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Dorstener vor Gericht. Vorwurf des Einschleusens von 14 thailändischen Frauen

Ein Dorstener steht vor Gericht. Am 27.02.2026 beginnt vor der großen Strafkammer in Düsseldorf um 12.30 Uhr ein Prozess, der schwere Vorwürfe umfasst. Laut Amtsgericht Düsseldorf geht es um gewerbs- und bandenmäßiges Einschleusen von Ausländern in 14 Fällen.

Ein 61-jähriger Mann, Lothar L. aus Dorsten, muss sich vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, gemeinsam mit einer gesondert verfolgten Frau aus Thailand Frauen nach Deutschland gebracht zu haben, um sie hier der Prostitution zuzuführen.

Hauptverhandlung am 27.02.2026 vor der großen Strafkammer in Düsseldorf

Nach Angaben des Landgerichts Düsseldorf sollen sich der Angeklagte und die in Thailand lebende Frau spätestens im Juli 2023 zusammengeschlossen haben. Ihr Plan laut Anklage: Frauen aus Thailand unter dem Vorwand einer touristischen Reise per Flugzeug nach Deutschland einreisen zu lassen. Hier sollten die Frauen sexuelle Dienstleistungen erbringen.

Die Mitbeschuldigte soll die Frauen in Thailand angeworben haben. Außerdem habe sie die Touristenvisa organisiert und die Frauen auf Bordelle in Deutschland verteilt.

Klare Aufgabenverteilung laut Anklage

Der 61-Jährige soll die Abläufe in Deutschland gesteuert haben. Er habe die Flüge gebucht und die Ankunft der Frauen organisiert. Zudem soll er die Einnahmen aus der Prostitution dokumentiert und teilweise verwaltet haben. Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft habe er auch Anzeigen auf einschlägigen Internetportalen geschaltet, um die Frauen zu bewerben.

Für die Einreise hätten die Betroffenen zwischen 20.000 und 25.000 Euro durch Prostitution erarbeiten müssen. Dieses Geld habe als Gegenleistung für die Schleusung gegolten.

14 Fälle, ein Versuch

Die Taten sollen sich laut Anklageschrift zwischen Juli 2023 und dem 6. Januar 2025 ereignet haben. Als Tatorte nennt die Staatsanwaltschaft unter anderem Gelsenkirchen. Insgesamt geht die Anklage von 14 Fällen des gewerbs- und bandenmäßigen Einschleusens von Ausländern aus. In einem Fall soll es beim Versuch geblieben sein.

Die Hauptverhandlung am 27.02.2026 vor der großen Strafkammer in Düsseldorf ist öffentlich. Fortsetzungstermine sind für den. 3.3., 20.3. und 27.3. geplant.

Hinweis zu aktuellen Ermittlungen

Unabhängig von dem Verfahren gegen den Dorstener teilt die Staatsanwaltschaft Bochum mit, dass es in dieser Woche umfangreiche Durchsuchungen wegen des Verdachts auf Menschenhandel gegeben habe. In Nordrhein Westfalen und Niedersachsen seien 16 Wohn- und Geschäftsgebäude in insgesamt 14 Städten durchsucht worden. Rund 600 Einsatzkräfte sollen beteiligt gewesen sein. Betroffen gewesen seien unter anderem Objekte im Ruhrgebiet, darunter in Oer-Erkenschwick, Dortmund und Recklinghausen.

Mutmaßliche Bande

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Bochum richte sich das Verfahren gegen eine mutmaßliche Bande, die Frauen aus dem Ausland gezielt eingeschleust und in Massagesalons sowie Stundenhotels zur Prostitution angeworben haben soll. Hauptverdächtige sei eine 59-jährige Chinesin. Sie befinde sich in Untersuchungshaft, ebenso wie zehn weitere Beschuldigte.

Allen werde gewerbsmäßiges Einschleusen von Ausländern und Menschenhandel vorgeworfen. Am Donnerstag hätten Einsatzkräfte sechs mutmaßliche Opfer in Massagesalons und Stundenhotels festgestellt.

Laut Staatsanwaltschaft Bochum dauern die Ermittlungen an.

Schockanruf in Marl – Seniorin verliert Bargeld

Eine Seniorin aus Marl ist Opfer eines sogenannten Schockanrufs geworden. Betrüger gaben sich als Polizeibeamte aus und täuschten einen schweren Verkehrsunfall vor. Die Täter erbeuteten eine fünfstellige Bargeldsumme.

  • Was: Betrug durch Schockanruf
  • Wann: 19.02.2026, gegen 10:45 Uhr und 14:30 Uhr
  • Wo: Pommernstraße, Marl
  • Wer: Seniorin aus Marl
  • Schaden: fünfstellige Bargeldsumme
  • Hinweise: 0800 2361 111

So lief der Betrug in Marl ab

Am Mittwoch, 19.02.2026, erhielt die Seniorin gegen 10:45 Uhr einen Anruf auf ihrem Festnetztelefon. Die angezeigte Nummer war ausländisch. Der Anrufer gab sich als Polizeibeamter aus und schilderte, eine Angehörige der Frau sei in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt gewesen. Dabei sei angeblich ein Kind tödlich verletzt worden.

Für die Angehörige müsse nun eine Kaution hinterlegt werden. Das Geld werde in wenigen Stunden persönlich abgeholt, hieß es am Telefon.

