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Zukunft der Hürfeld-Halde in Dorsten: Olympia, Deponie oder Freizeitfläche?

Kurz vor der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 18. Februar erreicht die Debatte um die Zukunft der Hürfeld-Halde einen neuen Höhepunkt. Aus einem Bürgerantrag ist innerhalb weniger Wochen eine Grundsatzdiskussion über Strukturwandel, regionale Verantwortung und den Umgang mit Bergbaufolgen geworden. Im Raum stehen drei Perspektiven: eine Deponie, eine Nutzung als Olympia-Standort oder die ursprünglich zugesagte Freizeit- und Naherholungsfläche.

Ausschusssitzung als nächster Schritt

Der Haupt- und Finanzausschuss tagt am Mittwoch um 17 Uhr im Dorstener Rathaus. Dort beraten die Mitglieder unter anderem einen gemeinsamen Antrag von CDU, SPD und Grünen zur möglichen Olympia-Beteiligung. Ziel ist es, verbindliche Erklärungen von RAG und Regionalverband Ruhr einzuholen und ein Planszenario für einen möglichen Ratsbürgerentscheid vorzubereiten.

Damit geht es zunächst nicht um eine Bewerbung, sondern um die Schaffung einer belastbaren Entscheidungsgrundlage.

Entscheidung in Herten bestimmt den Zeitplan

Die Entwicklung in Dorsten hängt eng mit dem Bürgerentscheid in Herten zusammen. Dort stimmen rund 46.000 Bürgerinnen und Bürger darüber ab, ob sich ihre Stadt mit der Halde Hoheward an der Olympia-Bewerbung Rhein-Ruhr beteiligen soll. Die Abstimmung ist für den 19. April vorgesehen.

Erst wenn Herten ablehnt, könnte Dorsten als Alternativstandort ernsthaft in Betracht kommen.

Hürfeld Halde Dorsten soll Mülldeponie werden
Die Halde Hürfeld. Foto: Metropole Ruhr / Hans Blossey

CDU: Olympia als Option bei klaren Zusagen

Die CDU sieht in der Olympia-Idee eine mögliche Alternative zur Deponie und fordert verbindliche Aussagen der RAG. Fraktionschef Holger Krajewski betonte, die RAG müsse sich entscheiden, „entweder sie hält sich an die zugesagten Haldenverträge … oder sie sagt offen, dass wirtschaftliche Interessen für sie wichtiger sind.“

Damit macht die CDU deutlich, dass eine Olympia-Nutzung nur bei Einhaltung der ursprünglichen Vereinbarungen denkbar ist.

SPD: Prüfung ja, aber nur auf solider Grundlage

Die SPD unterstützt eine Prüfung der Olympia-Option, legt jedoch großen Wert auf finanzielle Klarheit. In ihrer Stellungnahme heißt es, eine Berücksichtigung als Alternativstandort hänge davon ab, „ob RAG, AGR und RVR bereit sind umzudenken.“

Fraktionschef Dirk Groß unterstreicht zudem, dass ohne belastbare Kostenübersicht keine Zustimmung erfolgen könne.

Grüne: Nachhaltige Nutzung statt Deponie

Die Grünen sehen Dorsten als möglichen Backup-Standort, fordern jedoch einen klaren Kurswechsel der beteiligten Unternehmen. In ihrer Stellungnahme verlangen sie, RAG und AGR müssten erklären, „was sie wirklich vorhaben“, nämlich entweder Renaturierung und nachhaltige Nutzung oder eine Fortsetzung der Deponiepläne.

Aus Sicht der Grünen steht dabei auch die Glaubwürdigkeit regionaler Strukturpolitik auf dem Spiel.

AfD: Bürgerbeteiligung im Mittelpunkt

Die AfD-Fraktion vermeidet eine inhaltliche Festlegung zur Olympia-Idee und betont stattdessen die Bedeutung direkter Demokratie. Fraktionsvorsitzende Simone Paulsen erklärte: „Bürgerbeteiligung ist wichtig und ein wesentlicher Bestandteil lebendiger kommunaler Demokratie.“

Die Fraktion unterstützt daher den Bürgerantrag und fordert eine transparente Beratung.

Die PARTEI: Fundamentalkritik am Olympia-Gedanken

Die PARTEI positioniert sich bewusst konträr. Ratsherr Boris Benkhoff äußert grundsätzliche Zweifel an Olympia-Großprojekten und formuliert in satirischem Ton: „Ja nee, is klar!“

Damit kritisiert er sowohl internationale Sportorganisationen als auch Großkonzerne und stellt infrage, ob Olympia der richtige Weg sei, um die Halde vor einer Deponie zu bewahren.

