Einen spannenden Blick zurück in die Ursprünge der Fotografie warfen kürzlich die Kulturklassen 6.6, 7.5 sowie 8.5/6 der Gesamtschule Wulfen. Im Rahmen eines außergewöhnlichen Workshops tauchten die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung des Dortmunder Fotokünstlers Hannes Woidich tief in die analoge Fotografie ein – ganz ohne Smartphone, Filter oder Schnellschussfunktion.
„In einer Welt, die von Schnelligkeit geprägt ist, war dieser Workshop für unsere Schüler eine wertvolle Erfahrung der Entschleunigung und Konzentration“, beschreibt Hermann Twittenhoff, Leiter der Kulturschule der Stadt Dorsten, die Bedeutung des Projekts. „Die kreative Auseinandersetzung mit Technik, Licht und Bildgestaltung hat sie auf besondere Weise gefördert.“
Eigene Lochkameras gebaut
Im Mittelpunkt des Workshops stand die künstlerische Arbeit mit der Fotografie in ihrer ursprünglichsten Form. Die Jugendlichen bauten eigene Lochkameras, arbeiteten in der Dunkelkammer und experimentierten mit der Technik der Fotogrammherstellung. Besonders beeindruckend: Die entwickelten Bilder entstanden komplett in Eigenregie – von der Aufnahme bis zur fertigen Gestaltung als individuelles Kunstwerk.
Foto: Gesamtschule Wulfen
Im Anschluss setzten die Klassen die entstandenen Fotografien kreativ im Unterricht um. In enger Zusammenarbeit mit ihren Lehrkräften entstanden Collagen, Bildergeschichten, poetische Texte, Leporellos und Zeichnungen. Ein besonderes Highlight war die Arbeit mit Solarpapier – eine faszinierende Technik, die den jungen Künstlern einen weiteren Zugang zur Fotografie fernab des Digitalen eröffnete.
Foto: Gesamtschule Wulfen
Fotografie, Technik und Kreativität
Katrin Block, betreuende Lehrerin, fasst das Projekt begeistert zusammen: „Es war eine schöne Kombination aus Fotografie, Technik und Kreativität. Nach dem praktischen Teil haben wir im Unterricht weitergearbeitet – mit großem Engagement der Schüler.“ Besonders bemerkenswert sei gewesen, wie viele der Jugendlichen den entschleunigten, bewussten Umgang mit dem Medium Fotografie als wohltuenden Kontrast zum hektischen Schulalltag empfanden.
Möglich war das Projekt dank der die finanziellen Unterstützung der Eltern sowie durch das Landesprogramm „Kultur und Schule“. Ein gelungenes Beispiel dafür, wie kulturelle Bildung an Schulen lebendig, praxisnah und nachhaltig gestaltet werden kann.
Mit mobilen Tempokontrollen geht die Stadt Dorsten wieder gegen Raser im Stadtgebiet vor. Zur besseren Transparenz werden die Kontrollen im Vorfeld stets angekündigt.
Die Radarwagen der Stadt Dorsten werden in der Woche vom 19. bis 25. Mai 2025 die folgenden Straßen im Stadtgebiet für Tempokontrollen besonders in den Blick nehmen:
Tempo-Kontrollen in Dorsten
Dülmener Straße
Idastraße
Kirchhellener Allee
Darüber hinaus müssen Verkehrsteilnehmer natürlich im gesamten Stadtgebiet mit weiteren Geschwindigkeitsmessungen rechnen.
Die Stadt Dorsten warnt eindringlich vor unseriösen Anbietern, die derzeit im Stadtteil Wulfen ihr Unwesen treiben. Diese treten unangekündigt an Haustüren auf und bieten die Inspektion privater Kanalhausanschlüsse an. Dabei geben sie vor, mit Kameras Schäden an den Leitungen festgestellt zu haben – häufig mit dem Ziel, den Bewohnern eine teure und angeblich dringend notwendige Reparatur aufzuschwatzen.
Besonders brisant: Die vermeintlichen Fachfirmen bieten die Instandsetzungsarbeiten gleich selbst an – ein Vorgehen, das auf Misstrauen stoßen sollte. In einem aktuellen Fall stellte der Kommunale Servicebetrieb Dorsten (KSD) fest, dass die Leitung in einwandfreiem Zustand war. Die Diagnose des „Kanalprüfers“ war also nachweislich falsch.
Die Stadt Dorsten appelliert deshalb an alle Bürger, wachsam zu sein und sich nicht unter Druck setzen zu lassen. Wer von einem solchen Anbieter aufgesucht wird oder ein verdächtiges Angebot erhält, kann sich zur Überprüfung direkt an das Tiefbauamt der Stadt wenden. Telefonisch ist es unter 02362 – 66 5401 erreichbar, alternativ können Unterlagen und Angebote per E-Mail an [email protected] geschickt werden.