Gegen 14:30 Uhr klingelte es an der Haustür der Seniorin an der Pommernstraße. Zuvor war ihr telefonisch angekündigt worden, dass ein Mann vorbeikommen werde. Die Seniorin sollte nicht mit dem Unbekannten sprechen, sondern ihm lediglich das Bargeld übergeben. Dieser Aufforderung kam sie nach.

Enkelin erkennt den Schockanruf

Nach der Geldübergabe rief die Seniorin ihre Enkelin an. Diese erkannte sofort den Betrug. In ihrer Anwesenheit erfolgte später ein weiterer Anruf von einer ausländischen Nummer. Dabei wurde erneut Bargeld gefordert, diesmal angeblich für eine ärztliche Behandlung der verunfallten Angehörigen. Die Enkelin beendete das Gespräch.

Der Vermögensschaden liegt im fünfstelligen Bereich.

Täterbeschreibung und Zeugen gesucht

Der Abholer wird wie folgt beschrieben:

  • etwa 180 bis 185 cm groß
  • kräftige Statur
  • rasiertes Gesicht
  • schwarze Schuhe
  • schwarze Kapuzenjacke
  • schwarzer Rucksack

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu dem beschriebenen Mann geben können oder im Bereich der Pommernstraße verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 2361 111 zu melden.

Weitere Informationen und Kontakt

Die Polizei warnt erneut vor sogenannten Schockanrufen. Angehörige von Polizei oder Staatsanwaltschaft fordern am Telefon keine Kautionen oder Bargeldbeträge. Wer einen entsprechenden Anruf erhält, sollte das Gespräch sofort beenden und die offizielle Notrufnummer 110 wählen oder sich an die örtliche Polizeidienststelle wenden.

Hinweise zu dem aktuellen Fall in Marl nimmt die Polizei unter 0800 2361 111 entgegen.

Fußball oder Gesang? Vom Fußballplatz auf die Musicalbühne

Die Titelgeschichte von Martina Jansen in der aktuellen Ausgabe der Lokallust Dorsten erzählt den außergewöhnlichen Weg von Fabio Mallus. Vom jungen Torwart zum Musicaldarsteller, Auftritten bei The Voice Kids und Erfahrungen auf Tournee.

„Fabios Welt war anfangs stets der Fußball. Dass es sich so schnell ändern würde und Fabio eine musikalische Ader für sich entdeckte, damit hatten wir nicht gerechnet“, erinnert sich Fabios Mutter Babett Montemurri.

Die erste Berührung Fabios mit der Bühne entstand eher zufällig. Als 2016 Stage Entertainment für das Disney-Musical „Tarzan“ talentierte Kinder suchte, meldete Babette ihren damals siebenjährigen Sohn dort an. Er hatte Lust, hinter den Kulissen des Stage Metronom Theaters einen spannenden Tag mit anderen Kindern zu erleben.

An diese Zeit kann sich der heute 16-Jährige jedoch fast nicht mehr erinnern. Nur der markante Tarzanschrei ist ihm in Erinnerung geblieben.

Als Fabio aufgrund seines jungen Alters aufs nächste Jahr vertröstet wurde, war der junge Dorstener jedoch nicht enttäuscht, denn Fußball war sein Leben.

Bereits als kleiner Kicker spielte er als Torwart beim TSV Marl-Hüls und wurde über einige Wochen zum Sichtungstraining beim VFL Bochum eingeladen. Da dort jedoch kein Torwart gebraucht wurde, bekam Fabio von diesem Verein eine Absage.

Doch wie das Schicksal es wollte, bekam er am selben Tag eine Zusage für die Aufnahme in die „Tarzan-Schule“.

Hollywood-Regisseur Wayne Graves ist von Fabios Talent überzeugt. Foto: Christian Sklenak

Sechs Wochen Training und ein großer Durchbruch

Es folgten sechs Wochen professionelle Begleitung in Tanz, Akrobatik, Schauspiel und Gesang.

„Wir Eltern durften nicht dabei sein, aber ich wusste Fabio in guten Händen, denn er war jedes Mal begeistert, wenn er von den Proben zurückkam“, erzählt mir Babette.

Ab hier hat er selbst erste vage Erinnerungen an diese Zeit. Zeitgleich spielte Fabio noch Fußball beim TSV Marl-Hüls, Langeweile hatte der Grundschüler damals jedenfalls nicht.

Die Proben in Oberhausen zahlten sich aus und Fabio wurde mit acht Jahren jüngster Tarzandarsteller der Produktion.

Mit weiteren fünf ausgewählten zukünftigen kleinen Tarzanen übte er daraufhin nun dreimal wöchentlich für je zwei Stunden und trainierte zusätzlich verschiedene Sprünge im Trampolinpark.

„Die Stunts in der Show waren schon krass“, erinnert sich der mittlerweile 16-Jährige. „Ich musste Saltos drehen und mit einem Seil gesichert, wurde ich aus einer Höhe von fünf Metern sogar kopfüber auf die Bühne herabgelassen. Da kam mir das Trampolinspringen echt zugute.“

Zeitgleich lud ihn RW Essen zum Probetraining ein, und Fabio ist sich sicher:

„Bis zu dem Zeitpunkt hätte ich mich wahrscheinlich immer für den Fußball und nicht fürs Musical entschieden.“

Lampenfieber, Applaus und ein harter Abschied

Bei den Proben betrat Fabio Neuland und musste auch singen.

