Nächste Woche steht der Höhepunkt der Karneval-Saison bevor. Um sich schon einmal in Stimmung zu tanzen, fand Samstagabend eine Valentinstag-Party in der Galerie der Traumfänger statt. Bis tief in die Nacht wurde zu den bekanntesten Tech-House, Electronic, Hip-Hop und Pop Mixes kraftvoll mitgetanzt. DJ des Abends war Salvatore Mancuso.
Am DJ Pult der Galerie der Traumfänger stand diesmal der gebürtige Gelsenkirchener Salvatore Mancuso. Der leidenschaftliche DJ legte schon fast überall auf der Welt auf. So steht auch auf seiner Booking Seite, dass sein Territorium „weltweit“ ist. Auch mit bekannten DJ-Größen arbeitete er schon zusammen, unter anderem mit Tiësto und dem in Dorsten besonders gefeierten Moguai.
Der Dorstener Ratsherr Boris Benkhoff äußert sich zur Diskussion um die Zukunft der Hans-Lampen-Halde an der Marler Straße. In einem persönlichen Statement blickt er zurück und kritisiert aktuelle Überlegungen deutlich.
Wenn wir heutzutage über die Hans-Lampen-Halde an der Marler Straße nachdenken, kommen uns schnell die Sorgen vor der nahenden Müllkippe in den Sinn. Vergessen sind die wunderbaren warmen Tage, die wir tanzend und lachend auf den Dorstivals verbracht haben. Mein Schuldirektor hat meinen Mitschülern und mir 1991 an der Kardinal-von-Gahlen Schule erklärt, wie wunderschön die Halde werden würde und das wir einst mit unseren Kindern dort wandern und Schlitten fahren werden. Im Traum hätte der siebenjährige Ratsherr nicht daran gedacht, dass 35 Jahre später von der Lokalpolitik darüber gesprochen wird, ob dort eine olympische Sportstätte eine drohende Deponie verhindern könne.
Ein korruptes internationales Komitee, welches wieder und wieder gezeigt hat wie egal Menschenrechte, Umwelt und Gastgeberstädte sind, soll uns also im Kampf unterstützen gegen ein korruptes Unternehmen, welches wieder und wieder gezeigt hat wie egal Menschenrechte, Umwelt und Ruhrgebietsstädte sind. Ja nee, is klar!
Vielfalt, Stärke und weibliche Perspektiven stehen im Mittelpunkt der Frauenkulturtage 2026, die vom 6. bis 31. März in Dorsten stattfinden. Mit einem breit gefächerten Programm aus Ausstellungen, Vorträgen, Workshops, Konzerten, Filmvorführungen und Begegnungsformaten laden zahlreiche Kooperationspartner dazu ein, Frauen, ihre Geschichte und ihre gesellschaftliche Bedeutung in den Fokus zu rücken.
Die Frauenkulturtage haben sich in Dorsten seit vielen Jahren als fester Bestandteil des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens etabliert. Sie verbinden Bildung, Kultur und Austausch und bieten Raum für Begegnung, Diskussion und neue Impulse.
Bürgermeister Tobias Stockhoff hebt die Bedeutung der Frauenkulturtage für das gesellschaftliche Leben in Dorsten hervor und dankt den beteiligten Einrichtungen, Initiativen und Kooperationspartnern für die Organisation der Veranstaltungsreihe.
Historische Frauenbewegung und lokale Vorbilder
Einen besonderen Schwerpunkt bilden historische Perspektiven. Das Jüdische Museum Westfalen zeigt mit der Ausstellung „Rafft Euch empor! Jüdische Aktivistinnen aus Westfalen in der ersten Frauenbewegung“ frühe kämpfe um Gleichberechtigung, politische Teilhabe und Bildung. Ergänzend dazu widmet sich eine Lesung der Sozialreformerin Lina Morgenstern, deren Engagement für soziale Gerechtigkeit und Frauenrechte weit über ihre Zeit hinauswirkte.
Auch die lokale Geschichte steht im Fokus: Eine Veranstaltung zur Rolle von Frauen in der Kommunalpolitik sowie eine Stadtführung zu prägenden Frauenfiguren Dorsten machen sichtbar, wie Frauen die Entwicklung der Stadt mutgestaltet haben.
