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Nicklas Kappe – Koalitionsverhandlungen & Meinung Junge Gruppe CDU/CSU

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CDU-Bundestagsabgeordneter Nicklas Kappe drängt in den aktuellen Koalitionsverhandlungen auf eine stärkere Berücksichtigung der jungen Generation.

Laut Mitteilung setze er sich gemeinsam mit der Jungen Gruppe der CDU/CSU-Fraktion für nachhaltige Reformen in Renten-, Sozial- und Wirtschaftspolitik ein. Ziel sei eine zukunftsfähige und generationengerechte Ausrichtung der politischen Entscheidungen.

Fokus auf die junge Generation

Nicklas Kappe fordert die Verhandlungspartner auf, die Belastungen für kommende Generationen zu begrenzen. „Wir dürfen die Lasten der Vergangenheit und Gegenwart nicht einseitig auf die zukünftige Generation verlagern“, erklärte der Abgeordnete. Gemeinsam mit der Jungen Gruppe der Unionsfraktion setzt er sich laut Mitteilung für eine Politik ein, die die Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte in den Blick nimmt.

Reformvorschläge für Rente und Sozialabgaben

Nach Angaben Kappes ist eine Rentenreform notwendig, die das Rentenalter an die steigende Lebenserwartung anpasst. Gleichzeitig plädiert er für die Einführung einer Frühstart-Rente speziell für junge Menschen. „Das Rentenpaket 2 der abgewählten Regierung sollte nicht der Maßstab sein“, betonte Kappe.

Ein weiteres zentrales Anliegen sei die Begrenzung der Sozialabgaben. Diese lägen laut Kappe derzeit bei über 42 Prozent und wirkten leistungs- sowie wettbewerbsfeindlich. „Wir brauchen eine Reform der Sozialversicherungen, damit die Abgaben nicht weiter steigen“, forderte der Bundestagsabgeordnete.

Investitionen zweckgebunden einsetzen

Kappe verlangt laut Mitteilung klare und langfristige Investitionen in die Infrastruktur. Diese müssten jedoch zweckgebunden erfolgen. „Investitionen dürfen nicht für Konsumausgaben verwendet werden“, erklärte der Abgeordnete.

Auch die Finanzierung der Verteidigungsausgaben müsse laut Kappe nachhaltig erfolgen – ohne neue Kredite. „Verteidigung ist eine Kernaufgabe eines Staates. Die Finanzierung sollte langfristig ohne Kreditaufnahme möglich sein“, so Kappe weiter.

Strukturreformen für mehr Wettbewerbsfähigkeit

Darüber hinaus spricht sich Kappe gemeinsam mit der Jungen Gruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für umfassende Strukturreformen aus. Ziel sei es, die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu verbessern und Einsparpotenziale in der Verwaltung zu nutzen. „Wir brauchen eine umfassende Aufgaben- und Ausgabenkritik. Ohne Kostenwende kein Politikwechsel. Von der Arbeitsmarkt-, über die Energiepolitik bis zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Deutschland muss wieder wettbewerbsfähiger werden“, so Kappe und die Junge Gruppe.

#134 Glosse von Anke – Satzverdreher und Redewendungen

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Glosse von Anke: Der Alltag ist schon ernst genug. Deswegen serviert die Dorstenerin Anke Klapsing-Reich zum Wochenende eine Portion Heiterkeit

Wortverdreher

Hut aufs Herz: Redewendungen zu verdrehen, ist sicherlich jedem von uns schon passiert. Davon will auch ich mich als studierte Germanistin nicht freisprechen. Allerdings gibt es Menschen in meinem Freundeskreis, die es als Satzverdreher zu wahrer Meisterschaft gebracht haben. Die rollen zum Beispiel das Pferd von hinten auf (Aua!), bringen alles in feuchte Tücher, tragen gerne eine Sau durchs Dorf oder schießen mit Spatzen auf Kanonen.

Vielleicht sollte ich mit ihnen mal unter zwei Augen sprechen. Aber ich höre sie schon meckern: „Nun, wirf mal nicht den Teufel an die Wand, der Brei ist nicht so heiß, wie viele Köche ihn verderben!“

Also halte ich mich zurück und gebe manchmal nur einen Wurf mit dem Zaunpfahl. An der deutschen Sprache streiten sich bekanntlich die Geister – das ist so sicher wie die Armen in der Kirche. Und wer im Steinhaus sitzt, der sollte keinesfalls mit Gläsern werfen.