„Aber es klappte“, lacht Fabio. Auch die Texte saßen hundertprozentig.

„Du hättest mich nachts wecken können und ich hätte sie fehlerfrei aufgesagt.“

„Beim ersten Auftritt war ich hart aufgeregt“, gibt Fabio offen zu.

„Und ich hatte auch etwas Angst.“

Aber auf der Bühne war er ganz in seiner Rolle, das Lampenfieber war verschwunden und Fabio spielte in 30 Vorstellungen.

Insbesondere die Dernière, die letzte Show, die sogenannte Quatschshow, blieb in seinem Gedächtnis.

Doch dann war für alle kleinen Tarzane das Bühnenabenteuer erst einmal vorbei.

„Es gab kein Abtrainieren und sie wurden auch nicht darauf vorbereitet, dass nach einem Jahr alles vorbei ist. Das war hart“, kritisiert Babette.

Und so stand Fabio da: ohne Fußball, ohne Proben, ohne Musicalauftritte.

Er versuchte sich in verschiedenen Sportarten, unter anderem im Breakdance, entschied sich aber letztendlich als Feldspieler für den BVH Dorsten.

Der nächste Schritt: The Voice Kids

Dann folgte ein mutiger Schritt: Seine Mutter schickte Fabios Bewerbungsvideo für „The Voice Kids“ ab.

„Ich zögerte stark, denn eigentlich wollte ich auch gar nicht, dass Fabio angenommen wurde.“

Dennoch erhielt Fabio die Einladung und so wurde unter schwierigsten Bedingungen während der Coronazeit, zusätzlich noch unter Geheimhaltung, geprobt.

„Wir durften ja nicht erzählen, dass Fabio zum Casting eingeladen wurde und zudem die drei Vorrunden überstand“, erinnert sich Babette.
„Zwei Wochen lang wussten wir nicht, ob Fabio weitergekommen ist, dann kam der erlösende Anruf: Fabio wurde zu der Blind Audition eingeladen.“

„Ich war nervös, aber Fabio blieb absolut ruhig“, berichtet sie mir.

Der damals Elfjährige erzählt mir von seinen Vorbereitungen.

„Ich übte ‚Feuerwerk‘ von Wincent Weiss, wobei Andrea Maier, eine gute Bekannte, mich beim Gesang unterstützte.“

Auch vonseiten der Show gab es Betreuung, für den Fall, dass sich kein Coach umdrehen würde.

Drei Coaches drehen sich um

Aber bei Fabio drehten sich gleich zwei Sänger um, genauer gesagt sogar drei: Wincent Weiss sowie Michi Beck und Smudo von den Fantastischen Vier.

Fabio ging ins Team um Wincent Weiss und probte mit anderen Kindern für die Battles.

„Das hat richtig Spaß gemacht“, freut sich der junge Teilnehmer.

Von 60 eingeladenen Kindern für die Battles kamen pro Team zunächst fünf, danach zwei Kinder weiter.

Auch wenn Fabio nach dem ersten Battle ausschied, so kam er viel weiter als die meisten der 20.000 Bewerber und konnte wertvolle Erfahrungen sammeln.

Tournee mit Udo Lindenberg und neue Träume

Einmal Bühnenluft geschnuppert, reizten Fabio nun weitere Projekte und neue Türen öffneten sich für ihn.

So ging es unter anderem fast drei Wochen lang mit Udo Lindenberg auf seine Udopium-Tournee und er nahm an diversen Castings für Kinofilme teil.

Hierbei kam Fabio bis in die Endausscheidung, aber dann entscheidet dann oft auch ein Quäntchen Glück über das Weiterkommen.

Die Bühne ließ Fabio nicht los, denn Musicaldarsteller zu werden, war sein damaliger Traum.

Als Wayne Graves und Cirsten Piduhn Darsteller für ihr Weihnachtsmusical „Scrooge“ suchten, bekam Fabio die Hauptrolle als frecher Geist der Weihnacht und kam so seinem Traum etwas näher.

Von seinem Talent als Sänger und Darsteller ist jedenfalls auch Hollywood-Regisseur Wayne Graves überzeugt:

„Meine erste Begegnung mit Fabio war bei einem Casting. Dort stand ein sehr junger Junge mit Feuer in den Augen, der zu aller Überraschung ein außergewöhnliches Talent besaß. Meine Hoffnung ist, dass er seinen Platz in der Welt der Unterhaltung findet.“

Heute: Schule, Fußball und offene Zukunft

Nach seinem Stimmbruch zog sich der Schüler des Gymnasiums Petrinum aus dem Rampenlicht zurück und konzentriert sich auf seinen Abschluss der zehnten Klasse sowie sein geplantes Abitur und hält sich weiterhin mit Fußball fit.

Von einem endgültigen Abschied von der Musik spricht das junge Talent jedoch nicht, er lässt es auf sich zukommen.

Aus der Lokallust Dorsten

Dieser Beitrag gehört zu den Lokallust-Inhalten auf Dorsten-Online.