Bürgerinitiative und Bürgerschaft suchen Ausweg

Auch zivilgesellschaftlich wächst der Druck. Die Bürgerinitiative BISBU unterstützt den Olympia-Vorschlag als mögliche „gesichtswahrende Lösung“ für alle Beteiligten. Ziel bleibt die Renaturierung und Nutzung der Halde als Naherholungsgebiet.

Der Bürgerantrag von Uwe Kähler verfolgt denselben Ansatz. Er fordert eine Prüfung der Eignung der Halde als Olympia-Standort und einen Bürgerentscheid über eine mögliche Bewerbung.

Kundgebung gegen Giftdeponie Hürfeldhalde Dorsten der RAG
Kundgebung gegen Giftdeponie im Oktober 2024. Foto: Petra Bosse

Schlüsselrolle von RAG, AGR und RVR

Ob Dorsten tatsächlich eine Olympia-Option erhält, hängt maßgeblich von der Haltung der beteiligten Unternehmen und Verbände ab. CDU, SPD und Grüne verlangen übereinstimmend klare Aussagen der RAG zur Einhaltung der Haldenverträge, der AGR zu den Deponieplänen und des RVR zur regionalplanerischen Unterstützung.

Mehr als ein lokaler Streit

Die Diskussion um die Hürfeld-Halde reicht weit über Dorsten hinaus. Sie berührt zentrale Fragen des Strukturwandels im Ruhrgebiet. Es geht um die Verbindlichkeit früherer Zusagen, die Zukunft ehemaliger Bergbauflächen und die Balance zwischen wirtschaftlichen Interessen und gemeinwohlorientierter Nutzung.

Ausblick auf die kommenden Wochen

Die Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses markiert den Beginn einer entscheidenden Phase. In den nächsten Wochen stehen wichtige Weichenstellungen an, darunter die Stellungnahmen von RAG, AGR und RVR, der Bürgerentscheid in Herten und mögliche Vorbereitungen für einen Dorstener Ratsbürgerentscheid.

Erst danach wird sich zeigen, ob die Hürfeld-Halde künftig für Sport, Freizeit oder eine Deponie steht.

Kanaluntersuchungen in Dorsten: Parkverbote in Altstadt und Hardt

Das Tiefbauamt der Stadt Dorsten lässt in den kommenden Wochen den Zustand mehrerer Kanäle im Grenzbereich zwischen Altstadt und Hardt untersuchen. Für die notwendigen Arbeiten müssen in einigen Straßen zeitweise Haltverbote eingerichtet werden. Verkehrsteilnehmer und Anwohner sollten sich auf Einschränkungen einstellen.

Kanaluntersuchungen ab 23. Februar 2026

Im Auftrag des Tiefbauamtes überprüft eine Spezialfirma die unterirdische Infrastruktur. Ziel ist es dabei, den Zustand der Kanäle zu bewerten und mögliche Schäden frühzeitig zu erkennen. Unterstützt wird das Unternehmen vom Kommunalen Servicebetrieb Dorsten.

Damit die Einsatzfahrzeuge ungehindert an die Schächte gelangen und dabei ausreichend Standfläche zur Verfügung haben, werden temporäre Haltverbote angeordnet. Gleichzeitig soll der Verkehr so weit wie möglich weiterfließen.

Diese Straßen in Dorsten sind betroffen

In der neunten Kalenderwoche, vom 23. bis einschließlich 27. Februar 2026, gelten Haltverbote jeweils von 7 bis 17 Uhr in folgenden Bereichen:

  • Klosterstraße stadtauswärts vom Parkhaus bis zum ersten Kreisverkehr
  • Johanneskamp
  • Teilbereich An der Seikenkapelle
  • Birkhahnweg
  • Auerhahnstraße

Da der genaue Ablauf der Arbeiten nicht im Voraus festgelegt werden kann, treten die Haltverbote zunächst ab dem 23. Februar in allen genannten Straßen in Kraft. Nach Abschluss der jeweiligen Maßnahmen werden sie dann umgehend wieder aufgehoben.

Verkehrsbehinderungen möglich

Ortskundige werden gebeten, die betroffenen Bereiche nach Möglichkeit zu umfahren. Während der Arbeiten kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Das Tiefbauamt Dorsten bittet Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die vorübergehenden Beeinträchtigungen.

Gemischter Chor Lembeck ehrt Jubilare und stellt Weichen für das Jubiläumsjahr

Mehr als 50 Mitglieder der Chöre „Gemischter Chor Lembeck“ und „Voices“ kamen vor einigen Tagen zur diesjährigen Mitgliederversammlung zusammen. Im Mittelpunkt standen Ehrungen langjähriger Mitglieder, Vorstandswahlen sowie ein Ausblick auf ein ereignisreiches Chorjahr.