Bei einem begründeten Verdacht auf betrügerisches Verhalten rät die Stadt zudem, die Polizei zu informieren. Die Bürger werden gebeten, bei Haustürgeschäften generell vorsichtig zu sein und sich nicht zu schnellen Entscheidungen drängen zu lassen. Echtes Fachpersonal meldet sich in der Regel vorher an – und drängt nicht sofort auf teure Maßnahmen.
Am Sonntagabend (18. Mai) eskalierte ein zunächst verbaler Streit zwischen zwei Personengruppen im Linienbus zu einer handfesten Auseinandersetzung am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) Dorsten. Auslöser der Auseinandersetzung waren nach ersten Erkenntnissen gegenseitige Provokationen im Zusammenhang mit Fußball.
Wie die Polizei mitteilt, gerieten die Gruppen gegen 20.10 Uhr zunächst im Bus verbal aneinander. Nach dem Aussteigen am ZOB mündete der Streit schließlich in eine gewaltsame Schlägerei, an der rund zehn Personen beteiligt waren. Es kam zu Schlägen und Tritten, bei denen drei junge Männer im Alter von 15, 17 und 22 Jahren, alle aus Dorsten, leicht verletzt wurden. Sie mussten zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht werden.
Ein weiterer Beteiligter soll während der Auseinandersetzung mit einer zerbrochenen Bierflasche gedroht haben. Zum Einsatz kam die Flasche laut Polizeiangaben jedoch nicht.
Die Polizei griff zügig ein, beendete die Schlägerei und nahm die Personalien der Beteiligten auf. Im Anschluss wurden allen Beteiligten Platzverweise ausgesprochen. Die Ermittlungen zur genauen Ursache und zum Ablauf des Vorfalls dauern an.
Sind Sie eine echte Nachteule und können sich nicht vorstellen, dass jemand freiwillig mitten in der Nacht aufsteht, um in den Sonnenaufgang zu radeln? Doch für die sogenannten Lerchen ist genau das ein Highlight. Die frühen Radtouren des ADFC starten in den Tag, begleitet von der erwachenden Natur.
Exakt zur Sommersonnenwende am 21. Juni organisiert Thomas Verhülsdonk vom Fahrradclub ADFC bereits zum dritten Mal eine solche Sonnenaufgangstour. Die erste führte zur Halde Hoheward, die zweite zum Tetraeder. In diesem Jahr geht es zur Halde Ewald-Fortsetzung. Um pünktlich zum Sonnenaufgang um 5:15 Uhr das Ziel zu erreichen, trifft sich die Gruppe bereits um 2:30 Uhr am Bürgerbahnhof.
Mitten in der Nacht starten die Touren am Bürgerbahnhof Dorsten. Foto: ADFC
„Ich plane die Route so, dass wir keine Waldwege nutzen. Die Sturzgefahr im Dunkeln wäre einfach zu hoch. Aber so früh morgens sind die Straßen frei, sodass wir sicher in der Gruppe fahren können“, erklärt mir der Tourguide und ergänzt: „Ich teste jede Strecke vorher ausgiebig und kann genau angeben, welche Steigungen zu erwarten sind, wie lang die Route ist und welche Anforderungen an Fitness, Kleidung oder das Fahrrad bestehen. Wir passen uns immer dem langsamsten Fahrer an, deshalb sollte jeder seine Belastbarkeit realistisch einschätzen, bevor er sich anmeldet.“
Spektakulärer Sonnenaufgang
Bei ihrer ersten Tour wurden die Teilnehmer mit einem spektakulären Sonnenaufgang belohnt. „Ein solches Naturspektakel erlebt nur derjenige, der früh genug aufsteht“, betont Thomas Verhülsdonk und Gabi Schönweiß ergänzt: „Es ist ein tolles Gefühl, im Dunklen loszufahren und den Sonnenaufgang bewusst mit netten, gleichgesinnten Menschen zu erleben.“ Bei der zweiten Tour zum Tetraeder hingegen spielte das Wetter nicht mit, der Himmel blieb verhangen. Dennoch konnte Klaus Karrasch die Tour genießen. „„Mit Gleichgesinnten aus der Nacht in den frühen Morgen hineinzufahren, das ist ein unvergessliches Erlebnis.“
Am Tetraeder. Foto: ADFC
Für dieses Jahr plant Thomas Verhülsdonk eine Rundtour über etwa 70 Kilometer. „Es gibt von allem ein wenig“, verspricht er. „Wir starten am Bahnhof und fahren über Polsum, Speckhorn und Oer-Erkenschwick in Hervest mit Industrieflair, fahren über Marl und Oer-Erkenschwick zur Halde, dann geht es nach dem Frühstück durch die Haardt in Richtung Haltern. Nach einem kleinen, gemeinsamen Mittagessen nehmen wir die Römer-Lippe-Route zurück nach Dorsten.“
Glücklicherweise blieben die Touren bisher größtenteils pannenfrei, der einzige Sturz ging glimpflich aus. „Wir Tourguides sind sowohl in Erster Hilfe als auch in Pannenhilfe geschult. Doch meistens helfen sich die Teilnehmer gegenseitig“, erzählt der Dorstener erfreut.