Kreativwoche im LEO: Deine Industriestadt

In den Sommerferien lädt das soziokulturelle Zentrum Das LEO in Dorsten Hervest zur Kreativwoche unter dem Motto Deine Industriestadt Dorsten ein. Vom 10. bis 14. August 2026 setzen sich Kinder und Jugendliche kreativ mit der Ruhrpott-Geschichte auseinander. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

  • Was: Kreativwoche Deine Industriestadt Dorsten
  • Wann: 10.08. bis 14.08.2026, täglich 9.00 bis 15.00 Uhr
  • Wo: Das LEO, Hervest Dorsten
  • Wer: Kinder und Jugendliche im Schulalter
  • Kosten: 50 Euro inklusive Mittagessen, Snacks und Getränke
  • Abschluss: Öffentliche Präsentation am 14.08.2026, 11.00 bis 14.00 Uhr
  • Anmeldung: Bis 29.05.2026 per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 02362 95 404 04

Kreativwoche im LEO rückt Dorstens Geschichte in den Fokus

In den Sommerferien bietet das soziokulturelle Zentrum Das LEO in Hervest eine besondere Kreativwoche an. Vom 10. bis 14. August 2026 haben junge Menschen jeweils von 9.00 bis 15.00 Uhr die Gelegenheit, ihre Stadt Dorsten aus einer neuen Perspektive kennenzulernen und gestalterisch zu entdecken. Das geht aus dem Pressedienst vom 20.02.2026 hervor .

Im Mittelpunkt steht die industrielle Geschichte Dorstens und die daraus entstandene Ruhrpottkultur. Der Förderturm der ehemaligen Zeche Fürst Leopold, direkter Nachbar des LEO, dient dabei als Inspiration. Mit verschiedenen künstlerischen Techniken entstehen individuelle Werke, in denen persönliche Eindrücke und Gefühle ihren Ausdruck finden.

Gemeinschaft und Kreativität stehen im Mittelpunkt

Neben dem künstlerischen Arbeiten legt das Team großen Wert auf Gemeinschaft, Austausch und Freude am kreativen Ausprobieren. Teilnehmen können alle Kinder und Jugendlichen, die das Schulalter erreicht haben. Die Teilnahmegebühr beträgt 50 Euro für die gesamte Woche. Mittagessen, Snacks und Getränke sind im Preis enthalten .

Der Anmeldeschluss ist der 29.05.2026. Darauf weist auch das Plakat zur Kreativwoche hin, das unter dem Titel Hömma, bisse kreativ oder watt? für das Ferienangebot wirbt . Da die Teilnehmerplätze begrenzt sind, wird eine frühzeitige Anmeldung empfohlen.

Öffentliche Präsentation zum Abschluss

Den Abschluss der Kreativwoche bildet am 14. August 2026 eine öffentliche Präsentation im und um das LEO. In der Zeit von 11.00 bis 14.00 Uhr sind Familien, Freunde und weitere Gäste eingeladen, die entstandenen Kunstwerke zu besichtigen .

Weitere Informationen und Kontakt

Anmeldungen sind per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 02362 95 404 04 möglich. Weitere Informationen gibt es direkt im LEO.

Schneefall führt zu Unfall auf der B224 in Dorsten – Zwei Fahrer eingeklemmt

Starker Schneefall und aufgeweichte Fahrbahn haben am Donnerstagmorgen zu einem Verkehrsunfall auf der B224 geführt. Zwei Fahrzeuge kollidierten im Kreuzungsbereich Tüshausweg in Richtung Freudenberg.

Fahrer in Fahrzeugen eingeschlossen

Laut Jan Heppner, Pressesprecher von der Feuerwehr Dorsten, wurden die Einsatzkräfte am Morgen zu dem Unfall alarmiert. Zwei Fahrzeuge seien zusammengestoßen und anschließend in die seitlichen Gräben gerutscht. Beide Fahrer seien in ihren Autos eingeschlossen gewesen.

Der Fahrer des schwarzen Audis musste mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem Fahrzeug befreit werden.
Foto: Feuerwehr Dorsten

Der Fahrer eines schwarzen Audis habe die Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät patientenschonend aus dem Fahrzeug befreit. Auch der zweite Fahrer sei mit technischem Gerät aus seinem Wagen gerettet worden. Rettungskräfte brachten beide Verletzten in ein Krankenhaus.

Mehrere Einheiten im Einsatz

Neben der hauptamtlichen Wache waren auch die Löschzüge Holsterhausen und Hervest I im Einsatz.

Die Ermittlungen zur Unfallursache übernimmt die Polizei.

Verkehrsverein Dorsten entdeckt das neue HUB Erle in der Dorfmitte

Eine geplante Radtour führte den Verkehrsverein für Dorsten und Herrlichkeit e.V. am Freitag in die Dorfmitte von Erle. Ziel war das neue Dorfgemeinschaftshaus HUB Erle, das am 7. Februar offiziell eröffnet wurde. Vor Ort informierten sich die Teilnehmenden über Entstehung und Konzept des Projekts.

Unter der Leitung von Oliver Göttlich besuchte die Gruppe das Gebäude in zentraler Lage. Er erläuterte die Hintergründe des bürgergenossenschaftlichen Vorhabens sowie die Bedeutung des Namens. „HUB“ (wörtlich HAB gesprochen)stehe sinngemäß für einen zentralen Treffpunkt im Dorf. Das Haus fungiere als Knotenpunkt für Veranstaltungen, Begegnungen und Vereinsleben, also als Ort, an dem Fäden zusammenlaufen.