Ehrungen für jahrzehntelange Treue

Der 1. Vorsitzende Thomas Weßeling begrüßte die Anwesenden sowie die Chorleiter Branko Baf und Hans-Jürgen Karolak. Gleich zu Beginn wurden verdiente Jubilare für ihr langjähriges Engagement im Sängerbund ausgezeichnet.

Eine besondere Würdigung erhielt Hildegard Rekers für beeindruckende 75 Jahre Mitgliedschaft. Für 40 Jahre Vereinstreue wurden Rosi Diebowski, Bernhard Kaiser und Dieter Rehs geehrt. Auf 25 Jahre blicken Luise Drüing, Hillard Thalheim und Markus Punsmann zurück, der seine musikalische Laufbahn einst im Kinder- und Jugendchor begann. Heinz Punsmann überreichte Ehrenurkunden, während Birgit Ewerts-Krüger mit Blumen und Präsentkörben Dank aussprach. Ein musikalisches Ständchen rundete die Ehrungen ab.

Vorstand einstimmig entlastet

Nach den Berichten des Schriftführers, des 1. Kassierers und der Kassenprüfer wurde der Vorstand einstimmig entlastet. In einer Pause stärkten sich die Mitglieder mit Schnittchen und nutzten die Zeit für Gespräche. Ein Dank galt den Helferinnen aus der Küche für die Vorbereitung.

Bestätigungen und Neuwahlen im Vorstand

Bei den anschließenden Wahlen wurden zahlreiche Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern bestätigt. Thomas Weßeling bleibt 1. Vorsitzender, Bernd Schleking 1. Kassierer, Markus Punsmann 2. Schriftführer und Monika Vornholt 1. Beisitzerin. Zu Notenwarten wurden Monika Babst, Maria Gedding und Werner Bösing gewählt.

Kinder und Jugendchor feiert 50-jähriges Bestehen

Als Fördermitglied unterstützt der Gemischte Chor Lembeck den Kinder und Jugendchor, dessen 1. Vorsitzende Dagmar Feldmann einen kurzen Bericht gab. Der Nachwuchschor feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Unter der Leitung von Sonja Große-Heidermann singen dort Kinder ab fünf Jahren. Die Proben finden donnerstags um 16:45 Uhr im Pfarrheim statt.

Ausblick auf zahlreiche Auftritte

Zum Abschluss stellte der Vorstand die geplanten Auftritte vor. Voices gestaltet am Sonntag, 15. März, um 10 Uhr eine Messe in der St. Laurentius Kirche Lembeck mit. Beide Chöre wirken zudem gemeinsam mit der Chorgemeinschaft Lembeck Rhade an der Schützenmesse zum Jubiläumsschützenfest mit. Weitere Termine für Voices sind unter anderem das Dorstener Chorfestival am 13. Juni sowie „Lembeck leuchtet“.

Die Sängerinnen und Sänger blicken mit Vorfreude auf die kommenden Auftritte und die gemeinsame Zeit beim Singen.

Schwerpunktkontrollen von Lkw und Bussen: Polizei Recklinghausen zieht Bilanz

In der vergangenen Woche hat sich die Polizei Recklinghausen an den europaweiten Schwerpunktkontrollen „Operation Truck & Bus“ beteiligt. Gemeinsam mit anderen Behörden überprüfte der Verkehrsdienst an mehreren Standorten im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Recklinghausen den gewerblichen Personen- und Güterverkehr. Ziel der Aktion war es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Verstöße konsequent zu ahnden.

Insgesamt kontrollierten die Einsatzkräfte 144 Fahrzeuge und stellten dabei zahlreiche Verstöße fest. In 98 Fällen missachteten Fahrer Sozialvorschriften oder überschritten zulässige Arbeitszeiten. Zwei Fahrzeuge verstießen gegen Gefahrgutvorschriften oder das Abfallgesetz. Neunmal stellten die Beamten Verstöße gegen die technische Kontrollverordnung fest. In 13 Fällen sicherten Fahrer ihre Ladung unzureichend. Darüber hinaus ahndeten die Einsatzkräfte 28 weitere Regelverstöße.

Pakettransporter mit erheblichen Mängeln

Im Rahmen der Kontrollwoche überprüften die Beamten unter anderem ein Fahrzeug eines Paketdienstleisters. Neben Verstößen gegen Vorschriften zur Ladungssicherung und zum Fahrpersonal fiel vor allem der desolate technische Zustand des Transporters auf.

Ein Sachverständiger einer Prüforganisation stellte insgesamt 32 teils erhebliche Mängel fest. Dazu gehörten verschlissene Bremsen, eine ausgeschlagene Lenkung, Durchrostungen an tragenden Teilen sowie Ölverlust am Motor. Die Einsatzkräfte ließen die Ladung vor Ort umladen und veranlassten das Abschleppen des Fahrzeugs.