Sonnenuntergang für Eulen
Aber nicht nur die Lerchen kommen bei den angebotenen Touren auf ihre Kosten. Auch für die Eulen gibt es ein besonderes Angebot: Bei der Sonnenuntergangstour radelte die Gruppe vorletztes Jahr in die Kirchhellener Heide zum Elsbachsee, auch Pfingstsee genannt. Nach einer entspannten Fahrt ließen die Teilnehmer den Tag bei frisch hergestellten Frikadellen und leckeren Salaten ausklingen, während die Sonne langsam hinter dem Horizont verschwand.
Die Sonne senkt sich über dem Elsbachsee. Foto: Borgwardt
„Die Tour kam so gut an, dass ich sie unbedingt wiederholen möchte“, erzählt Thomas Verhülsdonk. „Ich bin mir nur noch nicht sicher, wann genau, wahrscheinlich im Juli. Aber jetzt freue ich mich erstmal darauf, nach der Winterpause viele bekannte, aber auch einige für mich neue Gesichter zu sehen.“
Der ADFC Dorsten
Der ADFC hat aktuell rund 450 Mitglieder. Alle Touren und Termine können auf der Webseite dorsten.adfc.de eingesehen werden. Mitglieder nehmen kostenlos an den Sonnenaufgangstouren teil, Nicht-Mitglieder zahlen eine Teilnahmegebühr von 5,00 Euro.
Mit viel Einsatz und einem starken Teamgeist sichert sich die C2 von Lembeck/Rhade/Deuten ein verdientes 1:0 gegen die Gäste vom SUS GW Barkenberg. Der Treffer von Luc in der ersten Hälfte entschied eine Partie, in der beide Mannschaften alles reinwarfen.
Spielbericht von Michael Oesterbeck
Frühe Kontrolle, später Lohn
Am Samstag empfing unsere C2 die Mannschaft des SUS GW Barkenberg am Dillenweg. Von Beginn an war das Heimteam hellwach, dominierte die ersten Minuten und setzte über die Außen immer wieder gefährliche Akzente. Das Spiel lief gut – viele Ballaktionen, gute Raumaufteilung und viel Druck über die schnellen Flügel.
In der 25. Minute zahlte sich der Einsatz dann aus: Luc nutzte eine gute Kombination und vollendete zum umjubelten 1:0. Mit dieser Führung ging es auch in die Pause.
Zweite Hälfte mit viel Einsatz
Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel intensiv. Die Gäste drängten auf den Ausgleich, doch die Defensive der Spielgemeinschaft hielt stand. Gleichzeitig versuchten unsere Jungs, den Deckel draufzumachen – doch ein zweiter Treffer wollte nicht fallen.
So blieb es bis zum Abpfiff spannend, doch die Gastgeber retteten den knappen Vorsprung ins Ziel. Ein verdienter Arbeitssieg, der vor allem auf Teamgeist und Laufbereitschaft basierte.
Blick nach vorn: Topspiel gegen Borken
Im nächsten Spiel wartet ein echtes Kaliber: Der Tabellenführer von der SG Borken ist zu Gast. Um dort zu bestehen, braucht es eine konzentrierte Leistung über 70 Minuten – und vielleicht auch ein kleines Fußballwunder.
Glosse von Anke:Der Alltag ist schon ernst genug. Deswegen serviert die Dorstenerin Anke Klapsing-Reich zum Wochenende eine Portion Heiterkeit.
Vergnügliche Episoden aus dem Berufs- und Familienleben. Denn mit einem Lächeln geht gleich alles leichter.
Protestanten müssen warten
In Dorsten haben am vergangenen Wochenende einige Grundschulkinder bei strahlendem Sommerwetter die Erstkommunion empfangen. Mit Kirchgang, Familienfeier, Lampenfieber und jeder Menge Geschenken. Das erinnerte mich an die Geschichte, die mir mal eine Mutter vor vielen Jahren erzählt hatte:
Ihr Sohn, damals Drittklässler, verfolgte mit immer länger werdendem Gesicht die wachsende Kommunion-Vorfreude seiner Freunde und Mitschüler. „Mama, warum sind wir eigentlich evangelisch?“, maulte er missmutig herum, „da muss ich ja noch Jahre warten, bis ich zur Konfirmation gehen und Geschenke kriegen kann.“
Da aber für die Familie weder eine Konversion zum katholischen Glauben noch ein Dringlichkeitsantrag bei der evangelischen Kirche auf eine Vorverlegung der Konfirmation des Sohnes um ca. 5 Jahre infrage kam, musste der schmollende Spross durch diese „Glaubenskrise“ durch. Seinen letzten Einspruchsversuch: „Die kriegen aber alle eine Stereoanlage und ich hab keine – das ist doch ungerecht“ – schmetterte der Familienrat ebenso entschieden ab wie seine Weigerung, als Freund und Gast der Kommunion seiner katholischen Freunde in der Kirche beizuwohnen.