Der Verkehrsverein Dorsten informierte sich beim Ausflug nach Erle über das neue Dorfgemeinschaftshaus
Geschäftsführer Christian Lipfert (r.) machte mit seinen Gästen Gästen eine Führung das Haus. Foto: Privat

Bei einem Rundgang durch das neue Gasthaus stellte Christian Lipfert die Räumlichkeiten vor. Im Anschluss kamen die Gäste bei Suppe und Grünkohl ins Gespräch. Der Vorsitzende Harald Stucken erklärte, man habe viel über das Entstehen des Hauses und das Engagement zahlreicher Beteiligter erfahren. Viele Personen hätten dazu beigetragen, das Projekt umzusetzen.

Das HUB Erle versteht sich als offener Ort für Vereine, Initiativen und Bürgerinnen und Bürger aus Erle und Umgebung.

Rotary Glückseiaktion 2026 steht in den Startlöchern

Noch läuft der Verkauf nicht, doch der Blick auf das vergangene Jahr zeigt, was möglich ist: 20.000 Euro kamen 2025 für Dorstens Kindergärten zusammen. An diesen Erfolg will der Rotary Club Dorsten nun anknüpfen. In diesem Jahr richtet sich die Aktion gezielt an die Grundschulen der Stadt.

Verkaufsstart der Rotary Glückseiaktion 2026 steht bevor

Für die Rotary Glückseiaktion 2026 laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Der Verkauf hat jedoch noch nicht begonnen. Derzeit werden die Glückseier von den Mitgliedern des Rotary Clubs händisch verpackt. Parallel dazu wird der digitale Onlineshop befüllt.

Auch die Vorverkaufsstellen im Stadtgebiet werden in den kommenden Wochen mit Glückseiern ausgestattet. Der offizielle Verkaufsstart ist voraussichtlich für Ende Februar oder Anfang März geplant.

Fest steht bereits: Ein Glücksei kostet fünf Euro. Die Lotterie zum Osterfest wirbt mit Preisen über 10.000 Euro. Als Hauptpreis ist ein „1.500 € Reise-Gutschein“ angekündigt.

Rotary Glückseiaktion 2026 knüpft an starkes Ergebnis an

Im vergangenen Jahr sammelte der Rotary Club Dorsten mit seiner Glücksei-Lotterie 20.000 Euro für Dorstens Kindergärten. Insgesamt wurden dafür 4.000 Glückseier verkauft.

Mit dem Erlös konnten Lernmaterialien und Spielgeräte finanziert werden. Damit unterstützte der Club gezielt Einrichtungen, die zusätzliche finanzielle Mittel benötigen.

Rotary Glückseiaktion 2026 soll Grundschulen stärken

In diesem Jahr richtet sich die Rotary Glückseiaktion 2026 gezielt an Dorstens Grundschulen. Der Ansatz bleibt gleich: Mit dem Kauf eines Glückseis leisten Bürger einen direkten Beitrag zur Förderung von Bildung vor Ort.

„Die Glücksei-Aktion hat sich zu einer wunderbaren Tradition entwickelt, bei der die gesamte Gemeinschaft zusammenkommt, um unsere Kinder zu unterstützen. Mit jedem verkauften Ei tragen wir dazu bei, den Alltag der Kinder in den Grundschulen Dorstens ein Stückchen bunter und lehrreicher zu gestalten.“

Präsident Rudolf Askemper

Nach dem starken Ergebnis aus 2025 ist die Erwartung groß, dass sich auch 2026 wieder viele Dorstener beteiligen werden. Dorsten-Online.de und die Lokallust Dorsten berichten, sobald der Verkaufsstart offiziell beginnt und welche Vorverkaufsstellen teilnehmen.

Mehr vom Rotary Club Dorsten

Lernen für das Leben: Sozialprojekt am Gymnasium Petrinum

Louis Dupré und Franziska Keseling gehörten zu den ersten Neuntklässlern, die das Schulsozialprojekt am Petrinum umsetzten. „Das Projekt war an unserer Schule beziehungsweise generell in Dorsten nahezu unbekannt und wir mussten daher unseren Mut zusammennehmen und uns in Eigeninitiative an verschiedene Vereine wenden. Aber es hat uns auch geholfen, selbstständiger zu werden und mehr Selbstbewusstsein zu erlangen“, erinnert sich Franziska.

Sonia Gayda, Lehrerin am Petrinum, erklärt mir die Idee des Sozialprojektes. „Unsere Schulleiterin Dr. Vera Merge gründete vor fünf Jahren eine Arbeitsgruppe aus Lehrkräften, die überlegte, wie wir unsere Schüler fürs Ehrenamt interessieren könnten.“ Die Idee war einfach: Jeder Neuntklässler absolviert verpflichtend 20, mittlerweile sogar 30 Stunden, gemeinnütziger, sozialer Arbeit pro Schuljahr. „Wichtig war uns der Gedanke, dass wir die Jugendlichen damit aufs echte Leben vorbereiten und sie früh Verantwortung übernehmen können“, so Sonia Gayda.

Sozialprojekt förderte eigene Stärken

Das Projekt bot den jungen Helfern viele Möglichkeiten, eigene Stärken und Interessen zu entdecken. So baute Louis nicht nur in der Schule Möbel auf und war als Medienscout aktiv, er engagiert sich seitdem noch stärker in seiner Gemeinde als Messdiener oder Pfadfinder. Vor allem liegt dem 19-Jährigen das „Café Kunterbunt“ im Pfarrheim der Johanneskirche weiterhin am Herzen.

