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Gesicht zeigen gegen Diskriminierung

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Medienprojekt der Klasse 8.1 der Gesamtschule Wulfen wird Teil der „Dorstener Tage des Grundgesetzes“

Wie fühlt sich Diskriminierung an? Wo begegnet sie uns – im Alltag, in der Schule, in den Medien? Und was können wir konkret dagegen tun? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8.1 der Gesamtschule Wulfen im Rahmen eines Projekts, das Teil der „Dorstener Tage des Grundgesetzes“ vom 2. bis 8. Mai 2025 ist. In Zusammenarbeit mit der Jugendberufshilfe Dorsten und dem Programm „HerausForderung angenommen“ entwickelten sie die Kampagne „Gesicht zeigen gegen Diskriminierung“.

Auseinandersetzung mit Rollenbildern und Vorurteilen

Im Projekt „#EchtProjekt“ setzten sich die Jugendlichen intensiv mit gesellschaftlichen Rollenbildern, Vorurteilen und struktureller Diskriminierung auseinander. Sie diskutierten in Kleingruppen, führten Interviews und gestalteten eigene Inhalte. Dabei entstand nicht nur Wissen über die Mechanismen von Ausgrenzung, sondern auch ein starkes Bewusstsein für die Bedeutung von Zivilcourage.

Gesamtschule Wulfen Gesicht zeigen gegen Diskriminierung

Schule als Raum für Wertevermittlung

„Dieses Projekt lebt vom Engagement und der Offenheit der Schüler“, betont Schulleiter Hermann Twittenhoff. „Wir sind stolz darauf, dass unsere Schule hier eine Vorreiterrolle einnimmt und aktiv Werte wie Toleranz, Vielfalt und gegenseitigen Respekt vermittelt.“

Kampagne macht Diskriminierung sichtbar

Ein zentrales Element war die Entwicklung einer Medienkampagne. Die Jugendlichen riefen dazu auf, im eigenen Umfeld Menschen zu finden, die ihre Geschichte unter Hashtags wie #echtbehindert, #echtmigrantisch oder #echtweiblich teilen – ergänzt durch stärkende Begriffe wie #echtresilient, #echtmehrsprachig oder #echtmusikalisch. In kurzen Interviews und mit Porträtfotos zeigten sie, wie vielfältig Lebensrealitäten sind – und wie viel Stärke in Biografien steckt, die von Diskriminierung betroffen sind.

Haltung zeigen als Teil der Persönlichkeitsbildung

Guido Heinzmann, Abteilungsleiter der Jahrgänge 6 und 7, lobt den Einsatz der Klasse: „Die Jugendlichen haben hier nicht nur theoretisch gearbeitet, sondern aktiv Haltung gezeigt. Das ist ein wichtiger Schritt zur Persönlichkeitsbildung. Wir wünschen uns, dass dieses Projekt viele Menschen erreicht und zum Nachdenken anregt.“

Einsatz für Toleranz und Vielfalt an der Gesamtschule Wulfen

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Schüler und Lehrkräfte der Gesamtschule Wulfen setzten am internationalen „Day of Pink“ am 9. April ein sichtbares Zeichen gegen Mobbing, Diskriminierung und für ein respektvolles Miteinander. Die Veranstaltung wurde von der Schülervertretung organisiert und durch zahlreiche Gruppen der Schule unterstützt. Dabei standen Aktionen im Vordergrund, die Vielfalt erlebbar machten und für mehr Toleranz sensibilisieren sollten.

Day of pink Gesamtschule Wulfen
Foto: Gesamtschule Wulfen

Schule in Pink

Bereits beim Betreten des Schulgeländes war sichtbar gewesen, dass der Tag im Zeichen von Vielfalt und Respekt stand. Zahlreiche Schüler sowie Lehrkräfte trugen pinkfarbene Kleidung – als Symbol gegen Homophobie, Rassismus und Ausgrenzung. Die Schülervertretung (SV) bereitete im Vorfeld unterschiedliche Aktionen vor, um auf die Bedeutung des Aktionstags aufmerksam zu machen.

Kanu-AG gestaltet pinkes Boot

Ein besonderer Blickfang sei das von der Kanu-AG gestaltete „Pinke Kanu“ gewesen – eine eigens angefertigte Version des sogenannten Punktes-Kanus. Mit pinkfarbenem Anstrich, bunten Botschaften und kreativen Designelementen sei es zum schwimmenden Symbol für Zusammenhalt, Mut und Vielfalt geworden. Die zentrale Botschaft lautete: Alle sitzen im selben Boot.