So saß die Mutter also mit ihrem prötteligen Protestanten neben sich in der Kirchenbankreihe und verfolgte die Feier. Der Pfarrer trat vor das Mikrofon, um die versammelte Gemeinde und die schick herausgeputzten Kommunionkinder weihevoll zu begrüßen: „Liebe Kinder, heute ist der Tag Eurer heiligen …“ „…Stereoanlage“, zischte ihr Sohn dazwischen und vollendete den Satz nach seiner Sicht der Dinge.
Wie ich hörte, nahm er fünf Jahre später Revanche. Zwar ohne Stereoanlage, dafür aber mit einem nigelnagelneuen Schlagzeug. Und so war die Balance in der katholisch-protestantischen Welt wiederhergestellt.
Beim Kinderschützenfest in Wulfen ging es am Samstag rund: Luftgewehr, Laufkarten und ein hartnäckiger Vogel standen im Mittelpunkt eines bunten Nachmittags. Lio Heming holte mit dem 372. Schuss die letzte Feder – und sicherte sich damit die Königswürde. An seiner Seite: Nora Karbowski als Kinderkönigin.
Lio Heming holte mit dem 372. Schuss die letzte Feder vom Vogel. Foto: Petra Bosse
Spannung am Schießstand
Schon bevor der erste Schuss fiel, war die Spannung groß: Wer schnappt sich Zepter, Krone oder Reichsapfel? Fast alle wollten – und alle durften. Denn beim Kinderschützenfest auf dem Schützenplatz in Wulfen hatte jedes Kind eine Chance, sich eine Insignie zu sichern.
Die Schlange am Schießstand wurde im Laufe des Nachmittags nicht kürzer. Eltern, Großeltern und Freunde jubelten jedem Treffer zu. Manche zitterten mehr als die kleinen Schützen selbst.
Foto: Petra Bosse
Lio trifft ins Schwarze
Der kleine Lio Heming zeigte schließlich Nerven wie ein Großer. Mit dem 372. Schuss aus dem Luftgewehr holte er dem zähen Vogel die letzte Feder ab – und damit den Sieg. Es war 16.19 Uhr, als der Jubel losbrach. An seiner Seite steht nun Nora Karbowski als neue Kinderkönigin. Gemeinsam regieren sie das Kinderreich – zumindest bis zum nächsten Jahr. Das Königspaar löst damit das Königspaar Lean & Leonie ab.
Foto: Petra Bosse
Offizielle Krönung mit Geduld und Humor
Major Daniel Knüfer moderierte das Spektakel und wartete sehnsüchtig auf das Ende. „Jetzt muss die letzte Feder aber fallen, denn die Leute warten schon auf uns am Wappenbaum“, meinte er und fügte lachend hinzu: „Wie bei den Großen – das zieht sich manchmal eben etwas.“
Foto: Petra Bosse
Musik, Draht und Feuerwehrschlauch beim Kinderschützenfest
Neben dem Schießen gab’s noch viel mehr zu erleben. Die Blasmusik Wulfen lud die Kinder ein, mal ein Instrument auszuprobieren. Wer lieber zitterfrei blieb, testete den „Heißen Draht“. Und für alle, die später zur Feuerwehr wollen: Mit einem Schlauch durfte gezielt gelöscht werden – zumindest in der Theorie. Da war der Sportschieß Club Wulfen mit einem Lasergewehr, wo Kinder ebenfalls ihre Treffsicherheit testen konnten.
Foto: Petra Bosse
Für jede Aktion gab’s einen Stempel auf der Laufkarte. Und wer fleißig sammelte, durfte sich am Ende über ein Geschenk freuen.
Eis für alle und ein königlicher Kutschenritt durch Wulfen
Für die nötige Abkühlung sorgten Holger Badde und Steffi Schinkel, das Wulfener Königspaar von 2023. Aus ihrer Kühlbox verteilten sie Eis an den Schützennachwuchs – eine willkommene Erfrischung.
Das amtierende Königspaar von 2023 Wulfen Holger Badde und Steffi Schinkel. Foto: Petra Bosse
Dann ging’s mit der Kutsche und viel Applaus zum Wappenbaum, wo das neue Königspaar schon von zahlreichen Zuschauern erwartet wurde. Nach einem kurzen Halt kehrten alle zurück – und während sich die Erwachsenen im Festzelt langsam auf den Abend einstimmten, klang ein rundum gelungener Tag für die Kinderkönige gemütlich aus.
