Kleine Vögel, große Wirkung: Blaumeisen schützen Gärten vor Raupenplage
Kaum beginnt der Morgen, ist zwischen Bäumen, Zäunen und Nistkästen ein emsiges Treiben zu beobachten: Ein Blaumeisenpaar fliegt geschäftig hin und her, immer mit einem klaren Ziel – das Nest. Ihr fröhliches Gezwitscher scheint dabei fast so, als würden sie sich gegenseitig zur Eile anspornen. Und was da im Schnabel baumelt, ist kein Frühstück für die Eltern, sondern energiereiche Kost für den Nachwuchs: grüne Raupen, frisch vom Ast. Was putzig wirkt, hat zugleich einen erstaunlichen Nutzen – für den gesamten Garten.
Voll im Stress mit der Fütterung. Foto: Petra Bosse
Meisen – Nützliche Schädlingsbekämpfer auf leisen Flügeln
Blaumeisen (Cyanistes caeruleus) gehören zu den wichtigsten heimischen Singvögeln, wenn es um die natürliche Kontrolle von Schadinsekten geht. Während der Brutzeit vertilgt ein einziges Meisenpaar mehrere Tausend Raupen und Insektenlarven – bevorzugt solche Arten, die auch bei Gärtnerinnen und Gärtnern als unerwünscht gelten. Besonders beliebt bei den Meisen: die Raupen des Kleinen Frostspanners, die im Frühling junge Blätter und Knospen befallen können.
Teamwork. Foto: Petra Bosse
Warum Frostspanner-Raupen problematisch sind
Die grüne Raupe, wie sie auf dem Foto im Schnabel der Blaumeise zu sehen ist, stammt mit großer Wahrscheinlichkeit vom Kleinen Frostspanner (Operophtera brumata). Diese unscheinbaren Falter legen ihre Eier im Herbst an Zweigen und Knospen ab. Im Frühjahr schlüpfen die Raupen und beginnen sofort mit dem Fressen. Bei starkem Befall kann das zu deutlichem Kahlfraß führen – besonders bei Obstbäumen, Eichen oder Linden.
Lebensraum schaffen – Meisen fördern
Wer Blaumeisen in seinem Garten ansiedeln möchte, kann mit wenig Aufwand viel erreichen:
Nistkästen mit 26–28 mm Einflugloch anbringen
heimische Sträucher und Bäume pflanzen, die Insekten anziehen
auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichten
So lässt sich das natürliche Gleichgewicht im Garten auf sanfte Weise unterstützen – mit zwitschernder Hilfe.
Autofahrer in Dorsten müssen sich in der kommenden Woche auf Verkehrsbehinderungen einstellen: Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr führt umfangreiche Sanierungsarbeiten auf der B224 (Borkener Straße) durch. Wegen der Beseitigung von Fahrbahnschäden wird die wichtige Verkehrsader von Montag, 19. Mai, bis einschließlich Freitag, 23. Mai, auf einem Abschnitt voll gesperrt.
Betroffen ist der Abschnitt zwischen den Kreuzungen Am Waldfriedhof/Am Steinwerk und Heinrichstraße/Waldstraße – und das in beide Fahrtrichtungen.
Umleitungen über Alt-Wulfen und Schermbeck
Um den Verkehr weiträumig umzuleiten, hat Straßen.NRW zwei alternative Routen eingerichtet: Eine Umleitung führt über Alt-Wulfen, die Strecke verläuft über die L509 (Halterner Straße), die L608 (Hervester Straße) und die B58 (Weseler Straße).
Zusätzlich steht eine weitere Ausweichroute über Schermbeck zur Verfügung. Diese führt über die L607 (Pliesterbecker Straße und Dorstener Straße) sowie die B58 (Freudenbergstraße).
Verkehrsbehinderungen einplanen
Straßen.NRW bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidlichen Einschränkungen. Wer kann, sollte den betroffenen Bereich weiträumig umfahren oder mehr Fahrzeit einplanen.
Die Stadt Dorsten legt ihr kostenloses Beratungsangebot zur Energieberatung, Solarenergie und energetischen Sanierung neu auf. Hauseigentümer können sich unverbindlich und individuell von erfahrenen Experten beraten lassen. Den Auftakt macht das Praxisbeispiel von Familie Jenau aus Alt-Wulfen, die durch die Beratung den Schritt zur eigenen Photovoltaikanlage gewagt hat.
Volker Jenau (71) und seine Frau Barbara (67) wohnen seit 1997 in ihrem Haus aus dem Baujahr 1972. Bereits kurz nach dem Einzug führten sie erste Sanierungen durch, wie die Verbesserung der Dämmung. „Wir haben dabei sofort im Winter Einsparungen gemerkt“, erinnert sich Jenau. Der Wunsch nach einer eigenen Photovoltaikanlage bestand schon länger, aber die Investition sollte erst nach Abzahlung des Hauses erfolgen.
„Während Corona wollten wir neue Fenster einbauen, aber einen Energieberater bekam man nur mit monatelangen Wartezeiten – wenn überhaupt“, sagt Jenau. 2023 stieß das Ehepaar dann auf das kostenlose Beratungsangebot der Stadt Dorsten. „Das war die Chance, endlich konkret zu werden“, so Jenau.
Der Berater kam bestens vorbereitet: mit Simulationen, wie die Anlage auf dem Dach aussehen würde, und mit einem offenen Ohr für die individuellen Wünsche – etwa die geplante Anschaffung eines Elektroautos. „So konnte die Anlage direkt richtig dimensioniert werden.“ Nur sechs Monate nach dem Beratungsgespräch waren im August 24 Solarmodule mit 10 kW Leistung und Speicher auf dem Dach montiert.