Den 44-jährigen Fahrer aus Bochum und den Unternehmer erwarten Bußgelder im dreistelligen Bereich sowie Punkte in Flensburg.

Lkw mit defekter Lenkung gestoppt

Ein weiterer Lkw, der Gerüstteile geladen hatte, fiel wegen mangelhafter Ladungssicherung auf. Bei der Kontrolle stellte ein Beamter fest, dass sich die Lenkung kaum noch bewegen ließ.

Die anschließende Untersuchung durch eine Prüforganisation ergab sieben erhebliche Mängel, darunter Defekte an der Beleuchtungseinrichtung und Ölverlust am Motor. Aufgrund des Lenkungsdefekts stuften die Prüfer den Lkw als verkehrsunsicher ein und untersagten die Weiterfahrt.

Den 59-jährigen Fahrer aus Gelsenkirchen und den Unternehmer erwarten ebenfalls Bußgelder im dreistelligen Bereich sowie Punkte in Flensburg.

Weitere Verstöße und Festnahmen

In Bottrop deckte der Zoll bei einer Kontrolle mögliche Fälle illegaler Beschäftigung auf. Zudem nahmen die Beamten eine Person wegen des Verdachts auf illegalen Aufenthalt fest.

Bei einer weiteren Kontrolle erhärtete sich der Verdacht, dass ein Fahrer vor Fahrtantritt Betäubungsmittel konsumiert hatte. Die Polizei leitete ein entsprechendes Verfahren ein.

15 Fahrern Weiterfahrt untersagt

Insgesamt untersagte die Polizei 15 Fahrern die Weiterfahrt. Der Verkehrsdienst kündigte an, auch künftig regelmäßige Kontrollen durchzuführen. Die Beamten wollen die Einhaltung der Vorschriften weiter konsequent überwachen und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden nachhaltig erhöhen.

Noch vier Termine: Wahlen zum Seniorenbeirat gehen in die finale Phase

Die Wahlen zum Seniorenbeirat der Stadt Dorsten gehen in den Endspurt. Mehr als die Hälfte der Wahltermine in den Stadtteilen hat bereits stattgefunden. Interessierte Dorstenerinnen und Dorstener haben weiterhin die Möglichkeit, sich kurzfristig als Kandidatin oder Kandidat aufstellen zu lassen.

Der Seniorenbeirat ist die Interessenvertretung der älteren Generation in Dorsten. Er setzt sich für Themen, Bedarfe und Anliegen älterer Menschen ein und bringt diese in Politik und Verwaltung ein. Ziel ist es, die Stadt weiterhin generationenfreundlich zu gestalten.

Wer wählen darf

Wahlberechtigt sind alle Dorstenerinnen und Dorstener, die im jeweiligen Stadtteil wohnen, mindestens 60 Jahre alt sind und nicht vom allgemeinen Wahlrecht ausgeschlossen wurden. Die Wahllokale sind jeweils von 16 bis 18 Uhr geöffnet. Mitglieder des Seniorenbeirates stehen während der Wahlzeiten als Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung. Zur Stimmabgabe ist ein gültiger Personalausweis mitzubringen.

Diese Wahltermine stehen noch aus

In den kommenden Tagen finden die letzten vier Wahltermine statt:

  • Am 19. Februar 2026 in Wulfen im Gemeinschaftshaus Wulfen am Wulfener Markt 5.
  • Am 23. Februar 2026 in der Altstadt in der Seniorenbegegnungsstätte An der Vehme 1.
  • Am 24. Februar 2026 in Östrich bei den Kanu Freunden Wiking Gladbeck am Brückenweg 265.
  • Am 26. Februar 2026 in Hardt im Pfarrheim St. Nikolaus an der Klosterstraße 76.

    Die bisherigen Ergebnisse können online unter www.dorsten.de/seniorenbeirat eingesehen werden.

Besonderheit in Östrich

Für den Stadtteil Östrich gibt es in diesem Jahr eine Premiere. Dort findet erstmals eine Wahl zum Seniorenbeirat statt. Aus diesem Anlass lädt der Seniorenbeirat am Dienstag, 24. Februar 2026, bereits um 15.30 Uhr in das Vereinsheim der Kanu Freunde Wiking Gladbeck ein. Bei dieser Informationsveranstaltung stellt sich das Gremium vor, informiert über Aufgaben und Projekte und bietet Interessierten die Möglichkeit, sich noch kurzfristig als Kandidatin oder Kandidat aufstellen zu lassen. Die Wahl beginnt anschließend wie in allen anderen Stadtteilen um 16 Uhr.