Manche Angeber verdrehen Redewendungen ja auch absichtlich bis zur Unkenntlichkeit: Wenn „zum Beispiel“ mal „zum Bleistift“ wird oder jemand anstatt ein Exempel zu statuieren, ein Exemplar stationiert.

Da halte ich es lieber mit meinem leider schon verstorbenen Vater, der mich als Kind immer dazu anhielt, mit meinen Mitmenschen fair und aufrichtig umzugehen, denn: „Wer andern eine Gräbe grubt, sich selber in die Hose pupt!“

Erweiterung Nahversorgungszentrum Rhade: Bebauungsplan liegt aus

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Die Stadt Dorsten plant eine Erweiterung des Nahversorgungszentrums im Stadtteil Rhade. Ziel ist es, die Verkaufsflächen der dort ansässigen Lebensmittelmärkte Aldi und Edeka an moderne Anforderungen anzupassen. Bürger haben nun die Gelegenheit, sich im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung vom 31. März bis zum 5. Mai 2025 über die Planungen zu informieren und Anregungen einzubringen.

Die bestehenden Lebensmittelmärkte in Rhade sind in die Jahre gekommen. Steigende Energiekosten, geänderte Kundenansprüche und die Notwendigkeit barrierefreier Bewegungsflächen machen eine Anpassung der Verkaufsflächen erforderlich. Besonders ein vielfältigeres Warenangebot und eine modernere Sortimentspräsentation erfordern mehr Raum. Deshalb sollen die bestehenden Gebäude baulich erweitert werden.

Geplant ist eine Vergrößerung der Verkaufsflächen: Der Aldi-Markt soll von derzeit 751 auf bis zu 1.100 Quadratmeter wachsen, während der Edeka-Markt seine Fläche von 1.349 auf 1.800 Quadratmeter ausdehnen wird.

Grafik: Stadt Dorsten

Wo befindet sich das Plangebiet?

Das betroffene Gebiet liegt im nordwestlichen Stadtgebiet von Dorsten, im Stadtteil Rhade, nördlich der Kreisstraße 13 (Erler Straße). Mit der Erweiterung soll sichergestellt werden, dass das Nahversorgungszentrum Rhade für die Bewohner weiterhin attraktiv und zeitgemäß bleibt.

Einsicht in die Planungsunterlagen

Die Stadt Dorsten ermöglicht allen Interessierten, die Planunterlagen einzusehen und gegebenenfalls Stellungnahmen abzugeben. Vom 31. März bis zum 5. Mai 2025 liegen die Dokumente im Rathaus der Stadt Dorsten (Halterner Straße 5, 46284 Dorsten) im 2. Obergeschoss des Haupttreppenhauses während der Dienstzeiten zur Einsicht bereit. Wer die Unterlagen außerhalb der öffentlichen Dienstzeiten einsehen möchte, kann dazu eine mündliche Vereinbarung treffen.

Zusätzlich sind die Pläne online über das zentrale Internetportal des Landes Nordrhein-Westfalen unter beteiligung.nrw.de abrufbar. Eine weitere Möglichkeit zur Einsicht besteht über die Website der Stadt Dorsten unter www.dorsten.de/planbeteiligung. Wer keinen Internetzugang hat, kann die Unterlagen auch an öffentlichen Lesegeräten in der Stadtbibliothek Dorsten sowie in der Bürger- und Schulmediothek „BiBi am See“ während der öffentlichen Zeiten einsehen.

Bürgerbeteiligung zum Nahversorgungszentrum Rhade erwünscht

Die Stadt Dorsten lädt alle interessierten Bürger dazu ein, sich aktiv an der Planung zu beteiligen. Stellungnahmen können während der Auslegungsfrist abgegeben werden und werden in den weiteren Planungsprozess einbezogen. Ziel ist es, eine bestmögliche Lösung für die Erweiterung des Nahversorgungszentrums zu finden, die sowohl den Ansprüchen der Kunden als auch den Anforderungen an eine nachhaltige Stadtentwicklung gerecht wird.

