schroer, der Gründer der Gruppe.
Frühlingswachen.
Die neue Verordnung besagt, dass ein Kotbeutel immer mitzuführen und bei Überprüfung vorzuweisen ist und dies bei Nichteinhaltung mit einem Ordnungsgeld belegt wird.
Da das Mitführen der Kotbeutel und Aufsammeln der
Hinterlassenschaften für diese Hundehalter selbstverständlich sind, war es
ihnen eine Freude dem Bürgermeister ihrer Stadt an einem gemeinsamen
Spaziergang teilnehmen zu lassen.
Gerade den großen Hunden der Runde war nicht entgangen, dass es aus dem mitgebrachten Jutebeutel des Gastes verdammt lecker roch und so und so war deer Bürgermeister auch den Vierbeinern herzlich willkommen.
Kotbeutelspender
Das Gelände des Landschaftsparks lädt zu einem Bummel im Grünen mit Blick auf ein typisches Wartzeichen des Ruhrgebiets, dem Förderturm der Zeche Fürst Leopold, ein.
Sonnenuntergang und Förderturm. Vor diesem Hintergrund lässt es sich besonders gut schnüffeln.
Während die Fellnasen rannten und tobten sprach der
Bürgermeister mit den Mitläufern und erkundigte sich nach deren Interessen,
Sorgen und Nöten rund um das Thema Hund. Zur Sprache kam unter anderem das
Anliegen, dass Kotbeutelständer und auch Mülleimer an zu wenig Stellen in
Dorsten aufzufinden seien, wie man eben auch an diesem Park sähe.
„Mülleimer können wir nicht an jedem gewünschten Ort aufstellen, da die Erreichbarkeit durch die Entsorgungsbetriebe möglich sein muss. Dies ist zum Beispiel hier auf der Halde selbst nicht gegeben.“ erklärt Tobias Stockhoff.
Heute schon was vor?
Patenschaften
Allerdings hat jeder Bürger die Möglichkeit das Aufstellen eines Kotbeutelständers an gewünschter Stelle ganz unkompliziert per Mail an [email protected] anzuregen.
Weiter ist dann eine Patenschaft zu übernehmen um das Auffüllen der Kotbeutel, welche kostenfrei durch die Entsorgungsbetriebe ausgehändigt werden, bei Bedarf zu gewährleisten.
Nach etwa 1 ½ Stunden spazieren, lachen, reden, Fotoshooting und Leckerchen verteilen, verließ der Bürgermeister die ausgelassene Runde mit jeder Menge neuer tierischer Freunde (die leider nicht wählen dürfen) und positiven Eindrücken über die Hundehalter Dorstens.
von: Denise Müller/Fotos: Günther Lück und Horst Schroer
Darum ist auch beim hochwertigen neuen Rad die richtige Sitzposition so wichtig
(djd). Radfahren liegt im Trend, vor allem die Nachfrage nach E-Bikes wächst weiter stark. Nach Angaben des Zweirad-Industrie-Verbandes (ZEV) wurden 2017 in Deutschland 720.000 E-Bikes verkauft, 19 Prozent mehr als im Vorjahr. Generell, so der ZEV, gehe die Tendenz der Bundesbürger zum Kauf von Fahrrädern mit hochwertiger Ausstattung.
Woran man bei einem teuren Drahtesel auf keinen Fall sparen sollte, ist die korrekte Radgeometrie. Mit ihr wird die Wirbelsäule geschont und man ist kraftsparend unterwegs, dank optimaler Sitzposition ist eine geringere Halt- und Stützarbeit des Körpers notwendig.
Für Frauen ist es besonders wichtig, per „Bikefitting“ den Sitz aus biomechanischer Sicht einstellen zu lassen. Foto: djd/Hypervital/Getty
Ist der Sitz aus biomechanischer Sicht dagegen nicht korrekt eingestellt, kann der Po schmerzen, können Rücken und Nacken verspannen und die Hände kribbeln oder immer wieder „einschlafen“. So wird man auch an einem teuren Fahrrad keinen Spaß haben.
Bikefitting: Mensch und Maschine aufeinander abstimmen
Auch bei hochwertigen Rädern ist die richtige Sitzposition keinesfalls „automatisch“ auf den Fahrer oder die Fahrerin eingestellt. Die entsprechende Adjustierung nennt man Bikefitting.