Franziska Keseling ist seit Jahren aktive Handballspielerin. Ihre Trainingseinheiten im Rahmen des Sozialprojektes waren die Grundlage für das Training, das sie heute weiterhin anbietet. Frei vor einer Klasse zu sprechen, fiel der mittlerweile 17-jährigen Schülerin schon damals nicht schwer, sodass sie Schüler der Klassen fünf und sechs über die Gefahren von Cybermobbing aufklärte. Darüber hinaus initiierte sie ein Projekt gegen Rassismus an der Schule und ist weiterhin aktiv dabei, denn „viele trauen sich erfahrungsgemäß eher, ihre Probleme mit jemandem auf Augenhöhe zu besprechen“, erklärt Franziska.

Ehrenamt Gymnasium Petrinum Sozialprojekt
Aylin Kilic engagierte sich im offenen Ganztag. Foto: Christian Sklenak

„Anfangs war es für unsere Schüler nicht so einfach, Möglichkeiten für das soziale Engagement zu finden“, berichtet mir ihre Lehrerin. „Mittlerweile haben wir jedoch ein großes Netzwerk aus verschiedenen Organisationen, die mit uns zusammenarbeiten. Bindend ist jedoch weiterhin, dass die Hilfe weder bezahlt wird, noch innerhalb der Familie stattfindet.“

Auch andere Schülerinnen und Schüler entdeckten durch das Projekt neue Aufgaben für sich. So engagierte sich Aylin Kilic im offenen Ganztag für die Klassen fünf bis sechs. Die 19-Jährige betreute Hausaufgaben, organisierte Spieleangebote drinnen und draußen und gab ihr Wissen weiter. „Ich hatte einfach Lust, Verantwortung zu übernehmen, und außerdem hat es mir wirklich große Freude bereitet“, erzählt sie mir.

Positive Erinnerung

Den fünf Schülerinnen und Schülern ist anzusehen, dass sie diese Zeit als etwas Positives in Erinnerung behalten haben. Sie erinnern sich besonders daran, etwas Sinnvolles getan zu haben. „Durch das Projekt konnten wir aktiv die Gemeinschaft gestalten, sind offener geworden und gehen nun mit offenen Augen, durch die Schule oder die Stadt“, betonen sie übereinstimmend.

Die 15-jährige Nele Hellekamp war anfangs skeptisch, was auf sie zukommen würde. Bereits vor dem Start dieses Projektes hat sie in ihrem Leichtathletikverein mitgeholfen, sich seitdem dort jedoch stärker engagiert. Sie stand zudem bei Schulveranstaltungen wie Schnuppertagen und Sponsorenläufen mit an vorderster Front. Auch bei der Ausleihe von Spielzeug packte sie an und spürte schnell die Wertschätzung, die ihr entgegengebracht wurde.

Ganz besonders skeptisch war anfangs Abdul Elkaasah. Nicht so sehr hinsichtlich des Projektes, sondern, ob er es schaffen würde, neben seinem Fußball auch noch Zeit für das soziale Engagement aufzubringen. Aber durch seine Mithilfe beim Spendenlauf, beim Ehemaligentreffen sowie beim Sommerfest stellte der 16-Jährige fest, dass er nicht nur Zeit erübrigen konnte, sondern dabei auch Spaß hatte. „Und außerdem habe ich dabei Lehrer von einer ganz anderen Seite kennengelernt“, lacht er.

Gehölze dürfen nur noch bis Ende Februar geschnitten werden

Wer Hecken, Sträucher oder andere Gehölze im Garten noch kräftig zurückschneiden möchte, sollte nicht mehr lange warten. Nur noch bis zum 28. Februar sind starke Rückschnitte sowie das sogenannte „Auf-den-Stock-Setzen“ erlaubt. Darauf macht der Kreis Recklinghausen aufmerksam. Ab dem 1. März greift bundesweit die gesetzliche Schutzzeit für Gehölze.

Viele Gartenbesitzer nutzen die letzten Wintertage traditionell für umfangreiche Pflegearbeiten. Doch mit Beginn des Frühlings steht der Schutz der Tierwelt im Vordergrund. Deshalb sind größere Eingriffe in Hecken und Gebüsche in den kommenden Monaten grundsätzlich untersagt.

Schutz für Vögel, Kleinsäuger und Insekten

Hintergrund der Regelung ist die beginnende Brut- und Setzzeit zahlreicher Tierarten. Mit steigenden Temperaturen beginnen viele Vögel mit dem Nestbau. Auch Kleinsäuger und Insekten sind auf dichte Hecken und Sträucher als Lebensraum angewiesen. Sie dienen als Nist-, Brut-, Wohn- und Rückzugsstätten.

Um diese sensiblen Lebensräume zu erhalten, ist es vom 1. März bis zum 30. September verboten, Gehölze radikal zurückzuschneiden oder vollständig zu entfernen. Die Schutzbestimmungen gelten unabhängig davon, ob im Einzelfall gerade ein Nest oder Tiere sichtbar entstehen zu lassen und die heimische Artenvielfalt zu sichern. Verstöße können mit empfindlichen Bußgeldern geahndet werden.