Holsterhausen: 7,15 Millionen Euro für 28 neue Mietwohnungen

Der Kreis Recklinghausen unterstützt den Bau von 28 geförderten Mietwohnungen in Dorsten-Holsterhausen mit Fördermitteln in Höhe von 7,15 Millionen Euro. Landrat Bodo Klimpel überreichte die entsprechenden Förderbescheide an die Geschäftsführer der KD-Komplettbau GmbH, Katharina und Daniel Maryschka.

Die neuen Wohngebäude entstehen an der Straße „Im Gorden“ und sollen zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum beitragen.

Zwei Wohnhäuser mit nachhaltigem Energiekonzept

Die beiden Gebäude „Im Gorden 121“ und „Im Gorden 129“ umfassen insgesamt 28 Mietwohnungen mit einer Wohnfläche von rund 2.000 Quadratmetern. Das Bauprojekt hat ein Gesamtvolumen von etwa acht Millionen Euro. „Im Gorden 121“ entstehen 18 Wohnungen, während „Im Gorden 129“ zehn weitere Wohneinheiten umfasst.

Im Rahmen der Wohnraumförderung wird besonderer Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Die Gebäude werden im Netto-Null-Standard errichtet, sodass der Energiebedarf für Heizung und Warmwasser vollständig durch erneuerbare Energien gedeckt wird. Eine Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaikanlage sorgt für eine effiziente Energieversorgung.

Bedeutung der Wohnraumförderung

Landrat Klimpel betonte bei der Übergabe der Förderbescheide die Bedeutung der Wohnraumförderung: „Wohnraum ist mittlerweile ein knappes Gut, bezahlbaren Wohnraum zu finden, stellt eine große Herausforderung dar.“ Die Fördermittel stammen aus einem Programm der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, das Familien mit geringerem Einkommen den Zugang zu angemessenem Wohnraum ermöglichen soll. Neben der finanziellen Unterstützung sind an die Förderung bestimmte bauliche Vorgaben geknüpft, darunter energetische Effizienz und Barrierefreiheit.

Umsetzung durch den Kreis Recklinghausen

Das Team „Wohnungswesen“ im Kreishaus arbeitet daran, geförderte Wohnprojekte im Kreisgebiet umzusetzen. „Wir beraten Investoren, prüfen Baupläne und kontrollieren die Einhaltung der Anforderungen“, erklärt Christian Aulich, Teamleiter für das Wohnungswesen. Nach der erfolgreichen Prüfung werden die Verträge mit der NRW.BANK abgeschlossen, sodass die Bauarbeiten beginnen können.

Das Wohnprojekt „Im Gorden“ in Dorsten-Holsterhausen leistet einen Beitrag zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und entspricht gleichzeitig modernen Anforderungen an Nachhaltigkeit und Energieeffizienz.

Bauen und Wohnen 2025: Profis unter einem Dach

Die bevorstehende „Bauen und Wohnen“ Messe in Dorsten bietet Besuchern erneut einen umfassenden Einblick in alle Aspekte rund um das Thema Bauen, Wohnen, Sanieren und Renovieren. Zahlreiche Aussteller stehen bereit, um mit ihrem Fachwissen beratend zur Seite zu stehen. Die Messe findet am 5. und 6. April in der alten Kaue der ehemaligen Zeche Fürst-Leopold statt und bietet eine Vielzahl an Informationen und Möglichkeiten für Bauherren, Renovierer und Hausbesitzer.

Schwerpunkt: Energie und Wärmeeffizienz

Zu den zentralen Themen in diesem Jahr gehören Energieversorgung und Wärmeeffizienz. Angesichts steigender Energiekosten und neuer gesetzlicher Vorgaben rücken nachhaltige und effiziente Energielösungen verstärkt in den Fokus. Besucher können sich über moderne Heizsysteme, erneuerbare Energien und Fördermöglichkeiten informieren. Fachleute beantworten Fragen zu Heiztechnik, Solartechnik und Energiespeicherung, um den Weg in eine nachhaltige Zukunft zu erleichtern.