Day of pink Gesamtschule Wulfen
Foto: Gesamtschule Wulfen

Busbegleiter und Schulsanitäter machen ernst

Auch die Busbegleiter brachten sich ein: Mit Rollenspielen und Szenen aus dem Schulalltag sensibilisierten sie ihre Mitschüler für respektvolles Verhalten auf dem Schulweg. Die Schulsanitäter informierten an einem eigenen Stand über die psychischen Folgen von Mobbing und machten Hilfsangebote sichtbar.

Fotobox als Publikumsmagnet

Klassen aus dem Jahrgang 5 organisierten eine Fotobox, die großen Anklang fand. Mit pinken Accessoires, Plakaten und Requisiten setzten Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte ein persönliches Statement: Vielfalt ist unsere Stärke.

Day of pink Gesamtschule Wulfen
Foto: Gesamtschule Wulfen

Waffeln und Hotdogs als Abschluss

Für das leibliche Wohl sorgten die SV und die Klasse 10.1. Frisch gebackene Waffeln und Hotdogs rundeten den Tag ab und trugen zum Gemeinschaftsgefühl bei.

Schulleiter lobt Engagement

Schulleiter Hermann Twittenhoff lobte den Einsatz der Schülerschaft: „Es ist beeindruckend zu sehen, wie unsere Schüler sich mit so viel Herz und Kreativität für eine offene und bunte Schulgemeinschaft einsetzen. Der Day of Pink war ein voller Erfolg. Nicht nur als Aktionstag, sondern als echtes Zeichen für unsere gelebten Werte.“

Waldbrand-Gefahr in Dorsten: Stadt und Feuerwehr rufen zur Achtsamkeit auf

Die anhaltende Trockenheit gepaart mit sonnigem Wetter und frischem Wind sorgt aktuell für eine stark erhöhte Waldbrand- und Flächenbrandgefahr in Dorsten und der Region. Stadtverwaltung und Feuerwehr schlagen Alarm und appellieren eindringlich an die Bevölkerung, sich umsichtig zu verhalten.

Während im April üblicherweise wechselhaftes Wetter vorherrscht, bleiben in diesem Jahr Regenfälle bislang weitgehend aus. Stattdessen trocknen Sonne und Wind die oberen Bodenschichten stark aus. Besonders trockenes Laub, Gräser und Totholz bieten derzeit ideale Bedingungen für die Entstehung und rasche Ausbreitung von Bränden.

„Wir hatten in den letzten Tagen bereits mehrere Einsätze wegen Vegetationsbränden – teils größerem Ausmaß“, berichtet Andreas Fischer, Leiter der Feuerwehr Dorsten. In mindestens einem Fall sei die Brandursache auf fahrlässiges Verhalten zurückzuführen – etwa durch brennende Gegenstände, die achtlos entsorgt wurden.

Am 9. April wurde die Feuerwehr Dorsten zu einem Flächenbrand alarmiert. Vor Ort breitete sich das Feuer durch den Wind mit schneller Geschwindigkeit aus. Foto: Stadt Dorsten

Verhaltensregeln zum Schutz vor Bränden

Um Brände zu vermeiden, erinnern Stadt und Feuerwehr an wichtige Regeln, die jetzt unbedingt eingehalten werden müssen:

Rauchverbot im Wald: Seit dem 1. März gilt ein absolutes Rauchverbot in und um Waldgebiete. Auch eine schwach glimmende „Kippe“ kann einen Waldbrand verursachen.

Müll richtig entsorgen: Glasflaschen und -scherben gehören in die vorgesehenen Behälter. Sie können in der Sonne wie ein Brennglas wirken und Feuer entfachen.

Grillen nur auf ausgewiesenen Plätzen: Offenes Feuer und Grillen sind ausschließlich an dafür gekennzeichneten Orten erlaubt.

Besonders vorsichtig bei Wind: Windige Tage erhöhen das Risiko einer schnellen Brandentwicklung.

Vorsicht beim Parken: Fahrzeuge dürfen nicht auf trockenem Gras oder anderen leicht entzündlichen Flächen abgestellt werden – heiße Fahrzeugteile können Brände verursachen.

Rettungswege freihalten: Waldzufahrten und Rettungswege müssen stets frei bleiben, um Einsatzkräften im Notfall schnellen Zugang zu ermöglichen.

„Wer diese Regeln beherzigt, schützt nicht nur sich selbst und andere, sondern unterstützt auch die Feuerwehr bei ihrer wichtigen Arbeit“, so Fischer weiter.