Diese Ausnahmen gelten während der Schutzzeit

Ganz ohne Pflege müssen Gartenbesitzer jedoch auch während der Schutzzeit nicht auskommen. Erlaubt bleiben schonende Form- und Pfelgeschnitte, die lediglich dem Erhalt und dem gesunden Wachstum der pflanzen dienen. Auch Maßnahmen zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit sind weiterhin möglich – etwa wenn Äste in den öffentlichen Verkehrsraum hineinragen oder die Sicht behindern.

Darüber hinaus sind Arbeiten im Rahmen genehmigter Bauvorhaben oder behördlich angeordnete Maßnahmen zulässig. Zusätzlich sind örtliche Baumschutzsatzungen sowie mögliche Schutzgebietsverordnungen zu beachten, die weitergehende Regelungen enthalten können.

Für Dorstener Gartenbesitzer bedeutet das: Wer noch umfangreiche Rückschnittarbeiten plant, sollte diese jetzt abschließen. Ab März steht der Schutz von Vögeln und anderen Tieren klar im Mittelpunkt – größere Eingriffe sind dann erst wieder ab dem 1. Oktober erlaubt.

Schüler-Reportage: „Mein Hobby – Eiskunstlauf“

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Unsere Schülerpraktikantin Sofiia ist 14 Jahre alt und begleitet drei Wochen lang die Arbeit in der Redaktion. Hier schreibt sie über ihr Lieblingshobby.

Ich habe im Februar 2023 mit dem Eiskunstlauf angefangen. Meine Freundinnen haben mich auf die Eislaufbahn in Dorsten eingeladen. Der erste Tag auf dem Eis war sehr interessant, aber auch ein bisschen komisch. Ich konnte am Anfang nicht verstehen, wie man sich richtig abstößt. Zum Glück haben meine Freundinnen mir gezeigt, wie es geht. Nach ein paar Minuten konnte ich schon fahren, aber ich bin nur im Kreis gelaufen, weil ich noch nichts anderes konnte.

Mit neuen Schuhen geht es besser

Nach ein paar Monaten habe ich normale Eiskunstlaufschuhe gekauft. Wir wussten am Anfang nicht, was man zuerst lernen muss, deshalb haben wir einfach alles ausprobiert, was wir im Internet gefunden haben. Später haben wir entschieden, zusammen professionelle Schlittschuhe zu bestellen. Als unsere neuen Schlittschuhe angekommen sind, sind wir sofort zur Eislaufbahn gegangen.

Bei professionellen Schlittschuhen ist der Zacken vorne etwas anders, deshalb kann man aber auch leichter fallen. Es war auch schwer, die Schlittschuhe anzuziehen, weil sie sehr hart sind. Man muss dünne Socken tragen, damit der Fuß gut hineinpasst. Man kann auch eine Plastiktüte über die Socke ziehen, dann geht es leichter. Beim Fahren stört die Tüte nicht.

Üben, üben, üben

Nach einigen Monaten haben wir verstanden, dass wir zuerst die Basis lernen müssen. Ohne Basis kann man keine schwierigen Elemente machen. Deshalb haben wir angefangen, Bögen und Walzer-Dreier zu üben. Die Kufe hat zwei Kanten: eine Innenkante und eine Außenkante. Es gibt Bögen auf beiden Kanten und auf beiden Füßen. Das ist sehr wichtig im Eiskunstlauf. Der Walzer-Dreier ist ähnlich wie ein Bogen, aber man dreht sich und wechselt den Fuß.

Wir lernen diese Elemente bis heute, weil wir keinen Trainer hatten. Es ist für uns schwerer ohne Trainer, aber wir geben nicht auf. Jetzt haben wir endlich einen Trainer gefunden, der uns weiter helfen wird.

Branchenlegende Paul Underberg belebt INLINE-Kongress neu

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Eine prägende Unternehmerfigur der Fitness- und Gesundheitsbranche bringt ein legendäres Branchentreffen zurück. Paul Underberg, Gründer der INJOY-Kette, langjähriger Unternehmensberater und Inhaber des INJOY Dorsten, lässt den INLINE-Kongress nach rund zehn Jahren Pause wieder aufleben.

Die Neuauflage findet am 27. und 28. Juni 2026 im Kongress Palais Kassel statt.

Impuls für eine Branche im Wandel

Über zwei Jahrzehnte galt der INLINE-Kongress als eines der wichtigsten Management-Events der Branche. Regelmäßig kamen mehr als 2.000 Teilnehmer nach Kassel, um sich über Strategien, Innovationen und Zukunftsthemen auszutauschen. Paul Underberg unternimmt den Neustart gemeinsam mit Alexander Benker und Thorsten Kielmann von der INJOY Quality GmbH. Auch Technologiepartner EGYM ist beteiligt.

Paul Underberg zählt zu den bekanntesten Unternehmerpersönlichkeiten der Fitnesswirtschaft im deutschsprachigen Raum. Er wurde mehrfach als „Unternehmer des Jahres“ und einmal als „Unternehmer des Jahrzehnts“ ausgezeichnet. Nach seiner Rolle als Franchisegeber und Berater betreibt Paul Underberg heute noch den Standort in Dorsten. Auslöser für die Wiederbelebung war die Rückübertragung der Marke INLINE Anfang 2025. Gleichzeitig hat Paul Underberg den Wunsch verspürt, der Branche „noch einmal einen Impuls zu geben“ und Orientierung zu schaffen. Bewusst ohne eigenes Geschäftsmodell im Hintergrund. Gerade in einer Zeit multipler Krisen brauche es positive Perspektiven und praxisnahe Lösungen.