Vielfältiges Angebot für Bauherren und Renovierer

Rund 50 Aussteller präsentieren eine breite Palette an Produkten und Dienstleistungen. Von modernen Bauelementen über Haustüren, Fenster und Wintergärten bis hin zu Klimaanlagen, Möbeln aus recyceltem Holz, Spanndecken und großformatigen Fliesen – die Messe deckt nahezu alle Bereiche rund ums Zuhause ab. Passend zur Jahreszeit spielt der Insektenschutz eine wichtige Rolle. Hier bietet der „RentMückenMeister“ umfassende Beratung und Lösungen an. Im Außenbereich gibt es zudem eine Ausstellung zum Thema mobiles Wohnen mit Wohnmobilen und Campern.

Nachhaltigkeit und Umweltschutz im Handwerk

Auch Handwerksbetriebe setzen zunehmend auf nachhaltige Lösungen. Die Messe zeigt, wie Umweltschutz, Energieeinsparung und moderne Technologien im Bau- und Wohnbereich umgesetzt werden können. Experten erläutern praxisnahe Lösungen, die nicht nur kosteneffizient, sondern auch umweltschonend sind.

Reiner Zinke lädt zur Messe in die historische Kaue ein. Foto: Borgwardt

Eintritt und Öffnungszeiten

Die Bauen-Wohnen & Energie Tage Dorsten finden am 5. und 6. April in der historischen Kaue der ehemaligen Zeche Fürst-Leopold sowie auf dem Außengelände unter den Platanen statt. Der Eintritt ist an beiden Tagen frei. Die Öffnungszeiten sind:

  • Samstag: 10 – 17 Uhr
  • Sonntag: 11 – 17 Uhr

Weitere Informationen gibt es unter www.messecom-nord.de.

Brustkrebszentrum Dorsten: SPD-Abgeordnete fordert Erhalt und zweijährige Bewährungszeit

Sandy Meinhardt: Teilschließungen von Stationen am St. Elisabeth -Krankenhaus müssen vom Tisch! Rund 4.700 Menschen haben bis heute eine Petition unterzeichnet, um den Erhalt des Brustkrebszentrums am St. Elisabeth-Krankenhaus in Dorsten zu unterstützen. Hintergrund sind Pläne, das Zentrum sowie Teile der Kardiologie im Zuge der Krankenhausreform zu schließen.

Die Dorstener Landtagsabgeordnete Sandy Meinhardt (SPD) fordert nun, die Schließungsvorhaben endgültig zu stoppen und dem Brustzentrum eine zweijährige „Bewährungszeit“ zu gewähren.

Forderung nach Erhalt des Brustzentrums

Sandy Meinhard
Foto: Presse

Die Dorstener SPD-Landtagsabgeordnete Sandy Meinhardt hat sich klar gegen die geplanten Teilschließungen am St. Elisabeth-Krankenhaus ausgesprochen. Sie erklärte, die heutige aktuelle Stunde im nordrhein-westfälischen Landtag zur Krankenhausreform habe eindrucksvoll belegt, dass die Pläne zur Schließung des Brustzentrums sowie Teilen der Kardiologie in Dorsten vom Tisch müssten.

Reformpläne stoßen auf Widerstand

Nach Angaben Meinhardts seien derzeit fast 100 Klagen gegen die Krankenhausreform anhängig, die ersten Verfahren seien bereits erfolgreich gewesen. Zwar sei der Grundsatz der Reform aus ihrer Sicht richtig, die geplante Umsetzung dürfe jedoch nicht erfolgen – insbesondere nicht zulasten des St. Elisabeth-Krankenhauses.

„Brustzentrum und Teile der Kardiologie müssen erhalten bleiben, denn sonst drohe das wirtschaftliche Aus für die Klinik“, so Meinhardt.

Fachliche Argumente gegen Schließung

Die Abgeordnete betonte, die geplanten Schließungen seien fachlich nicht zu rechtfertigen. Gerade das Brustzentrum gelte als Vorzeigeeinrichtung und erfülle die Kriterien, die mit der Reform angestrebt würden: Spezialisierte Expertise, eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung und moderne Behandlungsmethoden.