Volker Jenau ist sehr zufrieden mit der Beratung. Foto: Borgwardt
„Es hat alles super geklappt, wir sind total zufrieden“, sagt Jenau. Besonders begeistert ist er von der App, mit der er den Stromertrag im Vergleich zum Verbrauch live mitverfolgen kann. „Bei schönem Wetter liegt der Ertrag oft deutlich über dem Verbrauch. Dann laufen Spülmaschine und Waschmaschine eben tagsüber, wenn der Strom quasi kostenlos ist.“ Die anfänglichen Sorgen, ob sich die Investition in ihrem Alter noch lohnt, sind längst verflogen: „Wir können das nur empfehlen.“
100 kostenlose Beratungen für Dorstener Bürger
„Die Sanierungsquote in Dorsten ist wie überall zu niedrig“, erklärt Dagmar Stobbe von der Stabsstelle Umwelt und Klima. „Ohne solche Angebote erreichen wir die Klimaziele bis 2045 nicht.“ Daher finanziert die Stadt auch in diesem Jahr 100 kostenlose Beratungen – 50 zum Thema Photovoltaik und 50 zur energetischen Gebäudesanierung.
Möglich wird das durch Einnahmen aus der Windenergie: Ein Drittel der Erträge aus der EEG-Umlage fließt in Umweltmaßnahmen wie dieses Projekt. Da Dorsten keinen eigenen Energieberater beschäftigt, kooperiert die Stadt mit der Klimaagentur Rhein-Ruhr. „Externe Berater sind fachlich immer auf dem neuesten Stand“, so Stobbe. Ziel sei es, den Bürgern eine fundierte Vorbildung zu geben und ihnen Sicherheit für spätere Gespräche mit Handwerkern zu vermitteln.
Dagmar Stobbe und Sebastian Cornelius von der Stadt Dorsten sowie Annika Lipke von der Klimaagentur Rhein-Ruhr (Mitte). Foto: Borgwardt
Individuell, praxisnah und digital
„In Dorsten ist der Eigenheimanteil sehr hoch, das macht solche Angebote besonders wirkungsvoll“, ergänzt Klimaschutzmanager Sebastian Cornelius von der Stadt Dorsten. Zwar sei der Anteil von Photovoltaikanlagen im Stadtgebiet mit 16 Prozent vergleichsweise gut, doch der Sanierungsbedarf bleibe hoch.
Annika Lipke von der Klimaagentur Rhein-Ruhr erläutert den Ablauf: Die einstündige Erstberatung findet online über Microsoft Teams statt, unkompliziert per Link ohne Registrierung. Vorab füllen die Interessenten einen Fragebogen zu ihrem Gebäude und Energieverbrauch aus. „Jedes Haus ist anders. Deshalb gibt es bei uns keine Standardlösungen“, betont Lipke. Nach der Energieberatung erhalten die Kunden ein detailliertes Protokoll, das auch für Gespräche mit Handwerkern genutzt werden kann.
Jetzt Beratungstermin sichern
Die Terminvergabe erfolgt über die Klimaagentur Rhein-Ruhr: telefonisch unter 02041 77394-14 oder per E-Mail an [email protected]. Das Angebot ist kostenlos, aber begrenzt.
„Die Energieberatung hat uns wirklich fit gemacht für die Gespräche mit den Anbietern“, zieht Volker Jenau sein Fazit. „Ohne diese Unterstützung hätten wir uns viel unsicherer gefühlt.“
Mitten in Altwulfen steht das Ehrenmal, das seit 100 Jahren an die Opfer der Weltkriege erinnert. Dass es 1925 errichtet und bis heute gepflegt wird, ist vor allem dem Engagement der Wulfener selbst – insbesondere des Schützenvereins – zu verdanken. Nun erstrahlt es in neuem Glanz.
Fast genau 30 Jahre nach der letzten großen Renovierung, nach der das Ehrenmal zum Schützenfest 1995 feierlich neu eingesegnet wurde, ist das Denkmal nun wieder in schönem Zustand. Nach umfangreichen Arbeiten an der Grünfläche und der Fassade hat das Ehrenmal nun auch eine neue Beleuchtung erhalten.
Am vergangenen Dienstag (13. Mai) richtete Ingenieur Marco Bellmann vom Zentralen Gebäudemanagement die neuen Strahler ein. „Die alten Strahler sind nun erneuert, und die alten Leuchtstoffröhren über dem Engel durch ein modernes LED-Band ersetzt“, erklärte Bellmann. Die Strahler sind dabei so ausgerichtet, dass das Ehrenmal schön in Szene gesetzt wird, ohne in angrenzende Häuser zu leuchten. „Das LED-Band in der Kuppel dämpft dabei den Schlagschatten auf dem Engel, so dass sich ein stimmiges Bild ergibt“, so der Experte. Die Lampen sind dabei mit der Straßenbeleuchtung gekoppelt und gehen mit den Straßenlaternen an und aus.
Die Schützen übernehmen seit Jahrzehnten die Pflege rund um das Wulfener Ehrenmal. Foto: Borgwardt
Ein Gedenkort für alle Opfer
Das Ehrenmal ist längst nicht mehr nur ein Kriegerdenkmal, sondern ein Ort des Gedenkens an alle Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft.