Der Kongress soll sich inhaltlich auf die zentralen Zukunftsthemen der Branche konzentrieren. Dazu gehören gesunde Langlebigkeit (Longevity), Künstliche Intelligenz und neue Trainings- und Businesskonzepte. Ziel ist es, konkrete und direkt umsetzbare Strategien zu vermitteln.

Paul Underberg betont dabei vor allem die Rolle der Fitnessbranche für Prävention und Gesundheit. Muskeltraining ist aus seiner Sicht ein entscheidender Schlüssel für ein längeres gesundes Leben. Ein Thema, das künftig stärker gesellschaftlich sichtbar werden müsse.

Analoges Treffen in digitaler Zeit

Ein besonderer Fokus liegt bewusst auf dem persönlichen Austausch. „In einer zunehmend digitalen und schnelllebigen Welt haben analoge Treffen eine besondere Bedeutung, um Zukunftsthemen greifbar zu machen und Vertrauen zu schaffen“, erklärt Paul Underberg.

Mit hochkarätigen Speakern aus Medizin, Wirtschaft und Training sowie prominenten Persönlichkeiten soll der INLINE-Kongress erneut zum zentralen Treffpunkt der Branche werden.

Für Paul Underberg ist das Comeback auch ein Signal. Die Fitnessbranche müsse sich stärker als Teil der Gesundheitslösung positionieren. Der Kongress soll dazu beitragen, dieses Selbstverständnis zu schärfen und neue Dynamik zu erzeugen.

Einer der bekanntesten Dorstener Unternehmer prägt damit auch weiterhin die Entwicklung einer ganzen Branche und setzt mit der Rückkehr des INLINE-Kongresses einmal mehr ein wegweisendes Zeiche

Erste Erhöhung seit 2013: Mehr Geld für Schulschwimmen im Hallenbad Wulfen

Am Mittwoch berät der Rat der Stadt Dorsten über eine wichtige Beschlussvorlage zum Schulschwimmen im Hallenbad Wulfen. Im Mittelpunkt steht die geplante Erhöhung des städtischen Zuschusses an den Trägerverein Hallenbad Dorsten-Wulfen 2005 e. V. sowie eine Anpassung der bestehenden Nutzungsvereinbarung.

Die Entscheidung betrifft vor allem den Stadtteil Wulfen-Barkenberg, in dem das Vereinsbad seit Jahrzehnten eine zentrale Rolle für Schulen, Vereine und den Breitensport spielt.

Zuschuss soll auf 65.000 Euro steigen

Konkret sieht die Vorlage vor, den jährlichen Zuschuss für das Schulschwimmen ab dem zweiten Halbjahr des Schuljahres 2025/2026 auf 65.000 Euro zu erhöhen. Bislang zahlt die Stadt 50.000 Euro pro Schuljahr.

Ab dem Schuljahr 2026/2027 soll der Betrag jährlich um 1,5 Prozent steigen, um Kostenentwicklungen künftig besser abzubilden. Gleichzeitig wird die Verwaltung beauftragt, die Nutzungsvereinbarung aus dem Jahr 2013 entsprechend anzupassen.

Im Haushalt sind bereits 53.500 Euro eingeplant. Weitere 16.050 Euro müssten zusätzlich bereitgestellt werden.

Gründe: Inflation, mehr Nutzung und gestiegene Kosten

Die Pauschale für das Schulschwimmen ist seit 2013 unverändert. In dieser Zeit stieg der Verbraucherpreisindex um mehr als 30 Prozent. Inflationsbereinigt läge der Zuschuss bereits heute bei über 65.000 Euro.

Zudem nutzen die Schulen das Bad stärker als früher. Aktuell stehen jährlich 5.720 Bahnstunden für den Unterricht zur Verfügung. Auch organisatorische Aufgaben wie Belegungsplanung und Abstimmungen mit acht Schulen übernimmt der Trägerverein.

Ein wesentlicher Kostenfaktor ist die Reinigung während der Schulzeiten. Der Mindestlohn stieg seit 2015 um mehr als 50 Prozent, was sich direkt auf die Betriebskosten auswirkt.

Bedeutung für Schulen und Stadtteil

Das Hallenbad Wulfen ist weit mehr als eine Sportstätte. Es ist ein Vereinsbad mit rund 1.200 Mitgliedern und sichert das Schulschwimmen für zahlreiche Dorstener Kinder. Viele Schulen finden hier eine verlässliche Trainingsstätte.

Der Trägerverein betreibt das Bad in Eigenregie und hat den Betrieb in der Vergangenheit mehrfach gesichert. Gerade im Zuge früherer Haushaltskrisen galt das Bad als wichtiger Beitrag zur Lebensqualität in Wulfen-Barkenberg.

Entscheidung mit Signalwirkung

Die Verwaltung bewertet den Antrag des Trägervereins als nachvollziehbar und empfiehlt die Zustimmung.

Sollte die Entscheidung positiv ausfallen, setzt der Rat ein Signal für die Zukunft des Schulschwimmens in Dorsten. Gleichzeitig geht es um Planungssicherheit für den Verein, der das Hallenbad betreibt, und um verlässliche Rahmenbedingungen für die Schulen.

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