„Die Schließungen wären nicht nur ein rückwärtsgewandter Schritt, sondern ein schwerer Schlag für die Gesundheitsversorgung der Region“, erklärte Meinhardt.

Wirtschaftliche Bedeutung des Brustzentrums

Zudem sei das Brustzentrum ein wirtschaftlich stabiler Bestandteil des Krankenhauses. Eine Schließung würde nicht nur Auswirkungen auf die Klinikstruktur haben, sondern auch Patientinnen vor erhebliche Herausforderungen stellen.

Vorschlag einer zweijährigen „Bewährungszeit“

Meinhardt sprach sich dafür aus, dem Brustzentrum eine zweijährige „Bewährungszeit“ bis Ende 2026 einzuräumen. In diesem Zeitraum könnten belastbare Daten erhoben und eine sachliche Neubewertung vorgenommen werden.

„Ich fordere das Ministerium auf, diese Entscheidung nochmals unvoreingenommen zu prüfen und die Interessen der betroffenen Patientinnen sowie die medizinische Qualität in den Mittelpunkt zu stellen“, so Meinhardt abschließend.

Hier geht es zur Petition

„Gahlians of the Galaxy“ – Der Countdown läuft

Am 29. und 30. März findet das letzte Probenwochenende der Saison für die diesjährige Ten Sing Gahlen Show „Ghalians of the Galaxy“ statt. Während die Vorbereitungen in die heiße Phase gehen, steht am 30. März ein besonderes Ereignis an: der „Tag X“. Eine Zwischenprüfung vor geladenem Publikum.

Jedes Jahr erarbeiten junge Menschen zwischen 14 bis 21 in den Räumen der Friedenskirche auf der Hardt ein eigenes Musical ein. Fast ein Jahr proben sie gemeinsam eine große Aufführung, die in diesem Jahr am 13. und 14. Juni sowie am 15. Juni als Showgottesdienst präsentiert wird.

Während der regelmäßigen Proben stehen verschiedene Workshops zur Auswahl, darunter Theater, Chor und Jonglage. Diese werden von ehrenamtlichen Jugendlichen und jungen Erwachsenen geleitet. Ten Sing Gahlen bietet somit ein kreatives Rundum-Paket, in dem verborgene Talente entdeckt und persönliche Stärken gefördert werden.

Tag X – Die erste Bühnenprobe

DIn diesem Jahr dreht sich alles um das Thema Weltall. Bereits am kommenden Sonntag, 30. März, präsentieren die „Gahlians of the Galaxy“ in ihren Workshops erste Ergebnisse. Neben den intensiven Proben, die an diesem Wochenende jeweils von 11 bis 20 Uhr stattfinden, werden die Gruppen am Abend einen ersten Einblick in ihre Show geben.

Diese Zwischenstandsprüfung, genannt „Tag X“, findet im Gemeindesaal statt. „Der Großchor wird dann schon ein paar Lieder präsentieren“, erzählt ein A-Team Mitglied. Die Performance orientiert sich dabei bereits an der finalen Aufführung.

Das Publikum besteht aus dem A-Team, älteren Teamern von Ten Sing Gahlen sowie dem Pfarrer und weiteren geladenen Gästen, die sich die Show am 30. März von 17.30 bis ca. 19 Uhr ansehen dürfen.

Vorverkaufsstart

Für die große Aufführung in der Friedenskirche Dorsten Hardt startet bald der Vorverkauf. Ab Montag, 28. April 2025, sind die Karten regulär für 10 und ermäßigt (U18) für 7 Euro erhältlich.

Die Vorverkaufsstellen:

  • in der Friedenskirche von 18-21 Uhr
  • Telefonisch über das Jugendbüro (02853 39105)
  • Über das Gemeindebüro Gahlen (täglich zu den regulären Öffnungszeiten)
  • Plattenbau Schermbeck (täglich zu den regulären Öffnungszeiten)

Die Ten Sing Gahlen Gruppe freut sich darauf, ihr Projekt „Gahlians of the Galaxy“ vor Publikum zu präsentieren, und hofft auf zahlreiche Besucher!

Sommerzeit 2025: Warum drehen wir noch immer an der Uhr?