Foto: Petra Bosse
Kinderschützenfest Wulfen 2025. Fotos: Petra Bosse
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Foto: Petra Bosse
Lio Heming holte mit dem 372. Schuss die letzte Feder vom Vogel. Foto: Petra Bosse
Beim 2. Seifenkistenrennen am Emmelkamp in Dorsten-Holsterhausen am Samstag feierten Zuschauer 20 fantasievolle Kisten, kreative Teams und sonnige Stimmung. Das Event zog Hunderte an und wurde zum bunten Frühlingshighlight der Region.
von Jacqueline de Cillia
Foto: Seifenkistenrennen 2025 in Dorsten Holsterhausen Emmelkamp. Foto: Jacqueline de Cillia
Ausnahmezustand am Emmelkamp
Was für ein Tag! Was für ein Rennen! Was für ein Spektakel! Am Emmelkamp in Dorsten-Holsterhausen herrschte heute Ausnahmezustand. Beim zweiten Seifenkistenrennen verwandelte sich der ansonsten beschauliche Stadtteil in eine tobende Rennarena voller Kreativität, Spaß und quietschenden Rädern. Allerdings ganz ohne Motorenlärm. Hier rollten nicht Boliden mit V8-Antrieb durch die Kurven, sondern liebevoll gebaute Seifenkisten, gezogen von Rasenmähertraktoren, die zugleich als unsere charmanten und verlässlich schnurrenden Safety Cars dienten.
Foto: Seifenkistenrennen 2025 in Dorsten Holsterhausen Emmelkamp. Foto:Jacqueline de Cillia
Zuschauer aus der ganzen Region
Schon früh am Morgen strömten die Zuschauerinnen und Zuschauer aus ganz Dorsten und darüber hinaus herbei. Aus Marl, Kirchhellen, Bottrop und vielen weiteren Orten der Umgebung kamen die Fans, um das zu erleben, was man mit Fug und Recht als das Rennsport-Highlight des Frühjahrs bezeichnen darf.
Foto: Jacqueline de Cillia
Bunte Teams mit Fantasie und Humor
Die Teams? Zahlreich, bunt, kreativ und mit einem Schuss Wahnsinn gewürzt. Die Liste der Teilnehmenden war lang. So viele Starter wie nie zuvor. Jede Seifenkiste ein Unikat, jedes Team mit Herzblut und Humor am Start. Ob „Flotti Galoppi“, „Turboperlen“, „Zwei am Stil“ oder der wilde „Häppy Depp“. Hier wurde Motorsport zum echten Volksfest.
Foto: Jacqueline de Cillia
Organisation wie bei der Formel 1
Der Emmelkämper Rennverein, oder besser gesagt das hochmotivierte Gremium der Emmelkämper Kreativ-Genies, hat wirklich etwas Sensationelles auf die Beine gestellt. Die Strecke war abgesichert, bestens ausgeschildert, mit Posten besetzt, die jedem Formel-1-Rennen zur Ehre gereicht hätten. Nur dass hier eben niemand auf Sprit, sondern auf Spaß fuhr.
Foto: Jacqueline de Cillia
Wetterglück und beste Stimmung
Und dann dieses Wetter! Sonnenschein satt, fast wie bestellt. Die Stimmung? Bombastisch. Es gab kalte Getränke, heiße Würstchen, Musik, gute Laune und so viele Lacher, dass man gar nicht wusste, wohin zuerst schauen. Eltern, Kinder, Freunde und Nachbarn standen an der Strecke, feuerten an, jubelten, feierten jeden Fahrfehler und jedes Überholmanöver wie einen Weltrekord.
Foto:Jacqueline de Cillia
Rennen mit Stil und Applaus
Die Rennen selbst? Spektakulär, chaotisch, schnell und manchmal auch etwas langsam. Aber immer mit Stil und jeder Menge Applaus. Das Tempo war Nebensache, denn hier zählte nur eins: Dabei sein ist alles, und zwar mit einem breiten Grinsen im Gesicht.
Gewinner und ein echter Hingucker
Und die Sieger?
Platz: Familie Witte
Platz: Das verrückte Huhn
Platz: Offiziere Holsterhausen
Platz 1. Foto: Theresia Schlüter
2. Platz. Foto: Theresia Schlüter
3. Platz. Foto: Theresia Schlüter
Der Preis für die schönste Seifenkiste ging an die Karottenkracher mit ihrer liebevoll gestalteten Kiste „Flotti Galoppi“ – ein echter Hingucker, der Publikum und Jury gleichermaßen begeistert hat.
Die Gewinner der schönsten Seifenkiste 2025. Foto: Theresia Schlüter
Die Vorfreude auf das nächste Rennen
Dass dieses Ereignis unbedingt eine Fortsetzung braucht, steht außer Frage. Schon jetzt munkelt man am Streckenrand: „Wie wird das dritte Rennen aussehen?“ „Gibt’s dann Seifenkisten mit Flügeln?“ „Kommt Verstappen nächstes Jahr vorbei?“ Wer weiß das schon. Was wir aber wissen: Das Emmelkamp-Rennen hat sich einen festen Platz im Herzen der Dorstener Community verdient.