Historische und lokale Perspektiven
Mehrere Veranstaltungen setzen auf praktische und interaktive Formate. Dazu zählen Workshops zu Resilienz, Kräuterkunde, Trommeln und Kochen sowie generationenübergreifende Begegnungsangebote. Diese richten sich an Frauen unterschiedlicher Altersgruppen und Lebenssituationen.
Rund um den Internationalen Frauentag
Rund um den Internationalen Frauentag am 8. März verdichtet sich das Programm. Eine Filmmatinee zeigt den Spielfilm „Suffragette“, der den historischen Kampf um das Frauenwahlrecht thematisiert. Weitere Veranstaltungen beschäftigen sich mit politischer Teilhabe, gesellschaftlicher Verantwortung sowie aktuellen Fragen wie Diskriminierung durch Künstliche Intelligenz.
Musik, Bühne und weibliche Stimmen
Ein fester Bestandteil der Frauenkulturtage ist auch 2026 das FemRock-Festival, das Mitte März im LEO stattfindet. Künstlerinnen und weibliche Bands setzen dort musikalische Akzente und stehen für Vielfalt, Sichtbarkeit und Selbstbestimmung.
Viele Veranstaltungen sind kostenfrei oder zu moderaten Eintrittspreisen zugänglich. Das vollständige Programm ist online sowie in gedruckter Form erhältlich. Die Frauenkulturtage 2026 werden von zahlreichen Kooperationspartnern aus Kultur, Bildung und Zivilgesellschaft getragen und setzen erneut ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Gleichberechtigung und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Dorsten.
Am Freitagabend empfang das Vinylcafe auf der Zeche Fürst Leopold die Bands „Nitrogods“ und „Dust and Bones“. Beide Bands überzeugten mit energiegeladenem Power-Rock, welcher die volle Venue zum Beben brachte.Auf ihrer gemeinsam Tour verschlägt es beide Bands als nächstes in den Norden.
Dust and Bones machte die Crowd heiß
Ihr Motto: „Alle Regler auf 11 und High Energy Dirt Rock“. Am wohlsten fühlt sich die fünfköpfige Band mit schön dreckigem Rock and Roll. Die gebürtigen Baden-Württemberger verbinden in ihrer Musik Einflüsse von den Ramones, Black Sabbath, Motörhead und vielen weiteren Rock Legenden. Als „Very Special Guest“ spielen sie zusammen mit den Nitrogods eine Tour durch ganz Deutschland.
Die Gruppe besteht aus Thorsten (Bass, Gesang), Dirk (Gitarre), Bernd (Gitarre), Jarie (Schlagzeug) und Vöhri (Gesang). Die zwei Leadsänger harmonieren exzellent miteinander. Während Thorsten mehr die mittleren bis hohen Frequenzen abdeckt, bedient Vöhri mit seiner rauen, tiefen Stimme perfekt die fast schon Metall-artigen Screams. Das Vinylcafe fuhr voll darauf ab.
Dust and Bones war die Vorband des Abends. Foto: Christian Haug
Stopp im Vinylcafe auf Deutschland Tournee
Mitglieder Henry Wolter (Gitarre, Gesang) und Klaus Sperling (Schlagzeug) teilten sich schon die Bühne mit Legenden wie Motörhead, Kiss und Status Quo. Zusammen mit Oimel Larcher (Bass, Gesang) formten sie 2010 die Nitrogods. Seitdem veröffentlichten sie mehrere Alben und bekamen ordentlich Lob von diversen Musikmagazinen.
Auf ihrer gemeinsamen Tour mit Dust and Bones spielten sie am 12. Februar ihren Auftakt in Hamburg. Das Vinylcafe war dann schon die zweite Location, in der die Band performte. Als nächstes geht es nach Oldenburg und in fünf weitere Städte.
Neben den allseits bekannten Schulfächern „Mathematik“ und „Deutsch“ hat das Gymnasium Petrinum ein neues, ganz besonderes Fach eingeführt. In „Dein Dorsten“ werden unter anderem die Geschichte der Stadt und Besonderheiten der einzelnen Stadtteile unterrichtet.