Das Ehrenmal vor dem 2. Weltkrieg. Foto: Archiv Heimatverein Wulfen
Die ursprüngliche Idee für die ersten Ehrenmale war zu Anfang des 19. Jahrhunderts geradezu revolutionär: Nicht länger sollten nur hohe Fürsten, Könige oder Generäle Monumente erhalten, sondern auch einfache Soldaten. Diese ursprünglich aus Frankreich stammende Idee wurde in Deutschland bald übernommen.
Nach dem deutsch-französischen Krieg von 1870/71 und der Reichsgründung herrschte eine geradezu euphorische patriotische Stimmung. Viele der zu dieser Zeit aufgestellten Ehrenmalen verklärten alle Kriegsteilnehmer zu deutschen Helden. Ab 1890 konnte sich jede Gemeinde ein eigenes Denkmal schaffen, so dass an vielen Orten die heimischen Veteranen den Bau solcher Monumente vorantrieben.
Von einstiger Verklärung war nach dem Weltkrieg nur Trauer übrig
Von der verklärenden Stimmung, in der die frühen Kriegerdenkmale entstanden, war nach den Schrecken des Ersten Weltkrieges nicht mehr viel übrig. Die Opferzahlen der früheren Feldzüge wurden in der modernen Kriegshölle oft schon in einem einzigen Tag übertroffen, und viel mehr Männer waren nicht zurückgekehrt. Kriegerdenkmale waren zu Orten der Trauer und der Erinnerung geworden.
Hatte Wulfen nach 1871 nur drei Gefallene zu beklagen, waren es nun nach 1918 Dutzende gewesen. Einige Rückkehrer starben noch Monate nach Kriegsende an ihren Wunden. Unter diesem Eindruck wurde 1920 auch in Wulfen der Wunsch nach einem ehrenhaften Gedenken lauter. Es sollte fünf Jahre dauern, bis die 10.000 Reichsmark für den Bau des Ehrenmals durch Spenden im Dorf zusammen gekommen waren. 1925 wurde das Denkmal dann feierlich eingesegnet.
Doch schon 20 Jahre später sollte der Zweite Weltkrieg das Dorf erneut schwer treffen – 29 Zivilisten starben bei einem Luftangriff, 117 Soldaten kehrten nicht zurück.
Kriegsschäden in Wulfen 1945. Foto: Stadtarchiv
Erinnerung an jüdische Wulfener
Ein Name auf dem Ehrenmal erinnert an ein besonderes Schicksal: Hermann Lebenstein, jüdischer Wulfener, gefallen 1915 im Ersten Weltkrieg. Er kämpfte wie viele seiner Mitbürger für sein Vaterland. Seine Familie war tief im Dorfleben verwurzelt. Bruder Josef war Viehhändler, Mitglied im Schützenverein, Feuerwehrmann und lebte mit seiner Frau Paula und den Kindern Herta und Günter mitten in Wulfen.
Nach 1933 änderte sich alles. Die Familie wurde ausgegrenzt, enteignet und 1938 zur Flucht gezwungen. In Amsterdam schien man zunächst sicher, doch 1944 wurden Josef, Paula und Günter nach Auschwitz deportiert und ermordet. Auch Tochter Herta und ihr kleiner Sohn Peter überlebten den Holocaust nicht. Nur Schwiegersohn Werner Münzer entkam.
Wulfener Schüler reinigen die Stolpersteine für Familie Lebenstein an der Matthäuskirche. Foto: GSW
Ähnlich erging es der Familie Moises, die seit dem frühen 19. Jahrhundert in Wulfen lebte und ebenfalls fest in der Dorfgemeinschaft verankert war. Josef Moises war Mitbegründer des Heimatvereins, Mitglied im Schützenverein und der Feuerwehr. 1938 wurde die Familie vertrieben. Zwei Töchter kamen im Lager Riga ums Leben. Josef Moises floh mit seiner Frau nach Palästina – seine Verbundenheit zu Wulfen blieb trotz allem bestehen.
Schützen pflegen das Denkmal und mahnen zum Frieden
Zum 100-jährigen Bestehen wurde das Ehrenmal nun erneut instand gesetzt. Der Schützenverein, der es über Jahrzehnte bewahrt hat, sieht es heute bewusster denn je nicht nur als Denkmal für gefallene Soldaten. Vielmehr soll es an alle erinnern, die durch Krieg, Verfolgung und Gewaltherrschaft zu Opfern wurden – auch an jene, deren Leid lange nicht gesehen wurde. Das Ehrenmal ist Mahnmal und Zeichen für Frieden und Zusammenhalt.
Für die Wulfener Schützen ist das Ehrenmal ein wichtiger Ort und eine Aufgabe. Foto: Schützenverein Wulfen
„Bleiben Sie fit und gesund!“ Unter diesem Motto finden die ersten Wohlfühltage des Dorstener Möbelhauses Möbel Peters statt.
„In der Woche vom 19. bis zum 24. Mai dreht sich alles um ein gesundes Wohnumfeld, um gesunden Schlaf sowie gesundes Sitzen, um Naturmaterialien und Wohlbefinden im eigenen Zuhause sowie um gesunde Ernährung, allerdings, und auch das ist neu, zunächst online auf unserer Webseite. Selbstverständlich steht unser kompetentes Fachpersonal im Anschluss für eine weitere Beratung vor Ort im Möbelhaus gerne zur Verfügung“, erklärt Siegfried Peters, Mitglied in der Geschäftsführung. „Wir möchten wertvolle Tipps für ein gesundes und erfülltes Leben im Alltag präsentieren! Gesundheit und Fitness sind nicht nur das Ergebnis von Sport und Ernährung, sondern auch das Produkt eines achtsamen Lebensstils.“
Gesundes Wohnen: Der Schlüssel zu Wohlbefinden und Entspannung
Foto: Möbel Peters
In einer Welt, die oft hektisch und stressig ist, wird das Bedürfnis nach einem gesunden Wohnumfeld immer wichtiger. Ein Zuhause sollte nicht nur ein Ort der Entspannung sein, sondern auch einen positiven Einfluss auf unser Wohlbefinden haben. So können Sie mit einfachen Veränderungen in Ihrem Wohnraum ein gesundes Lebensumfeld schaffen.