Kandidatur weiterhin möglich

Die bisherigen Bewerberinnen und Bewerber sind online unter www.dorsten.de/seniorenbeirat zu finden. Dort steht auch ein Meldevordruck für Dorstenerinnen und Dorstener bereit, die noch kurzfristig für den Seniorenbeirat kandidieren möchten. Das Mindestalter für eine Kandidatur liegt bei 55 Jahren.

Vollsperrung der Bahnhofstraße in Lembeck vom 23. Februar bis 6. März 2026

In Lembeck kommt es in den kommenden Wochen zu Einschränkungen im Straßenverkehr. Ein Abschnitt der Bahnhofstraße wird aufgrund notwendiger logistischer Maßnahmen vorübergehend vollständig gesperrt sein.

Die Vollsperrung betrifft den Bereich der Bahnhofstraße auf Höhe der Hausnummern 2 bis 4. Sie gilt von Montag, 23. Februar 2026, bis Freitag, 6. März 2026.

Umleitung für den Verkehr

Für den motorisierten Verkehr wird eine Umleitung eingerichtet und entsprechend ausgeschildert. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den gesperrten Bereich nach Möglichkeit zu umfahren und die Beschilderung vor Ort zu beachten.

Hinweise für Anwohner und Pendler

Die Stadt bittet alle Betroffenen um Verständnis für die notwendigen Maßnahmen. Wer regelmäßig durch die Bahnhofstraße fährt, sollte in dem genannten Zeitraum mehr Zeit einplanen und alternative Routen nutzen.

„Horst Schlämmer sucht das Glück“: Norbert Heisterkamp in neuem Film

Wie eh und je sitzt Horst Schlämmer, alias Hape Kerkeling, stellvertretender Chefredakteur des Grevenbroicher Tagblatts, beim Kneipenwirt „Günni“ und lamentiert darüber, dass in Deutschland die schlechte Laune regiert. „Ich habe einen Hals, denn die Lage ist dramatisch. Früher hatte ich Rücken, heute hat ganz Deutschland Rücken, und zwar im Gesicht.“ Genau das will er nun ändern. So zieht Horst Schlämmer los und versucht deutschlandweit herauszufinden, wie die Menschen wieder glücklich werden können.

Neben beispielsweise Tahnee Schaffarczyk und Meltem Kaptan, sowie Jochen Busse und Christian Hockenbrink, spielt in der Komödie auch der Dorstener Schauspieler Norbert Heisterkamp erneut Horst Schlämmers Kneipenvertrauten Günni.

„Als ich für den ersten Film ‚Horst Schlämmer – Isch kandidiere!‘ zum Casting eingeladen wurde, habe ich erst einmal gezögert“, verrät mir Norbert. „Zum Glück bin ich jedoch bei der zweiten Einladung nach Berlin geflogen, denn ich habe mich auf Anhieb gut mit Hape und dem Regisseur Angelo Colagrossi verstanden.“ Wer wissen möchte, warum die Chemie zwischen Norbert und Hans-Peter Kerkeling auf Anhieb stimmte, dem empfehle ich, nicht nur aus diesem Grund, Norberts Buch „Wenn ich morgen nicht komme, dann bin ich beim Film“.

Horst Schlämmer Hape Kerkeling Norbert Heisterkamp
Der Dorstener Schauspieler bei der Drehbuchlektüre. Foto: Heisterkamp

Norbert Heisterkamp kehrt als Günni zurück

Sven Unterwaldt und Norbert Heisterkamp sind bereits alte Bekannte, da er bei einigen Folgen in der Serie „Alles Atze“ Regie führte. Er war es auch, der Norbert zu den beiden Filmen „Sieben Zwerge – Männer allein im Wald“ und „Sieben Zwerge – Der Wald ist nicht genug“ geholt hat. „Als ich hörte, dass Sven nun im zweiten Horst-Schlämmer-Film wieder Regie führen würde, habe ich jetzt gar nicht lange überlegt, ob ich wieder den ‚Günni‘ spiele, denn ich habe mich sehr auf das Team gefreut“, fährt der bekannte Schauspieler fort.

Horst Schlämmer Hape Kerkeling Norbert Heisterkamp
Norbert Heisterkamp in seiner alten Rolle als „Günni“. Foto: Heisterkamp

Die Kostümprobe zum Film fand in Köln statt. Gedreht wurde mit „Günni“ in Grevenbroich sowie in einem Vorort von Hamburg. Am Set herrschte absolute Geheimhaltung. „Das ist uns jedoch nicht immer zu hundert Prozent gelungen“, verrät mir Norbert. Dennoch ist kaum etwas über den Film durchgesickert.