Am Ende des Artikels findest du ein Quiz bestehend aus 10 Fragen zur Dorstener Altstadt. Alle Fragen wurden von den Schülern aus dem Kurs „Dein Dorsten“ erarbeitet. Bist du ein echter Dorsten-Kenner, oder musst du dein Stadt Wissen ein wenig auffrischen? Finde es hier im Test heraus.
Das Schulfach „Dein Dorsten“ wurde erst im aktuellen Schuljahr eingeführt. Trotzdem kommt es bei den Schülern sehr gut an. Von insgesamt 80 Schülern haben sich 50 dafür entschieden, mehr über ihre Stadt zu lernen.
„Wir wollen vor allem das Lokale sichtbar machen und den Schülern zeigen, was Dorsten ausmacht. Viele Schüler und Schülerinnen kennen nur wenige Stadtteile so richtig gut. Das wollen wir verändern.Wir laden zum Beispiel Leute aus verschiedenen Vereinen ein, damit sie ihr Wissen an die Schüler weitergeben können. Wir freuen uns riesig darüber, dass es so ein großes Interesse an „Dein Dorsten“ gibt“, erklärt Sonia Gayda, Lehrerin am Gymnasium Petrinum.
Lennart Sedelies, Ben Scherkamp, Lennard Heinemann, Jonas Dobener (v.l.n.r.) haben einen Altstadt Rundgang erarbeitet. Foto: Christian Haug
Vier Schüler (Lennart Sedelies, Ben Scherkamp, Lennard Heinemann, Jonas Dobener) haben im Unterricht einen Rundgang durch die Dorstener Altstadt erarbeitet. Auf ihrer Wanderung hielten Sie zum Beispiel am Marktplatz oder an der Stadtmauer an, um über ihren geschichtlichen Hintergrund aufzuklären.
Sonia Gayda ist der Meinung, dass solche Exkursionen sehr wertvoll sind: „Wir wollen eindrucksvolle Momente schaffen, an die sich die Schülerinnen und Schüler noch langfristig erinnern. So eine Wanderung bleibt länger im Gedächtnis als ein Arbeitsblatt. Dein Dorsten wurde auch genau dafür gemacht, um auch mal rauszugehen und sich direkt vor Ort mit Dorsten auseinanderzusetzen.“
Nach CDU und SPD hat nun auch die Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen in Dorsten zur Olympia-Debatte um die Hürfeld-Halde Stellung bezogen. Die Grünen unterstützen ausdrücklich den Bürgerantrag, die Halde als möglichen Austragungsort für die Mountainbike-Wettbewerbe der Olympiabewerbung Rhein-Ruhr zu prüfen.Sie sehen Dorsten jedoch klar als „Backup-Standort“.
In ihrer Pressemitteilung vom 13. Februar betonen die Grünen, dass die jüngste Entscheidung des Rates der Stadt Herten, einen Bürgerentscheid zur Olympia-Bewerbung zu ermöglichen, für die Region zu begrüßen sei. Gleichzeitig bedeute dies für Dorsten zunächst, dass kein eigener Ratsbürgerentscheid vorbereitet werde, betonte Fraktionsvorsitzende Christiane Roemer.
Dorsten als Alternative – falls Herten scheitert
Die Grünen machen jedoch deutlich, dass das Votum des Hertener Rates noch keine Zustimmung der dortigen Bevölkerung bedeutet. Für den Fall eines negativen Bürgerentscheids in Herten sehen sie die Hürfeld-Halde weiterhin als geeigneten Alternativstandort.
Voraussetzung sei allerdings eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten, insbesondere von RAG, AGR und Regionalverband Ruhr (RVR). Ohne deren Bereitschaft zur Mitwirkung sei eine Olympia-Option nicht realistisch.
Klare Forderung nach Positionswechsel
Deutlich wird die Fraktion beim Blick auf die Deponiepläne. Die Grünen erwarten einen „Positionswechsel“ hin zu einer nachhaltigen Nutzung der Halde. Sie werfen den beteiligten Unternehmen indirekt vor, zwischen Renaturierung und wirtschaftlichen Interessen wählen zu müssen.
Die Beteiligten müssten zeitnah erklären, „was sie wirklich vorhaben“: die bestehenden Verträge einzuhalten und die Renaturierung voranzubringen – oder weiterhin auf Gewinne aus Mülldeponierung zu setzen. Letzteres könne im Zweifel sogar die Olympia-Bewerbung Rhein-Ruhr gefährden.