Der Frühling steht vor der Tür – und mit ihm die alljährliche Zeitumstellung. In der Nacht vom 29. auf den 30. März 2025 werden die Uhren in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern eine Stunde vorgestellt. Die Folge: Der Abend bleibt länger hell, doch gleichzeitig geht eine Stunde Schlaf verloren.

Seit Jahrzehnten wird über die Vor- und Nachteile der Zeitumstellung diskutiert. Befürworter argumentieren, dass längere Abende für mehr Lebensqualität sorgen und möglicherweise Energie sparen, weil weniger künstliches Licht benötigt wird. Kritiker hingegen verweisen auf gesundheitliche Probleme wie Schlafstörungen und Stress. Zudem zeigen Studien, dass die erhofften Energieeinsparungen kaum nachweisbar sind.

Europa kann sich nicht einigen

Die Diskussion über eine Abschaffung der Zeitumstellung ist längst nicht neu. Schon 2018 sprach sich eine Mehrheit der EU-Bürger in einer Umfrage dafür aus, die Uhren nicht mehr umzustellen. Doch die Umsetzung gestaltet sich schwierig: Die EU-Staaten sind sich uneinig, ob dauerhaft Sommer- oder Winterzeit gelten soll.

Im Jahr 2024 brachten mehrere Europaabgeordnete das Thema erneut auf die Agenda. Doch auch diesmal blieb es bei Forderungen – eine konkrete Entscheidung ist nicht in Sicht. Während Länder wie die Ukraine die Zeitumstellung bereits abgeschafft haben, drehen in Deutschland die Uhren vorerst weiter.

Wie geht es weiter mit der Zeitumstellung?

Für dieses Jahr bleibt alles beim Alten: Die nächste Umstellung auf die Winterzeit folgt am 26. Oktober 2025. Ob sich irgendwann doch noch etwas ändert? Das bleibt abzuwarten. Bis dahin heißt es für Millionen Menschen weiterhin: zweimal im Jahr Uhren umstellen – und sich an den veränderten Rhythmus gewöhnen.

Mehr Grün für Dorstens Dächer: Neues Förderprogramm gestartet

Der Klimawandel stellt auch Dorsten vor Herausforderungen: heiße Sommer, plötzliche Starkregen und trockene Perioden nehmen zu. Eine mögliche Antwort darauf ist die Begrünung von Dächern, die nicht nur das Stadtklima verbessert, sondern auch das Regenwassermanagement unterstützt. Der Lippeverband hat deshalb das Förderprogramm „10.000 Grüne Dächer“ ins Leben gerufen.

Hausbesitzer in Dorsten können jetzt von einer finanziellen Unterstützung von 50 Euro pro Quadratmeter begrünter Dachfläche profitieren.

Bis zu 10.000 Euro Zuschuss für Dachbegrünung

Im Rahmen des Programms können sich Eigentümer in Dorsten und anderen Kommunen der Lippe-Region förderfähige Dachbegrünungen unterstützen lassen. Pro Quadratmeter gibt es 50 Euro Zuschuss, wobei maximal 200 Quadratmeter gefördert werden. Somit können Hausbesitzer bis zu 10.000 Euro erhalten. Die Antragstellung erfolgt unkompliziert digital über die Website www.klima-werk.de/gruendachfoerderung.

Gründach
Garagendächer, Dächer von Anbauten oder Carports: Das alles sind Flächen, die gut begrünt werden können. Foto: Rupert Oberhäuser/EGLV

Warum ein Gründach?

Ein begrüntes Dach ist nicht nur ein optischer Gewinn, sondern bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Durch die Verdunstung des gespeicherten Regenwassers entsteht eine kühlende Wirkung, die das Stadtklima verbessert. Gleichzeitig wird die Kanalisation entlastet, da das Wasser gespeichert und langsam verdunstet, anstatt direkt abzufließen. Zudem bieten Gründächer wertvollen Lebensraum für Pflanzen und Tiere und tragen damit zur Förderung der Artenvielfalt bei. Auch in Sachen Energieeffizienz punkten begrünte Dächer: Sie dienen als natürliche Wärmedämmung und helfen, Heiz- und Kühlkosten zu reduzieren. Darüber hinaus wirken sie schalldämmend und tragen so zu einem angenehmeren Wohnklima bei.