Vorfreude auf die Premiere

„Bisher wurden mir nur Fotos für Social Media zur Verfügung gestellt. Den Film selbst habe ich noch nicht gesehen, auch nicht meine Szenen. Daher ist die Erstaufführung auch für mich eine Premiere und sehr spannend“, erzählt mir Norbert und setzt lachend hinzu: „Ich bin gespannt, ob ich überhaupt dabei bin oder ob ich rausgeschnitten wurde.“ Damit beweist Norbert wieder einmal mehr, dass er sich selbst nicht so ernst nimmt und zudem bodenständig geblieben ist.

Die Premiere findet am 19. März 2026 in der Essener Lichtburg statt. Deutschlandweiter Kinostart ist am 26. März 2026.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Rosenmontagszug 2026 in Dorsten: Regen stoppt pünktlich, Jecken feiern fröhlich

Pünktlich zum Start des Rosenmontagszuges verzog sich der Regen über der Dorstener Innenstadt. Tausende bunt kostümierte Jecken säumten die Strecke und feierten ausgelassen den Höhepunkt der Karnevalssession.

Der Rosenmontagszug 2026 in Dorsten stand zunächst unter keinem guten Stern. Am frühen Nachmittag ergoss sich noch kalter, ergiebiger Regen über die Innenstadt. Viele sorgten sich bereits, ob der närrische Lindwurm überhaupt stattfinden oder zumindest unter schwierigen Bedingungen starten würde.

Doch pünktlich gegen 14 Uhr, als sich die Zugteilnehmer aufstellten, hörte der Regen plötzlich auf. FDK-Präsident Rudolf Haller nahm es mit Humor und scherzte: „Alles nur eine Sache der Planung.“ Kaum klarte der Himmel auf, strömten die Menschen in Scharen an die Strecke. Der Zug erwies sich am Ende als sehr gut besucht.

Fröhliche Karnevalisten: Winfried Minnebusch und Rudolf Haller. Foto: Borgwardt

Kamelle statt Regentropfen

Stadtprinzessin Simone I. und ihr Hofstaat verteilten fröhlich Kamelle und sorgten für strahlende Gesichter. Zahlreiche Vereine und Organisationen beteiligten sich mit bunten Kostümen und fantasievoll geschmückten Wagen, die von Traktoren oder Lkw gezogen wurden. Sie verbreiteten beste Laune entlang der gesamten Strecke.

Diese Jecken warteten schon im Regen auf den Zug. Foto: Borgwardt

Auch unter den Besuchern waren auffallend viele fantasievoll verkleidet. Einige Jecken waren vorsorglich in Regenjacken erschienen. „Wir wären auf jeden Fall zum Rosenmontagszug gekommen“, scherzten mehrere. Am Ende regnete es dann nur noch Kamelle.

Bunte Karnevalswagen in der Dorstener Innenstadt. Foto: Borgwardt

Familienfreundliche Stimmung entlang der Strecke

Besonders schön für die Veranstalter war die große Zahl an Familien und Kindern, die den Zug säumten. Die Stimmung blieb durchweg positiv und familienfreundlich. Helfer sowie Ordnungskräfte sorgten für einen reibungslosen und sicheren Ablauf der Veranstaltung. Die Polizei musste zu keiner Zeit einschreiten.

Auch Dorstens Bürgermeister Tobias Stockhoff mischte sich unter die Jecken. In einem Lego-Feuerwehrmann-Kostüm zog er die Blicke auf sich und zeigte einmal mehr seine Nähe zum närrischen Volk.

Trotz des wechselhaften Wetters wurde der Rosenmontagszug 2026 zu einem fröhlichen Höhepunkt der fünften Jahreszeit in Dorsten.

Schlägerei am Europaplatz in Dorsten

Bei einer Schlägerei am Europaplatz in Dorsten sind am Samstagnachmittag mehrere Jugendliche leicht verletzt worden. Auch Reizgas soll eingesetzt worden sein. Die Polizei ermittelt zu den Hintergründen der Auseinandersetzung.

Am Samstagnachmittag ist es am Europaplatz in Dorsten zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen hielten sich die Beteiligten gegen 17.15 Uhr dort auf.

Schlägerei am Europaplatz in Dorsten eskaliert

Auslöser der Schlägerei am Europaplatz in Dorsten waren offenbar vergangene Streitigkeiten. Zunächst gerieten ein 13-Jähriger aus Dorsten und ein 14-Jähriger aus Dorsten aneinander. Daraus entwickelte sich eine Schlägerei zwischen mehreren Jugendlichen.

Im Verlauf der Auseinandersetzung soll ein 16-Jähriger aus Dorsten Reizgas eingesetzt haben. Der 16-Jährige wurde leicht verletzt.