Gemeinsamer Antrag mit CDU und SPD
Wie bereits CDU und SPD angekündigt hatten, wollen auch die Grünen einen gemeinsamen Antrag im Rat einbringen. Ziel ist es, verbindliche Erklärungen von RAG, AGR und RVR zur möglichen Nutzung der Hürfeld-Halde als Olympia-Standort einzuholen.
Einordnung: Geschlossene Ratsmehrheit gegen Deponie
Mit der Positionierung der Grünen zeichnet sich im Dorstener Rat eine breite parteiübergreifende Linie ab: CDU, SPD und Grüne sprechen sich gegen eine Deponienutzung aus und fordern stattdessen eine nachhaltige Entwicklungsperspektive für die Halde. Die Olympia-Idee fungiert dabei zunehmend als politisches Druckmittel gegenüber RAG und AGR, verbunden mit der Forderung, die alten Haldenverträge einzuhalten.
Ob Dorsten tatsächlich als Alternativstandort ins Rennen geht, hängt nun maßgeblich vom Ausgang des Bürgerentscheids in Herten sowie von der Reaktion der beteiligten Unternehmen ab. Klar ist jedoch: Die Zukunft der Hürfeld-Halde wird längst nicht mehr nur als lokale Frage diskutiert, sondern als Gradmesser für die Glaubwürdigkeit von Verträgen, regionale Solidarität und nachhaltige Strukturpolitik im Ruhrgebiet.
In der Stadthalle Datteln wurden am 6. Februar 2026 insgesamt 40 Auszubildende der Metallhandwerke feierlich in den Gesellenstand erhoben. Die Freisprechungsfeier der Metall-Innung Vest Recklinghausen würdigte die erfolgreichen Absolventen der Sommer- und Wintergesellenprüfungen. Höhepunkt der Veranstaltung war die Auszeichnung eines jungen Handwerkers aus Dorsten: Ole Horstkamp von der Firma August Preuss.
Ole Horstkamp als Jahrgangsbester ausgezeichnet
Im Mittelpunkt des Abends stand Ole Horstkamp, frisch ausgebildeter Geselle der August Preuss GmbH aus Dorsten. Er wurde als Jahrgangsbester geehrt und erhielt für seine herausragenden Leistungen besondere Anerkennung. Sein Ausbildungsbetrieb wurde zudem für sein Engagement in der Nachwuchsförderung ausgezeichnet.
Christian Müller, Geschäftsführer der August Preuss GmbH, zeigte sich stolz über die doppelte Ehrung. Er betonte, dass der größte Stolz dem neuen Gesellen gelte, der mit hervorragenden Leistungen überzeugt habe. Engagement, Fleiß und Leidenschaft für das Handwerk würden durch diese Auszeichnung sichtbar gewürdigt.
Übernahme in den Betrieb sichert Zukunft
Für Ole Horstkamp endet die Ausbildung dabei nicht mit der Freisprechung. Die August Preuss GmbH hat ihn übernommen, sodass er seine berufliche Laufbahn im vertrauten Team fortsetzen kann. Geschäftsführer Christian Müller unterstrich die Freude darüber, gemeinsam mit dem jungen Gesellen in die Zukunft zu gehen.
Die Gesellen bei der Ehrung. Foto: privat
Prominente Gäste würdigen Bedeutung des Handwerks
Durch das Programm führte Moderator Daniel Danger. Grußworte richteten unter anderem Karsten Röhring, Obermeister der Metall-Innung Vest Recklinghausen, sowie der Bundestagsabgeordnete Lars Ehm an die Absolventen. Beide hoben die zentrale Bedeutung des Handwerks für die Region und den Wirtschaftsstandort Deutschland hervor.
Zu den weiteren Ehrengästen zählten Jürgen Vogt, stellvertretender Kreishandwerksmeister, Claus Wiesmann, Schulleiter des Berufskollegs Ostvest, sowie Sarah Göckener, Geschäftsführerin des Bildungszentrums des Handels gGmbH.
Der frischgebackene Geselle Ole Horstkamp und Geschäftsführer Christian Müller. Foto: privat
Glückwünsche an alle neuen Gesellen
Die August Preuss GmbH gratuliert allen freigesprochenen Gesellen herzlich und wünscht ihnen viel Erfolg für ihren weiteren beruflichen Weg. Für Jahrgangsbester Ole Horstkamp beginnt dieser Weg mit besten Voraussetzungen in seinem Dorstener Ausbildungsbetrieb.