In der heutigen Zeit, in der Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein immer wichtiger werden, erfreuen sich Massivholzmöbel großer Beliebtheit. Ein Wohnzimmer aus Massivholz ist nicht nur ein Zeichen für Stil und Eleganz, sondern auch eine Investition in die eigene Wohnqualität. Setzen Sie auf Qualität, Nachhaltigkeit und zeitlose Eleganz – für ein Zuhause, das nicht nur schön aussieht, sondern auch gut tut!
Gesundes Schlafen: Der Schlüssel zu mehr Wohlbefinden
Foto: Möbel Peters
Ein erholsamer Schlaf ist essenziell für unsere körperliche und geistige Gesundheit. Er gibt unserem Körper die Möglichkeit, sich zu regenerieren, das Immunsystem zu stärken und den Geist zu entspannen. Ein guter Schlaf trägt dazu bei, dass wir uns morgens frisch und ausgeruht fühlen, unsere Konzentration verbessern und unsere Stimmung stabilisieren.
Doch was genau macht einen wirklich guten Schlaf aus? Neben der Dauer des Schlafs spielen auch die Qualität und die Rahmenbedingungen eine entscheidende Rolle. Faktoren wie die richtige Matratze, ein angenehmes Raumklima und ein regelmäßiger Schlafrhythmus sind nur einige der Bausteine für eine erholsame Nachtruhe. Damit Sie optimal schlafen können, haben wir für Sie einige wertvolle Tipps zusammengestellt.
Ergonomisches Wohnen und Arbeiten: Aktuelle Tipps für 2025 von Möbel Peters
Foto: Möbel Peters
Willkommen in der Welt des modernen, ergonomischen Wohnens! Im Jahr 2025 hat sich das Bewusstsein für gesunden Arbeitsplatz und entspanntes Wohnen im eigenen Zuhause noch weiter verstärkt. Besonders im Homeoffice ist es entscheidend, auf die richtige Balance zwischen produktivem Arbeiten und wohltuender Entspannung zu achten.
Wir vom Einrichtungshaus Möbel Peters möchten Ihnen heute wertvolle, aktuelle Tipps geben, wie Sie Ihren Alltag ergonomisch gestalten, Ihren Rücken schützen und nach der Arbeit im Relaxsessel die Seele baumeln lassen können.
Selfcare zu Hause: Ein Weg zu mehr Wohlbefinden dank Möbel Peters
Foto: Möbel Peters
Selbstpflege, oder „Selfcare“, ist nicht nur ein Trend, sondern eine essentielle Praxis, die dazu beiträgt, Körper und Geist in Einklang zu bringen.
Hier sind einige einfache und effektive Möglichkeiten, wie Sie Selbstpflege in Ihren Alltag integrieren können – ganz bequem von zu Hause aus. Lehnen Sie sich zurück, entspannen Sie und erfahren Sie mit uns mehr Selfcare.
Gesunde Ernährung: Der Weg zu mehr Wohlbefinden in Ihrer Traumküche
Foto: Möbel Peters
In unserem Einrichtungshaus glauben wir daran, dass eine schöne Küche nicht nur zum Kochen, sondern auch für einen gesunden Lebensstil perfekt geeignet ist. Eine bewusste Ernährung trägt maßgeblich zu deinem Wohlbefinden bei und macht das Kochen zu einem echten Erlebnis.
Ein aktueller Ernährungstrend, der immer mehr Anhänger findet, ist die Pflanzenbasierte Ernährung. Sie setzt auf frische, unverarbeitete Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte. Dieser Trend ist nicht nur gut für die Gesundheit, sondern auch für die Umwelt. Mit einer gut geplanten Küche können Sie ganz einfach gesunde, pflanzenbasierte Gerichte zubereiten und Ihre Ernährung abwechslungsreich und nährstoffreich gestalten.
Unser Küchenstudio bietet Ihnen die perfekte Ausstattung, um diesen Trend in Ihrem Alltag umzusetzen. Hochwertige Geräte, clevere Stauraumlösungen und stilvolles Design machen das Kochen zum Vergnügen – für eine gesunde und bewusste Ernährung.
Über den folgenden LINK kommen Sie ab dem 19. Mai 2025 auf alle weiteren Informationen zu unseren Themen während der Wohlfühlwoche – „bleibe fit und gesund“!
Möbel Peters GmbH & Co. KG Lünsingskuhle 38 46282 Dorsten
Nach einem Ladendiebstahl in Wulfen fahndet die Polizei öffentlich nach einer unbekannten Frau. Die Tat ereignete sich am Samstag, den 8. März 2025, in einem Supermarkt an der Straße „Am Brauturm“. Die Verdächtige soll gegen 15.40 Uhr mit einem voll beladenen Einkaufswagen den Laden verlassen haben, ohne die Ware zu bezahlen.
Die Polizei hat im Rahmen ihrer Ermittlungen Fotos aus der Videoüberwachung veröffentlicht, auf denen die mutmaßliche Täterin zu sehen ist.