„Mensch und Maschine werden dabei so aufeinander eingestellt, dass der Mensch eine optimale Leistung erbringen kann, ohne dass dabei seine Gesundheit leidet“,
erklärt Thomas Bayer, Geschäftsführer von „Die Sattelkompetenz“. Das Rad bestehe aus den drei Kontaktstellen Hintern/Sitz, Hände/Griff und Füße/Pedale.
Wenn es nicht an den Menschen und seine anatomischen Gegebenheiten angepasst werde, könne es immer wieder zu den typischen Beschwerden kommen. Zur richtigen Sitzposition und zum passenden Sattel können spezialisierte Fachhändler beraten, sie stellen den Sattel optimal ein. Mithilfe eines sogenannten Physiotherameters wird die Druckbelastung am Sattel gemessen und daraufhin die korrekte Sitzgeometrie ermittelt beziehungsweise angepasst.
Noch mehr Fahrkomfort beim neuen Fahrrad
Das neue Rad kann aber nicht nur ergonomisch optimal eingestellt werden, im Fachhandel gibt es zudem auch Zubehör wie etwa gefederte Sattelstützen oder ergonomische Griffe, die für deutlich mehr Komfort sorgen.
Beim Check den Sattel nicht vergessen
Lange standen die Fahrräder nahezu unbenutzt im Keller oder in der Garage herum. Wenn der Startschuss zur neuen Saison ertönt, sollten nach einer Grundreinigung Reifenzustand – und -druck, Bremsen, Kette und Gangschaltung überprüft werden.
Bei rissigen Reifen ist die Panne oft vorprogrammiert, Bremsen sind zwangsläufig sicherheitsrelevant. Zu wenig Luft im Reifen und eine schmutzige und unzureichend geschmierte Kette sorgen für unnötig hohen Kraftaufwand beim Treten. Vergessen sollte man beim Check nicht den Sattel – ist er falsch eingestellt, kann er Ursache für Beschwerden sein.
Recklinghausen (ots) Ein 50-jähriger Dorstener wurde in der Nacht zu Samstag gegen 01.30 h von zwei unbekannten Männern angegangen und verletzt. Nach einem Streit an der Halterner Straße haben die beiden Unbekannten dem 50-Jährigen dessen Pfefferspray abgenommen und ihn damit besprüht.
Anschließend haben sie ihn noch getreten. Dann flüchteten die beiden Männer. Sie waren etwa 20 bis 30 Jahre alt, schlank und klein. Zeugen werden gebeten, mit dem Regionalkommissariat unter 0800 2361 111 Kontakt aufzunehmen.
Politisches Kabarett zur Herrschaft des Stumpfsinns und Gegenmaßnahmen-Freitag: 20:00 Uhr
Warum ist Stumpfsinn so erfolgreich? Was denken Politiker, die sich für einfachste Sprachhülsen entscheiden?
Wieso haben politische Zeitungen die meisten Leser, wenn es um Rückenschmerzen geht? „Dummikratie“ ist Sebastian Schnoys neuer Rundumschlag gegen jede Form von Vereinfachung. Böse, aber versöhnlich.
Foto: Kerstin Pukal
Lustig, aber oft nachdenklich bleibt er das, was er immer war: ein notorischer Optimist. Schnoys Kabarett gibt Kraft zum Leben und für die nächste Auseinandersetzung mit Vollpfosten und Zynikern. Er liefert neue Munition für müde Aufklärer. Was ist uns wirklich wichtig? Und wenn wir es wissen, wieso feiern wir es nicht laut hörbar mit Tschingderassabum?
Sebastian Schnoy, dekoriert mit acht Kulturpreisen und Autor dreier Spiegelbestseller, hat viel zu sagen. Vor allem bei einem ist er sich ganz sicher: Die Welt retten werden die Netten. Temperamentvoll, respektlos und intelligent zugleich erklärt Schnoy die Welt.
Veranstaltungsstätte: Aula Gymnasium Petrinum Im Werth 17
Beratungs- und Infocenter Pflege. Maria Grewing und Antje Leisten sind die neuen BIP-Beraterinnen in Dorsten
(pd). Nach dem Ausscheiden von Mechthild Hasenaecker gab es im Beratungs- und Infocenter Pflege (BIP) der Stadt Dorsten zum Jahresbeginn einen Wechsel der Ansprechpartnerinnen.
Seit dem 1. Januar 2019 bieten Antje Leisten und Maria Grewing trägerunabhängige und kostenfreie Beratung und Informationen nach § 4 Landespflegegesetz NRW zu ambulanten, teilstationären, vollstationären und komplementären Hilfen an.