Am Samstag, den 21. Februar 2026, findet von 13 bis 17 Uhr der sechzehnte Dorstener Gesundheitstag in Kooperation mit der Volkshochschule Dorsten und unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Tobias Stockhoff statt. In den Räumlichkeiten der VHS Dorsten gibt es ein abwechslungsreiches Programm rund ums Thema Gelenke mit Vorträgen und Mitmachangeboten rund um die Vorsorge und moderne Therapien. Ein Highlight wird eine Live-OP am künstlichen Gelenk auf der Bühne sein.
Gelenke tragen uns durchs Leben – umso wichtiger ist es, sie zu schützen, Beschwerden frühzeitig zu behandeln und moderne Therapieoptionen zu kennen. „Gesunde Gelenke sind entscheidend für Mobilität, Lebensqualität und Selbstständigkeit. Mit unserem Programm möchten wir zeigen, wie Vorsorge, Bewegung und moderne Medizin Hand in Hand gehen“, betont Priv.-Doz. Dr. Mike H. Baums, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten.
„Wir freuen uns, dass wir auch in diesem Jahr den interessierten Bürgern wieder ein attraktives und abwechslungsreiches Programm anbieten können“, erklärt Geschäftsführer Ansgar Schnierderjan. „Neben Experten-Vorträgen und Mitmachangeboten und zahlreichen Informations- und Beratungsständen wird es sogar eine Live-OP am Kunstknie geben“ führt Schniederjan weiter aus. Moderiert wird der Nachmittag von Carsten Feldhoff, Leiter der VHS Dorsten.
Vielseitiges Rahmenprogramm
Die Besucher erwartet ein vielseitiges Rahmenprogramm, das praktische Einblicke in moderne Hilfsmittel, Trainingsmethoden und unterstützende Angebote rund um die Gelenkgesundheit liefert. Ein besonderes Highlight ist der Knieworkshop am Kunstknochen. Hier können Interessierte anschaulich erleben, wie ein künstliches Gelenk aufgebaut ist und welche chirurgischen Techniken heute zum Einsatz kommen. Die VHS Dorsten stellt ihre umfangreichen Gesundheitskurse vor, während die physiotherapeutische Abteilung des Dorstener Krankenhauses Einblicke in die präoperative physiotherapeutische Versorgung gibt. Besucher sind eingeladen, den MOTOmed-Schulterstuhl sowie eine Beinschiene auszuprobieren – ideal, um Trainingsmöglichkeiten für Kraft und Mobilität selbst zu testen.
Darüber hinaus präsentiert KKRN-aktiv e.V. sein Gesundheits-Sportprogramm mit Schwerpunkt auf Knie-, Hüft- und Sitzgymnastik. Besucher haben die Möglichkeit, an kurzen Mitmachsequenzen teilzunehmen, die um 13.30 Uhr und 14.30 Uhr angeboten werden. Das Sanitätshaus Luttermann zeigt moderne Hilfsmittel für Menschen mit Endoprothesen und informiert über Wege zu mehr Mobilität im Alltag.
Auch soziale und unterstützende Netzwerke sind vertreten: Der Seniorenbeirat Dorsten steht für Austausch und Beratung zur Verfügung, während die Selbsthilfegruppe „Atemlos und Lebensfroh“ ihre Arbeit vorstellt und Betroffenen eine Anlaufstelle bietet. Ergänzend dazu ist die Stadtbibliothek geöffnet und ermöglicht einen ruhigen Ort zum Stöbern und Informieren. Und wie jedes Jahr versorgt das KKRN-Gastro-Team die Besucher mit leckeren Waffeln, Kaffee und Kuchen. Gesunde Leckereien aus dem Thermomix vervollständigen das Programm.
Dorstener Gesundheitstag: Das Programm im Überblick
13.15 Uhr
Fit sein oder werden trotz Arthrose – Wie geht das?