Die Ermittler hoffen nun auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wer die Frau erkennt oder Angaben zum Vorfall machen kann, wird gebeten, sich bei der Polizei unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 2361 111 zu melden.
Die Tatzeit war am Nachmittag zwischen 15:40 und 15:50 Uhr.
Kurz vor dem Schützenfest Wulfen 2025 hat das Wulfener Schützenkönigspaar, Holger Badde und Stefanie Schinkel, den traditionellen Besuch in den örtlichen Kindergärten absolviert. Wie schon in den vergangenen Jahren schauten die Majestäten im katholischen Kindergarten St. Matthäus sowie im evangelischen Kindergarten Wittenbrink vorbei.
Begleitet von viel Freude und strahlenden Gesichtern begegneten sich das Königspaar und die Kinder in herzlicher Atmosphäre. Die jungen Besucher freuten sich sichtlich über den königlichen Besuch, der für viele leuchtende Augen und schöne gemeinsame Momente sorgte.
Vielleicht gibt es schon bald ein Wiedersehen: Am kommenden Samstag, dem 17. Mai, findet das Kinderschützenfest statt – ein weiterer Höhepunkt im Wulfener Veranstaltungskalender, auf den sich nicht nur die kleinen Schützen freuen dürfen.
Wenn sich der Festplatz am Wittenbrink in grün-weißer Pracht zeigt, das Zelt auf Hochglanz poliert ist und Marschmusik durch die Straßen klingt – dann ist wieder Schützenfestzeit in Wulfen. Vom 23. bis 25. Mai 2025 lädt der Allgemeine Bürgerschützenverein Wulfen e.V. zum Schützenfest Wulfen 2025 ein. Drei Tage voller Gemeinschaft, Brauchtum und Feierlaune stehen bevor – für viele der Höhepunkt des Jahres.
Bereits eine Woche zuvor, am 17. Mai, gibt es mit dem Kinderschützenfest und der Vorparade einen ersten Vorgeschmack auf das große Ereignis.
Ein ganzes Dorf in Feierlaune
Nach dem großen Erfolg 2023 mit ausgelassener Stimmung, einem umjubelten Königspaar Holger Badde & Stefanie Schinkel und einer Throngemeinschaft, die das Zelt zum Beben brachte, ist die Vorfreude auf das Schützenfest Wulfen 2025 riesig. „Der Zusammenhalt und die Begeisterung, die unser Schützenfest auslösen, sind einfach etwas Besonderes“, freut sich der 1. Geschäftsführer Michael Vadder.
Tolle Stimmung bei der Damenparade. Foto: Schützenverein Wulfen
Die Mitgliederzahlen sprechen für sich: Mit über 1.100 Mitgliedern ist der Verein so stark wie eh und je. Und das spürt man – auf dem Festplatz, beim Zapfenstreich, beim Vogelschießen.
Der Auftakt: Kinderschützenfest & Vorparade am 17. Mai
Am Samstag, 17. Mai startet das Festprogramm mit dem fröhlichen Kinderschützenfest ab 12.30 Uhr. Neben dem spannenden Vogelschießen ab 14 Uhr locken Spielstationen, Hüpfburgen und Showacts die kleinen und großen Besucher. Der Höhepunkt: die feierliche Krönung des neuen Kinderschützenpaares.
Das Kinderschützenpaar durfte in der Kutsche mitfahren. Foto: Schützenverein Wulfen
Gegen 16 Uhr zieht der frische Kinderthron mit Musik durch das Dorf, um die Schützen zur Vorparade abzuholen. Ab 17 Uhr marschiert das Bataillon dann vom Wappenbaum zum Festplatz – der perfekte Einstieg ins Schützenfestgefühl. Im Festzelt sorgt DJ Christian für musikalische Begleitung, und auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.
Die Parade führt durch die Straßen von Wulfen. Foto: Schützenverein Wulfen
Grußwort von König Holger Badde
Liebe Dorstenerinnen und Dorstener, liebe Schützenfreunde, was waren das für zwei Jahre!
Ein echtes Highlight für uns war der neue Stromanschluss auf dem Schützenfestplatz. Hier konnte man sehen, was möglich ist, wenn alle an einem Strang ziehen. Unser Verein hat gezeigt, was Zusammenhalt bedeutet – und darauf bin ich richtig stolz.
Ein großes Dankeschön geht an alle, die dieses Projekt möglich gemacht haben. Unsere lokalen Firmen, die Stadt Dorsten, der Energieversorger Westenergie, die Vereinte Volksbank und Alle, die sich am Crowdfunding beteiligt haben. Ohne Euch wäre das nicht machbar gewesen – danke für Eure Unterstützung!
Besonders bedanken möchte ich mich auch bei meiner Königin Steffi und unserer gesamten Throngemeinschaft. Ihr wart immer zur Stelle, habt mit angepackt – und die letzten zwei Jahre für mich unvergesslich gemacht.
Ich freue mich schon auf die nächsten Feste mit Euch – mit Musik, guter Laune und echtem Dorfgeist! Herzliche Grüße Euer Schützenkönig Holger
Alles bereit: Der Festplatz glänzt in neuem Licht
Pünktlich zum Fest ist auch der Schützenplatz fit für die Zukunft. Dank tatkräftiger Unterstützung der Mitglieder, engagierter Sponsoren wie Westenergie, der Stadtteilkonferenz und vieler lokaler Unternehmen wurde eine dauerhafte Stromversorgung installiert. „Das macht uns unabhängiger und vereinfacht die Organisation erheblich“, so Projektpate Thorsten Rathmann.