Maria Grewing (l.) und Antje Leisten sind die neuen BIP-Beraterinnen in Dorsten. Foto: Stadt Dorsten
Die BIP berät und informiert unter anderem über vor Ort tätige Pflegedienste, die Möglichkeiten der Tages-, Kurzzeit- und Verhinderungspflege und/oder einer stationären Heimaufnahme (Pflegeplätze) und das Service Wohnen.
Darüber hinaus erhalten Bürgerinnen und Bürger Informationen zu Pflegehilfsmitteln, Mahlzeitendiensten und Hausnotrufanbietern sowie über Angebote von Kursen zu häuslicher Pflege und über Selbsthilfegruppen. Ein Überblick über die Leistungen der Pflegekasse kann ebenfalls vermittelt werden.
Kontakt
Frau Maria Grewing (Telefon: 02362 / 66-44 20) und Frau
Antje Leisten (Telefon: 02362 / 66-42 99) erreichen Bürgerinnen und Bürger nach
vorheriger Terminabsprache montags bis donnerstags von 8.00 bis 16.00 Uhr,
freitags von 8.00 bis 13.00 Uhr, persönlich auch im Büro der BIP im
Verwaltungsgebäude Bismarckstraße 1 A, 46284 Dorsten.
Darüber hinaus bieten die BIP-Beraterinnen Sprechstunden zum
Thema „Pflege“ in den Stadtteilen an. Besucher erhalten vor Ort Antworten auf viele
Fragen rund um die Pflege. Die Termine:
Jeden 1. Donnerstag im Monat (15.00
bis 16.00 Uhr)
Orientalische Musik, brennendes Kerzenlicht und traumhafte Tänze im Atlantis.
Das bekamen die Besucher der Traumzeit am vergangenen Sonntag im Atlantis Dorsten geboten.
Dorsten. Mit 18 Tanzdarbietungen, 25 Tänzern und 70 Gästen war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Wer den Raum betrat, fühlte sich gleich in eine magische Welt hinein versetzt.
Licht und Ton waren aufeinander abgestimmt. Liebe zum Tanz erfüllte den Raum. Tänzerinnen erzählten in bunten Kostümen Geschichten durch ihre Bewegungen. Geschichten, die von großen Themen handelten: Liebe, Drama, Glück und Freiheit. Fremde Betrachter tauchten in die Geschichten ein, Gefühle und Emotionen flammten in ihren Herzen auf. So entstanden Träume in den Köpfen der Betrachter.
Träume und Wirklichkeit
Organisiert wurde die Veranstaltung von Petra Goecking Arens mit ihrem Bauchtanzstudio Traumzeit. Ihr großes Vorbild ist ihre Schülerin Bernadine Josten. Die 82-Jährige hat vor etwa zehn Jahren mit dem orientalischen Tanz angefangen – und kommt seither jede Woche zur Probe. „Tanzen hält den Geist jung“, sagt Bernadine Josten selbst und tritt ebenfalls auf die Bühne mit ihrer Interpretation einer Geschichte.
Geschichten müssen getanzt werden
Hier verschwimmen Träume und Wirklichkeit, bilden ein Geflecht. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Auch Tanz-Stile vereinen sich an diesem Tag. Von Tradition, über die Moderne bis hin zu Folklore und die Tribal-Richtung.
Besonders wird der Abend durch die Vielfalt der musikalischen Einflüsse. Iranischer und persischer Tanz und jazzige Interpretationen kommen zum Tragen. „Manche Geschichten müssen einfach getanzt werden“. Unter anderem traten die Blues Sisters und das Ensemble Dreamtime sowie Tribe Tarane auf.
Liebe zum Tanz
„Es ist meine Passion. Mir geht es nicht um Perfektion und Konfektionsgrößen“, erklärte Petra Goecking Arens. Sie möchte vielmehr die Liebe zum Tanz weitergeben und agiert als „stille Fee im Hintergrund“. Hier könne sich jeder frei entfalten wie ein Schmetterling. Sich frei zu fühlen im Tanz und in der Bewegung, das sei Ziel des Unterrichts. Im Ergebnis sind es Tänze zum Träumen.
„Wunderschön, traumhaft und einfach ein toller Tanz“, brachte es eine Zuschauerin auf den Punkt. „Ich wollte gleich aufspringen und mittanzen“.
Wer das möchte, kann sich direkt an Petra Goecking Arens unter [email protected] wenden, Tel. 02862-99 60471 oder Mobil: 01577-42 68 755. Weitere Infos unter: www.tanzstudio-traumzeit.de