Dr. med. Katharina Baums, Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie, Sportmedizin; MVZ-Praxis für Orthopädie & Unfallchirurgie, Dorsten
13.45 Uhr
Alles im Gleichgewicht – Sturzprophylaxe im Alter
Dr. Dr. Jutta Marker, Sportwissenschaftlerin, Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie; MVZ-Praxis für Orthopädie & Unfallchirurgie, Dorsten
14.15 Uhr
Sport mit Endoprothese – welche Belastungen sind möglich?
Priv.-Doz. Dr. Mike H. Baums, Chefarzt Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie; Endoprothetikzentrum St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten
14.40 – 15.30 Uhr Kaffeepause
15.30 Uhr Live-OP eines künstlichen Kniegelenks am Kunstknie
16.15 Uhr
Leichter leben – Warum jedes Kilo für ihre Gelenke zählt!
Wenn man morgens die Augen aufschlägt und einem bei zuckenden Gliedmaßen automatisch und ohne eine Hirnwindung durchquert zu haben das muntere Stimmungslied „Wir haben oben gut gute Laune, unten gute Laune, vorne gute Laune, hinten gute Laune …“ über die Lippen hüpft, ja dann kann man mit Fug und Recht behaupten, dass man voll in der 5. Jahreszeit angekommen ist.
So ging es mir am Morgen nach der Karnevalsfeier der Hardter Frauen im Saal Schult. Die närrischen Ladies haben mal wieder nach allen Regeln der karnevalistischen Kunst ihre krachenden Raketen abgefeuert, dass die Bühne bebte wie das Zwerchfell des jecken Publikums: Da haderte ein Gärtner singenderweise über die Schneckenplage in seinem Salatbeet, da setzten drei begnadete Performerinnen zu einem Song-Potpourri eine Liebeswerbung zweier Männer um eine Frau pantomimisch perfekt in Szene, da wirbelten kleine Tanz-Raketen in Silber-Glitzer-Kostümen im Weltraum herum – und dann die herrliche Trude, die bei der Ausübung der neuen Trendsportart Hobby Horsing auf ihrem Steckenpferd einen glänzenden Galopp ablieferte, der jeden Spring- und Dressurreiter vor Neid hätte platzen lassen. Da war selbst ihre an der Bushaltestelle wartende Freundin Erika platt. Aber mit einem aus der Handtasche gezauberten Eierlikörchen wurden die Nerven schnell wieder beruhigt: Hoch die Pinnchen, Prostata!
Von diesem karnevalistischen Feuerwerk angefixt, kann ich jetzt am Wochenende bestens vorbereitet in das fröhliche Treiben der Narrenhochburg Düsseldorf eintauchen. Zwar ohne Steckenpferd am Zügel, aber mit dem aktivierten Ohrwurm im Gehörgang: „Wir haben rechts gute Laune, links gute Laune, gute Laune einfach überall …“
In der Debatte um die Zukunft der Hürfeld-Halde positioniert sich nun auch die SPD-Ratsfraktion deutlich. Sollte der Bürgerentscheid in Herten die Olympia-Pläne für die Halde Hoheward scheitern lassen, müsse Dorsten prüfen, ob die Hürfeld-Halde als Alternativstandort für die Mountainbike-Wettbewerbe in Betracht kommt. Gleichzeitig bekräftigt die SPD ihre Ablehnung einer Deponienutzung.
In einer aktuellen Pressemitteilung stellt die Fraktion klar, dass eine Olympia-Option maßgeblich von der Haltung von RAG, AGR und Regionalverband Ruhr (RVR) abhängt. „Ob eine Berücksichtigung als Alternativstandort … überhaupt möglich ist, hängt von den Plänen und der Bereitschaft zum Umdenken auf Seiten von RAG, AGR und RVR ab“, heißt es in der Stellungnahme.
SPD fordert Umdenken bei RAG
Die Sozialdemokraten sehen insbesondere die RAG in der Pflicht, sich zu den ursprünglichen Vereinbarungen zur Halde zu bekennen. Sollte an den Deponieplänen festgehalten werden, wäre dies aus Sicht der SPD nicht nur ein Rückschlag für die regionale Zusammenarbeit. Es sei vielmehr auch ein Signal gegen die Olympia-Bewerbung des Ruhrgebiets.
Die RAG müsse „Farbe bekennen“, ob sie sich nicht im Rahmen der ursprünglichen Vereinbarungen einer „guten sportlichen, auch dauerhaft möglichen Nutzung“ der Halde öffnet.