Neuer Strom für den Schützenplatz. Foto: Alexander Fichtner
100 Jahre Ehrenmal: Tradition und Verantwortung
Ein besonderes Jubiläum wird in diesem Jahr am Schützenfest-Wochenende ebenfalls gefeiert: Das Wulfener Ehrenmal wird 100 Jahre alt. Seit seiner Errichtung 1925 erinnert es an die gefallenen Soldaten aus Wulfen und ist zugleich ein Mahnmal für den Frieden. Die Pflege des Ehrenmals gehört seit jeher zu den zentralen Aufgaben des Schützenvereins.
Die Schützen vor dem Ehrenmal. Foto: Schützenverein Wulfen
Zum Festjahr wurde das Denkmal umfassend renoviert und erstrahlt nun rechtzeitig zum Schützenfest in neuem Glanz. Die feierliche Gedenkzeremonie mit großem Zapfenstreich am Freitag ist damit in diesem Jahr von besonderer Bedeutung.
Schützenfest Wulfen 2025: Das Festprogramm
Freitag, 23. Mai 2025 – Feierlicher Auftakt
Mit Böllerschüssen wird ab 16.45 Uhr vor der St. Matthäus Kirche das Festwochenende eingeläutet. Der Gottesdienst um 17 Uhr wird von der Blasmusik Wulfen mitgestaltet. Nach der Kirche marschieren die Schützen zum Ehrenmal, wo Gedenken und großer Zapfenstreich stattfinden. Der feierliche Akt wird von dem Wulfener Spielmannszug und der Wulfener Blasmusik mitgestaltet. Am Abend ab 20 Uhr sorgt die Band „Herzschlag“ für Stimmung beim Tanz im Festzelt auf dem Festplatz Ecke Wittenbrink/Großer Ring.
Tolle Stimmung im Festzelt. Foto: Schützenverein Wulfen
Samstag, 24. Mai 2025 – Musik, Umzug, Festball
Der Samstag beginnt früh: Um 6 Uhr weckt der Spielmannszug die Dorfbewohner. Beim Frühschoppen ab 11 Uhr im Festzelt werden die Vereinsjubilare geehrt. Damit bedankt sich der Schützenverein für die 25-jährige und 50-jährige sowie erstmals auch für die 60-jährige und 70-jährige Mitgliedschaft im Verein.
Am Nachmittag folgt nach dem Antreten um 15 Uhr der große Festumzug mit Parade auf der Hervester Straße. Hier können sich Holger Badde und Stefanie Schinkel noch einmal richtig feiern lassen. Immer dabei sind auch die Minister und Ehrendamen Sascha Schinkel mit Anja Badde, Jörg Borgmann mit Bettina Plechinger und Christian Wahl mit Stephanie Borgmann.
Jubel für die Majestäten. Foto: Schützenverein Wulfen
Der Umzug führt vom Festplatz über den Wittenbrink zum Ostendorfer Kamp, wo im Königshaus sowohl die Throngemeinschaft als auch Ehrengäste und das neue Kinderschützenpaar auf die Schützen warten. Nun geht es weiter über den Orthöver Weg und Wauert ins Dorf. Am alten Friedhof wird eine kurze Pause eingelegt. Das Bataillon stellt sich auf der Hervester Straße auf und zieht zur Parade vorbei an unserer Throngemeinschaft. Über den Kleinen Ring und den Wittenbrink geht es dann zurück zum Festplatz. Nach dem Festumzug findet im Zelt ein Konzert der Musikkapellen statt.
Der Abend gehört ab 20 Uhr wieder der Band „Herzschlag“, abgerundet durch Fahnen- und Damenparade.
Sonntag, 25. Mai 2025 – Der Tag der Entscheidung (freier Eintritt!)
Der Sonntag steht ganz im Zeichen des Königsschießens: Ab 10 Uhr wird an der Vogelstange um die Königswürde gerungen. Nach der Proklamation des neuen Königspaares im Festzelt folgt der Umzug durch den Ort (Antreten um 17 Uhr im Zelt) und natürlich die Parade am Ehrenmal. Das neue Königspaar wird an der Wittenbrinkklause abgeholt. Im Anschluss geht es über den Kleinen Ring, den Orthöver Weg, Burgunderweg, Zur Potmere, Großer Ring und Markeneck auf die Hervester Straße zum Ehrenmal. Beim Krönungsball am Sonntagabend wird das Zelt, ebenfalls mit Unterstützung der Partyband Herzschlag, wackeln. Ergänzt wird der Krönungsball am Sonntag durch die Nachbarvereine Deuten, Dorf-Hervest und Lippramsdorf.
Spannung beim Vogelschießen. Foto: Schützenverein Wulfen
Der Vorstand weist darauf hin, dass die Ausgabe von Getränken mittels Wertmarken erfolgt. Die Gäste können an den gekennzeichneten Stellen die Wertmarken kaufen. Die Rückgabe nicht verbrauchter Wertmarken ist bis Festende am Sonntag möglich. Der Eingang zum Schützenfestplatz wird am Abend durch einen Sicherheitsdienst kontrolliert.