Teilnahmevoraussetzungen

Um die Förderung zu erhalten, muss das Dach folgende Bedingungen erfüllen:

  • Es liegt im Fördergebiet (im Einzugsbereich des Lippeverbands).
  • Es ist an die Kanalisation angeschlossen.
  • Die Begrünung erfüllt bestimmte technische Anforderungen (z. B. Mindestaufbau von 10 cm oder Wasserspeicherkapazität von mindestens 25 Litern/m²).
  • Die Begrünung ist nicht durch eine Bauvorschrift bereits verpflichtend.
  • Die Umsetzung wurde noch nicht begonnen.
Gründach Aufbau Dachbegrünung
Damit die Dachbegrünung wie gewünscht Regenwasser speichern kann, muss sie mit einem Mindestaufbau von 10 Zentimetern hergestellt werden oder so, dass sie eine Wasserspeicherkapazität von mindestens 25 Litern/m² hat. Grafik: Zukunftsinitiative Klima.Werk/EGLV

Ein wichtiger Schritt für die Zukunft

„Dachbegrünungen sind ein zentraler Bestandteil des klimarobusten Stadtumbaus. Wir müssen gemeinsam handeln, um die Folgen des Klimawandels abzumildern“, erklärte Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender des Lippeverbands. Das Programm „10.000 Grüne Dächer“ ist Teil der Zukunftsinitiative Klima.Werk, die sich für eine nachhaltige, wasserbewusste Stadtentwicklung einsetzt.

Hausbesitzer in Dorsten sind eingeladen, das attraktive Angebot zu nutzen und mit einem Gründach einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Weitere Informationen und die Antragsmöglichkeit gibt es auf www.klima-werk.de/gruendachfoerderung.

Renaturierung der Lippe: Fortschritte in Lippramsdorf und Dorsten

Die Renaturierung der Lippe schreitet weiter voran. Während in Haltern-Lippramsdorf derzeit ein weiterer Abschnitt des Projekts HaLiMa (Haltern, Lippramsdorf, Marl) fertiggestellt wird, sind auch in Dorsten wichtige Maßnahmen zur ökologischen Verbesserung der Gewässer in vollem Gange.

Diese Projekte dienen nicht nur dem Naturschutz, sondern auch dem Hochwasserschutz und der nachhaltigen Entwicklung der Region.

Arbeiten an der nördlichen Aue in Lippramsdorf

In Lippramsdorf erreicht das Hochwasser- und Naturschutzprojekt HaLiMa einen weiteren Meilenstein. Im April beginnt der Lippeverband mit dem Rückbau des westlichen Absperrdamms an der Wiesenstraße sowie des Altdeiches. Die Arbeiten sollen bis Ende April abgeschlossen sein. Gleichzeitig wird die Aue weiter umgestaltet: Eine neue Lippeschleife und eine kleine Insel entstehen, um den Flusslauf natürlicher zu gestalten und die Artenvielfalt zu fördern.

Interessierte Bürger haben am 2. April 2025 die Möglichkeit, sich aus erster Hand über das Projekt zu informieren. Projektleiter Gerhard Formanowicz steht von 15 bis 17 Uhr im Infocontainer am Oelder Weg für Fragen zur Verfügung. Weitere Informationssprechstunden werden im Laufe des Jahres folgen.

Renaturierung des Rapphofs Mühlenbach in Dorsten

Während sich die Arbeiten in Lippramsdorf ihrem nächsten Abschnitt nähern, laufen in Dorsten ebenfalls bedeutende Renaturierungsmaßnahmen. Der Lippeverband arbeitet hier an der ökologischen Aufwertung des Rapphofs Mühlenbachs, einem wichtigen Zufluss der Lippe. Ziel ist es, das natürliche Gefälle des Baches wiederherzustellen.

Rapphof Mühlenbach
Dieser Abschnitt des Rapphofs Mühlenbachs unterhalb der Brücke Altendorfer Straße in Dorsten wurde bereits vom Lippeverband ökologisch aufgewertet.