Sefenkistenrennen Emmelkamp: Fotos: Jacqueline De Cillia
„Kirschen rot, Spargel tot“, so lautet eine Bauernregel.
Die Langfassung dazu lautet: Die Ernte der „Speise der Götter“, des „Königsgemüses“ oder schlicht des „jungen Triebes, der nicht gesät wurde“, so die Übersetzung des griechischen Namens „aspáragos“, beginnt im April. Gestochen wird das edle Gemüse bis zum 24. Juni, dem Johannistag. Die relativ kurze Erntezeit endet mit dem Reifen der Kirschen.
Die Geschichte des Spargels
Bereits die Ägypter kannten die Urform des Spargels, ebenso wie vor etwa 2.500 Jahren die alten Griechen. Sehr wahrscheinlich diente die „Speise der Götter“ allerdings eher der medizinischen Verwendung oder als Aphrodisiakum. Die Römer bauten später dieses Gemüse als Delikatesse an und brachten es vermutlich über die Alpen nach Deutschland.
So wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts aus einer Heilpflanze über das Luxusgemüse für Fürsten eine beliebte Delikatesse, die trotz eines arbeitsintensiven Anbaus für jedermann erschwinglich geworden ist. Das „essbare Elfenbein“, wie der Spargel auch genannt wird, ist eine Staude, deren Sprosse gestochen und verzehrt werden. Der ins Kraut schießende Spargel liefert anschließend das grüne Beiwerk zu hübschen Frühlingssträußen. Aber Vorsicht: Die roten Beeren sind schwach giftig.
Grün, weiß und violett
Die weißen Spargelstangen sind genau genommen ein Zufallsprodukt. Um die zarten Stangen vor Schädlingsbefall zu schützen, wurden sie bedeckt, was zur Folge hatte – und weiterhin hat –, dass der Spargel ohne Sonnenlicht hell bleibt.
Mit geschickten Händen: Ein fleißiger Arbeiter erntet frischen Spargel, um uns das königliche Gemüse auf den Tisch zu zaubern.
Die grüne Farbe des überirdisch angebauten Spargels entsteht durch Chlorophyll, das der Spargel bildet, sobald er dem Sonnenlicht ausgesetzt ist. Dieser Spargel ist vitaminreicher, würziger und dünner und muss nur im unteren Drittel geschält werden.
Neben diesen beiden hauptsächlich bei uns angebauten Sorten gibt es noch weißen Spargel mit lila Köpfchen, den komplett lilafarbenen Spargel, den Wildspargel sowie den Thai-Spargel.
Die Zubereitung
Die Vielfalt in der Zubereitung der unterschiedlichen Spargelsorten ist beeindruckend. So werden die grünen Stangen kurz angebraten als Snack geschätzt. Die klassische Variante ist jedoch der weiße Spargel mit Kartoffeln, Schinken und Sauce hollandaise. Aber auch auf Feldsalat mit Nüssen und Dressing sowie warm mit Erdbeeren und Schafskäse wird Spargel immer öfter modern zubereitet.
Frischen Spargel erkennen
Frischen Spargel erkennen Sie an den feuchten Schnittstellen, am leisen Quietschen, wenn Sie die Stangen aneinander reiben, oder am hellen Ton, wenn Sie die Stangen gegeneinander schlagen.
Einigung in Sicht: Bürgermeister Stockhoff zeigt sich optimistisch für die Zukunft des Dorstener Krankenhauses.
Im Rahmen einer CDU-Veranstaltung im Bürgerpark Maria Lindenhof in Dorsten äußerte sich Bürgermeister Tobias Stockhoff ausführlich zur Krankenhausreform in Nordrhein-Westfalen. Er zeigte sich zuversichtlich, dass ein tragfähiger Weg für das St. Elisabeth-Krankenhaus gefunden werden könne. Begleitet von politischer und gesellschaftlicher Unterstützung sowie einem klaren Fahrplan, betonte er: „Ich bin mehr als optimistisch, dass wir einen gangbaren Weg für unser Krankenhaus gefunden haben.“
Reformpläne sorgen für Unruhe
Die geplante Krankenhausreform des Landes hatte zuletzt für erhebliche Verunsicherung gesorgt. Zwei stationäre Abteilungen des Dorstener St. Elisabeth-Krankenhauses sollen laut aktueller Landesplanung wegfallen. Das führte nicht nur in Dorsten, sondern auch in den umliegenden Kreisen zu breiten Reaktionen.
Foto mit dem Minister Hendrik Wüst. Vor Ort waren auch die Organisatoren des Brustkrebslaufes Dr. Ali Abdali, Prof. Dr. Khadijeh Mohri, und Fitnesstrainer Andreas Schilasky. Foto: Petra Bosse
Kommunen handeln gemeinsam
„Die Kreise Wesel und Recklinghausen unterstützen unser Anliegen, weil das St. Elisabeth-Krankenhaus eine wichtige medizinische Schnittstelle für die Region darstellt“, erklärte Stockhoff. Die Anträge sollen ermöglichen, die veränderte Ausgangslage sachlich neu zu bewerten.