Mehrere Jugendliche leicht verletzt

Der 13-Jährige wurde ebenfalls leicht verletzt. Ein Rettungswagen brachte ihn zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

Ein 14-Jähriger aus Dorsten erlitt leichte Verletzungen und wurde von einer Rettungswagenbesatzung vor Ort versorgt.

Die Ermittlungen zu den genauen Abläufen und Hintergründen der Schlägerei am Europaplatz in Dorsten dauern an.

Zigarettenautomat in Dorsten gesprengt: Polizei sucht Zeugen

In Dorsten-Feldmark haben Unbekannte in den frühen Morgenstunden des Samstags, 14. Februar, einen Zigarettenautomaten gesprengt. Die Tat ereignete sich an der Lortzingstraße und sorgt für erhebliche Sachschäden. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise.

Explosion am frühen Morgen in Dorsten-Feldmark

Gegen 04:50 Uhr wurde eine Anwohnerin durch einen lauten Knall geweckt. Als sie aus dem Fenster schaute, bemerkte sie einen Mann auf einem E-Scooter, der in Richtung Innenstadt davonfuhr. Nach Einschätzung der Polizei könnte es sich bei dem Unbekannten um den Täter handeln.

Vor Ort stellten die Einsatzkräfte einen vollständig zerstörten Zigarettenautomaten fest. Zudem lagen zahlreiche Zigarettenschachteln sowie Bargeld verstreut am Tatort. Sämtliche Gegenstände wurden von der Polizei sichergestellt.

Beschreibung des Tatverdächtigen

Die Polizei veröffentlicht folgende Beschreibung des mutmaßlichen Täters:

  • etwa 1,80 Meter groß
  • dunkel gekleidet
  • Kapuzenpullover
  • Rucksack
  • unterwegs auf einem E-Scooter

Ob der Mann allein handelte oder weitere Personen beteiligt waren, ist derzeit unklar.

Polizei bittet um Hinweise

Die Ermittler suchen Zeugen, die in den frühen Morgenstunden verdächtige Beobachtungen im Bereich der Lortzingstraße gemacht haben oder Angaben zu dem flüchtigen E-Scooter-Fahrer machen können.

Hinweise nimmt die Polizei unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 2361 111 entgegen.

Kinderkarnevalszug 2026: Holsterhausen Dorf feiert bunt und laut

Der Kinderkarnevalszug 2026 in Holsterhausen Dorf zeigte sich bunt, schrill, fröhlich und vor allem friedlich. Trotz kühler Temperaturen säumten viele Familien die Straßen. Rund 21 Gruppen sorgten am Sonntagnachmittag für Musik, Tanz und jede Menge fliegende Kamellen.

©Petra Bosse

Es war kalt, aber trocken. Beste Bedingungen also für den Kinderkarnevalszug 2026 Holsterhausen Dorf. Pünktlich setzte sich der Zug in Bewegung und schlängelte sich durch das Dorf. Kinder winkten, Eltern lachten, Musik schallte aus Lautsprechern.

Foto: Jacqueline De Cillia

Schulen, Kitas und Vereine waren wieder zahlreich vertreten. Die Gruppen hatten sich sichtbar Mühe gegeben. Kreative Kostüme, fantasievolle Wagen und gut gelaunte Teilnehmende bestimmten das Bild. Immer wieder flogen Kamellen durch die Luft. Die jungen Besucher standen mit geöffneten Taschen bereit und sammelten, was sie greifen konnten.

©Petra Bosse

Kamellen, Kostüme und gute Laune

Besonders ins Auge fielen die Emmelkämper Kirschblüten. Komplett in Pink gekleidet zogen sie durch die Straßen und setzten einen leuchtenden Farbakzent. Schwungvoll und musikalisch wurde es mit einer Gruppe, die brasilianische Töne durch Holsterhausen klingen ließ. Rhythmus, Trommeln und Bewegung sorgten für zusätzliche Stimmung am Straßenrand.

Foto: Jacqueline De Cillia

Auch die Werwölfe mischten sich unter das närrische Volk. Offenbar fühlen sie sich längst heimisch in Holsterhausen Dorf. Mit passenden Kostümen und viel Spielfreude sorgten sie, wie die anderen Gruppen auch, für neugierige Blicke.

Bürgermeister greift zum Besen

Traditionell kehrte am Ende des Zuges Bürgermeister Tobias Stockhoff gemeinsam mit seinem Stellvertreter Jan Heppner die Strecke. Viel Arbeit wartete allerdings nicht auf ihn. Die Bonbonsammler hatten zuvor gründlich aufgeräumt. Kaum eine Süßigkeit blieb liegen.