In mehreren Bauabschnitten wird über eine Strecke von 1,9 Kilometern das Gewässerbett abgesenkt. Dadurch können die Nebenläufe Erdbach und Rennbach künftig ohne Pumpwerke direkt in den Mühlenbach fließen. Neben der Schaffung eines durchgängigen Gefälles umfasst das Projekt den Bau eines Durchlassbauwerks, den Ausbau eines 500 Meter langen Abschnitts und die Erneuerung einer Brücke. Die Arbeiten, die mit einer Investition von 15 Millionen Euro vollständig von der RAG finanziert werden, tragen wesentlich zur Verbesserung der Wasserqualität und der ökologischen Durchgängigkeit bei.

Zukunftsperspektiven für die Lippe

Mit den aktuellen Maßnahmen setzt der Lippeverband seinen Weg fort, die Lippe und ihre Zuflüsse in einen naturnahen Zustand zu überführen. Projekte wie HaLiMa und die Renaturierung des Rapphofs Mühlenbachs leisten einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Ziele der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie. Auch wenn noch viel zu tun bleibt, zeigt sich bereits jetzt eine positive Entwicklung: Die Lippe und ihre Auenlandschaft gewinnen zunehmend an natürlicher Dynamik und ökologischer Vielfalt – ein Gewinn für Mensch und Natur gleichermaßen.

Bürgermeister vor Ort in der Feldmark

Bürgermeister Tobias Stockhoff bietet am 3. April 2025 eine weitere Sprechstunde für Bürgerinnen und Bürger an – diesmal für den Stadtteil Feldmark in der Kita Regenbogen.

Bürgermeister Tobias Stockhoff bietet in der nächsten Woche einen weiteren Bürgermeister-vor-Ort-Termin an. In der Sprechstunde beantwortet er Fragen aus der Bürgerschaft und nimmt Anregungen entgegen.

Am Donnerstag (3. April) ist dieser Termin um 17 Uhr in der Kindertageseinrichtung Regenbogen (Marler Straße 50, 46282 Dorsten) für den Stadtteil Feldmark geplant.

Zu Beginn der Bürgermeister-vor-Ort-Termine besteht die Möglichkeit, öffentlich Themen vorzutragen und zu diskutieren, die die Stadt oder den Stadtteil betreffen. Anschließend kann mit dem Bürgermeister auch vertraulich unter vier Augen gesprochen werden.

Bürgerinnen und Bürger sollten spätestens 30 Minuten nach Beginn der Bürgersprechstunde eintreffen.

Tennis: Monique Murek überzeugt für Deuten beim Weltranglistenturnier

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Ihr erster Auftritt für den Tennisclub Deuten hätte nicht besser laufen können. Beim Jugend-Weltranglistenturnier in Waltrop spielte sich Monique Murek ins Einzel-Halbfinale und gewann die Doppelkonkurrenz.

Die WTV Junior Indoor Open sind das internationale Heimturnier des Westfälischen Tennis-Verbandes. Sie bieten ambitionierten Nachwuchsspielern aus ganz Europa und teilweise aus Übersee eine perfekte Möglichkeit, sich ins internationale Rampenlicht zu spielen. Eva Bennemann (17) gewann die WTV Junior Indoor Open beispielsweise in den Jahren 2023 und 2024 und schlug 2025 erstmals auf ganz großer Bühne bei den Australien Open auf.

Der Weg für Monique Murek nach Melbourne, Paris, London oder New York ist noch lang. In Waltrop zeigte die 16-Jährige aber erneut, warum sie zu einer der vielversprechendsten heimischen Talente gehört. Im Einzel-Halbfinale gegen Maria Tkalenko aus der Ukraine hatte der Deutener Neuzugang schon 6:4/4:2 die Nase vorn, unterlag nach einem Einbruch dann aber 6:7/0:6. Der Doppel-Titel war aber mehr als ein Trost für Murek, denn gemeinsam mit der Einzel-Siegerin Ellen Hirschi (Australien) fuhr die schlaggewaltige Linkshänderin ihren bereits fünften Doppel-Titel bei einem Weltranglistenturnier ein.

Die Lokalmatadorin des Turniers zeigte sich im Pressegespräch nach dem Turnier dementsprechend zufrieden mit dem Verlauf, auch wenn das verpasste Einzel-Finale immer noch schmerzte.

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