Rückendeckung durch Gesundheitsminister Laumann
Stockhoff hatte am Vortag Gelegenheit, dem nordrhein-westfälischen Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann persönlich die Argumente der Region vorzutragen. Dabei sei es vor allem um das Thema Erreichbarkeit gegangen – auch für Menschen aus Nachbarkommunen wie Schermbeck. „Minister Laumann hat ausdrücklich betont, dass er unsere Argumente für sehr gewichtig hält und das regionale Planungsverfahren ausdrücklich begrüßt“, sagte Stockhoff. Auch die Fachabteilung des Ministeriums habe Zustimmung signalisiert.
Foto: Petra Bosse
Kommunen begleiten Planungsverfahren
In Abstimmung mit der Stadt Dorsten hat das St. Elisabeth-Krankenhaus bzw. die KERN-Gruppe Anträge für Regionale Planungsverfahren bei den Krankenkassen eingereicht. Jetzt werden Stellungnahmen von verschiedenen Beteiligten angefordert werden – u. a. von den Kreisen Wesel und Recklinghausen, da das St. Elisabeth-Krankenhaus hier eine wichtige Schnittstelle übernimmt.
„Gemeinsam mit meinem Amtskollegen Mike Rexforth und unseren beiden Landratskollegen Ingo Brohl und Bodo Klimpel werden wir dieses Verfahren weiter konstruktiv begleiten“, kündigte Bürgermeister Stockhoff an.
Zu den Unterstützern zählten laut Stockhoff außerdem:
die Geschäftsführung der KERN- bzw. KKRN-Gruppe,
Mitarbeitende aus Pflege und ärztlichem Dienst,
Vertreterinnen und Vertreter der Dorstener Ärzteschaft,
Bürgerinnen und Bürger, die tausende Unterschriften gesammelt haben,
politische Repräsentantinnen und Repräsentanten,
die Senioren Union Dorsten,
sowie Bürgermeister Mike Rexforth aus Schermbeck.
Sachlichkeit statt Lautstärke
„Wir haben uns nicht dadurch ausgezeichnet, dass wir besonders laut waren“, so Stockhoff. „Wir haben uns dadurch abgehoben, dass wir gute Argumente zusammengestellt haben.“ Die Geschlossenheit der Dorstener Bevölkerung sei ein starkes Zeichen des Rückhalts für das Krankenhaus gewesen.
Der Bürgermeister bekräftigte: „Ich persönlich bin nach dem Gespräch mit dem Minister sehr optimistisch, dass wir einen guten und gangbaren Lösungsansatz gefunden haben.“
Ministerpräsident Hendrik Wüst hat am Freitagabend das Amphitheater im Bürgerpark Maria Lindenhof besucht und dabei deutliche Worte zu gesellschaftlichem Zusammenhalt, wirtschaftlichem Wandel und lokalen Herausforderungen gefunden.
Vor rund 500 Gästen sprach der CDU-Politiker über die Rolle von Kommunen in bewegten Zeiten – und lobte Dorsten als positives Beispiel. Empfangen wurde Wüst von Bürgermeister Tobias Stockhoff sowie der Dorstener CDU.
CDU-Parteichef Jan Heppner, Bürgermeister Tobias Stockhoff, Bundestagsmitglied Nicklas Kappe und Fraktionsvorsitzende Holger Krajewski. Foto: Borgwardt
Bürgerpark als Sinnbild für bürgerschaftliches Engagement
In seiner Begrüßung erinnerte Bürgermeister Stockhoff an die Anfänge des Bürgerparks. „Wer hätte vor zehn Jahren gedacht, dass wir an dieser Stelle heute den Ministerpräsidenten begrüßen dürfen?“, sagte er und würdigte Marion Taube als Ideengeberin und Motor des Projekts. Mit dem Ansatz „WIR MACHEN MITte“ sei es gelungen, Kunst, Gemeinschaft und Identifikation zu stiften und damit weit mehr als einen Park zu schaffen. Um die Bedeutung noch hervorzuheben, durfte Parkbürgermeister Hans Kratz die einleitenden Worte sprechen.
Hendrik Wüst und Tobias Stockhoff. Foto: Petra Bosse
Stockhoff warnte zugleich vor gesellschaftlicher Spaltung und betonte die Bedeutung von Dialog und Bürgerbeteiligung: „Auch gesellschaftlicher Zusammenhalt basiert auf Liebe und Vertrauen. Die Maschen jedes anderen Netzes sind zu lose geknüpft.“ Gerade in herausfordernden Zeiten müsse es gelingen, Interessen auszugleichen – mit einer Politik, die zuhört und vermittelt.