Finanzielle Risiken sollen genau geprüft werden
Gleichzeitig betont die SPD, dass eine mögliche Olympia-Beteiligung nur auf einer soliden Entscheidungsgrundlage erfolgen dürfe. Die Fraktion versichert, gemeinsam mit CDU und Grünen keinen Einstieg in ein Bewerbungsverfahren zu unterstützen, ohne zuvor alle finanziellen Folgen umfassend zu prüfen.
Der geplante Prüfauftrag an die Verwaltung soll daher unter anderem Kostenanteile für Herrichtung, Unterhaltung, begleitende Infrastruktur sowie die Durchführung eines Ratsbürgerentscheids untersuchen.
SPD-Fraktionsvorsitzender Dirk Groß verweist zudem auf Unsicherheiten bei der Finanzierung. Ob Förderprogramme wie die sogenannte „Sport-Milliarde“ tatsächlich einen Großteil der Kosten decken könnten, sei derzeit offen.
Parteienübergreifende Linie zeichnet sich ab
Mit der Stellungnahme der SPD verdichtet sich die parteiübergreifende Linie im Dorstener Rat. Während die Deponiepläne weiterhin auf breite Ablehnung stoßen, wächst die Bereitschaft, die Hürfeld-Halde zumindest als mögliche sportliche Entwicklungsoption zu prüfen. Dies unter der Voraussetzung klarer Zusagen der beteiligten Unternehmen und belastbarer Finanzierungsmodelle.
Zukunft der Halde bleibt offen
Ob Dorsten tatsächlich als Olympia-Alternativstandort in Betracht kommt, hängt weiterhin von mehreren Faktoren ab. So etwa dem Ausgang des Bürgerentscheids in Herten, der Position von RAG, AGR und RVR sowie den rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen.
Fest steht jedoch: Die Diskussion um die Hürfeld-Halde entwickelt sich zunehmend zu einer Grundsatzfrage über die künftige Nutzung ehemaliger Bergbauflächen im Ruhrgebiet. Hierbei prallen wirtschaftlichen Interessen, Umweltfragen und neue Perspektiven für Sport und Naherholung aufeinander.
Nach der jüngsten Entscheidung des Rates der Stadt Herten, doch den Weg für einen Bürgerentscheid zur Olympia-Bewerbung freizumachen, sieht die CDU-Ratsfraktion in Dorsten vorerst keinen Anlass für einen eigenen Ratsbürgerentscheid zur Hürfeld-Halde. Gleichzeitig hält sie an der Forderung fest, Dorsten als möglichen Alternativstandort im Blick zu behalten – und verlangt klare Aussagen von RAG, AGR und Regionalverband Ruhr (RVR).
Die CDU reagiert damit auf die veränderte Ausgangslage im Rahmen der Bewerbung „Köln / Rhein-Ruhr“ für Olympische und Paralympische Spiele. Die Mountainbike-Wettbewerbe sollen eigentlich auf der Halde Hoheward an der Stadtgrenze Herten/Recklinghausen stattfinden. Da der Hertener Bürgerentscheid noch aussteht, bleibt die Zukunft des Standorts jedoch offen.
Dorsten vorerst ohne Bürgerentscheid – aber als Plan B im Gespräch
Nach Auffassung der CDU bedeutet die Entscheidung in Herten, dass Dorsten zunächst keinen eigenen Ratsbürgerentscheid zur Olympia-Beteiligung durchführen wird. Sollte die Bewerbung in Herten jedoch scheitern, müsse Dorsten vorbereitet sein.
„Wenn RAG, AGR und RVR stur an der Deponie festhalten, dann heißt das am Ende, dass man die Olympiabewerbung Köln/Rhein-Ruhr gefährdet“, erklärt CDU-Fraktionsvorsitzender Holger Krajewski.
Damit rückt die Hürfeld-Halde erneut als möglicher Alternativstandort in den Fokus – allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen.
CDU verlangt Klarheit zu Haldenverträgen und Renaturierung
Zentrale Bedingung für eine ernsthafte Olympia-Option ist aus Sicht der CDU eine verlässliche Perspektive für die nachhaltige Nutzung der Halde. Die Fraktion fordert daher eine klare Position von RAG-Vorstand Michael Kalthoff zu den bestehenden Haldenverträgen und der zugesagten Renaturierung.