Die Stadt Dorsten appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, in diesen trockenen Frühlingstagen besonders umsichtig zu sein und die Natur mit Verantwortung zu genießen. Nur durch gemeinsames Handeln lässt sich die Gefahr von Bränden wirksam eindämmen.

Schwerer Unfall auf der Dimker Allee: Drei Verletzte und hoher Sachschaden

Bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagabend (10. April) auf der Dimker Allee wurden drei Personen verletzt, eine davon schwer. Zwei Autos kollidierten in Höhe der Bushaltestelle Handwerkshof, der Sachschaden wird auf rund 50.000 Euro geschätzt.

Nach Angaben der Polizei war ein 22-jähriger Mann aus Recklinghausen mit seinem Pkw auf der Dimker Allee unterwegs, als eine 28-jährige Dorstenerin vom Fahrbahnrand aus losfuhr. Dabei kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge.

In dem Auto des 22-Jährigen wurden zwei Jugendliche aus Dorsten verletzt: Eine 15-jährige Beifahrerin erlitt schwere Verletzungen, ein 17-jähriger Mitfahrer wurde leicht verletzt. Auch im Fahrzeug der 28-jährigen Fahrerin gab es eine verletzte Person – eine 23-jährige Beifahrerin aus Dorsten musste ebenfalls mit leichten Verletzungen behandelt werden.

Die beiden Fahrer sowie weitere Mitfahrer blieben unverletzt. Die beschädigten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf etwa 50.000 Euro. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.

Erneuerbare Energien: SPD will Teil des Erlöses für Sportförderung

Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Dorsten setzt sich dafür ein, einen Teil der städtischen Einnahmen aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) nicht ausschließlich zum Schuldenabbau, sondern auch zur Unterstützung der örtlichen Sportförderung einzusetzen. Ein entsprechender Antrag wurde auf der Tagesordnung des Haupt- und Finanzausschusses (HFA) am 9. April 2025 beraten. Allerdings steht dem Vorhaben ein gültiger Ratsentschluss im Weg.

Konkret schlägt die Fraktion vor, die ursprünglich vollständig für den Schuldenabbau vorgesehene Summe von 63.355,28 Euro um 30.000 Euro zu reduzieren. Dieser Betrag soll stattdessen in dringend benötigte Maßnahmen der Sportförderung fließen. Damit würden Mittel bereitgestellt, um zumindest einige der für das Jahr 2025 ursprünglich geplanten, aber später zurückgestellten Projekte doch noch umzusetzen.

Hintergrund: zurückgestellte Sportprojekte

Bereits im November 2024 hatte der Sportausschuss (Drucksache Nr. 299/24) beschlossen, zahlreiche Maßnahmen im Bereich Sportförderung zunächst nicht umzusetzen, obwohl für diese Projekte Förderanträge für das Jahr 2025 vorlagen. Grund für die Verschiebung war die angespannte Haushaltslage. Die SPD möchte mit dem jetzt eingebrachten Antrag eine teilweise Korrektur dieser Entscheidung erreichen.

Die Auswahl der konkreten Maßnahmen, die durch die Umschichtung realisiert werden könnten, soll – wie üblich – durch die Verwaltung geprüft werden. Die endgültige Entscheidung trifft der Sportausschuss.

Flexibles Vorgehen bei der Sportförderung

Falls sich im weiteren Verfahren herausstellt, dass die 30.000 Euro im laufenden Haushaltsjahr nicht mehr sinnvoll für Sportprojekte eingesetzt werden können, soll der Betrag automatisch wieder dem Schuldenabbau zugeführt werden. Die SPD sieht in diesem Vorgehen eine pragmatische Lösung, die sowohl finanzpolitische Verantwortung als auch gesellschaftliches Engagement vereint.

Entscheidung geht zurück in den Rat

Bei der Sitzung des Hauptausschusses am 9. April gab es ein verhaltenes Echo. Die CDU-Fraktion betonte, dass es zu diesem Thema bereits einen Ratsbeschluss gebe. Demnach solle das Geld aus der EEG-Umlage jeweils zu gleichen Teilen für Schuldenabbau, Bildungsförderung und Umweltmaßnahmen ausgegeben werden. Ob sich die SPD nun über diesen Ratsbeschluss hinweg setzen wolle? Der Hauptausschuss könne über diesen Antrag nicht entscheiden, erklärte Bürgermeister Stockhoff. Es sei eine Ratsentscheidung dazu notwendig.