Das Festprogramm im Überblick
Freitag, 23. Mai 2025
16.45 Uhr: Antreten vor St. Matthäus Kirche, Festankündigung durch Böllerschüsse
17 Uhr: Gottesdienst
18 Uhr: Umzug zum Ehrenmal, Gedenkfeier und großer Zapfenstreich
20 Uhr: Tanz im Festzelt mit der Band „Herzschlag“
Samstag, 24. Mai 2025
6 Uhr: Wecken durch den Spielmannszug Wulfen
11 Uhr: Frühschoppen im Festzelt, Ehrung der Vereinsjubilare
15 Uhr: Umzug mit Parade auf der Hervester Straße
17.30 Uhr: Konzert der Musikkapellen im Festzelt
20 Uhr: Festball mit „Herzschlag“
22.30 Uhr: Fahnenparade
23.30 Uhr: Damenparade
Sonntag, 25. Mai 2025 – Eintritt frei!
10 Uhr: Vogelschießen, Platzkonzert, Proklamation des neuen Königspaares
„Rassismus geht uns alle an“: Die Jugendbuchautorin Kathrin Schrocke war zu Gast in der Gesamtschule Wulfen und stellte Achtklässlerinnen und Achtklässlern ihr neues Werk Weiße Tränen vor. Die Lesung bot neben eindrücklichen Buchpassagen auch Raum für offene Gespräche und wurde durch das Schulkulturprogramm der Stadt Dorsten gefördert.
Lesung mit Haltung: Schrocke stellt „Weiße Tränen“ vor
Eine besondere Veranstaltung erwartete die Achtklässler der Gesamtschule Wulfen: In der schuleigenen Bibliothek „BiBi am See“ las die vielfach ausgezeichnete Jugendbuchautorin Kathrin Schrocke aus ihrem neuen Roman Weiße Tränen. Mit dem einleitenden Satz „Rassismus geht uns alle an“ habe die Autorin gleich zu Beginn den Fokus der Lesung klargestellt. Ziel sei es gewesen, Alltagsrassismus sichtbar zu machen – insbesondere für Jugendliche, die selbst keine rassistischen Erfahrungen machten.
Freundschaft auf dem Prüfstand
In ihrem Buch erzählt Schrocke von den besten Freunden Lenni und Serkan, deren Verhältnis durch rassistische Spannungen an ihrer Schule auf die Probe gestellt werde. Als ein neuer Schüler auftauche und etablierte Strukturen infrage stelle, beginne auch Lennis eigenes Weltbild zu bröckeln. „Ich möchte Jugendliche ermutigen, ihre eigene Rolle zu reflektieren und nicht wegzusehen, wenn Diskriminierung passiert“, habe Schrocke erklärt. Für ihren Roman habe sie zahlreiche Gespräche mit Betroffenen geführt – deren Erlebnisse seien direkt in die Handlung eingeflossen.
Zwischen Buchpassagen und Diskussionen
Die rund 90-minütige Lesung war geprägt von einem Wechsel zwischen ausgewählten Textstellen und angeregten Diskussionen. Die Schülerinnen und Schüler hätten aufmerksam zugehört und sich aktiv eingebracht. Schulleiter Hermann Twittenhoff zeigte sich beeindruckt: „Eine Lesung wie diese macht deutlich, dass Literatur nicht nur unterhält, sondern auch Haltung vermitteln kann.“ Gerade bei einem sensiblen Thema wie Alltagsrassismus sei es wichtig, den Dialog mit jungen Menschen zu suchen.
Schule als Ort gesellschaftlicher Auseinandersetzung
Auch die Kulturbeauftragte der Schule, Kathrin Block, betonte die Bedeutung der Veranstaltung: „Mit dem Schulkulturprogramm ermöglichen wir nicht nur kulturelle Teilhabe, sondern schaffen Räume für gesellschaftlich relevante Themen.“ Die Lesung mit Kathrin Schrocke sei ein gelungenes Beispiel dafür gewesen. Finanziert wurde die Veranstaltung durch das Schulkulturprogramm der Stadt Dorsten.
Wer wissen möchte, wie es mit Lenni, Serkan und der Theater-AG weitergeht, müsse selbst zum Buch greifen – und womöglich auch zur eigenen Haltung.
Jeden Mittwoch von 15:00 bis 17:00 Uhr treffen sich Strick- und Häkelbegeisterte zum offenen Strickkreis „Die flotte Masche“ in der BiBi am See.
Die Runde steht unter der Leitung von Christine Eickenscheidt und richtet sich an alle, die Freude an Nadel und Garn haben – ganz gleich, ob Anfängerin oder geübter Stricker.
Gemeinsam Handarbeiten – ohne Anmeldung
Das Besondere: Es braucht weder Anmeldung noch feste Verpflichtung. Wer Zeit und Lust hat, kann einfach vorbeikommen. In entspannter Atmosphäre wird gestrickt, gehäkelt und dabei geplaudert. Der Austausch steht ebenso im Mittelpunkt wie das gemeinsame kreative Tun.
Für den guten Zweck
Die gefertigten Stücke werden nicht nur bewundert, sondern auch gespendet. Sie kommen unterschiedlichen sozialen Projekten zugute. So verbindet die Gruppe das Hobby mit einem Engagement für andere – unkompliziert und mit Herz.
Ort und Zeit auf einen Blick
Der Strickkreis trifft sich:
jeden Mittwoch
von 15:00 bis 17:00 Uhr
in der BiBi am See in Barkenberg
BiBi am See – mehr als eine Bibliothek
Die BiBi am See besteht seit dem 1. Januar 2011 als Bürger- und Schulmediothek und geht aus der früheren Stadt- und Schulbibliothek hervor. Sie wird ehrenamtlich betrieben und bietet mit rund 30.000 Medien ein breites Angebot für alle Altersstufen – darunter Bücher, Hörbücher, DVDs, Tonies, Kekz-Kopfhörer, Edurino-Figuren und tiptoi-Medien.