Eine Olympia-Bewerbung könne nur seriös diskutiert werden, wenn die ursprünglich vereinbarte gemeinwohlorientierte Nutzung gewährleistet sei. Die RAG müsse sich entscheiden, „entweder sie hält sich an die zugesagten Haldenverträge und ermöglicht eine Olympia-Bewerbung … oder sie sagt offen, dass wirtschaftliche Interessen für sie wichtiger sind“, so Krajewski.
Finanzierung: CDU sieht „Win-Win-Situation“
Die CDU geht davon aus, dass bei einer Olympia-Nutzung Fördermittel aus dem Landesprogramm „Sportmilliarde NRW“ sowie Beiträge der RAG und RAG-Stiftung zur Finanzierung der Herrichtung beitragen könnten. Für den städtischen Haushalt sollen nach Vorstellung der Fraktion keine Kosten entstehen. Eine solche Konstellation wäre „eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten“, so Krajewski.
Gemeinsamer Antrag von CDU, SPD und Grünen geplant
Für den Fall eines negativen Bürgerentscheids in Herten wollen CDU, SPD und Grüne in Dorsten gemeinsam aktiv werden. Geplant ist ein Antrag im Haupt- und Finanzausschuss sowie im Rat mit mehreren Prüfaufträgen an die Verwaltung. Dazu gehören:
verbindliche Erklärungen von RAG und RVR zur Bereitstellung der Hürfeld-Halde als Alternativstandort,
Klärung, ob RAG und RAG-Stiftung die Kosten der Endgestaltung als Mountainbike-Strecke übernehmen,
Unterstützung des RVR bei einer notwendigen Änderung des Regionalplans Ruhr,
Vorbereitung eines möglichen Ratsbürgerentscheids in Dorsten einschließlich Kosten- und Folgenabschätzung.
Olympia-Debatte gewinnt weiter an Dynamik
Die Stellungnahme der CDU zeigt, dass die Diskussion um die Hürfeld-Halde zunehmend in eine neue Richtung weist. Neben dem anhaltenden Konflikt um die geplante Deponie rückt die Halde nun stärker als sportliche Entwicklungsoption in den Blick – unterstützt durch Bürgerantrag, zivilgesellschaftliche Initiativen und parteiübergreifende Prüfaufträge.
Ob Dorsten tatsächlich als Olympia-Standort ins Rennen geht, hängt nun maßgeblich von den Entscheidungen in Herten sowie von der Haltung der RAG, AGR und des RVR ab. Klar ist: Die Zukunft der Hürfeld-Halde bleibt offen – und politisch hoch umkämpft.
Dorsten Helau in den Mercaden: Stadtprinzessin Simone I. wurde nach dem Rathaussturm in Kamellen aufgewogen. Rund 100 Kilogramm Süßigkeiten kamen dabei zusammen, großzügig aufgerundet von den Mercaden. Die Spende ist für den Rosenmontagszug bestimmt.
Nach dem Rathaussturm ging es für die Karnevalisten in Dorsten direkt weiter. In den Mercaden wartete bereits die Waage, allerdings nicht für eine gewöhnliche Gewichtskontrolle.
Dorsten Helau beim Kamelle-Wiegen
Stadtprinzessin Simone I. stellte sich gut gelaunt auf die Waage. Gemessen wurde jedoch nicht ihr eigenes Gewicht, sondern die Menge an Kamellen. Mit jeder Schippe Süßigkeiten kletterte die Anzeige weiter nach oben.
Am Ende standen rund 100 Kilogramm auf dem Display. Die Mercaden rundeten die Menge großzügig auf. So ist genügend Wurfmaterial für den großen Umzug gesichert.
100 Kilogramm Kamellen für den Rosenmontagszug
Die gesammelten Kamellen sind für den Rosenmontagszug bestimmt, der traditionell viele Besucher in die Innenstadt zieht. Bis Aschermittwoch stehen noch zahlreiche Termine im närrischen Kalender.
Höhepunkt ist der Festumzug rund um die Altstadt am Rosenmontag. Das Festkomitee Dorstener Karneval lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, mitzufeiern und gemeinsam laut Dorsten Helau zu rufen.