EEG-Einnahmen: Was steckt dahinter?

Die Stadt Dorsten profitiert – wie viele andere Kommunen – von Einnahmen durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz. Diese Einnahmen entstehen etwa durch die Beteiligung an Windkraft- oder Photovoltaikanlagen auf städtischem Gebiet. Ursprünglich waren diese Mittel vorrangig für den Abbau kommunaler Schulden, Bildungs- und Umweltausgaben vorgesehen. Die nun vorgeschlagene Teilverwendung für die Sportförderung eröffnet eine neue Debatte über die Verwendung dieser Gelder.

Klarer Heimsieg: JSG Lembeck-Rhade-Deuten C2 schlägt Heiden II 7:1

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Ein Spiel, das keine Fragen offen ließ: Die C-Jugend der JSG Lembeck-Rhade-Deuten zeigte am Mittwochabend beim Nachholspiel gegen Viktoria Heiden II eine überzeugende Vorstellung. Mit frühem Pressing, hohem Tempo und großem Einsatz dominierte das Team das Geschehen und belohnte sich mit einem klaren 7:1-Sieg. Besonders ein Spieler stach dabei mehrfach heraus.

Spielbericht von Michael Oesterbeck

Bärenstarke Leistung beim Nachholspiel gegen Heiden II

Am Mittwochabend empfing unsere C-Jugend die C2 von Viktoria Heiden zum Nachholspiel am Dillenweg – und legte los wie die Feuerwehr!

Schon in der ersten Minute war Justus zur Stelle: Aus rund 16 Metern zog er trocken ab und versenkte den Ball zur frühen 1:0-Führung im Netz. Heiden war sichtlich überrascht und fand kaum ins Spiel. In der 8. Minute erhöhte Max nach starker Einzelleistung auf 2:0. Nur vier Minuten später war es erneut Max, der auf 3:0 stellte.

Heiden gelang zwar in der 13. Minute der Anschlusstreffer zum 3:1, doch kurz vor der Pause war Max wieder zur Stelle: Mit viel Einsatz brachte er den Ball zum 4:1 über die Linie – ein echter Hattrick in Hälfte eins!

Nach dem Seitenwechsel hieß es: Kräfte einteilen. Mit nur zwei Auswechselspielern spielte die JSG diszipliniert weiter. Heiden kam besser ins Spiel, blieb aber in der Offensive ungefährlich. In der 50. Minute war dann Max Heiming zur Stelle und netzte zum 5:1 ein. Das 6:1 entstand durch ein Eigentor eines Heidener Abwehrspielers nach einer scharf getretenen Ecke.

Den Schlusspunkt setzte Luc in der 57. Minute – und das richtig sehenswert! Mit einem frechen Lupfer über den Keeper hinweg machte er das 7:1 perfekt.

Eine starke Mannschaftsleistung, ein verdienter Sieg – und viel Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben.

Nächstes Spiel

Schon bald wartet mit Olympia Bocholt ein schwerer Testspielgegner. Mit zwei Siegen im Rücken kann die JSG jedoch mit breiter Brust antreten!

Förderverein Agathaschule verkauft Palmstöcke

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In liebevoller Handarbeit haben am Donnerstagabend die Mitglieder des Fördervereins der Agathaschule Palmstöcke und Palmsträuße gebastelt. Diese werden am kommenden Samstag, den 12. April ab 9.30 Uhr vor der Agathakirche in der Dorstener Altstadt verkauft. Der Erlös kommt dem Förderverein – und damit direkt den Schülerinnen und Schülern der Agathaschule – zugute.

„Wir freuen uns über viele Besucherinnen und Besucher, die bei uns vorbeischauen und einen Palmstock oder -strauß mitnehmen“, sagt Katharina Schulze-Oechtering, die Vorsitzende des Fördervereins. „Mit dem Kauf unterstützen Sie unsere Kinder und tragen dazu bei, dass wir gemeinsame Projekte, Ausflüge oder zusätzliches Lernmaterial finanzieren können.“

Ein Brauch mit christlichen Wurzeln

Das Basteln und Tragen von Palmstöcken hat eine lange Tradition im christlichen Brauchtum. Es ist eng mit dem Palmsonntag verbunden. Christen feiern ihn eine Woche vor Ostern und erinnern an den Einzug Jesu in Jerusalem. Damals, so berichtet es das Neue Testament, begrüßten die Menschen Jesus mit Palmzweigen in den Händen – ein Zeichen der Verehrung und Hoffnung.