Bürgermeister Tobias Stockhoff-Karneval 2026
Foto: Petra Bosse

So endete der Kinderkarnevalszug 2026 in Holsterhausen Dorf genauso, wie er begonnen hatte: bunt, lebendig und mit vielen lachenden Gesichtern.

©Petra Bosse

HCC Kinderkarneval 2026: Seit über 50 Jahren für leuchtende Kinderaugen

Seit 1973 organisierte der Holsterhausener Carnevals Club 1973 e.V. (HCC) den beliebten Kinderkarneval in Dorsten – und auch in diesem Jahr wurde wieder ausgelassen gefeiert. In der Neuen Schule Dorsten verwandelte sich die Halle für drei Stunden in eine bunte Karnevalswelt voller Musik, Spiele und guter Laune.

Das Herzstück der Veranstaltung ist das abwechslungsreiche Bühnenprogramm. Mit dabei waren unter anderem die Tanzgarden sowie Stadtprinzessin Simone I. Für beste Unterhaltung sorgte die Kinderanimation, bei der die jungen Gäste nicht nur zuschauten, sondern selbst aktiv werden konnten.

Stadtprinzessin Simone I. beim Kinderkarneval beim HCC
Foto: Emily Flade

Ein besonderes Highlight war das Sackhüpfen: Kinder aus dem Publikum traten gegeneinander an und konnten tolle Preise wie Kuscheltiere gewinnen. Auch die große Tombola mit zahlreichen Gewinnen sorgte für Begeisterung. Viele der Preise wurden von Privatpersonen und Firmen gespendet.

Bürgermeister Tobias Stockhoff ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, vorbeizuschauen und gemeinsam mit den Kindern zu feiern. Zudem unterstützt er auch regelmäßig den Kinderkarneval mit Gutscheinen.

Tobias Stockhoff bei Kinderkarneval
Foto: Emily Flade

Natürlich durfte auch die traditionelle „Kamelle“ nicht fehlen. Davon gab es reichlich und zur Freude der Kinder sogar kostenlos. Überhaupt steht beim HCC ein Gedanke im Mittelpunkt: Alles für die Kinder.

Leckereien für den Kinderkarneval

Ergänzend zum bunten Bühnenprogramm war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Neben Getränken konnten sich die kleinen und großen Gäste über frisch gebackene Waffeln und selbstgemachte Kuchen freuen. Der Duft der warmen Waffeln zog durch die Halle und sorgte für zusätzliche Karnevalsstimmung. Viele Eltern nutzten die Gelegenheit, bei Kaffee und Kuchen eine kleine Pause einzulegen, während die Kinder weiter feierten, spielten und Kamelle sammelten.

Waffelstand beim Kinderkarneval in der Neuen Schule Dorsten
Foto: Emily Flade

Der Eintritt für die Kinder bis 12 Jahren ist frei, Erwachsene zahlen lediglich vier Euro.

Planung beginnt ein halbes Jahr im Voraus

Hinter dem bunten Treiben steckt viel Organisation. Die zweite Vorsitzende Melanie Lokis-Wiesker berichtet im Gespräch, dass die Planung bereits rund ein halbes Jahr vor der Veranstaltung beginnen. „Nach Karneval ist vor Karneval“, sagt sie lachend. Schon Monate im Voraus setzt sich das Organisationsteam zusammen, um Programmpunkte, Ablauf und Details festzulegen.

Sponsoren seien immer willkommen, so Lokis-Wiesker. Zwar gebe es nur wenige feste Unterstützer, doch für die Tombola kämen viele Sachspenden von Privatleuten und Unternehmen aus der Region zusammen.

Programmpunkte beim Kinderkarneval in der Neuen Schule
Foto: Emily Flade

„Wir machen es wirklich für die Kinder“

Warum dem Verein der Kinderkarneval so wichtig ist, beantwortet Lokis-Wiesker mit großer Überzeugung: „Es ist extra für die Kinder, damit die Dorstener Kinder – oder auch aus der Umgebung – einfach mal schön drei Stunden Karneval feiern können, ohne Stress und zu einem günstigen Preis.“

Als bald dreifache Oma liegt ihr die Veranstaltung auch persönlich am Herzen. „Wenn man in die leuchtenden Kinderaugen schaut, wenn sie vor oder auf der Bühne stehen, spielen können und Kamelle bekommen – das ist einfach unser Motto: Wir machen es für die Kinder.“

Der Vorsitzende des Vereins, Robert Keiner, und sein Team zeigen damit erneut, wie wichtig ehrenamtliches Engagement für das Gemeinschaftsleben in Dorsten ist. Der Kinderkarneval des HCC ist längst mehr als nur eine Veranstaltung – er ist ein fester Bestandteil des städtischen Miteinanders.

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