Turbulentes Heimspiel, starke Moral: Die C2 der JSG Lembeck-Rhade-Deuten zeigte Moral und holte am Mittwochabend ein 3:3 gegen die spielstarke JSG TuS Gahlen, trotz 1:3-Rückstand zur Pause.
Foto: Verein
Spielbericht von Michael Oesterbeck
Am Mittwochabend empfing unsere C2 die JSG TuS Gahlen / SV Dorsten Hardt zum Heimspiel – und sicherte sich nach frühem Rückstand noch ein 3:3-Unentschieden. Besonders in der zweiten Halbzeit zeigte das Team Moral und Zusammenhalt.
Früher Rückstand
Die Gäste starteten druckvoll und aggressiv in die Partie – als wollten sie von der ersten Minute an ein Zeichen setzen. Unsere Mannschaft wirkte überrascht und kam nicht richtig in die Zweikämpfe. Bereits in der 4. Minute schlug Gahlen zu und ging mit 0:1 in Führung.
Erst nach einer kurzen Findungsphase kam die C2 besser ins Spiel. In der 16. Minute setzte sich David über die linke Seite durch, der gegnerische Außenverteidiger klärte zur Ecke. Jesse brachte den Ball scharf vor das Tor, wo Max goldrichtig stand und zum 1:1 einnetzte – zu diesem Zeitpunkt etwas glücklich.
Gahlen bleibt überlegen
Die Gäste blieben spielbestimmend und nutzten ihre Chancen konsequent. In der 36. und 48. Minute erhöhten sie auf 1:3 – zu diesem Zeitpunkt schien es, als sei das Spiel entschieden. Unsere Defensive bekam kaum Zugriff, Gahlen spielte druckvoll und zielstrebig.
Aufholjagd in Halbzeit zwei
Doch unsere C2 zeigte in der Schlussphase Moral. Nach einigen taktischen Umstellungen funktionierte das Pressing besser, und das Team kam vermehrt zu schnellen Gegenangriffen.
In der 51. Minute setzte sich Max im Strafraum durch und konnte nur per Notbremse gestoppt werden. Der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Marlow übernahm Verantwortung und verwandelte den Elfmeter kompromisslos unter die Latte – 2:3.
Angetrieben vom Anschlusstreffer legte das Team nach. In der 60. Minute dribbelte sich David mit Tempo in den Strafraum und wurde erneut gefoult. Wieder Elfmeter – wieder Marlow – wieder Tor. Der 3:3-Ausgleich war geschafft.
Guter Punkt gegen starken Gegner
Die JSG Gahlen/Dorsten Hardt war an diesem Tag das insgesamt stärkere Team gewesen, doch unsere Mannschaft hat mit Kampfgeist und Teamspirit dagegengehalten. Die Punkteteilung darf somit unter dem Strich als Erfolg gewertet werden.
In zwei Wochen treffen beide Teams erneut aufeinander – dann wird sich zeigen, wer aus diesem Duell mehr gelernt hat.
Dorsten trauert um Ludwig Klapheck. Der engagierte Christdemokrat, der sich fast vier Jahrzehnte für seine Heimatstadt einsetzte, ist kurz vor seinem 92. Geburtstag verstorben. Mit seiner Familie trauern auch Bürgerschaft, Rat und Verwaltung um einen Mann, der Dorsten über Jahrzehnte mitgestaltet und geprägt hat.
Der gelernte Tischlermeister begann sein politisches Wirken bereits 1969 – noch vor der kommunalen Neuordnung – als sachkundiger Bürger. Von 1975 bis 1999 gehörte er dem Stadtrat an, danach bis 2004 erneut als sachkundiger Bürger. Seine Fachkenntnis und sein Engagement machten ihn zu einer geschätzten Stimme in verschiedensten Ausschüssen, darunter Schule, Planung und Bauen, Umwelt sowie Finanzen. Für seinen langjährigen Einsatz erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter das Bundesverdienstkreuz am Bande und die Stadtplakette in Gold.
Engagiert in der Vereinsarbeit
Neben der großen Politik lag Ludwig Klapheck auch seine Heimat Feldmark besonders am Herzen. Hier engagierte er sich mit Leidenschaft in mehreren Vereinen. Der CDU-Ortsverband Altstadt/Feldmark, die Taubenzüchter-Reisevereinigung „Unter Lippe“ und der Feldmärker Tennisverein ernannten ihn in Anerkennung seiner Verdienste jeweils zum Ehrenvorsitzenden. Den Tennisverein hatte Klapheck sogar mitbegründet, ebenso trieb er maßgeblich den Bau des Schützenheims voran.
Sein Motto war dabei stets der Zusammenhalt: „Wir haben alle an einem Strang gezogen. In der Gemeinschaft entsteht Spaß. Das hat auch zusammengeschweißt“, betonte er immer wieder.
Ludwig Klapheck, ein Macher
Bürgermeister Tobias Stockhoff würdigt Klapheck als einen „Macher, der mit Leidenschaft Projekte vorangetrieben hat“ und als „Motor, der Menschen hinter einer Idee versammeln konnte“. Seinen reichen Erfahrungsschatz habe er stets großzügig mit anderen geteilt. „Die Stadt Dorsten und insbesondere die Feldmark haben seinem prägenden Wirken viel zu verdanken“, so Stockhoff.
Die Stadt Dorsten wird Ludwig Klapheck in dankbarer Erinnerung behalten. Bürgerschaft, Rat und Verwaltung sprechen den Angehörigen ihr tief empfundenes Mitgefühl aus.