Da in unseren Breiten keine Palmen wachsen, werden hierzulande Zweige von Buchsbaum, Weide oder Lebensbaum verwendet. Diese werden zu kleinen Sträußen gebunden oder auf Holzstöcke montiert. Oft sind sie verziert mit bunten Bändern, Kreuzen oder kleinen Süßigkeiten. Besonders Kinder tragen sie stolz beim Gottesdienst, wo sie gesegnet werden.

Die Palmstöcke werden am Samstag vor der Agathakirche verkauft. Foto: Förderverein Agathaschule

Gemeinschaft mit Herz

Mit der Palmstock-Aktion verbindet der Förderverein nicht nur ein Stück gelebte Tradition mit dem Glauben, sondern auch soziales Engagement und Gemeinschaftssinn. Die Agathaschule und ihr Förderverein zeigen: Wer sich gemeinsam einsetzt, kann viel bewegen – für den Glauben, für die Gemeinschaft und vor allem: für die Kinder.

Der Verkauf findet vor der traditionsreichen Agathakirche, einem Wahrzeichen der Dorstener Altstadt, statt. Ein Besuch lohnt sich in jeder Hinsicht.

Sicherheitskonzept für Schützenfeste: Dorstener Schützen stimmen zu

Bereits Anfang April hatte die Stadt Dorsten der Öffentlichkeit ihr neues Sicherheitskonzept für Großveranstaltungen unter freiem Himmel vorgestellt – und es beim Stadtfest „Dorsten is(s)t mobil“ erstmals erfolgreich erprobt. Nun folgte eine gezielte Informationsveranstaltung für die 13 Schützenvereine der Stadt, die zusammen über 8.000 Mitglieder zählen. Dabei wurden die spezifischen Anforderungen und Umsetzbarkeiten für Schützenfeste thematisiert.

Kern des Konzepts ist ein dreistufiges Modell zur Risikobewertung. Veranstaltungsorte werden künftig in die Kategorien grün, gelb oder orange eingeteilt – je nach Lage, Zugänglichkeit und potenziellen Gefahren. Die Maßnahmen zur Absicherung werden daran angepasst. Einheitliche Standards gibt es bewusst nicht: Stattdessen wird für jedes Fest eine individuelle Risikoanalyse erstellt, auf deren Grundlage konkrete Schutzmaßnahmen entwickelt werden. (Mehr dazu liest man hier).

Positive Reaktionen aus den Vereinen

Die Schützenvereine begrüßen diesen differenzierten Ansatz ausdrücklich. Simon Kißmer-Imping, Vorsitzender des Schützenvereins St. Marien Dorsten und neuer zweiter Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Dorstener Schützenvereine, sagte:
„Wir sind der Stadt Dorsten sehr dankbar, dass sie sich auf den Weg gemacht hat, damit wir in den Stadtteilen weiter unsere Schützenfeste feiern können – und dass die notwendigen Absicherungen auch im Ehrenamt noch leistbar bleiben.“

Auch das Gesprächsangebot des Ordnungsamtes stieß auf große Zustimmung. Die Behörde hat angekündigt, mit jedem Verein einzeln zu sprechen, um gemeinsam ein passgenaues Sicherheitskonzept zu entwickeln.

Sicherheit beim Schützenfest, hier durch die Polizei in Rhade. Foto: Archiv

Sicherheitskonzept mit Augenmaß

Die vergangenen Wochen hatten viele Vereinsvertreter verunsichert – insbesondere die zum Teil überzogenen Sicherheitsanforderungen an Rosenmontagszüge.

„Nach diesem Abend sind wir sehr erleichtert“, so Hendrik Schulze-Oechtering, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft. „Die Stadt Dorsten konnte deutlich machen, dass sie dieses Thema mit Fingerspitzengefühl angeht. Es besteht die realistische Erwartung, einige Bereiche besser als zuvor zu schützen – und der Mut, auf übertriebene Maßnahmen zu verzichten.“

Hendrik Schulze-Oechtering. Foto: blende79

Praktische Ideen für mehr Sicherheit

In der Gesprächsrunde wurden bereits erste praktische Ansätze diskutiert. So könne bei Festplätzen auf Ackerflächen etwa ein tief gepflügter Randstreifen als einfache, aber effektive Barriere gegen unbefugte Fahrzeuge dienen.
Einen weiteren Vorschlag fanden viele Teilnehmer besonders charmant: Vereinsmitglieder könnten gezielt geschult werden, um bei Bedarf auch bei Nachbarvereinen Ordnungsdienste zu übernehmen.