Bürgermeister Stockhoff bei seiner Rede. Foto: Petra Bosse
Wüst: „Heimat ist das Fundament für Zukunft“
Ministerpräsident Wüst knüpfte daran an und bezeichnete Dorsten als Vorbild für gelebte Bürgerbeteiligung. Der Bürgerpark stehe exemplarisch für das, was Nordrhein-Westfalen ausmache: „Hier in Dorsten sieht man, was möglich ist, wenn Menschen Verantwortung übernehmen und nicht darauf warten, dass ‚die Politik‘ alles regelt.“ Heimat, so Wüst, sei dabei kein nostalgisches Konzept, sondern ein Fundament für Zusammenhalt und Innovationskraft.
Der Ministerpräsident bei seiner Rede. Foto: Petra Bosse
Ein zentrales Thema seiner Rede war der wirtschaftliche Wandel. Wüst machte deutlich, dass Nordrhein-Westfalen den Transformationsprozess zur klimaneutralen Industrieregion nur mit einer klugen Verbindung von Innovation, Technologie und sozialer Verantwortung meistern könne. „Erneuerbare Energien sind kein Selbstzweck. Sie sind Voraussetzung dafür, dass unsere Industrie wettbewerbsfähig bleibt und Arbeitsplätze gesichert werden“, betonte er.
Er kündigte an, den Ausbau von Wind- und Solarenergie weiter zu beschleunigen, zugleich aber auch in neue Speichertechnologien und Netzinfrastrukturen zu investieren. „Wir müssen Tempo machen, aber auch die Akzeptanz vor Ort gewinnen“, so Wüst. Kommunale Projekte wie Bürgerwindparks oder Energiegenossenschaften könnten dabei Brücken zwischen Klimaschutz und lokaler Wertschöpfung schlagen.
Das Publikum hörte aufmerksam zu. Foto: Petra Bosse
Chancen der Künstlichen Intelligenz nutzen
Ein weiteres zukunftsweisendes Thema war der Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI). Wüst stellte klar, dass Nordrhein-Westfalen als Industrie- und Wissenschaftsstandort die Potenziale von KI aktiv nutzen wolle – im Mittelstand, in der Verwaltung, aber auch in der Bildung. „KI wird unseren Alltag verändern. Entscheidend ist, dass wir sie gestalten und nicht von anderen gestalten lassen“, sagte der Ministerpräsident. Dazu gehöre auch, ethische Leitplanken zu setzen und den Menschen die Chancen, aber auch die Grenzen dieser Technologie transparent zu machen.
Foto: Petra Bosse
Besonders der Mittelstand in NRW solle von praxisnahen KI-Lösungen profitieren, etwa in der Produktion, im Handwerk oder bei Dienstleistungen. Gleichzeitig forderte Wüst eine digitale Bildungsoffensive: „Digitale Kompetenzen sind die Schlüsselqualifikation der Zukunft – in allen Lebensbereichen.“
Krankenhaus-Debatte: Argumente statt Lautstärke
Auch die Zukunft des St. Elisabeth-Krankenhauses in Dorsten wurde thematisiert. Bürgermeister Stockhoff schilderte das breite Engagement aus Bürgerschaft, Verwaltung und Politik zur Sicherung des Standortes. Er habe gute Gespräche mit Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann führen können, der die Argumente für eine Sicherung der örtlichen Versorgung noch einmal bewerten wolle. Wüst lobte die konstruktive Vorgehensweise: „Das Beispiel Dorsten zeigt: Wer Argumente sammelt statt Trillerpfeifen, wer den Dialog sucht statt zu polarisieren, erreicht mehr.“
Hendrik Wüst neben den Landtagsmitgliedern Josef Hovenjürgen (ganz links) und Michael Breilmann, rechts Holger Krajewski. Foto: Petra Bosse
Er bekräftigte, dass das eingeleitete Regionale Planungsverfahren eine ernsthafte Prüfung der Situation ermögliche. Dabei gehe es um Erreichbarkeit, Versorgungsqualität und wirtschaftliche Tragfähigkeit.
Sicherheit, Bildung und Ehrenamt im Fokus
In weiteren Punkten seiner Rede ging Wüst auf innere Sicherheit, Bildung und das Ehrenamt ein. Der Ministerpräsident kündigte an, die Einstellungsoffensive bei der Polizei fortzusetzen und präventive Maßnahmen gegen Jugendkriminalität auszubauen. In der Bildungspolitik werde neben der Stärkung der dualen Ausbildung auch die digitale Ausstattung der Schulen vorangetrieben.
Als Geschenk erhielt Hendrik Wüst einen Geschenkkorb mit Spezialitäten der Brennerei Böckenhoff. Foto: Borgwardt
Zum Abschluss bedankte sich Wüst bei den zahlreichen Ehrenamtlichen, die Dorsten mit ihrem Engagement prägen. „Ohne Menschen, die sich für ihre Stadt einsetzen, funktioniert keine Gesellschaft“, sagte er. Die Landesregierung werde die Kommunen daher weiterhin als verlässlicher Partner unterstützen.
Minister Hendrik Wüst NRW in Dorsten. Fotos: Petra Bosse