Wenn das Kategoriekonzept einmal für jedes Fest durchgespielt wurde, sei ein „tragfähiges Repertoire“ an Maßnahmen vorhanden – mit dem Ziel, „sicher, frei und für uns umsetzbar zu feiern“, wie Kißmer-Imping betont.

Stadt unterstützt Schützenfeste mit Ausrüstung

Auch die Stadt selbst trägt zur Umsetzung bei: Bürgermeister Tobias Stockhoff kündigte an, dass Dorsten einen Grundbestand an Schutzvorrichtungen wie Lkw-Sperren und Drängelgittern anschaffen wird, die die Vereine bei Bedarf ausleihen können. „Die ersten Bestellungen sind in der finalen Vorbereitung. Wir erwarten die erste Lieferung noch in diesem Quartal“, so Stockhoff.

Festsaison 2025 kann kommen

Den Auftakt zur Schützenfestsaison 2025 bildet das 50-jährige Jubiläum des Schützenvereins St. Marien vom 9. bis 11. Mai. Die Planungen laufen bereits in enger Abstimmung mit dem Ordnungsamt.

„Auch wenn wir ein kleiner Verein sind, wird der Aufwand für uns leistbar sein“, zeigt sich Kißmer-Imping zuversichtlich.

Simon Kißmer-Imping Schützenverein St. Marien
Simon Kißmer-Imping vom Schützenverein St. Marien. Foto: Archiv

Personalwechsel in der Arbeitsgemeinschaft

Im Rahmen der Veranstaltung wurde Simon Kißmer-Imping zudem zum neuen zweiten Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft der Dorstener Schützenvereine gewählt. Er folgt auf Siegfried Höller aus Rhade, der sich nach beeindruckenden 22 Jahren aus der aktiven Vorstandsarbeit verabschiedet.

Mit einem tragfähigen Sicherheitskonzept und dem klaren Willen zur Zusammenarbeit zwischen Stadt und Ehrenamt steht einem sicheren, lebendigen Festjahr 2025 nichts mehr im Weg.

EC-Karten-Betrüger erbeutet Tausende Euro – Polizei bittet um Mithilfe

Zwischen März und September 2024 hat ein bislang unbekannter Betrüger durch das sogenannte „Skimming“-Verfahren mehrere tausend Euro von verschiedenen Konten erbeutet. Mit duplizierten EC-Karten hob der Mann an zahlreichen Geldautomaten in NRW und darüber hinaus Bargeld ab.

Der Betrüger war nicht nur in Dorsten aktiv, sondern auch in Essen, Oberhausen, Gelsenkirchen, Mettmann, Bochum, Wesel, Duisburg, Neuss, Ratingen, Düsseldorf, Herne sowie in Kassel (Hessen), Braunschweig und Garbsen (Niedersachsen). Die Polizei geht davon aus, dass es sich um einen überregional agierenden Täter handelt.

Beim „Skimming“ werden Kartendaten illegal ausgelesen – häufig durch manipulierte Geräte an Geldautomaten – und anschließend auf Blankokarten kopiert. So gelingt es Kriminellen, Geld von fremden Konten abzuheben. Der Begriff stammt aus dem Englischen und bedeutet „abschöpfen“ oder „absahnen“.

Die Polizei NRW bittet die Bevölkerung nun um Mithilfe bei der Identifizierung des Täters. Auf dem Fahndungsportal wurden Bilder des Verdächtigen veröffentlicht:

Wer Hinweise zur Identität des Mannes geben kann, wird gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 32 unter der Telefonnummer 0203 2800 zu melden.

So schützen Sie sich vor Skimming

  • Karte und PIN niemals zusammen aufbewahren.
  • Misstrauisch sein bei Automaten, die ungewöhnlich aussehen oder bei denen Teile locker wirken.
  • PIN-Eingabe immer mit der freien Hand oder einem Gegenstand abschirmen.

Weitere Tipps zum Schutz vor EC- und Kreditkartenbetrug finden Sie unter:
www.polizei-beratung.de

Wolkenkunst im Rathaus: Tanja Nowak bringt den Himmel ins Bürgermeisterbüro

Wer dieser Tage das Büro von Bürgermeister Tobias Stockhoff betritt, wird sofort von einer besonderen Atmosphäre empfangen: Sanfte Farbtöne, dynamische Formationen und eine beinahe schwerelose Weite bestimmen den Raum – denn an den Wänden schweben Wolken. Nicht am Himmel, sondern auf Leinwand. Verantwortlich für diesen himmlischen Ausblick ist die Lembecker Künstlerin Tanja Nowak, die derzeit ihre Werke im Bürgermeisterbüro sowie in weiteren Räumen im ersten Obergeschoss des Rathauses ausstellt.

Ein Heimspiel mit Tiefgang

Die Ausstellung ist nicht nur ein künstlerisches Highlight, sondern auch ein Heimspiel für die Malerin: Tanja Nowak arbeitet im selben Gebäude – im Amt für Kommunale Finanzen der Stadt Dorsten. Mit ihrer Kunst erfüllt sie nun auch die Flure und das Bürgermeisterbüro mit neuer Energie und Weite – ein Kontrast zum Verwaltungsalltag, der zum Innehalten und Träumen einlädt.

Faszination Wolken: Ein Lebensthema

„Wolken sind so facettenreich. Sie schweben über uns hinweg, leicht und sanft oder groß und schwer. Keine gleicht der anderen“, erklärt Tanja Nowak ihre lebenslange Faszination für den Himmel. Diese flüchtigen Momente versucht sie mit Pinsel und Farbe einzufangen. Mal zart und transparent, mal kräftig und dramatisch – ihre Wolkenbilder erzählen Geschichten, ohne Worte zu brauchen. Acryl- und Ölmalerei, groß- und kleinformatig – die Bandbreite ihrer Werke spiegelt auch die Vielschichtigkeit des Himmels wider.

Kunst zum Durchatmen und Staunen

„Ich möchte mit meiner Kunst Momente schaffen, in denen man durchatmen und staunen kann – so wie beim Blick in den Himmel“, sagt die Künstlerin. Dieses Staunen begleitet sie seit ihrer Kindheit und wird in ihren Werken spürbar.

Bürgermeister beeindruckt vom neuen Ausblick

Auch Bürgermeister Tobias Stockhoff zeigt sich begeistert: „Die Bilder von Tanja Nowak schaffen eine besondere Stimmung – sie sind beruhigend, gleichzeitig lebendig und inspirierend. Eine schöne Bereicherung für mein Büro.“ Und nicht nur er ist angetan: Auch seine Kolleginnen und Kollegen hätten bereits lobende Worte für die neue Ausstrahlung der Räume gefunden.

Kunstverein Virtuell-Visuell feiert Vielfalt

Begleitet wurde Tanja Nowak bei der Ausstellungseröffnung von Bernd Saalfeld, dem Vorsitzenden des Kunstvereins Virtuell-Visuell e.V., dem sie selbst seit Jahren angehört und mittlerweile im Vorstand mitwirkt. Saalfeld betont: „Tanja Nowaks Werke sind ein hervorragendes Beispiel für die künstlerische Vielfalt, die unsere Mitglieder mitbringen.“

Der Kunstverein feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen – und die Ausstellung im Rathaus zeigt eindrucksvoll, wie lebendig und präsent die regionale Kunstszene ist.

Kunst im Rathaus: Eine lebendige Tradition

Die Werke sind noch einige Monate zu sehen, bevor die nächste Ausstellung folgt – denn der Wandel gehört zur Tradition: Zwei Mal jährlich verwandeln sich die Räume des Rathauses in eine Galerie und bieten Einblick in das künstlerische Schaffen der Region.

Von Dorsten in die Welt

Tanja Nowak, die 2016 ihr Diplom an der Kunstschule Bochum bei Prof. Piotr Sonnewend abgeschlossen hat, ist auch international vernetzt: Sie ist Mitglied im Bund internationaler Künstler und betreibt ein Atelier in Recklinghausen. Ihre Bilder im Dorstener Rathaus zeigen eindrucksvoll: Kunst kann nicht nur Räume verändern, sondern auch Gedanken beflügeln.

Fünf Verletzte bei Auffahrunfall: Dorstener Familie in Unfall auf L829 verwickelt

Bei einem Auffahrunfall auf der Heidener Straße in Velen sind am Mittwoch fünf Menschen verletzt worden. Eine Fahrerin aus Dorsten sowie ihre beiden Mitfahrerinnen, darunter zwei Kinder, befanden sich in einem der beteiligten Fahrzeuge. Eine Fünfjährige erlitt schwere Verletzungen.

Wohnmobil stoppt vor Kreuzung – Verkehr staut sich

Am Mittwochnachmittag gegen 17.50 Uhr fuhr ein 33-jähriger Mann aus Velen mit seinem Wohnmobil (VW Crafter) auf der L829 von Heiden in Richtung Velen. An der Kreuzung zur Heidener Straße wollte er nach links abbiegen und musste wegen Gegenverkehrs anhalten.

Kettenreaktion nach Auffahrunfall

Eine 28-jährige Dacia-Fahrerin aus Velen bremste hinter dem Wohnmobil ab, ebenso eine 40-jährige VW-Polo-Fahrerin aus Dorsten. Ein 23-jähriger Autofahrer aus Stadtlohn erkannte die Situation zu spät. Er fuhr auf den Polo auf, schob diesen gegen den Dacia und schließlich gegen das Wohnmobil.

Zwei Kinder unter den Verletzten

Bei dem Unfall verletzten sich fünf Personen. Der Unfallverursacher, die Fahrerin des VW Polo und eine 16-jährige Mitfahrerin aus Dorsten zogen sich leichte Verletzungen zu. Rettungskräfte brachten sie in umliegende Krankenhäuser. Eine fünfjährige Mitfahrerin im Polo erlitt schwere Verletzungen und kam ins Krankenhaus nach Coesfeld. Die Dacia-Fahrerin kündigte an, sich möglicherweise eigenständig in ärztliche Behandlung zu begeben.

Straße gesperrt – Feuerwehr im Einsatz

Die Feuerwehr übernahm die Reinigung der Fahrbahn, beseitigte ausgelaufene Betriebsstoffe und Trümmerteile. Während der Unfallaufnahme blieb der Bereich gesperrt, es kam zu Verkehrsbehinderungen. Laut Polizei Borken beläuft sich der Gesamtschaden auf rund 19.000 Euro.

Mitmachen beim Weltkindertag 2025 in Dorsten – Anmeldung läuft

Am 21. September 2025 verwandelt sich der Bereich rund um den Treffpunkt Altstadt erneut in ein buntes Festgelände voller Spiel, Spaß und guter Laune: Die Abteilung Kinder- und Jugendförderung der Stadt Dorsten lädt zum Weltkindertag ein – in diesem Jahr unter dem Motto „Kinderrechte: Bausteine für Demokratie“

Wie in den vergangenen Jahren wird die Veranstaltung auf dem P+R-Parkplatz am Treffpunkt Altstadt sowie dem Parkplatz des Media Markts stattfinden. Das Bühnenprogramm wird im Treffpunkt Altstadt präsentiert.

Damit auch in diesem Jahr ein vielfältiges Programm geboten werden kann, ruft die Stadt Dorsten alle Vereine, Verbände, Institutionen sowie kreative Einzelpersonen dazu auf, sich aktiv am Weltkindertag zu beteiligen. Ob Mitmachstände, Spiel- oder Bastelangebote oder Beiträge auf der Bühne – jede Form der Beteiligung ist willkommen und ausdrücklich erwünscht.

Anmeldung zum Weltkindertag ab sofort möglich

Interessierte können sich bis zum 30. Juni 2025 über ein Anmeldeformular auf der städtischen Website anmelden:
www.dorsten.de/jugendfoerderung

Das Formular befindet sich dort unter dem Menüpunkt „Links“ auf der Seite der Abteilung Jugendförderung. Wichtig: Das Formular muss vor dem Ausfüllen lokal gespeichert und anschließend per E-Mail versendet werden. Nach Eingang verschickt das Team der Jugendförderung eine Bestätigung per E-Mail.

Nach dem Anmeldeschluss erhalten alle Teilnehmer rechtzeitig Informationen zu Standgröße, Standort und ggf. ihrer Auftrittszeit auf der Bühne. Wünsche werden – soweit möglich – berücksichtigt. Sollte es mehr Anmeldungen als verfügbare Plätze geben, wird die Teilnahme per Losverfahren vergeben.

Ein Fest für Kinderrechte und Gemeinschaft

„Wir freuen uns auf ein buntes und fröhliches Fest, bei dem die Rechte und Bedürfnisse von Kindern im Mittelpunkt stehen – und das wir gemeinsam mit vielen engagierten Menschen gestalten dürfen“, so Eden Fähnrich-Winkel, Leiterin der Abteilung Jugendförderung. „Nach den tollen Veranstaltungen der vergangenen Jahre hoffen wir auf ein weiteres Highlight, das unsere Stadt noch enger zusammenbringt.“

Bei Fragen rund um die Anmeldung oder Veranstaltung steht Tim Skowronek von der Abteilung Jugendförderung gerne zur Verfügung:
📞 02362 – 66 4583
📧 [email protected]

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